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Oliver (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Dezember 2011 • 1-3 Tage • Wandern und Wellness
Vollumfänglich enttäuschend
2,5 / 6

Allgemein

Das Hotel liegt in Ortslage, sehr schattig. Hauptsächlich ältere Pärchen. Einfaches Speisenangebote. Sehr hellhöriger Bau. Schwimmbad älteren Datums. Definitiv: Ein anderes Hotel wählen.


Zimmer
  • Schlecht
  • Wir hatten ein sehr schattiges, düsteres Zimmer alias "Suite" für 450 Euro / Nacht einfach Nepp pur. Dusche ist eine Luft/Wasser-Spardusche. Um hier ein paar Cent am Gast zu sparen, wird in Kauf genommen, daß dieser nicht mal den Schaum vom Shampoo runterbekommt.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Sehr einfaches Speisenangebot. Ungemütliche Atmosphäre im Speisensaal.


    Service
  • Eher gut
  • Die gute Seele des Hauses ist der Kellner G. Sehr freundlich. Hotel wird im übrigen von einem Ehepaar mit einem Kind geführt, die mit Beschwerden nicht gut umgehen. Wecken bei uns ab 8 h 30 durch den lautstarken Zimmerservice 1. Etage höher. Wir vergaßen 2 Schlafanzüge und 1 frisches Bulgari-Shampoo und erhielten immerhin 3 Tage später ein unfrei verschicktes Päckchen mit den Schlafanzügen in das Folgehotel (17,45 Euro Porto). Da wir früher abreisten (nach der 1. Nacht) mußten wir für 2 Tage bezahlen.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Ortslage, schattig, in einem tiefen Tal. Erst spät am Nachmittag kurz Sonne. In der Nähe gibt es sehr wenig zu unternehmen. Skigebiete weit entfernt.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Ältere Poolanlage, macht keinen Spaß.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1-3 Tage im Dezember 2011
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Oliver
    Alter:41-45
    Bewertungen:41
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Leser dieser Hotelbewertung, noch nie hat es für unser Hotel eine derartige Bewertung gegeben. Ich möchte nicht zu den einzelnen Punkten Stellung nehmen, sondern ein paar erklärende Worte über die Gesamtumstände dieses Aufenthalts verlieren. Wir erhielten vor Weihnachten von Familie Oliver X. eine Zimmeranfrage für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Zu dieser Zeit herrscht Hochsaison, daher enthält unser Angebot stets den Hinweis, dass eine unverbindliche Reservierung nur für einen Tag möglich ist. Die Familie hatte uns in den folgenden Tagen mehrmals telefonisch gebeten, die Option auf das Zimmer zu verlängern, da sie voraussichtlich anreisen würden, es aber aus beruflichen Gründen noch nicht 100% sicher sagen könnten. Wir hielten die definitive Reservierung am Anreisetag gegen 10 Uhr, dass die Familie käme. Gegen 21 Uhr kamen die Gäste an – auf die Frage, ob sie eine angenehme Reise hatten, hörten wir bereits, dass es einem Mädchen auf der Fahrt übel war und die Anreise allgemein ziemlich anstrengend gewesen sei. Als uns die Frau fragte, wo denn eigentlich der Schnee sei – man sei doch zum Skifahren gekommen –, wurde uns bereits klar, dass sich die Familie im Hotel „vergriffen“ hatte. Wichtig zu wissen: Wir weisen uns nirgends als Skihotel aus, auch eine direkte Nähe zu einem Skigebiet wird weder auf unserer Homepage noch an anderer Stelle beworben. Am nächsten Morgen kam Herr Oliver X. mit diversen Vorwürfen zur Rezeption: Sie seien unsanft um 08.30 Uhr von Lärm geweckt worden, der Tochter sei vom Abendessen übel und der Fisch, den der Herr selbst gegessen hatte, sei roh und ungenießbar gewesen, etc. (Alle anderen Gäste hatten das Abendessen ausdrücklich gelobt.) Der Oliver X versuchte, alles schlecht zu machen ... und rückte schließlich mit der Sprache heraus, dass sie abreisen wollten. Das Aufführen der Mängel – so unsere Vermutung – sollte wohl dazu dienen, ohne Stornogebühr „davonzukommen“. Ich antwortete, dass ich einer Abreise nicht im Wege stehe, wenn sie sich bei uns im Hause nicht wohl fühlten. Man müsse aber verstehen, dass wir eine Übernachtung (ohne Mahlzeiten) als Ausfallgebühr in Rechnung stellen müssten, da eine Buchung durch neue Gäste noch am selben Tag sehr unwahrscheinlich sei. Der Herr begann, um jeden Euro zu feilschen – und das, obwohl ich ihm noch weiter entgegenkam: Für ein Kind wurde nichts berechnet, und ich war bei der Suche nach einem passenden, direkt an einem Skigebiet gelegenen Hotel behilflich. Schließlich reiste die Familie ab. Am Nachmittag folgte noch ein Anruf, man möge die im Zimmer vergessenen Gegenstände doch bitte per Nachname ins neue Hotel (aus unserem Partnerkatalog) nachsenden, was wir nach Wunsch sofort erledigten. Fazit: Eine Familie hat versehentlich ein für sie unpassendes Hotel (weil kein Skihotel) gebucht und versucht, den eigenen Fehler dem Hotel anzulasten. Schlimm genug. Die Art und Weise, wie dies geschah und trotz unseres Entgegenkommens hier öffentlich weiter betrieben wird, empfinde ich als beschämend. MfG Martin Pirhofer - Dolce Vita Hotel Jagdhof.