- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr schlecht
Dies war bislang unser 5. DomRep-Urlaub in Punta Cana, wobei jedesmal in einem anderen Hotel abgestiegen wurde. Der Hotelteil "Ambar" soll die Luxusklasse des Bahia Principe darstellen!? D. h. eine höherwertige Zimmerausstattung. Ein gehobenerer Service. Strandnähe und nur für Personen ab 18 Jahre. Gäste des "Ambar" können sämtliche Einrichtungen der beiden anderen Hotels nutzen. Dieses Hotel wurde Ende 2007 erbaut und befindet sich (auf Google Earth noch nicht zu erkennen) links vom restlichen Bahia Principe Komplex. Bestehend aus 11 Gästehäusern (EG + 2 Stockwerken - kein Lift) á 24 Zimmern. Detailverliebte Architektur. Bei Buchung -Meerblick- nur die im Gebäude 6, 64 oder 60 buchen. Und dann nach Möglichkeit nur die Zimmer 6308 u. 6309, 64308 und 64309 sowie 60308 und 60309. Wir hatten die Nr. 60309 - d. h. in einem der 4 "Turmzimmer" am Eck jeden Gebäudes. Der Balkon ist dort doppelt so groß. Sehr schöner Blick über den Pool auf´s Meer. EG ist nicht empfehlenswert, da diese Zimmer von außen einsehbar sind. HOMEPAGE DER HOTELKETTE: www. bahia-principe. com. Natürlich nur auf englisch oder spanisch schreiben. Rampe für Gepäck von der Neigung her auch für Rollstuhl geeignet. Der Pool jedoch ist nur über zwei Stufen zu erreichen. Gästestruktur überwiegend Amerikaner- Lateinamerikaner sowie ein handvoller Mix aus Mitteläuropäern und unauffälligen! Osteuropäern. Zur Familienfreundlichkeit keine Aussage, da dieses Hotel ausnahmslos nur für Erwachsene buchbar ist. Auch lediglich das Betreten des Poolareals zur Morgenzeit (Vater wollte mit Kind um 07. 30 Uhr sich mal die Poollandschaft ansehen) wird durch Securitypersonal sofort mit Hinauskomplimentieren geahndet. Altersdurchschnitt 18?-65 = 35-40 Jahre. Der Altersdurchschnitt ist bei dieser Hotelpreisklasse deshalb so niedrig, da wegen Überbuchung oder Baustellen viele Gäste im "Ambar" einquartiert wurden. Die "Qualität" dieses Clientels nervte so sehr, sodass es dafür Minuspunkte "schneit" Dazu im Resument später! Äußeres Erscheinungsbild der Anlage ist sehr gehoben. Sehr bequeme Poolliegen. = 5 Sonnen, jedoch nur für die Architektur. Abzug wg. Gästestruktur. Handyerreichbarkeit -im Freien- ist gut. Von der Domrep mit dem Handy nach Hause zu telefonieren scheitert an den horrenden Minutenpreisen. In der Hauptrezeption befindet sich ein Schalter an diesem Telefonkarten zu erwerben sind. Minutenpreis nach Deutschland 55 Pesos = 1, 89 US$. Nach langer Suche im Internet habe ich einen deutschen Prepaidanbieter gefunden. Minutenkosten 0, 39 Eurocent. Mal unter dem Begriff "Sunsim" suchen. Karte ist innerhalb 2-3 Tagen im Briefkasten. Nach Freischaltung bitte sämtliche Unterlagen mitnehmen bzw. diese genauest studieren. Es handelt sich hier um einen Call by Call Service der entsprechende Tastenkombinationen fordert. Ist alles richtig gemacht, klappt alles wunderbar. Zigaretten: Diese sind sehr teuer in der Domrep bzw. im Hotel. 1 Schachtel Marlboro z. B. 7US$. Im Automaten 5US$. Deshalb beim Hinflug ausreichend eindecken. Die Verkäufer an den Touribuden verlangen für die Stange 35US$. Diese Zigaretten (obwohl Marlboro draufsteht) sind meist von geringer Qualität und stark parfümiert. Beim Rückflug sind die Zigaretten am Flughafen günstiger als im Flugzeug. Stange 24 US$. (lt. heutiger Kreditkartenabrechnung für zwei Stangen 30, 29 Euro.) Mit Euro kann aber auch gezahlt werden. Im Flughafen ist lediglich im alten Bau das Rauchen erlaubt. Im neuen Terminal 2 insgesamt verboten. Dort befindet sich jedoch eine Türe ins Freie zum Kinderspielplatz, so dass man sich dort den letzten Nikotinschub geben kann. Übrigens, schon mal was von