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Andreas (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Januar 2009 • 2 Wochen • Strand
Ausführliche Bewertung des Hilton Conrad Maledives
5,8 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr gut

Das Conrad (eh. Hilton) ist ein Hotel der Luxusklasse und liegt malediven-untypisch auf zwei Inseln statt einer, die durch eine mehrere hundert Meter lange Brücke verbunden sind. Es gehört zu den Spitzenhotels des Hilton-Konzerns und wurde deshalb der Luxusgruppe Conrad zugeordnet. Die Anlage verfügt über diverse Restaurants, davon ein echtes Unterwasserrestaurant, weitere kulinarische Optionen (s. unten), ein Fitnessstudio, ein Sportgeräteverleih (Tretboot, Segelboot, Jet Ski, ...), eine Tauchschule, ein kleines Shoppingcenter (wenige Läden), ein riesiges Spa und ein kleines Spa sowie diverse Ausflugsangebote. Auf beiden Inseln bzw. im Meer davor befinden sich die "Zimmer", die allesamt kleine Häuschen bzw. Häuser sind und daher als "Villen" bezeichnet werden. Auf der Hauptinsel RANGALI FINOLHU befinden sich die Familien-Villen, die sog. Beach Villen direkt auf der Insel. Die Beach Villen sind die günstigsten und am familienfreundlichsten, da die Kinder nicht von den Stegen oder der Terasse in Wasser fallen können und das Hauptrestaurant Atoll Market in der Nähe ist. Von der Hauptinsel ab gehen die Stege der sog. Spa-Villen, die ein eigenes Behandlungszimmer für div. Anwendungen haben. Die Spa-Villen stehen auf Stelzen im Meer. Das Haupt-Spa liegt ebenfalls bei diesen Villen. Auf der Nebeninsel RANGALI ISLAND (erreichbar durch eine Dhoni-Bootsverbindung oder der Brücke) befinden sich die unterschiedlichen Wasser-Villen, alle auf Stelzen traumhaft im Meer gelegen, die sog. Water Villas. Die meisten haben keinen Whirl-Pool, einige höherpreisige schon. Daneben gibt es zwei exklusive Villen mit zwei Pools, die sog. Sunset Water Villen, die fantastisch im Meer liegen (Nr. 349 und 350). Wir hatten eine Villa mit einem Pool in der Nähe des zweiten Spas, des Over-Water-Spas und des Nebeninselrestaurants Vilu gelegen. Es ist sehr empfehlenswert eine Villa der Nummer 331-342 zu wählen da man dort direkt vor der Haustür ein kleineres Korallenriff hat das man bequem durch die Meerestreppe jeder Villa erreicht und sofort losschnorcheln kann. Abzuraten ist dringend von den Villen 343-348 da man dort vom Lärm der mehrfach täglich anfliegenden Wasserflufzeuge gestört wird. Gleiches gilt für die Beach Villen auf der Hauptinsel 101-123. Der Zustand unserer Villa Nr. 335 war absolut in Ordnung, die Einrichtung sehr hochwertig. Das kann ich auch über die Sunset Water Villa 350 sagen in der meine Eltern und mein Bruder nächtigten. Unsere Villa hat ein sehr großes Schlaf/Wohnzimmer, ein großes Bad, separater Ankleideraum und WC. Dazu kommt die Terasse inklusive Pool und Meeresabgang mit Blick auf die Sonnenuntergänge - traumhaft! Die Villa meiner Eltern war grandios mit einem gerade erst fertig gestellten Pool (ca. 10*5 m), Dedon-Möbel für außen, DeSede-Möbeln innen, mehreren Räumen inklusive drehbaren Rundbett und Glasboden mit Fischblick im Wohnzimmer. Die Sauberkeit in allen Zimmern, Restaurants, Einrichtungen usw. war immer gegeben. Das Personal war gerade zu kleinen Kinden unserer Beobachtung sehr nett. Durch wenige Treppen auf beiden Inseln scheint auch die Behindertenfreundlichkeit gegeben zu sein. An manchen Stellen (z. B. Einstieg in die Dhoni) braucht man dann aber Hilfe. Die Gästestruktur war kurz vor Silvester stark westeuropäisch geprägt, d. h. vorwiegend Deutsche, Österreicher, Franzosen, wenige Briten und Italienier. Um die russische Weihnacht herum (06. 01.) gab es dann sehr viele Russen, die sich ruhig verhielten, aber nicht gerade freundlich zum Personal waren. Der Altersschnitt der Paare lag bei ca. 35 - 55 Jahren, dazu kamen auf der Hauptinsel viele Familien mit Kindern zwischen 0 und 17 Jahren. Meine Empfehlung ist, Dollar zu Hause zu tauschen, die wesentlichen Restaurants vorzubuchen, genug Bargeld mitzunehmen (Juwelier, Probleme mit KK-Lesegeräten), Bücher einzupacken und vor allem die Serviceleute nicht an deutschen Maßstäben zu messen sondern sich über deren Herzlichkeit und Aufmerksamt zu freuen.