Prodromos, Paros

Traumstrände & Naoussa inkl. Karte

Paros: Der perfekte zweite Stopp beim Inselhopping durch die Kykladen

Ende Mai ging es für meine Partnerin und mich (32 & 36) von Düsseldorf nach Griechenland, wo wir insgesamt vier Inseln miteinander kombinierten. Statt zwei Wochen an einem Ort zu verbringen, wollten wir die Vielfalt der Kykladen erleben – von lebhaften Hafenstädten über kleine Bergdörfer bis hin zu einsamen Buchten und einigen der schönsten Strände Griechenlands.

Unsere 16-tägige Route führte uns von Mykonos zunächst nach Naxos, anschließend weiter nach Paros und Milos, bevor wir zum Abschluss noch einmal nach Mykonos zurückkehrten.

In diesem Reisebericht nehmen wir Dich mit nach Paros. Nach mehreren Tagen auf Naxos (zum Reisebericht) stand die Insel auf dem Programm, auf die wir uns im Vorfeld am meisten gefreut hatten. Nicht nur wegen der bekannten Orte wie Naoussa oder der vielen traumhaften Strände, sondern auch wegen unserer Unterkunft. Mit dem Sandaya Luxury Suites hatten wir ein Boutiquehotel gefunden, das perfekt zu unserer Reise passte und sich im Laufe unseres Aufenthalts als einer der größten Glücksgriffe unseres gesamten Inselhoppings herausstellen sollte.

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Sandaya Luxury Suites – unsere perfekte Basis für Paros

Mit der Fähre von Naxos erreichten wir Paros gegen Mittag. Direkt am Hafen übernahmen wir unseren bereits vorab online gebuchten Mietwagen. Rückblickend würden wir das jederzeit wieder genauso machen. Viele der schönsten Strände und Orte der Insel lassen sich mit dem Auto deutlich entspannter erkunden.

Unser erstes Ziel war das Sandaya Luxury Suites in Naoussa. Schon beim Betreten wurde klar, dass wir hier die richtige Wahl getroffen hatten. Das Boutiquehotel gehört zur Bohemian Collection, einer kleinen Kollektion aus drei unterschiedlichen Hotels auf Paros, die jeweils eigene Zielgruppen ansprechen.

Das Sandaya verbindet die perfekte Lage mit entspanntem Luxus und einem stilvollen Boho-Konzept. Das Hotel liegt nur wenige Gehminuten vom Zentrum Naoussas entfernt und eignet sich hervorragend für Paare, die tagsüber die Insel erkunden und abends das Leben im wohl schönsten Orten der Insel genießen möchten. Von Naoussa aus erreichten wir die meisten Strände, Sehenswürdigkeiten und Orte der Insel innerhalb von 15 bis 30 Minuten mit dem Mietwagen. Selbst die Fahrt nach Parikia oder in die ruhigeren Regionen im Osten und Süden der Insel dauerte selten länger als eine halbe Stunde. Dadurch blieb mehr Zeit zum Entdecken und Genießen statt im Auto zu sitzen.

Die Einrichtung im Sandaya ist modern, hochwertig und gleichzeitig angenehm gemütlich. Natürliche Materialien, warme Farben und viele liebevolle Details sorgten bei uns sofort für Urlaubsgefühl. Unser Zimmer verfügte über einen privaten Whirlpool auf der Terrasse sowie einen zusätzlichen Balkon.

Tipp: Das Hotel Sandaya verfügt nur über wenige Zimmer mit privatem Whirlpool. Wenn Dir das wichtig ist, solltest Du möglichst früh buchen.

Sandaya Luxury Suites, Paros
Sandaya Luxury Suites, Paros

Tag 1: Ankommen auf Paros und verlieben in Parikia

Nach dem Check-in erkundeten wir die Umgebung und fuhren anschließend zum Marcelo Beach. Das Wasser leuchtete in unterschiedlichsten Türkistönen und fiel sehr flach ab.

Später ging es weiter nach Parikia, der Inselhauptstadt. Die verwinkelten Gassen, die weiß getünchten Häuser und die vielen kleinen Geschäfte versprühen genau den Charme, den wir uns von den Kykladen erhofften. Besonders beeindruckt hat uns die Panagia Ekatontapyliani. Die sogenannte Kirche der hundert Türen zählt zu den bedeutendsten frühchristlichen Bauwerken Griechenlands und prägt das Stadtbild von Parikia bis heute.

