Das Hotel Corissia Beach ist relativ klein, mit ca. 70 Zimmern, teilweise zum nicht besonders sauberen Hinterhof. Zu diesem Hotel gehören mehrere kleinere Häuser, was wir auch erst bei Eintreffen erfahren haben. Es wird Halbpension gebucht, das Essen wird in der gegenüberliegenden Restaurant / Bar / Pool-Anlage Edem Park in Büffetform serviert. Über die Kreuzung gelangt man zu der gegenüberliegenden Anlage. Im Hotel selbst befinden sich kein Pool, Bar etc. Leider auch keine Aufenthaltsräume, wo man eventuell ein wenig sitzen und lesen kann. Neben der der Rezeption ist lediglich ein kleiner Raum mit Sitzgelegenheiten und abgelegten Büchern und alten Zeitschriften. Zum Zeitpunkt unsere Urlaubs waren vorwiegend deutsche und englische Gäste im Hotel. Im kleinen Ortszentrum sich rundherum Lokale, in denen man Essen und Trinken und gemütlich sitzen kann. Weiterhin gibt es in Georgoupolis schöne kleine Tavernen, die leckeres Essen anbieten. Angrenzend an den Edem Park gibt es kleine, offene (Bimmel) Bahnen, mit denen man kleine Ausflüge unternehmen kann. Wir waren damit in Lappa und in Kournas und haben dort den einzigen(Süßwasser) See besucht, auf dem man für 7 Euro mit einem Tretboot fahren kann. Mit dem Linienbus, der relativ häufig fährt, haben wir Ausflüge nach Rethymnon und Chania unternommen. Eine Kopie des Fahrplanes erhalten sie an der Hotelrezeption. Die Fahrt nach Rethymnon koste Euro 3 pro Person, hin und zurück 6 Euro. Nach Chania Euro 3,70 / Euro 7,40. Die Bushaltestellen befinden sich an der Schnellstrasse. Im Ortszentrum bei den Lokalen befindet sich ein Taxenstand (am Internet-Cafe). Dort gabelt sich die Strasse und man geht die rechte Strasse am Supermarkt vorbei zur Schnellstrasse. In dem kleinen Häuschen der rechtsgelegenen Haltestellt erhält man die Buskarten für beide Richtungen. Der Fahrkartenverkäufer ist sehr nett und weist die entsprechenden Busse an. Rethymnon ist ein kleiner hektischer Ort, mit einem hübschen Hafen, einer lebhaften Altstadt und man kann dort ganz gut einkaufen. Ansonsten bringt es Spaß, dort zu bummeln. Beim Überqueren der Strassen zügig gehen, da die Autofahrer doch ziemlich schnell sind und mit den Verkehrsregeln nimmt man es nicht so genau :) Chania ist die schönste Stadt, wie wir besucht haben. Wir sind dort mit dem Auto hingefahren. Wir haben die Ausfahrt nach der CHANIA Ausfahrt genommen = CHANIA HOSPITAL. Man färht dann weiter in die Stadt an Lidl vorbei hinein und stößt direkt auf ein Parkhaus. Dort stellt man sein Auto hin, gibt den Schlüssel ab und das Auto wird hineingefahren. Sie bekommen eine Quittung, bezahlen bei der Abholung und das Auto wird ihnen wieder in die Ausfahrt gefahren. Das Auto ist prima untergebracht und die Parkgebühren sind günstig. Man erspart sich die Suche nach einem Parkplatz. In Chania sollte man sich viel Zeit lassen. Die Altstadt ist wunderschön und man kann dort wunderbar bummeln, einkaufen, feilschen, in dem schönen Lokalen lecker Essen gehen. Auch ist der Ort nicht so hektisch. Auf jeden Fall sollte man die Markthalle besuchen ! Sie ist nach dem Vorbild der Markthallen in Marseille gebaut. Geöffnet ist sie bis Mittwochs lediglich bis mittags. Die restlichen Wochentage auch nachmittags. Vormittags ist es am besten. Dann haben alle Stände geöffnet. Es gibt dort frischen Fisch jeglicher Art, Wurst, Fleisch, Käse, Obst und Gemüse, Souvenirs, Honig, Öl, Wein, Lederwaren usw. In kleine Tavernen kann man sehr günstig essen. Von Chania aus sind wir nach Elafonissi gefahren. Die Strecke ist zum Teil sehr eng, geht über das Gebirge und man benötigt ca. 1,5 - 2 Stunden, bis man dort unten im süd-westlichsten Zipfel ankommt. Aber es lohnt sich - der Strand ist fein ohne jegliche Steine. Das Wasser herrlich klar und warm und man will gar nicht wieder hinaus. Geht man etwas weiter hinein, kann man die Fische