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die Zimmerbeschreibung habe ich oben schon vorweg genommen. Daher merke ich noch an, dass es eine Bose-Musik/DVD-Anlage gab, einen hochwertigen Fernseher und eine Nespresse-Kaffeemaschine mit vielen Sorten. Das war richtig nett. Wir hatten im Zimmer 335 eine Badewanne, eine Dusche, zwei Waschbecken, ein getrenntes WC, eine DeSede-Couch und einen DeSede-Leseliegestuhl, auf der Terasse zwei Liegestühle, einen Schirm, einen Tisch mit zwei Stühlen und den Pool. Lärmbelästigung und Geruchsbelästigung gab es nicht.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Die Gastronomie im Hotel ist mustergültig. Es gibt viele kulinarische Optionen. Fangen wir mit der Hauptinsel an: das Unterwasserrestaurant Ithaa ist einzigartig. Es besteht fast zu 90% aus dickem Glas und bietet abends nach Sonnenuntergang ein vielzahligen, sehr gutes Menü bei dem man Rochen, Fische usw. beobachten kann. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Das ist top! Man sollte nur Monate vorher reservieren, die 12 Plätze jeden Abend sind begehrt. Daneben gibts auf der Hauptinsel das Familienrestaurant Atoll Market, ein Selbstbedienungsrestaurant auf hohem Niveau, mit asiatischen, italienischen, ... Ständen. Der indische Stand mit den Tandoori-Spießen ist sehr gut! Leider ist das Restaurant die Fressstube der Familien und daher vom Service her das schwächste. Besser ist der Sunset-Grill, zwischen Ithaa und Atoll Market gelegen, auf einer Plattform um Meer. Es gibt herausragende Meeresfrüchte- und Grillspeisen. Die Grillplatte mit den verschiedenen Fleischsorten für 2 Personen ist sehr zu empfehlen. Das kulinarische Hightlight der Haupt- und Nebeninsel war aber völlig überraschend für uns das Mandhoo Restaurant bei dem wir am letzten Abend leider nur ein Mal speisten. Es ist ein bißchen mystisch angehaucht mit seiner Speisenaufteilung nach den 4 Elementen. Aber das Essen ist schlichtweg herausragend. Angeblich bastelt das Conrad am Michelin-Stern für das Mandhoo - nun das Essen und der extrem herzlich Service geben es vielleicht sogar mal her. Außerdem liegt es traumhauft mitten im Meer! Die Nebeninsel bietet mit dem Vilu das zweitbeste Restaurant des Conrad, es ist der Gourmet-Tempel. Gänseleber, Lobster und Co. lockten uns einige Mal dorthin. Man dinniert an der Lagune mit Blick auf die Hauptinsel, das ist traumhaft. Das Vilu ist außerdem das Früchtstücksrestaurant der Nebeninsel. Darüber hinaus befindet sich unter dem Vilu der größte und ganz schön kalte Weinkeller der Malediven. Dort kann man ein Mal die Woche eine Weinprobe mitsamt mehrgängigem Menü genießen. Wir haben die Weinprobe mitgemacht und waren von manchen Weinen überrascht. Zum Thema Wein gilt übrigens zu sagen, dass dieser und viele andere Alkoholika sehr teuer sind. Gute Weinflaschen kosten 100 Dollar aufwärts. Die Nebeninsel bietet ferner den Koko Grill, bei dem man in einer Erdmulde sitzt, dem Koch gegenüber der bis zu 12 Gäste asiatisch bekocht - spitze, wenn auch, z. B. beim Seegras nicht jedermanns Sache. Auch hier gilt es früh zu reservieren. Genau so beim nur samstags stattfindenden Lobster BBQ, bei dem es eine tolle Auswahl an Meeresfrüchten und natürlich gegrillten einheimischen Lobster usw. gibt. Weitere kulinarische Möglichkeiten sind individuelle Dinner wie z. B. das Candle Light Dinner am Strand. Meine Frau und ich haben es bei unter gehender Sonne sehr genossen. Man ist natürlich außer dem Kellner und dem Koch allein. Es gibt noch weitere individuell buchbare Dinnervarianten, auf Booten usw. Außerdem gibt es eine Käsebar mit über 100 Käsesorten. Dazu kann ich leider nichts sagen, 10 Tage waren dann doch zu knapp um alles wahrzunehmen. Eine Sache noch: ich habe noch kein Hotel erlebt in dem so auf die Kleinigkeiten bei den Restaurants geachtet wurde. Jedes Restaurant hat eigene Teller, Gläser und Bestecke - natürlich sehr hochwertig von WMF usw. Das war richtig toll!


