Das Hotel besteht aus mehreren, maximal 2-geschossigen Wohneinheiten inmitten einer schönen, sehr gepflegten Gartenanlage. Im Haupthaus befinden sich Rezeption, Lobby, ein kleines Geschäft, Bar sowie Restaurants. Daneben gibt es in der Anlage das Pueblo Principe mit wenigen kleinen Geschäften und einer Diskothek. Wer im Urlaub feiern und shoppen will, ist hier falsch, das Hotel ist eher für Ruhesuchende zu empfehlen. Das Hotel kann man meines Wissens nur mit all-inclusive buchen, die eingeschlossenen Leistungen waren sehr umfangreich. Nur der Safe war nicht inklusive, sondern wurde mit 4 US-Dollar pro Tag berechnet. Die Gäste kamen überwiegend aus Kanada und den USA, einige Franzosen und eher wenig Deutsche. Die Alterstruktur war bunt gemischt, von Familien mit Kindern bis hin zu Rentern war alles vertreten. Handyempfang finktioniert ohne Probleme. Telefoniert haben wir nicht, stattdessen haben wir das kostenlose WiFi genutzt. Da es auf Samana häufiger mal kurze heftige Regenschauer gibt, ist die Mitnahme einer Regenjacke empfehelnswert. Die Zusatzleistungen des Golden Club haben wir kaum genutzt, wer keinen Wert auf ein größeres Zimmer legt, für den sollte ein normales Zimmer ausreichen.
Wir hatten eine Junior Suite (Golden Club) am Rand der Hotelanlage beim Relaxpool. Das sehr geräumige Zimmer verfügte über 2 große Betten, einen ausreichend großen Kleiderschrank sowie eine Sitzecke mit Sofa, einem Tisch und 2 Stühlen. Im ebenfalls sehr großzügigen Bad gab es eine Badewanne mit Whirlpooldüsen sowie eine separate Dusche und ein abgetrenntes WC. Fön, diverse Toilettenartikel (Duschgel, Shampoo etc.) sowie Bademäntel waren vorhanden. Des Weiteren verfügte das Zimmer über Balkon (Poolblick), einstellbare Klimaanlage, TV (deutsche Welle), Telefon, Mietsafe (4 US-Dollar pro Tag) und einen Regenschirm. Die Minibar wurde täglich mit Softdrinks und Bier aufgefüllt, außerdem gab es eine Kaffeemaschine mit Kaffee und Tee. Die Möbel waren in gutem Zustand, alles war sauber und ordentlich. Die Zimmer wurden täglich gereinigt.
Das Hotel verfügt über ein Hauptrestaurant mit schöner Aussenterasse sowie über 4 Spezialitätenrestaurants (Gourmet, Fisch, Italienisch und Asiatisch). Die Spezialitätenrestaurants haben wir aufgrund des umfangreichen und abwechslungsreichen Speisenangebots im Hauptrestaurant nicht genutzt. Jeden Abend stand das Essen unter einem Motto (Spanisch, Dominikanisch, Mexikanisch etc), die Themen wiederholten sich nach einer Woche. Die Speisen waren sowohl beim Frühstücks- als auch beim Abendbuffet qualitativ gut und es gab genügend Auswahlmöglichkeiten. Das Mittagsbuffet im Restaurant haben wir nicht genutzt, stattdessen haben wir meistens in der Snackbar am Strand gegessen. Dort gab es mittags ebenfalls ein kleines Buffet mit Pizza, Hamburgern, Pommes, Hot Dogs, Nudeln, Salat, Obst, Kuchen etc. Das Hotel verfügt über mehrere Bars (Lobby, Pool, Strand), an denen man u. a. leckere Cocktails genießen kann.
Das Personal war immer freundlich und aufmerksam, insbesondere im Restaurant und in der Snackbar am Strand. Kaum hatte man im Restaurant am Tisch Platz genommen, wurden die Getränkewünsche aufgenommen und umgehend erfüllt. Auch leergegessene Teller wurden schnell abgeräumt. Einzig die Mitarbeiter der Rezeption waren manchmal etwas langsam. Verständigungsprobleme gab es keine, die meisten Angestellten sprachen neben Spanisch auch Englisch, einige wenige zudem etwas Deutsch. Wir haben einmal den Wäschereiservice in Anspruch genommen, einen Tag nach Abgabe erhielten wir unsere Sachen sauber und gebügelt zurück. Im Hotel gibt es einen 24-Stunden-Arztservice, die Kosten für eine Behandlung bei der Ärztin sind allerdings recht hoch, werden aber von der Auslandskrankenversicherung erstattet.
Die Transferzeit vom Flughafen Santo Domingo beträgt mindestens ca. 2,5 Stunden. Die Rückfahrt zum Flughafen hat aufgrund einiger organisatorischer Schwierigkeiten über 4 Stunden gedauert. Wir mussten bei der An- und Abreise jeweils 1x in einen anderen Bus umsteigen. Die Halbinsel Samana ist mit Millionen Kokospalmen bewachsen, die gebirgige Landschaft ist sehr grün. Daher regnet es dort auch öfters, aber meistens sind dies dann nur kurze, aber heftige Schauer. Die Hotelanlage liegt direkt an einem schönen, mit Palmen bewachsenen Strand. Das Hotel ist einsam gelegen, es gibt in der Umgebung keine großen Hotelanlagen, lediglich einige Wochenendhäuser der Dominikaner oder noch im Bau befindliche Appartmentanlagen (aber kein Baulärm). Rechts und links des Hotelstrandes erstrecken sich kilometerlange traumhafte Sandstrände, an denen man ausgedehnte Strandspaziergänge unternehmen kann. Läuft man nach rechts am Strand entlang, erreicht man nach ca. 5 km den nächsten Ort, Las Terrenas. Dort gibt es einige Restaurants und ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Im Hotel selbst gibt es nur wenige kleine Shops mit Souvenirs wie Zigarren, Rum, Schmuck etc. Außerdem gibt es die (nicht aufdringlichen) Strandverkäufer, die ebenfalls Souvenirs anbieten. Ausflüge werden über die Reiseveranstalter und über die Strandverkäufer angeboten. Zu empfehlen sind der Ausflug zum Nationalpark Los Haitises und der Ritt zum Wasserfall El Limon. Außerdem hatten wir das Glück, in der Bucht von Samana Buckelwale beobachten zu können. Dies ist jedoch nur in der Zeit von ca. Januar bis März möglich.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation haben wir nicht genutzt. Der Strand war in eine Animations- und eine Relaxzone unterteilt, so dass man, wenn man nicht wollte, auch nichts von der Animation mitbekommen hat. Am Strand werden verschiedene Wassersportarten angeboten, wie Kajak, Katamaran, Kitesurfen, Tauchen, Schnorcheln etc. Außerdem gibt es einen Fitnessraum und ein Spa (beides nicht genutzt). Einkaufsmöglichkeiten sind, wie oben bereits beschrieben, sehr begrenzt. In der Lobby und in der Lobbybar gibt es kostenfreies WiFi. Trotz ausreichender Anzahl an Liegen am Strand, wurden diese, obwohl eigentlich nicht erlaubt, dennoch von vielen Gästen mit Handtüchern reserviert. Es gab 2 Pools, einen größeren in Strandnähe mit Animation sowie einen kleineren ruhigen Relaxpool im hinteren Teil der Anlage. Zudem befand sich am Strand noch einen Jacuzzi.