gut beobachten- für kleine Kinder ideal, das das Wasser sehr flach abfällt. Heraklion haben wir ebenfalls mit dem Auto besucht, was ziemlich chaotisch war. Man hat von allen Richtungen Motorroller und hupende Autos um sich herum. Verwinkelte, enge Strassen in denen sich der Verkehr staut und stapelt. Diesen Stress sollte man sich wirklich ersparen. Außerdem ist Heraklion keine besonders hübsche Stadt, hat keine Altstadt, lediglich eine Strasse mit offenen Geschäften, ähnlich wie in einem Basar. Sollte man die Stadt dennoch besuchen wollen, lieber mit dem Bus oder einem Taxi. Weiterhin waren wir in der Imbros-Schlucht, ca. 8 km lang und nur mit wandertauglichem Schuhwerk zu durchqueren. Engste Stelle 1,60 m, viel Geröll. Am Ende - nach ca. 3-4 Stunden Wanderung - sieht man das lybische Meer. Die Dauer der Wanderung differiert natürlich, wenn man unterwergs stehenbleibt, um zu fotografieren. Während des Wanderns geht es nicht, man muß schon auf den Boden schauen. Am Ende wartet der Bus, man kann dort auch etwas essen. Es ging dann weiter nach Francocastello, wo man auch baden konnte. Wer nicht baden will, kann dann auch dort etwas essen. Die Fahrt vom Endpunkt der Schlucht bis dorthin dauert nur ca. 15 Minuten. ------------------------------ Sollten wir Keta noch einmal besuchen, werden wir in den Osten oder Süden fahren. Der Strand in Georgioupolis war nicht so schön und das Wasser war uns zu kalt. Außerdem haben wir vom Osten und Süden relativ wenig gesehen.
Die Zimmer sind von der Größe her relativ normal und offensichtlich renoviert worden. Wir hatten ein Doppelbett mit sehr harten Matratzen, zwei Nachttische, einen Schminktisch mit Wandspiegel und Hocker, einen geräumigen Wandschrank mit kleinem Kühlschrank. Ansonsten war das Zimmer ziemlich schmucklos, keine Bilder und keine weiteren Sitzgelegenheiten. Im Bad ein Fön mit Steckdose für den Rasierapparat. Ich habe meinen eigenen Fön benutzt und die Steckdose am Schminktisch, da die am Fön nicht passten. Neben dem Waschbecken zwei Handtuchhaken, an der Tür ebenfalls, eine Handtuchstange über der Toilette. an der Wanne eine Duschwand. Auf dem Balkon zwei Stühle und einen runden Tisch. Angenehm ist der Kühlschrank. Man kann sich regelmäßig mit Getränken und Obst versorgen und auch abends auf dem Balkon gemütlich sitzen und etwas trinken.
Das Restaurant im Edem Park serviert das Essen in Büffetform. Man kann draussen (überdacht) sitzen oder im Lokal mit offenem Fenster. Morgens gibt es zwei verschiedene Weißbrotsorten, 2 Wurstsorten, Käse, verschiedene Marmeladen. Rührei/Spiegelei, Würstchen, Röstbrot, hartgekochte Eier, gebratenen Schinken. Weiterhin Quark, Cornklakes, Flocken, Pfirsche, Sirup, ausgebackenes Gebäck, ähnlich Schmalzgebäck. Sehr lecker. Einen Automaten mit Saftgetränken aus Konzentrat. Einen Kaffeeautomaten, mit weiteren Heissgetränken. Leider fehlte frisches Obst. Abends regelmässig Gemüse und Salat, Tsatsiki, Salate, Feta und normalen Käse. Weinblattröllchen, gefüllte Auvocados. Warm werden jeden Tag verschiedene Gerichte angeboten. Allerdings hatten wir den Eindruck, daß sich das Essen Woche für Woche wiederholte. Es gab z.B. gefüllte Auberginen, Stifado (Gulasch), Lammkoteletts, kleine Frikadellen, Kartoffeln, gebackenes Gemüse, Fisch usw. Als Vorspeise gab es auch Suppen, haben wir aber nicht probiert. als Dessert Melone, Schaumspeisen, Kuchen, Orangen. Frühstück gibt es von 8.00 - 10.00 Uhr, Abendessen von 18.00 - 21.00 Uhr. Möchte man aufgrund eines frühen Ausfluges früher frühstücken, wird die Küche geöffnet und mann kann dann dort ein kleines Frühstück einnehmen. Auch hier bis auf wenige Ausnahmen sehr nettes Personal. Hat man einen Teller leer, wird umgehend abgeräumt. Speisen am Büffet werden auch meist schnell wieder aufgefüllt. Weist man darauf hin, wird es umgehend mit einem Lächeln erledigt.