der "elektrischen Zigarette" gehört? Falls der stundenlange Nichtraucherflug für einen passionierten Raucher fast zur Qual wird, kann dies die mögliche Rettung sein. Bitte jedoch erst mal mit der Flugbegleitung sprechen. Kann ja sein, dass sich trotzallem einige Passagiere provoziert fühlen. Im Hotel ist Rauchen nur im Freien, am Außenrand der Rezeptionen sowie an den Bars erlaubt. Tresor: Dieser ist so im Schrank verbaut, dass je nach Zimmerlage eine Taschenlampe notwendig ist, um darin seine Wertsachen zu finden bzw. die Tastatur bedienen zu können. Eine kleine LED-Taschenlampe ist da recht hilfreich. So wird der Tresor aktiviert: Eine vierstellige Zahl eingeben, dann sofort die Eingabe wiederholen. Gebrauchsanleitung (englisch) klebt zwar am Tresor, ist aber wegen den ungenügenden Lichtverhältnissen schlecht lesbar. Der Tresor ist so groß, dass ohne Probleme Geld, Schmuck, Spiegelreflex mit großem Objektiv, großes Blitzgerät und Camcorder locker reinpassen. Zahlungsmittel. Akzeptiert werden Dollars. Falls nur größere Scheine, dann können diese an der Rezeption kleiner gemacht werden. Wird Geld gewechselt, dann erhält man die Landeswährung Peso. Euros werden in den Geschäften auch akzeptiert. Jedoch zum schlechteren Kurs. An Kreditkarten werden Visa und Mastercard akzeptiert. Keine American Express. Vor Zahlung mit Kreditkarte (Geschäfte, Tauchbasis) abklären, ob nicht ein Zuschlag erhoben wird. Kann bis zu 16% gehen. Gepäck: Bitte Gepäck nach Erhalt sofort kontrollieren ob die Gepäckstücke die Reise unbeschadet überstanden haben. Nur im Flughafen-Innenbereich besteht an speziellen Schaltern der jeweiligen Airlines die Möglichkeit zu reklamieren. Ist man durch die Passkontrolle durch, so hat man keine Chance ohne komplizierte Kontrolle wieder in den Sicherheitsbereich zu gelangen. Gepäckkontrolle: Die selben Regelungen für Flüssigkeiten im Handgepäck gelten beim Rückflug auch dort. Tip: Starkes Klebeband (graues Gewebeband aus dem Baumarkt) mitnehmen. Leistet bei sich lösenden Gepäcknähten oder Reissverschlüssen wertvolle Hilfe. Die eigenen Gepäckstücke auffällig markieren. So werden diese am Laufband schneller identifiziert. Achtung Gepäckträger! Diese schwirren an wie die Moskitos. Bloß ja nicht ein Gepäckstück aus der Hand geben. Für 50 Meter zum Bus sind 10 US$ Gageforderung keine Seltenheit. Auch beim Rückflug. Da ist das Gepäck bereits ausgeladen, bevor man selber aus dem Bus ausgestiegen ist. Diese Gepäckträger sind noch schlimmer. Geben sich als Angestellter der Fluggesellschaft aus und werden richtig agressiv, wenn man versucht sein eigenes Gepäck wieder an sich zu nehmen. Apropos Moskitos: Mückenschutz nicht vergessen. Freie Körperteile am Abend mit Mückenschutz einreiben. Auch im Zimmer verirrt sich ab und dann solch ein Plagegeist. Da hilft nur die chemische Keule per kurzem Sprühstoß. Sonnenschutz: Die Sonneneinstrahlung in der Karibik ist um einiges intensiver als in unseren Breiten. Mal die Schattenbildung um 13. 00 Uhr beobachten. Sonnenschutzfaktor: Je höher, desto besser. Hatten Faktor 50 dabei. Als kleine Faustregel gilt: Pro Faktor 10 = 1 Stunde in der Sonne. Beim Kauf das Etikettenhinweis beachten, da viele Cremes Flecken auf der Kleidung hinterlassen können. Zuhause genügend Sonnenschutz einkaufen. Für 14 Tage wurden vier Flaschen á 200 Ml verbraucht. Zudem noch eine 200 Ml Sprühflasche für den Strand und unterwegs. Sonnencreme in der Domrep ist saumäßig teuer. 