Das Hotel ist mittelgross, umfasst wohl an die 50 Zimmer und Suiten, ist drei Stockwerke hoch und ins Dorfbild von Latsch gut eingebettet. Es ist architektonisch ansprechend, innen und aussen blitzsauber. Parkplätze sind in genügender Anzahl vorhanden. Die Gäste waren überwiegend deutscher und schweizerischer Nationalität, eher gesetzten Alters. Für Behinderte im Rollstuhl ist die Anlage nicht geeignet, da der Lift klein ist. Auch Kinder haben wir keine ausgemacht.Wir hatten 3/4 Pension gebucht (und haben es nicht bereut). Abgesehen davon herrscht Feizügigkeit zwischen den Hotels des Dolce-Vita-Verbundes: wer dies wünscht, kann in Geschwister-Hotels die eine oder andere Mahlzeit einnehmen. Tipps: Als wichtigsten Tipp den, sich ans Personal zu wenden oder an die Hotelbesitzer. Die können einem mit Rat und Tat weiterhelfen, mit Ideen und mit einer Hülle von Informationen versorgen.
Wir hatten eine Suite gebucht. Sauberkeit und Wäschewechsel waren durchwegs in Ordnung. Im Zimmer ist alles vorhanden, was man sich in etwa wünschen kann: Bademantel, Rucksack für Wanderungen, Schirm. (kleiner) Safe etc.
Frühstücksbuffet, wie auch die Mahlzeiten am Tisch waren auserlesen. Es mangelte an nichts. Und wenn doch eine kleine Unverträglichkeit in der Speisenfolge auftauchte, wurden prompt Alternativvorschläge unterbreitet. Die Küchenbrigade operiert auf generell hohem (internationalen) Niveau.
Nachdem wir die Bewertungen unserer 'Vorgänger' gelesen hatten, die durchs Band positiv ausgefallen sind, fragten wir uns, ob nicht doch ein Haar in der Suppe zu finden wäre. Nichts zu machen: Der Service allgemein, Begrüssung wie Verabschiedung waren von höchster Freundlichkeit gekennzeichnet. Alles, was das Hotel bietet, ist von Effizienz und Kompetenz getragen. Familie Pirhofer, die das Hotel führt, tut dies mit aussergewöhnlichem Engagement. Das Personal ist durchwegs zugewandt, ja, mehr als das: charmant. Das Haus bietet ein täglich wechselndes Programm mit Unternehmungen aller Art:Wanderungen, Biketouren,Besichtigungen etc. Auch ein Auto wird allenfalls gegen bescheidene Gebühr ausgeliehen.
Das Hotel liegt am Dorfrand von Latschund grenzt unmittelbar an die leicht ansteigenden, grossflächigen Obstbaumplantagen. Ruhe ist damit garantiert. In wenigen Schritten erreicht man die Dorfmitte, wo man Einkäufe aller Art tätigen kann. Fun ist hier nicht angesagt. In knapp 10 Minuten zu Fuss erreicht man die Talstation der Schwebebahn nach St. Martin: ein überaus schönes Wandergebiet für jeden Geschmack. Steile Aufstiege sind ebenso zu haben, wie wunderschöne Höhenwege, die beinahe ebenfort verlaufen. Mit dem Ortsbus lässt sich die Talstation der Sesselbahn zur Tarscher Alm erreichen. (Die haben wir für nächstes Mal aufgehoben.) Wer mit dem eigenen Wagen anreist, hat in Sachen Ausflugsziele höchstens die Qual der Wahl. Auch ist eine Fahrt mit der neu eröffneten Vinschgerbahn talaufwärts nach Malles oder -abwärts nach Meran überaus reizvoll.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Wir haben schon des öfteren In Wellness-Hotels Ferien verbracht, mehrheitlich in solchen mit 5*: Die Wellnessanlage des Jagdhofes hat sie alle geschlagen, nicht an Grösse und Wucht, sondern an Vielfalt, Kreativität und Kompetenz. Die verschiedensten Saunen und Dampfbäder figurieren im Angebot. Die Ruheräume sind sehr ansprechend gestaltet und bieten teils eine wunderschöne Sicht in die Landschaft. Das zuständige Personal ist gut ausgebildet. Die gebuchten Anwendungen wurden zu unserer vollen Zufriedenheit ausgeführt. Animation keine. Ein (Gratis-)Internet-Zugang ist vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 3-5 Tage im Juni 2006 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Paul |
| Alter: | 71+ |
| Bewertungen: | 14 |


