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Bastian (26-30)
Verreist als Paarim Februar 2019für 2 Wochen

Zwei Wochen Angaga

4,0/6
Wir waren Anfang Februar für zwei Wochen auf der Insel in einem Beachbungalow. Es war unser dritter Besuch auf den Malediven (zuvor Veliduh und Reethi Beach).
Die Gästestruktur war sehr bunt gemischt. Auffällig war der große Anteil von asiatischen Kurzzeit-Gästen. Diese waren häufig nur 1-2 Nächte auf der Insel, haben aber sicher doppelt so viele Bilder gemacht wie wir in zwei Wochen ;-)

Der Anteil von Gästen mit Kindern war sehr hoch. Freilich ist das nur eine Momentaufnahme von unseren zwei Wochen und kann sich ändern.

Sonstiges:
Nach unseren beiden Regentagen gab es sehr viele Mücken. Ferner wurden wir beim Verweilen im Inselinneren stark zerstochen. Am Strand hatten wir auch ohne Autan selten Probleme. Die in anderen Bewertungen oft erwähnten krassen Moskito-Probleme können wir so nicht bestätigen.

Als wir im Zimmer Kakerlaken hatten, wurde uns von der Rezeption ein spezielles Gift-Spray gebracht, das die Biester auch gut erledigt hat.

In der Sunset Bar wurden wir am zweiten Tag befragt, ob wir zufrieden wäre und nach positiver Antwort geben, gleich vor Ort eine HolidayCheck-check Bewertung zu schreiben. Er hätte ein Tablet dazu da.

Fazit:
Wir hatten in Summe schöne zwei Wochen. Angaga gehört zu den etwas hochpreisigeren Inseln, war aber die schlechteste von unseren besuchten Inseln. Es gab wunderschöne Ecken und es gab Plastik-Sack-Treppen zwischen den Ballermann-Liegen und dem Wasser. Es gab schnellen Service und es gab einen laut brummenden Generator. Das Preis-Leistungsverhätlnis passt hier einfach in Summe nicht und wir würden deshalb zu einer anderen Insel raten.

Lage & Umgebung3,0
Wir sind ab München über Muscat mit der Oman Air angereist und waren hier sehr zufrieden. Die letzten Flüge waren mit Emirates und Etihad. Vom Service her sind alle meiner Meinung nach vergleichbar. Notausgang-Sitze kosteten pro Flug 15€ pro Person.

Ab Male geht es auf Angaga immer per Wasserflugzeug weiter. Hier mussten wir hinzu leider nach Ankunft ca. 4 Stunden warten und sind dann mit dem letzten Flieger abgeflogen. Bis zu Letzt wird hier gesammelt (kann auf jeder Insel passieren, man kann hier Glück oder Pech haben).

Unser Rückflug war an einem Samstag um 08:55 Uhr.

Uns wurde vor Ort mitgeteilt, dass wir deshalb bereits am Freitag nach Male in ein Stadthotel müssten. Grundsätzlich wäre ein Transfer per Wasserflugzeug ab 6 Uhr morgens zwar zeitlich problemlos möglich gewesen, doch konnte uns diesen Flug das Hotel nicht bestätigen und man ließ uns keine Wahl.

Wir mussten – obwohl bis zum Samstag bezahlt – am Freitag um 12:00 Uhr unser Zimmer verlassen. Abflug ins Stadthotel war um 15:30 Uhr.

An der Bar wurde uns dann mitgeteilt, dass unser – bis Samstag bezahltes – AllInclusive Programm mit dem Verlassen des Zimmers um 12:00 Uhr endete und wir daher keine Getränke mehr bekommen würden. Und ja, auch selbst bezahlte Getränke wollte man uns erst nicht geben, da – frei übersetzt – der Buchungsaufwand kurz vor der Abreise zu groß wäre. Nach Beschwerde an der Rezeption wurde uns erlaubt noch zwei Getränke zu kaufen.

Zimmer4,0
Mit Bungalow 106 waren wir recht mittig auf der West-Seite der Insel.

Die Seite zeichnet sich durch meist sehr starken Wind und stärkeren Seegang aus. Letzteres war in unserer Reisezeit aber kein Problem.

Der Wind kann dagegen sehr störend sein. Bei ruhigerer See würden dort regelm. Schiffe anlegen.

Alle Zimmer haben eigene Liegen und einen festen Bereich. Viele Liegen sind in direkter Nachbarschaft mit anderen Liegen, manchmal auch sehr eng und in großer Anzahl.