Marcelo Beach, Paros
Marcelo Beach, Paros
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Daniels Tipp

Zum Abendessen in Parikia können wir das Kastro Art Lounge Bistrot uneingeschränkt empfehlen. Hoch über Parikia gelegen, bietet es einen traumhaften Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang. Wer dagegen Lust auf einen richtig guten Burger hat, wird bei Burger Street glücklich – zwar ohne den spektakulären Ausblick, dafür mit wöchentlich wechselnden Burger-Specials.

Tag 2: Das vielleicht beste Hotelfrühstück unserer Reise

Einer der größten Pluspunkte des Sandaya war für uns das Frühstück. Statt eines klassischen Buffets wird hier alles frisch à la carte zubereitet und direkt an den Tisch gebracht. Die Auswahl war außergewöhnlich groß und qualitativ auf sehr hohem Niveau. Frisch gepresster Orangensaft, verschiedene Milchalternativen sowie zahlreiche warme und kalte Gerichte machten jeden Morgen zu einem kleinen Highlight. Besonders empfehlen können wir die Eggs Benedict mit Lachs, das Omelett, das Avocado Smash Brot mit frischen Tomaten, griechischen Joghurt mit Honig und Walnüssen sowie die Pancakes mit frischem Obst.

Frühstück im Sandaya Luxury Suites, Paros
Frühstück im Sandaya Luxury Suites, Paros

Bis in den frühen Nachmittag blieben wir heute bewusst in unserem Hotel. Lesen, entspannen, den Pool genießen und einfach einmal nichts tun. Genau dafür eignet sich das Sandaya perfekt. Der Poolbereich ist ruhig, stilvoll gestaltet und die Poolbar serviert frische Cocktails und kleine Snacks.

Am Nachmittag wechselten wir für eine gebuchte Paarmassage ins Schwesterhotel der Bohemian Collection, dem Mythic. Ausschlaggebend war dabei nicht nur die Massage selbst, sondern auch die spektakuläre Lage des Hotels hoch über den Hügeln von Paros. Von hier eröffnet sich ein beeindruckender Panoramablick über die Insel und die Ägäis – inklusive des wohl schönsten Sonnenuntergangs-Panoramas von ganz Paros.

Unsere Massage fand im Cavo Senso Spa statt, dem Wellnessbereich des Hotels, der auch externen Gästen offensteht. Die einstündige Paarmassage war zwar nicht im Übernachtungspreis enthalten, aber jeden Euro wert und eine perfekte Ergänzung zu unseren aktiven Tagen auf der Insel. Anschließend verbrachten wir noch einige entspannte Stunden am Infinity Pool und genossen das fantastische Wetter.

Mythic Hotel, Paros
Mythic Hotel, Paros

Nach einigen entspannten Stunden am Infinity Pool folgte schließlich der Höhepunkt des Tages. Im hoteleigenen Muzzein Restaurant des Mythic erwartete uns die sogenannte Cliffside Sunset Experience. Schon beim Betreten der Terrasse war klar, warum dieser Ort auf der Insel so geschätzt wird. Vor uns lagen die Hügel von Paros, das glitzernde Meer und einer der schönsten Sonnenuntergänge, die wir während unserer gesamten Kykladenreise erlebt haben.

Das Vier-Gänge-Menü begann mit griechischen Dips und frischem Brot, gefolgt von einem griechischen Salat mit lokalem Käse der Insel. Danach wurden gegrillte Pilze mit Käsecreme und Thymian serviert. Als Hauptgang gab es perfekt gegarten Wolfsbarsch auf Gemüse. Den Abschluss bildete ein Galaktoboureko mit Grießcreme und Filoteig. Die Preise bewegen sich zwar im gehobenen Bereich, sind angesichts der Qualität, des Services und der Aussicht aber absolut gerechtfertigt.

Dieser Abend gehört zu den Momenten, an die wir noch heute als Erstes denken, wenn wir an Paros zurückdenken.

