Prag, Tschechien © Givaga - stock.adobe.com
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Städteurlaub

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Prag

Anne Mäder © Donald Priebsch
Anne MäderRedakteurin
Prager Burg, Prag © ecstk22 - stock.adobe.com
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Prager Burg
Goldenes Gässchen, Prag © romanple - stock.adobe.com
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Goldenes Gässchen
Kleinseite, Prag © ArTo - stock.adobe.com
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Kleinseite
Altneuschul, Synagoge, Prag © Atmosphere - stock.adobe.com
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Jüdisches Viertel
Altstädter Markt, Prag © adisa - stock.adobe.com
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Altstädter Ring
Karlsbrücke, Prag © moofushi - stock.adobe.com
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Karlsbrücke
Wenzelsplatz, Prag © Ekaterina Belova - stock.adobe.com
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Wenzelsplatz
Das Tanzende Haus, Prag © Osvaldo Mussi - stock.adobe.com
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Das Tanzende Haus
Aussicht vom Laurenziberg, Prag © romanple - stock.adobe.com
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Laurenziberg
Kinsky-Palais, Nationalgalerie, Prag © EdNurg - stock.adobe.com
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Nationalgalerie

Ein tanzendes Haus, ein Goldenes Gässchen und jede Menge Orte mit großer Geschichte – in der tschechischen Hauptstadt, die als eine der schönsten Städte der Welt gilt, warten Attraktionen an allen Ecken. Schon Mozart und Thomas Mann waren von der Vielfalt Prags beeindruckt. Und das beste: Prag gehört zu den günstigsten Metropolen Europas. Gute Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub hier.

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Prager Burg, Prag © ecstk22 - stock.adobe.com
Prager Burg, Prag © ecstk22 - stock.adobe.com

Prager Burg

Sitz des Präsidenten

Der Hradschin mit der Prager Burg ist mit 7,28 Hektar Fläche das größte zusammenhängende Burgareal der Welt und Symbolort des tschechischen Staats. Seit über 1000 Jahren residieren hier die böhmischen Fürsten und Könige; seit 1918 gehört der gesamte Komplex zum Sitz des tschechischen Präsidenten. Die gehisste Präsidentenstandarte über dem ersten Burghof zeigt an, dass der Hausherr gerade daheim ist. Ein großes Spektakel und obendrein ganz umsonst ist die Große Wachablösung jeden Tag um 12 Uhr am Burgtor. Wenn ihr das Burgareal besichtigt, solltet ihr unbedingt auch einen Streifzug durch das umliegende Viertel machen oder die Aussicht von der Burg genießen. Es wird dann schnell deutlich, warum Prag den Beinamen „die Hunderttürmige“ trägt.

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Goldenes Gässchen, Prag © romanple - stock.adobe.com
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Goldenes Gässchen

Kafkas Rückzugsort

Die kleine, schmale Straße innerhalb des Burgareals ist Prags berühmtestes Gässchen. Allerdings ist das einzige Gold, das hier je hergestellt wurde, literarisches Gold: 1916 lebte für einige Monate Franz Kafka in der viel besuchten Hausnummer 22 und schrieb in der Zeit einige Erzählungen. Alchimisten oder Goldschmiede dagegen wohnten nie in den kleinen Häuschen aus dem 16. Jahrhundert – auch wenn die Legende erzählt, dass sie hier von Kaiser und König Rudolf II. angesiedelt wurden, um Gold herzustellen. Doch in Wirklichkeit waren hier Burgwächter und arme Handwerker zu Hause. Um den Touristenstrom in der schmalen Gasse etwas zu drosseln, wird zur Hauptöffnungszeit des Burgareals Eintritt kassiert. Wer aber nach 16 Uhr (November-März) beziehungsweise 17 Uhr (April bis Oktober) kommt, kann bis zur Schließung der Burg um 22 Uhr nicht nur kostenlos, sondern auch mit weniger Gedränge durch das Gässchen schlendern.