125 Ml ca. 25 US$. Falls die Kopfhaut brennt und man auf Mütze oder Hut verzichten will. Die Haare mehrfach scheiteln und mit Sprühflasche Sonnenschutz auftragen. Leicht einmassieren. Hilft wirklich super und das Haar wird auch nicht so strapaziert. Auch eincremen, falls mal der Himmel bedeckt sein sollte. Außer man steht darauf, abends in Joghurt baden zu wollen. In den Pool nicht mit Badekleidung gehen, dessen Stoff sichtbare Weißanteile hat. Innerhalb fünf Minuten ist alles Weiße stark "inkontinent" gelbstichig. Geht mit Handwäsche nur schlecht, aber nach zwei Maschinenwäsche komplett raus. Das Trocknen von Kleidung oder Handtücher auf der Balkonbrüstung ist laut Hotelregeln nicht gestattet. Leider befindet sich nirgendwo im Zimmer oder Balkon eine Möglichkeit seine Wäsche aufzuhängen. Wir haben unsere Textilstücke über die Korb-sessellehnen unter dem Ventilator gelegt. Am nächsten Tag war alles trocken. Über Nacht die Wäsche auf dem Balkon trocknen zu wollen, ist bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit ein vergebliches Unterfangen. Internetzugang: Hotspot dürfte in der "Ambar"- Rezeption vorhanden sein. Habe zumindest jemanden gesehen, der mit seinem Laptop fleißig gesurft ist. Ansonsten sind zwei Terminals vorhanden. Die Nutzung ist für "Ambar"- Gäste 15 Minuten täglich kostenlos. Es sagt sicherlich niemand was, wenn am Tag zweimal in´s Internet gegangen wird. Vorausgesetzt, es ist mal was frei. Bitte bei der Rezeption, gleich daneben, Bescheid geben. PC wird dann freigeschaltet. PC (DELL) hat zwei USB-Anschlüsse, sodaß auch Fotos entweder auf USB-Stick kopiert oder gemailt werden können. Die beiden Tastaturen sind an den Tasten ziemlich abgenutzt. Für User, welche nur per "Adler-Suchsystem" tippen können, wird´s etwas kompliziert. Übrigens: die <@> - Taste ist per <AltGr+64> auf dem numerischen Tastenfeld zu aktivieren. Kleiner Tipp: Internetadressen zuhause gleich auf USB-Stick als Textdatei. Kopieren, einfügen - fertig. Da spart man sich ein Haufen Tipparbeit. -15 Minuten sind kürzer als man denkt-. Ansichtskarten: Entweder im Laden vor dem Ambar oder beim Bahia Principe kaufen. Die Postkarten sollten bei der Reiseleitung abgegeben werden. Auf herkömmlichen Postweg kommen diese vermutlich nie an. Portokosten pro Karte 2 US$, die gleich (passend) bei der Reiseleitung zu zahlen sind. Ruckzuck Versand. ca. 5 Tage.-Nach unserer Rückkehr hatten schon alle Ihre Karten- Tipp: Wir drucken die Adressaufkleber immer gleich zuhause aus. Karte schreiben - Adressaufkleber draufpappen und fertig. So weiß man auch gleich, wieviel Karten man einkaufen muss und vergisst niemanden. Hoffentlich habe ich auf die Schnelle nun nichts Wichtiges vergessen. Werde die Tage einen gescannten Lageplan sowie Fotos und etwas später einen kleinen Clip einstellen. Resument: Von der Architektur als auch von der vorbildlich gepflegten, weitläufigen Gartenarchitektur her, bislang das Beste was wir in der Domrep gesehen haben. Zum großen Teil ein gehobenes, stimmungsvoll gedämpftes Ambiente, was jedoch zusehens durch lautstarke Gästescharen, auch nachts um 02. 00 Uhr, geschmältert wurde. Eine qualitativ hochwertige Küche die dann jedoch quantitativ sehr nachließ. Schöner Sand, schöner Strand. Nach rechts hin recht voll und laut aber auch abwechslungsreich und nie langweilig. Nach links wirds gemütlicher. Größtes Manko! Der äußerst miserable Service. Sei es im Zimmer oder beim Essen. Dieser war jeden Tag ein Ärgernis, zumal sich das Personal immer neue Varianten "einfallen ließ". Oft unfreundliches Verhalten vieler Angestellter, die vermutlich vor lauter Stress die gute Miene zum bösen Spiel verloren hatten. Recht untypisch für diese sonst sehr fröhlichen Inselbewohner. Dieser urlaubsverderbende Service und die Fehlplanung, lautstarke, meist jüngere Gäste in´s "Ambar" umzusiedeln, gab dann den Ausschlag nicht für dieses Hotel zu voten. Diesbezüglich werde ich auch den Reiseveranstalter anschreiben.