Die Bungalows 102, 103 und 106 haben beispielsweise eigene „Nester“ (durch Pflanzen zu beiden Seiten abgetrennt). Die Bungalows 104 und 105 haben Liegen direkt nebeneinander.

Auf der kompletten Seite bis hin zur Nordseite zu den Wasserbungalows wurden massiv Plasiksäcke mit Sand gefüllt. Zu unserer Zeit beginnend ab ca. 107 lagen diese meistens frei. In der „Kurve“ war es am schlimmsten. Hier haben gut 20 Bungalows Liegen direkt nebeneinander und haben einen leider teils aus Plastiksäcken bestehenden Strand vor sich.

Wir hatten ferner eine Woche lang ein ansehnliches Stück Strand vor unseren Liegen – ab der zweiten Woche gab es hier eine doch recht hohe „Abbruchkante“ (durch die Strömung abgetragen). Die Bereiche zu unserer linken wurden je weiter man kam dadurch noch viel unansehnlicher: vor allem die Massen an vergrabenen Sandsäcken wurden so immer deutlicher. Zum Wasser kam man dort nur über aus Plasik-Sandsäcken bestehende Treppen.

Es ist ferner erwähnenswert, dass sich diese Plastiksäcke auflösen und über die ganze Seite verteilt im Gebüsch hingen.


Sehr störend war außerdem der Diesel-Generator, ca. in Höhe von Zimmer 108. Man hört diesen aber auf beiden Seiten der Insel, wenn auch auf unserer Seite am lautesten. Um die Lautstärke einordnen zu können: Nachts hört man kaum das Meer rauschen, sondern nur den Generator brummen. Das Brummen des Generators übertönnt auch die Klimaanlage. Wir haben viele Bewertungen gelesen und nur vereinzelt etwas vom Generator gesehen, nein sogar vereinzelt Verteidigungen wie „ja, irgendwo muss halt der Strom herkommen!!11“. Nun ja, auf keiner anderen Insel hatten wir einen so lauten Generator!


Über die Wassergungalows können wir wenig sagen: Anders als bei anderen Inseln, haben die keine zusätzliche Liegen am Strand. Direkter Zugang ins Wasser war unserer Meinung nach bei allen Wasserbungalows möglich.

Service6,0
Wir haben uns für HP+ entschieden und damit AllIncl. ohne Mittagessen gehabt. Es gibt ein Restaurant in dem man bei der Anreise einen Tisch mit festen Kellner zugewiesen wird. Den Tisch kann man auf Anfrage nach Verfügbarkeit wechseln. Sehr lobenswert war auf allen Plätzen der rasche Service: warten musste man auf Getränke selten länger als ein paar Minuten!

Gastronomie4,0
Die Essenszeiten waren mit 19:30 – 21:00 Uhr nicht besonders lang und entsprechend groß waren die Schlangen am Buffet. In Summe war die Wartezeit aber durchaus erträglich. Groß war die Abwechslung nicht wirklich, doch fand sich immer für jeden Geschmack etwas.

Bilder von großzügigen All-inclusive Karten müssen leider ignoriert werden. Statt vielen Mock- und Cocktails und Milchshakes gibt es mittlerweile nur noch eine kleine Karte mit eher mäßigen Cocktails und genau einem Mocktail.

Sport & Unterhaltung4,0
Tauchschule:
Aktuelle Preise sind online einsehbar und waren üblich für die Malediven. Wir waren nur vier mal tauchen und grundsätzlich zufrieden. Es gab organisatorisch keinerlei Probleme. Was wir – rein persönliche Wertung – bedauerlich fanden, war die Abwicklung mancher Tauchgänge. Bei 2 von 4 Tauchgängen, mussten wir uns in einer sehr großen Gruppe an einem Riff „irgendwo festhalten“. Hinweise, auf irgendwas aufzupassen, gab es nicht und es schien dem Tauchschulen-Chef auch ziemlich egal zu sein. Beim Nachttauchgang fragten wir, ob man aufpassen solle, Fische direkt anzuleuchten. Der Tauchlehrer meinte es wäre kein Problem und wir können sie anleuchten wie wir wollen. Das wurde uns auf Reethi Beach ganz anders erklärt. Ob es wirklich egal ist? Ich weiß es nicht, der Tauchbasis ist es das aber auf jedenfall.

Hotel4,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Februar 2019
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Bastian
Alter:26-30
Bewertungen:4
NaNHilfreich