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Kleinseite, Prag © ArTo - stock.adobe.com
Kleinseite, Prag © ArTo - stock.adobe.com

Kleinseite

Prager Barock, wohin man schaut

Die Kleinseite unterhalb des Hradschins ist das wohl romantischste Viertel Prags. Oft erinnern nur die parkenden Autos daran, dass wir uns bereits im 21. Jahrhundert befinden. Bis heute prägen Renaissance- und Barock-Palais das Bild der Kleinseite. In den historischen Häusern wohnen inzwischen kaum noch Einheimische; stattdessen haben ausländische Botschaften, Regierung und Parlament viele Gebäude bezogen; es gibt luxuriös renovierte Büros und liebevoll eingerichtete kleinere Hotels. Auch die malerische Kampa-Halbinsel gehört zur Kleinseite. Hier kann man herrlich spazieren gehen – und die Karlsbrücke trockenen Fußes aus einer anderen Perspektive bestaunen. Den besten Panoramablick aufs Viertel genießt ihr vom Laurenziberg.

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Altneuschul, Synagoge, Prag © Atmosphere - stock.adobe.com
Altneuschul, Synagoge, Prag © Atmosphere - stock.adobe.com

Jüdisches Viertel

Im Wandel der Zeit

Vom historischen jüdischen Viertel sind nur noch wenige Gebäude erhalten, nämlich die geduckten, schmucklosen Häuser nahe der Altneuschul, der ältesten Prager Synagoge. Denn Ende des 19. Jahrhunderts entschied sich die Prager Stadtverwaltung für eine radikale Sanierung des jüdischen Viertels und ließ dort eine prächtige Neustadt nach Pariser Vorbild errichten. Prunkstück der neuen Josefstadt – heute ein besonders exklusives Wohnviertel – ist die Pariser Straße mit ihren Jugendstilgebäuden. Von der Sanierung verschont blieben nur wenige Wohnhäuser des alten Ghettos, der Alte Friedhof mit 12.000 Grabsteinen, das Rathaus und sechs Synagogen.

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Altstädter Markt, Prag © adisa - stock.adobe.com
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Altstädter Ring

Ein Platz voller Vielfalt

Prags ältester Platz ist seit dem 12. Jahrhundert Dreh- und Angelpunkt allen städtischen Lebens. Umrahmt von prächtigen Palästen, die von Gotik bis Jugendstil reichen, ist er der perfekte Ort, um zu staunen, zu genießen, zu flanieren. Dominiert wird der Platz von drei Bauwerken: dem Altstädter Rathaus mit der berühmten astronomischen Uhr und dem begehbaren Aussichtsturm, dem Bronzedenkmal für den böhmischen Reformator Jan Hus und der Teynkirche mit ihrem markanten Doppelturm. Tafeln erinnern an Berühmtheiten, die hier einst lebten und verkehrten, darunter Franz Kafka und Albert Einstein. Heute finden auf dem Altstädter Ring schöne Weihnachts- und Ostermärkte statt. 

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Karlsbrücke, Prag © moofushi - stock.adobe.com
Karlsbrücke, Prag © moofushi - stock.adobe.com

Karlsbrücke

Prags berühmteste Brücke

Als Karl IV. 1357 den Grundstein zur 500 Meter langen Karlsbrücke über die Moldau legen ließ, war das ein für damalige Verhältnisse echtes Mammutprojekt, aber von großem Interesse für Prag, denn die Brücke mit ihren beiden charakteristischen Türmen stellte damals die einzige Verbindung zwischen Burg und Altstadt dar. Auffallend sind die steinernen Figuren, die die Brücke auf beiden Seiten säumen – neben Aposteln, Märtyrern, Engeln und Königen gehört auch die Figur des heiligen Johannes von Nepomuk dazu, der von hier aus in die Moldaufluten gestürzt wurde. Angeblich bringt es Glück, die Skulptur zu berühren. Auf der weltberühmten Brücke ist allerdings immer viel los. Wer das Bauwerk dennoch in Ruhe überqueren möchte, kommt am besten frühmorgens oder am späten Nachmittag.

