Schottland gilt als Wiege des Golfsports, doch jeder Platz erzählt eine andere Geschichte. Manche liegen an stürmischen Küsten, andere schmiegen sich an stille Buchten oder ziehen sich durch Heideland. Gemeinsam ist ihnen, dass Landschaft und Spiel hier miteinander verschmelzen – einer der Gründe, warum Golfer aus aller Welt immer wieder zu ihnen zurückkehren.

Und das Beste: Entdecke die Golfplätze auf der interaktiven Karte am Ende des Artikels, speichere sie direkt in Google Maps und lass Dich zu den schönsten Plätzen Schottlands navigieren!

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Golfer auf einem Green direkt an der Küste beim Putten, dahinter Sandbänke und das ruhige Meer des Moray Firth in den schottischen Highlands
Grün mit Blick auf die Gezeitenküste © stock.adobe.com - christopher

Castle Stuart, Highlands

Unweit von Inverness erhebt sich Castle Stuart über dem Moray Firth. Die Bahnen verlaufen terrassenförmig an der Küste, und immer wieder öffnet sich der Blick auf das Wasser und die vorgelagerten Sandbänke. Wenn die Scottish Open hier gastieren, wird die sonst so ruhige Szenerie zum Treffpunkt für Spieler und Zuschauer. Auffällig sind die strategisch gesetzten Bunker, die nicht nur optisch markant sind, sondern präzise Schläge erfordern und jede Runde abwechslungsreich gestalten.

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Weitläufige Golfbahn inmitten hoher Dünen, mit Sandbunker und Green, im Hintergrund das blaue Meer an der Küste von Cruden Bay in Schottland
Golfbahn im Abendlicht zwischen Sanddünen – Cruden Bay, Aberdeenshire, Schottland © stock.adobe.com - Scott K Marshall

Cruden Bay, Aberdeenshire

Die Anfahrt führt durch ein kleines Küstendorf, bevor die ersten Dünen erscheinen und den Blick auf Cruden Bay freigeben. Der Platz selbst ist eine Abfolge von Bahnen, die sich über hügeliges Gelände ziehen. Die Windrichtungen wechseln häufig hier, und am Morgen liegt oft Nebel über den Fairways, während sich am Horizont die Ruinen von Slains Castle abzeichnen. Ein tolles Szenario! Auch seine Höhenunterschiede zeichnen den Platz aus – mal spielt man auf erhöhter Kante, mal fast direkt am Strand.

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Küstenabschnitt mit Wellen, Felsen und Sandstrand, im Vordergrund Dünen mit Gras, im Hintergrund grüne Hügel bei Machrihanish in Schottland
Wilde Küste mit Sandstrand und Dünengras – Machrihanish, Kintyre Peninsula, Schottland © stock.adobe.com - Stephen

Machrihanish, Kintyre Peninsula

Die Anfahrt über schmale Straßen inklusive kurzer Fährfahrt ist Teil des Abenteuers, bevor Du Machrihanish erreichst. Direkt am Meer beginnt das erste Loch mit einem Schlag über den Strand – unvergesslich. Der Platz schlängelt sich weiter durch Heidekraut und Sandflächen; immer wieder hört man die Möwen kreischen und die Brandung donnern. Abends, wenn die Sonne tief steht, liegt eine besondere Ruhe über diesem abgelegenen Ort.

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Sandbunker im Vordergrund auf einem Links-Golfplatz, dahinter Grünflächen mit Spielern und dichter Vegetation unter bewölktem Himmel – Nairn Golf Club in Schottland
Sandbunker vor welligem Fairway – The Nairn Golf Club, Moray Firth, Schottland © stock.adobe.com - Torval Mork

The Nairn Golf Club, Moray Firth

In Nairn folgt der Platz fast lückenlos dem Verlauf des Moray Firth. Jede Bahn bietet einen anderen Blick aufs Wasser, und im Hintergrund erheben sich die Berge. Bei Amateurmeisterschaften zeigt sich, wie anspruchsvoll die Grüns und wie trickreich der stetige Wind sein können. Besucher schätzen neben dem Spiel vor allem die Offenheit des Clubs, wo Gäste sich willkommen fühlen und Einheimische gerne von der langen Geschichte erzählen.

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Ein Golfer bereitet seinen Abschlag vor
Ein Golfer bereitet seinen Abschlag vor © stock.adobe.com - sattahipbeach

Royal Troon, Ayrshire

Royal Troon ist eng mit der Geschichte der Open Championship verbunden. Berühmt ist die „Postage Stamp“ – ein sehr kurzes Par‑3, das schon für viele Spieler zum Stolperstein wurde. Der Platz wechselt zwischen offenen Küstenbahnen und schmaleren Passagen, die von Heide und Ginster eingerahmt sind. Das Clubhaus beherbergt eine Sammlung alter Fotos, Trophäen und Erinnerungsstücke, die einen Eindruck von mehr als 150 Jahren Golfgeschichte vermitteln.

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Luftaufnahme eines klassischen Golfplatzes mit schmalen Fairways, Bunkern und Baumbestand, im Hintergrund eine dichte Stadtbebauung – Prestwick Golf Club in Schottland
Weitläufige Golfanlage mit historischen Wurzeln – Prestwick, Ayrshire, Schottland © stock.adobe.com - Stuart Little

Prestwick, Ayrshire

Prestwick war 1860 Gastgeber der ersten Open Championship und gilt bis heute als Herzstück der Golftradition. Das Layout ist ungewöhnlich: enge Fairways, versteckte Grüns und Schläge, die man ausführen muss, ohne viel zu sehen. Wer hier spielt, merkt schnell, was die Anlage von modernen Plätzen unterscheidet – und genau das macht den Reiz aus. Die Atmosphäre ist authentisch, und eine Runde über den Platz fühlt sich an wie ein Spaziergang zu den Anfängen des Golfsports.

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