Das Hotelpersonal des Corissia Beach ist sehr freundlich und hilfsbereit. Man spricht ausreichend deutsch, besser englisch. Auf Beschwerden wird sofort eingegangen. Bei der Ankunft erhielten wir nach kurzer Zeit ein Zimmer allerdings zum Hinterhof. Da wir Meerseite gebucht hatten, habe ich sofort reklamiert und wir erhielten am nächsten Morgen ein Zimmer zur Vorderseite mit Meerblick. Da ich bereits am ersten Tag ein Trinkgeld gegeben habe, wurde regelmäßig die Bettwäsche und Handtücher gewechselt. Der Fußboden wurde feucht gewischt, allerdings wurden die Ecken dabei vergessen. Wir hatten auf dem Balkon Ameisen, die ebenfalls im Zimmer waren, sehr unangenehm. Die Klimaanlage funtkionierte einwandfrei, wurde aber von uns kaum benutzt, da wir wenig auf dem Zimmer waren. Außerdem war es nachts schon kühler.
Wir sind über Heraklion geflogen. Der Transfer dauert ca. 2 Stunden und man bekommt während der Fahrt viel zu sehen. Während wir auf unser Gepäcke warteten, hatten andere Urlauber versehentlich auf der Laufbandkante sitzend, die roten Schalter betätigt, woraufhin unser restliches Gepäck im Schacht liegenblieb. Nachdem wir Personal benachrichtigt hatten. Wurde das Band wieder in Gang gesetzt und unser Gepäck kam zum Vorschein. Das Hotel liegt unweit vom Strand entfernt. Man geht entweder über die Kreuzung, dann durch den Edem Park zum Strand, der vor dem Edem Park liegt oder über die Kreuzung die Strasse hinunter. Auf dem Gelände des Edem Park gibt es einen Pool - den wir aber nie genutzt haben. Die Liegen werden zu Euro 2,50 pro Tag / Person vermietet. Am Strand gilt derselbe Preis. Dort gibt es weitere Liegenvermieter, die zu unterschiedlich Preisen anbieten. Gleich danaben z.B. für 3 Euro = 2 Liegen, 1 Schirm, WC/Dusche. Weiterhin 4 Euro = 2 Liegen, 1 Schirm, 1 Getränk usw. Man sollte sich die einzelnen Vermieter und Strandabschnitte einmal anschauen. Der Strand ist teilweise sehr steinig, je nachdem, wieviel Steine angespült werden. Badeschuhe sind oft von Vorteil, um ohne "Schmerzen" ins Wasser zu gelangen. Das Wasser ist zum Teil ziemlich kalt, da von beiden Seiten des Strandes Zuflüsse aus dem Gebirge hinzukommen, die das Wasser abkühlen. Eine Promenade zum spazieren gehen gibt es nicht. Man kann ein wenig am Hafen herumlaufen und ein Stück in die andere Richtung, wo man allerdings am Strand durch den Gebirgszufluß aufgehalten wird und nur ohne Schuhe hindurchkommt. Im Ort befinden sich einige Geschäfte, in denen man landesübliche Souvenirs und zum Teil sehr schöne kretische Weine, Olivenölprodukte, Avocadoprodukte, Honig, Gewürze, sehr schönen Schmuck und Keramik bekommt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Den Pool haben wir nicht benutzt, waren auch lediglich 4-5 mal am Strand, da wir viel unterwegs waren. Was wir nicht gut fanden, daß man die Liegen am Pool bezahlen muß. Normalerweise sind Liegen am Pool inklusive.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Conny |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 1 |