Die Zimmer sind sehr geräumig. Ein riesiges Kingsize-Himmelbett mit zwei übereinanderliegenden großen Matratzen und vier schönen weichen Kopfkissen. Bad mit Sprudelbadewanne, getrennter großer Dusche mit Regenduschkopf und seperater Handbrause. Abgetrennte Toilette leider ohne Bidet. Dusche sowie Toilette haben Milchglastüren - oben und unten jeweils ein 10 cm breiter Spalt offen. Bad ist ausgestattet mit Personenwaage und ca. 25 cm Kosmetikspiegel sowie einen kräftigen mehrstufigen Wandfön. Waschbecken mit genügend Ablagemöglichkeit. Leider ist in der Dusche nur eine Seifenschale vorhanden. Duschutensilien müssen deshalb am Boden bleiben. Elektrorasierer nur für 110 Volt. Anschluss jedoch auch ohne Adapter (sogar mit Schuko) möglich. Zimmer hat: Minibar - wie oben bereits geschildert. Im großen Einbauschrank sind ein Bügelbrett mit Bügeleisen sowie zwölf Kleiderbügel vorhanden. Auch befindet sich dort der Tresor sowie ein großer Regenschirm. Genügend Ablagefläche im Schrank ist vorhanden. Zwei Bademäntel in die man zwar versinkt (Größe l und XL) aber sehr bequem sind, sowie neue Frottee-Einmalhausschuhe für die Reisedauer sind ebenfalls vorzufinden. Zwei frische Strandtücher warten im Schrank auf ihren Einsatz. Diese können ab 08. 00 Uhr am Pool umgetauscht werden. Anzahl Schubladen = 5 28 Zoll Flachbildfernseher mit 40 Programmen (ausschließlich englisch und spanisch). Umschaltung auf PAL-M möglich. Anschlüsse AV (kein Scart) sowie HDMI. 1 Kaffeemaschine für 2 Tassen Kaffee. 1 Eiswürfelbehälter. Eiswürfel können an den beiden Zugängen im jeweiligen Gebäude im EG (weisse Türchen) aus der Gefrierbox entnommen werden Um mitgebrachte Gerätschaften (Ladegeräte etc.) nutzen zu können, muss z. B. die Stehlampe oder Kaffeemaschine ausgesteckt werden. Anschluss per Euro-Flachstecker, zur Not auch ohne Adapter möglich. Übrigens: Beim Elektronik-Conrad ist eine Steckerleiste (5x) nur für Flachstecker zu erwerben (ca. 5 Euro). Hat sich als sehr praktisch erwiesen.