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service im Hotel ist sehr gut, die Menschen sind so herzensfreundlich und lieb, dass es wirklich eine Freude ist (unserer Information nach gibt es derzeit 550 Hotelangestellte und die Anzahl soll weiter steigen). Die Menschen sind sehr nett, ich habe mit Bali, Thailand usw. schon ganz andere Erfahrungen gemacht, daher bin ich ehrlich überrascht. Dafür sollte man aber Nachsicht haben, wenn der Mango-Saft halt mal erst 10 Minuten nach Bestellung kommt. Die spürbare Hilfsbereitschaft, das offene Interesse und die Herzlichkeit gleichen dies wieder aus. Ein Wehrmutstropfen bleibt aber, der Service im Familienrestaurant Atoll Market ist deutlich schwächer als in allen anderen Restaurant. Anscheinend gibt es dort keine feste Tischzuteilung. Auch sollten häufiger Servicekräfte am Strand entlang laufen und tagsüber Getränke anbieten, das geschah zu selten. Aber Sonderwünsche - sei es im Hotel oder auf dem Zimmer - wurden immer prompt umgesetzt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Conrad liegt eine halbe Flugstunde mit dem Wasserflugzeug von Male entfernt. Die Organisation ab dem Flughafen (Conrad-Counter) verlief reibungslos. Es gibt einige Inseln in der Nachbarschaft die per Bootsausflug besucht werden können (3-Insel-Trip). Dieser Ausfluf lohnt, schon um dem "Lagerkoller" vorzubeugen. Die Nachbarinsel zum Hotel bietet übrigens auch deutlich günstigere Preise für den üblichen Urlaubs-Nippes, schon daher lohnt sich der Ausflug. Die Einkaufsmöglichkeiten im Hotel beschränken sich leider auf einen Kleidungsladen, einen Souvenirshop und einen Juwelier. Der Ankauf von Schmuck lohnt sich, sollte aber bar in Dollar bezahlt werden, da dann Zusatzrabatte möglich sind. Dollar sollte man in Deutschland tauschen, der Umtausch im Hotel ist etwas ungünstiger. Auf der Nebeninsel des Hotels gibt es noch einen kleinen Shop. Tipp: Im Tauchladen gibt es vier DVDs mit Unterwasseraufnahmen - empfehlenswert! Die Preise im Hotel für die Einkaufsartikel, aber v. a. für die alkoholischen Getränke, sind sehr teuer. Logisch, fast alles muss aufwendig importiert werden. Man sollte die hohen Preise aber einkalkulieren.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Zum Sport kann man sagen, dass das Fitnessstudio klein aber fein ist und man durchaus ein kostenloses Individualtraining bekommt. Mein Bruder war mehrfach tauchen, man sogar seinen Schein dort machen. Wichtiger sind die diversen natürlichen Schnorchelmöglichkeiten. Sei es bei den kleinen Korallenriffs um die Nebeninsel oder dem sagenhaften Hausriff. Eine solche Ansammlung von Meeresbewohnern inkl. Schildkröten sieht man äußerst selten. Es war schlichtweg traumhaft! Daneben kann man Jet Ski, Wasserski usw. fahren oder andere Inseln ansteuern. Wir haben zudem eine Delphin-Fahrt gebucht und tatsächlich mehrere Herden unterschiedliche Delphine direkt vor dem Boot gesehen. Abends bietet das Hotel immer etwas Neues, mal ist es eine Party, dann wieder eine Live-Band, dann ein Kinofilm am Strand oder Casino. Das Hotel hat übrigens einen Hauptpool am Atoll Market in dem auch Liegen stehen. Da waren aber die Kinden, ich denke das ist eher was für Familien. Es gibt einen Kindeclub in dem man die Kinden von morgens bis abends abgeben kann.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gutHotel ist besser als in der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Januar 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Andreas
    Alter:31-35
    Bewertungen:11