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Wenzelsplatz, Prag © Ekaterina Belova - stock.adobe.com
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Wenzelsplatz

Mittelpunkt der Geschichte

Zugegeben: In Prag gibt es prächtigere Orte als den Václavák, wie die Tschechen ihn nennen. Ganz unspektakulär wirkt der 750 Meter lange und 60 Meter breite Platz, den Karl IV. 1348 lediglich als Pferdemarkt vor den Toren der Altstadt angelegt hatte. Dennoch ist der Platz, der den Namen des Landespatrons trägt, bis heute der Ort, an den es die freiheitsliebenden Tschechen zieht: zum Beispiel auch 1968 beim Prager Frühling, bis die Truppen des Warschauer Pakts die tschechische Reformbewegung niederschlugen, und dann 1989, als Tausende gegen das kommunistische Regime und für die Demokratie demonstrierten. Mittelpunkt des Platzes ist die bronzene Reiterstatue des heiligen Wenzel, die vor dem gewaltigen Gebäude des Nationalmuseums thront.

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Das Tanzende Haus, Prag © Osvaldo Mussi - stock.adobe.com
Das Tanzende Haus, Prag © Osvaldo Mussi - stock.adobe.com

Das Tanzende Haus

Prags moderner Touch

Der amerikanische Architekt Frank O. Gehry und sein Prager Kollege Vlado Milunić füllten 1996 mit einem kühnen Entwurf die Lücke, die eine Fliegerbombe im Zweiten Weltkrieg in die Häuserreihe am Prager Rašín-Ufer gerissen hatte. Schon kurz nach dem Richtfest erhielten die beschwingten Säulen den Kosenamen „Ginger & Fred“ – nach Hollywoods Tanzduo Ginger Rogers und Fred Astaire. Die an die Fassaden gemalten Kurven versinnbildlichen die Wellen der Moldau. Im Inneren befinden sich vor allem Büros, im obersten Stockwerk allerdings ist ein Restaurant, von dem aus ihr einen wunderbaren Ausblick auf die Moldau habt. 

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Aussicht vom Laurenziberg, Prag © romanple - stock.adobe.com
Aussicht vom Laurenziberg, Prag © romanple - stock.adobe.com

Laurenziberg

Panorama unter Kirschbäumen

„Berg der Verliebten“, auf Tschechisch Petřín, nennen die Prager den Hügel, der sich in der Nähe des Hradschins erhebt. Wenn ihr hier unter den Kirschbäumen euer Picknick auspackt, genießt ihr als Beilage einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt – den besten vom stählernen Turm, der aussieht wie eine Miniaturausgabe des Pariser Eiffelturms. Wenn euch der Fußweg hoch auf den Laurenziberg zu beschwerlich vorkommt, nehmt ihr einfach die Standseilbahn ab der Talstation Újezd. Früher bestellten die Prager auf dem Hügel Weinberge und schlugen Baumaterial aus Steinbrüchen. Heute ist der Petřín ihr Lieblingsort für einen Sonntagsausflug. 

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Kinsky-Palais, Nationalgalerie, Prag © EdNurg - stock.adobe.com
Kinsky-Palais, Nationalgalerie, Prag © EdNurg - stock.adobe.com

Nationalgalerie

Kunst vom Allerfeinsten

Das Kloster der hl. Anna von Böhmen, die Palais Sternberg, Schwarzenberg, Salm und Kinsky, der Messepalast und die Wallenstein-Reithalle. Was haben all diese Gebäude gemeinsam? Sie beherbergen eine Fülle von Werken alter deutscher, italienischer und flämischer Meister, die alle zur Nationalgalerie gehören. Vertreten sind unter anderem Werke von Lucas Cranach d.Ä., Rembrandt, Peter Paul Rubens und Tintoretto. Höhepunkt ist das „Rosenkranzfest“, das Albrecht Dürer 1506 in Venedig malte. Der Künstler selbst hat sich auf dem Bild verewigt, das Kaiser Rudolph II. erwarb und zu Fuß über die Alpen nach Prag bringen ließ. Auch Liebhaber russischer Ikonen und italienischer Meister des 14. und 15. Jahrhunderts kommen in der Nationalgalerie voll auf ihre Kosten. 

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Geschrieben von:Anne Mäder

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