Golfurlaub
Golfurlaub in Schottland: Die 10 schönsten Golfplätze inkl. Karte
Schottland gilt als Wiege des Golfsports, doch jeder Platz erzählt eine andere Geschichte. Manche liegen an stürmischen Küsten, andere schmiegen sich an stille Buchten oder ziehen sich durch Heideland. Gemeinsam ist ihnen, dass Landschaft und Spiel hier miteinander verschmelzen – einer der Gründe, warum Golfer aus aller Welt immer wieder zu ihnen zurückkehren.
Und das Beste: Entdecke die Golfplätze auf der interaktiven Karte am Ende des Artikels, speichere sie direkt in Google Maps und lass Dich zu den schönsten Plätzen Schottlands navigieren!
Castle Stuart, Highlands
Unweit von Inverness erhebt sich Castle Stuart über dem Moray Firth. Die Bahnen verlaufen terrassenförmig an der Küste, und immer wieder öffnet sich der Blick auf das Wasser und die vorgelagerten Sandbänke. Wenn die Scottish Open hier gastieren, wird die sonst so ruhige Szenerie zum Treffpunkt für Spieler und Zuschauer. Auffällig sind die strategisch gesetzten Bunker, die nicht nur optisch markant sind, sondern präzise Schläge erfordern und jede Runde abwechslungsreich gestalten.
Cruden Bay, Aberdeenshire
Die Anfahrt führt durch ein kleines Küstendorf, bevor die ersten Dünen erscheinen und den Blick auf Cruden Bay freigeben. Der Platz selbst ist eine Abfolge von Bahnen, die sich über hügeliges Gelände ziehen. Die Windrichtungen wechseln häufig hier, und am Morgen liegt oft Nebel über den Fairways, während sich am Horizont die Ruinen von Slains Castle abzeichnen. Ein tolles Szenario! Auch seine Höhenunterschiede zeichnen den Platz aus – mal spielt man auf erhöhter Kante, mal fast direkt am Strand.
Dumbarnie Links, Fife
Dumbarnie wurde erst im Jahr 2020 eröffnet, doch der Platz wirkt, als gehöre er seit Jahrzehnten hierher. Die Lage am Firth of Forth sorgt dafür, dass Du das Meer gleich mehrfach im Blick hast, egal, auf welcher Bahn Du stehst. In Dumbarnie Links werden internationale Turniere ausgetragen; das moderne Design der Anlage schmiegt sich harmonisch in die Dünenlandschaft. Auffällig sind die Höhenwechsel und der natürliche Verlauf der Fairways, die Dich in Sachen Schlägerwahl und Spielrhythmus immer wieder neu herausfordern.
Machrihanish, Kintyre Peninsula
Die Anfahrt über schmale Straßen inklusive kurzer Fährfahrt ist Teil des Abenteuers, bevor Du Machrihanish erreichst. Direkt am Meer beginnt das erste Loch mit einem Schlag über den Strand – unvergesslich. Der Platz schlängelt sich weiter durch Heidekraut und Sandflächen; immer wieder hört man die Möwen kreischen und die Brandung donnern. Abends, wenn die Sonne tief steht, liegt eine besondere Ruhe über diesem abgelegenen Ort.
Kingsbarns Golf Links, Fife
Kingsbarns liegt nur wenige Kilometer südlich von St. Andrews und zählt trotz seiner jungen Geschichte – eröffnet wurde er im Jahr 2000 – bereits zu den besten Plätzen Schottlands. Die Bahnen schmiegen sich an die Küstenlinie, immer wieder entzückt der Blick auf die Nordsee. Viele Spieler schwärmen von Loch 15, einem Par‑3 direkt über den Felsen, das bei Wind zur echten Mutprobe wird. Kingsbarns ist Teil des Alfred Dunhill Links Championship, wodurch regelmäßig internationale Profis hier spielen und Bilder des Platzes in Golfmedien um die Welt gehen.
The Nairn Golf Club, Moray Firth
In Nairn folgt der Platz fast lückenlos dem Verlauf des Moray Firth. Jede Bahn bietet einen anderen Blick aufs Wasser, und im Hintergrund erheben sich die Berge. Bei Amateurmeisterschaften zeigt sich, wie anspruchsvoll die Grüns und wie trickreich der stetige Wind sein können. Besucher schätzen neben dem Spiel vor allem die Offenheit des Clubs, wo Gäste sich willkommen fühlen und Einheimische gerne von der langen Geschichte erzählen.
Royal Troon, Ayrshire
Royal Troon ist eng mit der Geschichte der Open Championship verbunden. Berühmt ist die „Postage Stamp“ – ein sehr kurzes Par‑3, das schon für viele Spieler zum Stolperstein wurde. Der Platz wechselt zwischen offenen Küstenbahnen und schmaleren Passagen, die von Heide und Ginster eingerahmt sind. Das Clubhaus beherbergt eine Sammlung alter Fotos, Trophäen und Erinnerungsstücke, die einen Eindruck von mehr als 150 Jahren Golfgeschichte vermitteln.
Murcar Links, Aberdeenshire
Murcar liegt nördlich von Aberdeen und zeigt, wie rau ein Linksplatz wirken kann. Die Bahnen schlängeln sich durch die Dünen, und stets bläst eine kräftige Brise von der Nordsee. An vielen Tagen siehst Du die graue Gischt, die über den Strand zieht. Wenn im Frühjahr das Heidekraut zu blühen beginnt, färben sich die Flächen zwischen den Bahnen violett – ein wunderschöner Anblick, der dem Platz eine sanfte, romantische Anmutung verleiht.
Crail – Balcomie Links, Fife
Crail ist einer der ältesten Golfplätze der Welt, er wurde 1786 angelegt. Der Platz liegt an der Küste, und viele Bahnen verlaufen dicht an Felsen und kleinen Buchten entlang. Zwischen den Löchern geht es über schmale Wege, manchmal auch über alte Steinmauern. Im Clubhaus gibt es ein kleines Museum, das zeigt, wie sich der Platz in über zwei Jahrhunderten entwickelt hat .
Prestwick, Ayrshire
Prestwick war 1860 Gastgeber der ersten Open Championship und gilt bis heute als Herzstück der Golftradition. Das Layout ist ungewöhnlich: enge Fairways, versteckte Grüns und Schläge, die man ausführen muss, ohne viel zu sehen. Wer hier spielt, merkt schnell, was die Anlage von modernen Plätzen unterscheidet – und genau das macht den Reiz aus. Die Atmosphäre ist authentisch, und eine Runde über den Platz fühlt sich an wie ein Spaziergang zu den Anfängen des Golfsports.
Top Angebote in Schottland
Schottland mit dem Mietwagen erleben