Muzzein Restaurant im Mythic Hotel, Paros
Muzzein Restaurant im Mythic Hotel, Paros

Tag 3: Die schönsten Strände im Norden der Insel

Nach dem Frühstück machten wir uns direkt auf den Weg zum Monastiri Beach. Der Strand liegt geschützt in einer kleinen Bucht und bietet kristallklares Wasser. Direkt oberhalb befindet sich das Kloster des Heiligen Johannes von Deti, das der Umgebung eine besondere Atmosphäre verleiht. Auffällig waren die vielen Yachten, die vor der Bucht ankerten. Teilweise lagen dort schwimmende Luxusvillen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro oder mehr – wirklich beeindruckend!

Tipp: Direkt am Strand gibt es einen kostenpflichtigen Valet-Parkservice. Wer ein paar Minuten laufen möchte, kann kostenlos weiter oben oder in der Nähe der Kirche parken.

Anschließend ging es für uns weiter zum berühmten Kolymbithres Beach. Die von Wind und Meer geformten Granitfelsen wirken fast wie eine natürliche Skulpturengalerie. Einer der fotogensten Orte der Insel und perfekt für außergewöhnliche Urlaubsbilder.

Danach machten wir noch einen Stopp am Paralia Mikri Santa Maria, bevor wir uns auf den Weg nach Naoussa machten.

Monastiri Beach, Paros
Monastiri Beach, Paros

Naoussa: Das Herz von Paros

Wenn wir einen Ort nennen müssten, der für uns das Lebensgefühl von Paros am besten verkörpert, wäre es Naoussa. Der ehemalige Fischerort zählt heute zu den schönsten Orten der Kykladen. Rund um den venezianischen Hafen reihen sich Restaurants, kleine Boutiquen, Cafés und Schmuckgeschäfte aneinander. Trotz seiner Beliebtheit hat sich Naoussa viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahrt.

Zum späten Mittagessen kehrten wir im Restaurant Kafeneion i Palia Agora ein. Das Restaurant ist auf griechische Meze spezialisiert und ideal zum Teilen. Innerhalb weniger Minuten füllte sich unser Tisch mit unterschiedlichsten griechischen Spezialitäten und einem Glas Hauswein. Gerade in der Hauptsaison solltest Du jedoch etwas Wartezeit mitbringen.

Danach schlenderten wir durch die Gassen, stöberten in kleinen Geschäften nach Mitbringseln und genossen das bunte Treiben rund um die Marina.

Naoussa, Paros
Naoussa, Paros

Sound Bath Experience: Ein Abend, den wir nie vergessen werden

Am Abend wartete die größte Überraschung unseres gesamten Aufenthalts. Wir fuhren erneut ins Mythic Hotel, diesmal jedoch nicht zum Essen, sondern für die Sunset Sound Experience im hoteleigenen Somana Flo Panoramic Studio. Vor der Reise hätten wir niemals gedacht, dass dies zu unseren persönlichen Highlights auf Paros gehören würde.

Sunset Sound Experience im Somana Flo Panoramic Studio, Mythic Hotel Paros
Sunset Sound Experience im Somana Flo Panoramic Studio, Mythic Hotel Paros

Die 75-minütige Session verbindet sanfte Dehnübungen, bewusste Atemtechniken, Meditation und ein Klangbad mit Kristall- und tibetischen Klangschalen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Ehrlich gesagt hatten wir zunächst eine klassische Yogastunde erwartet. Stattdessen fühlte es sich eher wie eine intensive Auszeit vom Alltag an – eine Erfahrung, die wir so bisher noch nicht gemacht hatten. Die Kombination aus Klängen, Gesängen, Meditation und bewusster Atmung ging überraschend tief und sorgte für eine innere Ruhe, die noch lange nachwirkte.

Gerade wer abschalten, zur Ruhe kommen und sich bewusst etwas Gutes tun möchte, sollte sich dieses Erlebnis während eines Aufenthalts auf Paros nicht entgehen lassen. Du benötigst keinerlei Yoga-Erfahrung, um daran teilzunehmen.

Tag 4: Von versteckten Stränden bis zu süßen Versuchungen

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen weiterer Strände. Unser erster Stopp war der Tsoukalia Beach, bevor wir weiter zum Molos Beach fuhren. Beide Strände wirkten deutlich ursprünglicher und ruhiger als viele andere Buchten der Insel.