Das "Ambar" hat ein eingenes Hauptestaurant. Der Eingang liegt im Rezeptionsgebäude. Weiterhin befindet sich unweit des Pools links zum Strandbeginn das Snacklokal, in diesem auch zu Mittag gegessen werden kann. Ein italienisches Tageslokal, noch näher zum Strand, ist jedoch nur während der Haupsaison tagsüber geöffnet. Von den A la Card Restaurants kann abgeraten werden. Wie wir von anderen Gästen erfuhren, unfreundliche Bedienung und das Essen ohne Geschmack. Am Pool sowie am Strandbeginn, linke Seite Meerblick, sind die Quellen für die durstigen Seelen aufgebaut. Öffnungszeit ab 10. 00 Uhr, wobei bereits, je nach Keeper, auch früher von den Automaten gezapft werden kann. Unser erster abendlicher Eindruck im Restaurant: WOW!! Tolles Ambiente, freundliche Begrüßung bereits an der Restauranttüre, leise Hintergrundmusik und ein sehr appettitanregendes Bufett. Dezentes Hinbegleiten an einen freien Tisch - scheinbar alles perfekt. Das Essen war meist eine kulinarische Erfahrung. Für das Auge und den Gaumen oft eine positive Überraschung. Diesmal standen die Gerichte mit Schildchen auch in deutscher Sprache, obwohl ich immer noch rätsele was "Schweine-Rinds" so sein könnte. In Bezug zur Küche ein dicker Pluspunkt! Doch wo Licht, dort auch Schatten. Und dieser war ziemlich düster. Nach drei Tagen kulinarischen Vergnügens kam nach und nach eine Gästeschar daher, welche wegen Überbuchung nun im "Ambar" einquartiert wurden. Ergo: Eine Schar, meist jugendlicher Nord-, Süd-Amerikaner, welche an der Swim-up-Bar sich lautstark auf Kosten des Barpersonals amüsierten (armer Pedro) und sich per Tequilla die Kante gaben. Dieser unvorbereitete Ansturm lässt die Chaostheorie in einem neuen Licht erscheinen. Am Abendbufett viele Bleche leer. An ein Auffüllen war nicht mehr zu denken. Ein Gewusel an Gästen, so dass man Probleme bekam, unbeschadet mit dem Teller vorbeizukommen. Das Show-Cooking auf Grund langer Warteschlange verdarb einem jeden Appetit. Dampfende, herrliche Rühreier zum Frühstück? Gerade noch den letzten trockenen Löffel Eierpampe erwischt. Donuts, Brötchen und sonstiges begehrteres Gebäck? Fehlanzeige! Solche negativen Überraschungen zogen sich bis zum Urlaubsende hin. Tischdecke verdreckt! Besteck, aber keine Tassen! Keine Servietten um 08. 00 Uhr in der Früh - stattdessen wurden uns wortlos ein paar Papierfetzten auf den Tisch geknallt. Die Miene dabei: "Ich töte Dich gleich!" Schon mal den Dominikanischen "Turm von Babel" gesehen? Am Strandrestaurant stapelten sich die Teller (über 10 Stück) samt Essensresten am Speisetisch. Erst nach Beschwerde wurde ein Opfer ausgewählt, diese Mißstände für kurze Zeit zu beseitigen. Die Tische wurden erst sauber, wenn man "versehentlich" selbst ein Glas Wasser umkippen ließ. FÜR DIESEN MISERABLEN ZIMMER- Küchen- UND TISCHSERVICE: -ZERO POINTS!- Da kann auch die oft excellente Küche nicht hinweghelfen, wenn die Pfannen leer sind.
Wer im "Ambar" als auch im restlichen Bahia Principe kein englisch oder spanisch spricht, der wird völlig alleine gelassen. Auch französisch wird nicht verstanden. UNBEDINGT, falls man diesen beiden Sprachen nicht so mächtig ist, einen Langenscheid o.ä. mitnehmen. Das Rezeptionspersonal ist routiniert höflich und freundlich. Der Check-In ist, da das "Ambar" selber nicht per Transferbus angefahren kann, etwas kompliziert, da die Zwischenstation zuerst die Hauptrezeption ist. Einchecken selber mit Zimmervergabe dann erst im "Ambar". Bei Beschwerden und anderen Anliegen ist ein spezieller Conciergeservice zuständig. Dieser befindet sich unmittelbar vor der Rezeption und ist meist hoffnungslos unterbesetzt. (Teilweise bildete sich eine Schlange von 15 Personen) Hier können diverse Wünsche wie -z. B. eine Flasche Rum- auf´s Zimmer sowie Beschwerden angebracht werden. Diese Anliegen werden zwar entgegengenommen aber leider nicht umgesetzt. Da der Weg vom "Ambar" bis zur Hauptrezeption einen relativ (bei der Hitze) langen (15 Min.) Fußmarsch erfordert, wurde ein Shuttleservice eingerichtet. Zu regelmäßigen Zeiten, ca. alle 5 Minuten fährt ein kleines "Töff-Töff" hin und her. TIPP: Links von der Rezeption "Ambar" fährt ebenfalls ein Shuttle-Transport. Dort kann man an der Straße stehenbleiben - ab und dann zur Rezeption "rüberlinsen" und fängt dann das Erste ab. Diese "Bimmelbahn" fährt von 08. 00 Uhr bis 03. 00 Uhr früh. Das ist jedoch leider der einzige Service, welcher reibungslos funktionierte. Was nun den restlichen Service betrifft, der wohlgemerkt in einem FÜNF-STERNE-HOTEL angeboten wird, ist, schlichtweg gesagt, eine unverschämte Frechheit. ZIMMERSERVICE: OK - wenn man Glück hat ist aufgeräumt (dazu später). Nicht mehr, nicht weniger. Auf einen kleinen Blumenschmuck, geschweige denn auf kunstvoll trapierte Handtücher kann man lange warten. Stattdessen erlebt man hier, dass plötzlich keinerlei Handtücher vorhanden sind. Nicht der kleinste Fetzten! Ein tolles Erlebnis, wenn man nach einem romantischem Sprudelbad mit der Hand in´s Leere (Handtuch!!) greift. Erste telefonische Beschwerde brachte garnichts. Erst nach zweitem Anruf kam nach eineinhalb Stunden das ersehnte Frottee. Natürlich ohne ein Wort der Entschuldigung. Die MINIBAR war bei unserer Ankunft wohlgefüllt. Cola, Cola light, diverse Limonaden, zwei Dosen Bier, eine Dose Chips, 2 Fläschchen Wodka, 1 Fläschchen Wiskey und zwei Halbliterflaschen Wasser. Zudem drei Kaffeepads, Zucker, Süßstoff und Kaffeweißer sowie zwei Literflaschen Wasser für die Kaffeezubereitung Falls man nun auf die absdruse Idee kommt, irgendetwas davon aufzubrauchen, im Glauben: "Es wird ja wieder aufgefüllt", dann - Viel Spaß! Nichts wird aufgefüllt! Bei diesbezüglichen Beschwerden über die Reiseleitung, über die Rezeption bzw. Gästeservice wurde insofern reagiert, dass mal das kleine Fläschchen Wiskey zwar am kommenden Tag auffüllte, z. B. Cola oder Bier fehlten dennoch. Genauer gesagt: ES FEHLTE IMMER WAS! Wenn eine angebrochene Wasserflasche mit nur einem Schluck im Kühlschrank belassen wird, gilt die automatisch als voll und wird nicht ergänzt. Als alles Wasser (2 Flaschen á 0, 5 Liter) fehlten, wurde kurzerhand eine Einliterflasche in den Kühlschrank gestellt. Abgesehen davon, dass mit einer Einliterflasche ein Strandspraziergang vom Handling nicht das Wahre ist, fehlte dieses Wasser nun für die morgendliche Kaffeezubereitung. Wer im Zimmer seinen Kaffee gerne schwarz trinkt, kann sich glücklich schätzen, da der Kaffeeweißer meistens fehlte. Ein kleiner Test mit Klebestreifen, versteckt am Kühlschrank angebracht, zeigte dann letztendlich auf, dass dieser oft garnicht geöffnet und somit deren Inhalt kontrolliert wurde. Unser Zimmer erst gegen 18. 00 Uhr gereinigt vorzufinden, war meist die Regel. Oft standen wir, völlig versandet und deplaziert am anderen Ende des Flures um die Reinigung abzuwarten. Zimmer mal garnicht aufgräumt? In diesem Hotel kein Problem. Vom Reinigungspersonal mal ein freundliches (H)ola zu hören - Fehlanzeige. Alle blickten so drein, wie gerade von der Beerdigung gekommen und erfahren, enterbt worden zu sein. Auch wenn es Beschwerden hagelte (auch von anderen Gästen), ein postitives Feedback, und das 14 Tage lang, war nicht erkennbar. Bloß ja nicht diesem Personal ein Trinkgeld zustecken. Meist wird in diesem FAll etwas mehr gespurt. Trinkgeld sollte meiner Meinung nach Anerkennung für eine zufriedenstellende Leistung sein. Aber damit nicht eine volle Minibar erkaufen, welche ja bereits ausreichend im Reisepreis beinhaltet ist. Und Blümchen am Bett, nur weil ich Dollar springen lasse? Nein Danke! Wir waren bereits das 5. mal in der DomRep. Hier nun das erste mal, dass wir solche "Tips" verweigerten. Gravierende Punkteabzüge!!