Nur wenige Autominuten entfernt liegt der Kalogeros Beach. Berühmt ist er für seinen natürlichen Ton, den viele Badegäste als kostenlose Gesichts- und Körpermaske nutzen. Natürlich mussten auch wir das ausprobieren!

Wieder zurück auf der Straße, machten wir einen kurzen Halt an der Marmara-Windmühle, bevor wir in Prodromos ankamen und durch die hübschen Gassen des Dorfes spazierten. Zwischen den weiß getünchten Häusern leuchteten überall pinke und violette Blüten, die gemeinsam mit den kleinen Plätzen und verwinkelten Gassen für echtes Postkartenflair sorgten.

Tsoukalia Beach, Paros
Tsoukalia Beach, Paros

Den Abend verbrachten wir erneut in Naoussa. Statt des bekannten Barbarossa Restaurants entschieden wir uns für die Taverna Glafkos. Der Fokus liegt hier auf Fisch und Meeresfrüchten. Die Preise sind etwas höher, die Qualität dafür entsprechend hervorragend.

Zum Abschluss durfte natürlich noch eine griechische Süßigkeit nicht fehlen. Direkt auf dem Weg zum Auto gönnten wir uns Loukoumades – kleine frittierte Teigbällchen mit Zucker und Zimt oder verschiedenen Schoko-Soßen.

Naoussa, Paros
Naoussa, Paros

Daniels Tipp

Die Loukoumades sehen auf den ersten Blick harmlos aus. Bis plötzlich ein ganzer Teller vor Dir steht und Du feststellst, dass die kleinen Teigkugeln deutlich mehr Sättigungspotenzial haben als ihre Größe vermuten lässt. Eine Portion zu zweit ist daher meist die bessere Entscheidung.

Tag 5: Abschied von einer besonderen Insel

Unser letzter Tag auf Paros begann entspannt. Da unsere Fähre erst am Nachmittag ablegte, spazierten wir zunächst zur nahegelegenen Holy Church of Panagia Faneromeni und genossen noch einmal die Ruhe am Morgen.

Sandaya Luxury Suites, Paros
Sandaya Luxury Suites, Paros

Mittags aßen wir ein letztes Mal im Sandaya. Dabei servierte uns die Hotelküche die mit Abstand besten Nudeln mit Garnelen unseres gesamten Urlaubs. Ein perfekter Abschluss!

Anschließend tankten wir den Mietwagen voll, gaben ihn in Parikia zurück und machten uns auf den Weg zum Hafen. Die nächste Fähre wartete bereits. Nächstes Ziel: Milos (zum Reisebericht).

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Warum wir Paros sofort wieder besuchen würden

Paros hat uns völlig überrascht. Die Insel verbindet wunderschöne Strände, charmante Orte, hervorragende Restaurants und entspannte Kykladen-Atmosphäre auf eine Art, die wir so nicht erwartet hätten. Besonders gefallen hat uns die perfekte Mischung aus Aktivität und Entspannung. Dazu liegen die Highlights auf Paros so nah beieinander, dass wir mit unserem Mietwagen meist innerhalb von maximal 30 Minuten am nächsten Ziel waren.

Einen entscheidenden Anteil daran hatte jedoch unsere Unterkunft. Sandaya Luxury Suites war für uns die ideale Basis, um Paros zu entdecken. Die Lage nahe Naoussa, das außergewöhnliche Frühstück, die stilvollen Zimmer, die entspannte Atmosphäre und die Möglichkeit, gleichzeitig die Angebote der Bohemian Collection zu nutzen, machen das Hotel zu einem echten Glücksgriff. Besonders für Paare, GenießerInnen und alle, die Boutiquehotels mit persönlichem Charakter lieben, ist das Sandaya nahezu perfekt.

Interaktive Paros-Karte mit allen Highlights

Damit Du während deiner Reise stets den Überblick behältst, haben wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in einer Maps Karte für Dich zusammengestellt.

Ideal für unterwegs: Du kannst die Karte ganz einfach in Dein Google Maps importieren. Klicke dazu auf das Stern-Symbol in der Kartenansicht und schon wird sie Deinen gespeicherten Karten hinzugefügt. Alle Empfehlungen findest Du so in Deiner Google Maps App wieder und kannst Dich direkt dorthin navigieren lassen.

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