Entfernung zum Strand, je nachdem wo gewohnt wird, maximal 5 Gehminuten. Rechts vom Strand reiht sich ein Hotel nach dem anderen. Nach ca. zwei Kilometer Strandspaziergang kommen die typisch dominikanischen Verkaufsbuden mit allerlei Tourikram daher. Auch wenn kein Kaufinteresse besteht, so lohnt der Spaziergang doch in die Richtung, da zum Ende hin und danach schöne Strandabschnitte kommen. Zigarettenkauf lohnt sich an diesen Verkaufsständen nicht. Viel zu teuer! Dazu später! Weitere Hotelumgebung ist schlichte Einöde. Das große Verkaufscenter der "Plaza Bavaro" ist nur per Taxi zu ca. 20$ -einfach- zu erreichen. Taxis sind recht teuer da eine weltweite gesetzliche Insassenversicherung hier zu Buche schlägt. Vom auch dort sehr teurem Sprit garnicht zu reden. Eine Busstation ist von diesem Hotels nicht erreichbar. Die Transferzeit zum Hotel beträgt ca. 40 Minuten. Das Bahia Principe wird zu allererst angefahren. Vorteil natürlich, dass man auch zuletzt abgeholt wird. Ausflugsmöglichkeiten sind natürlich jede Menge vorhanden. TIPP! Mal in andere Kataloge deutschsprachiger Anbieter nachsehen, ob der oder andere Tripp interessanter oder preiswerter ist. Auch bei der Tauchbasis anfragen. Dort wird oft ein fast gleicher Ausflug günstiger angeboten. Zahlungsmodalitäten - Dazu später! Übrigens Tauchbasis: Nach links den Strand entlang. Am zweiten Hotel (ca. 1, 2 Km) befindet sich eine Tauchbasis unter deutscher Leitung, die mein absolutes Vertrauen genießt. Das "Ambar" ist sozusagen der exklusive Zweig des gesamten Hotelkomplexes. Deshalb ACHTUNG! Beim Transfert dorhin werdet Ihr an der Hauptrezeption abgeliefert. DORT GLEICH SAGEN, dass Ihr zum "Ambar" gehört und das Gepäck gleich vorne stehen lassen. Dann erst geht die Reise per "Töff-Töff" samt Gepäck zu Eurem eigentlichem Zielpunkt weiter. "HAUPTHOTEL" bzw. Rezeption. Dort und in näherer Umgebung spielt sich das eigentliche Abend- und Nachtgeschehen ab. Hier sind das Spa-Center, Fitnesscenter und Casino und die meisten Geschäfte samt Arztcenter angesiedelt. Außerhalb! des eigentlichen Hotelbereiches nach der Schranke. Nightshows auch nur dort, jedoch erst ab 23. 00 Uhr. All-In Getränke ab 22. 30 Uhr. Im Casino, mit völlig orientierungslosen Croupiers, ist man als Getränkekonsument SELBSTZAHLER. Haarschnitt für Herren übrigens im Spa-Center 19$ = 10, 52 Euro. Dort Zettel ausfüllen - wird beim Checkout bezahlt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Schon mal zugesehen, wenn jemand sich in einem klimatisierten Raum auf dem Laufband die Seele aus dem Leib rennt, obwohl ein kilometerlanger Strand mit festem Sand und frischer Luft einem direkt vor den Füßen liegt? Ansonsten sieht das Fitness-Center für mich als Laien recht stabil, rostfrei gepflegt und professionell aus. Da im "Ambar" großer Wert auf Relaxing d. h. "Die Seele baumeln lassen" gelegt wird, ist keine Animation angesagt. Der Pool hat eine Tiefe von 1, 35 Meter. Keinerlei sportliche Aktivitäten, wie Wasserball o. ä. Die Wasserthemperatur beträgt, digital gemessen, 33, 3 Grad Celsius. Somit wärmer als die Luft, was wirklich keine Abkühlung mehr verspricht. Die Swimup-Bar wurde von 10. 00 Uhr bis 18. 00 Uhr permanent belagert, deren Gäste mit steigendem Alkoholkonsum Schreiorgien praktizierten und sicherlich auch durch Toilettenabstinenz dazu beitrugen, dass die Wasserthemperatur nicht sank. Um den Pool herum sind 15 große, fest installierte Sonnenschirme vorhanden. Jetzt möchte ich mal das Vorurteil ausräumen, die Deutschen seien die Liegenreservierer schlechthin. Was hier jeden Morgen abläuft gleicht einem Slapstick. Pünktlich um 07. 30 Uhr versammelt sich unter jedem Schirm ein mit Handtüchern bewaffneter Gleichgesinnter, wartet 15 Minuten auf das Kommando eines Security "ITS OPEN!" und dann geht das Geklappere los. So kann man sich auch im Urlaub Stress machen. Am Strand ist es auch nicht anders. Im Morgengrauen steigt schon das Andrenalin um ja noch einen vermeindlich guten Platz zu ergattern. Liegestühle sind am Strand genügend vorhanden. Am Pool könnte es jedoch zur Nachmittagszeit etwas knapp werden, da auf fast allen Handtücher ruhten. Die Wasserqualität am Strand ist recht gut. Feiner Sand, kein Seegras oder ähnliches. Ein Vorteil ist, da sich das Hotel am Ende der langen Hotelketten befindet, so dass nach links hin der Strand nicht so überlaufen ist, was einem störungsfreieren Strandspaziergang zu Gute kommt. Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch, dass sich hier die Tauchbasis befindet, von dieser sämtliche Motorsportaktivitäten steigen. Ein leichter Hauch von verbranntem Zweitaktergemisch ist oft vernehmbar. Auch geht die Absperrung für Schwimmer maximal 20 Meter ins Meer hinaus. Wer meint, weiter hinaus schwimmen zu wollen, setzt sich einem nicht unerheblichen Risiko aus, da permanent irgendwelche Motorboote vorbeidonnern. Empfehlenswert ist, sich mal einen Katamaran kostenlos auszuleihen. Diese sind wirklich top in Schuss. Wer es sich anfangs nicht zutraut, dem wird per Lessonstunde zu 35US$ das notwendige Handling beigebracht. Ratsam ist, einen Katamaran bereits einen Tag zuvor zu reservieren. Weiter können Paddelboote und Surfbretter ausgeliehen werden. Natürlich können alle anderen unmotorisierten Wasserfahrzeuge auch im restlichen Bahia Principe kostenfrei ausgeliehen werden. Dort gibt es auch Tretboote. Wer schon alle Ausflüge kennt, dem sei mal ein Trip mit den kleinen 30 PS Speedbooten angeraten. Dauert zweieinhalb Stunden und man kommt sich vor wie Klein-Schumi auf der Wasserstraße. Nebenbei geht es bei diesem Trip zum Schnorcheln und man sieht unberührte traumhafte Strände. Pro Boot (für zwei Personen) kostet dies 120US$. Zahlung per Kreditkarte an der Tauchbasis, ohne zusätzlichen Aufschlag, möglich. (Ergänzung - Abrechnung auf Kto.-Auszug 79 Euro) Wem der Strandabschnitt am "Ambar" zu ruhig erscheint, der sollte weiter nach rechts zum Bahia Principe gehen. Dort ist Animation pur, Beachvolleyball, und ein Dröhnmix aus Merenque und Techno angesagt. Leider ist es mit dem Umweltbewußtsein der Amerikaner auch hier nicht zum Besten bestimmt. Überall liegen achtlos weggeworfene Plastikbecher. Schade eigentlich! Hat man es sich an der Bar oder draußen per Cocktail so richtig gemütlich gemacht... Plötzlich, um exact 23. 00 Uhr geht das Licht aus. Nur noch Mondlicht und keine Gläser die aufgefüllt werden.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juni 2008 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Peter und Christine |
Alter: | 51-55 |
Bewertungen: | 3 |