Anse Lazio, Seychellen, Afrika © stock.adobe.com - Michael Stumpf
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3-Wochen-Rundreise

Mauritius, La Réunion und Seychellen in 3 Wochen: Die perfekte Route

Am Strand von Trou aux Biches liegt feiner Sand unter Deinen Füßen, während Fischerboote gemächlich auf türkisfarbenem Wasser schaukeln. Nur eine Woche später hörst Du auf La Réunion das Grollen des Vulkans, während Dein Blick über das tiefe Grün des Dschungels streift. Und am Ende dieser Reise fährst Du auf La Digue per Fahrrad unter Takamaka-Bäumen zum Traumstrand Anse Source d’Argent. Eine Rundreise durch den Indischen Ozean verbindet Natur, Kultur und Meer auf ganz unterschiedliche Weise und bleibt mit Sicherheit lange im Kopf.

Ein Strand mit Liegen und Strohschirm
Blick auf Tourelle du Tamarin, Flic en Flac, Mauritius Westküste © Shutterstock - wsf-s

Tag 1 bis 6: Mauritius

Zwischen Tempeln, Teeplantagen und türkisfarbenem Wasser

Sanfte Wellen plätschern gegen die Küste bei Flic en Flac. Hinter Dir rascheln Palmenblätter im Wind, vor Dir liegt der Indische Ozean. Frühmorgens joggen Einheimische am Strand, später sitzen Familien im Schatten und grillen. Mauritius bietet mehr als Strand: Der Süden zeigt sich grüner und ursprünglicher. Im Black River Gorges Nationalpark wanderst Du durch tropischen Wald, vorbei an Wasserfällen und Ausblicken auf die hügelige Insel. In der Nähe liegt Chamarel und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel: Die sogenannten siebenfarbigen Hügel, die ihrem Namen alle Ehre machen. Geheimnisvoll schimmern sie in Nuancen von Rot, Violett über Grün bis hin zu blauen Farbtönen. Fotoapparat nicht vergessen! 

Der botanische Garten von Pamplemousses ist ein Klassiker, genau wie das kolonialzeitliche Herrenhaus Eureka in Moka. An der Ostküste lohnen sich Ausflüge per Boot, etwa zur Île aux Cerfs mit ihren sandigen Buchten. In Port Louis erlebst Du das Alltagsleben der Insel: Marktstände mit Gewürzen, tamilische Tempel, Kolonialarchitektur und Streetfood.

Weitere Infos:

  • Anreise: Direktflüge ab Deutschland, z. B. Frankfurt – Mauritius (ca. 11 Stunden).

  • Fortbewegung: Mietwagen oder Fahrer mit Auto (für mehrere Tage buchbar).

  • Einreise: Für deutsche TouristInnen ist Mauritius bei Kurzaufenthalten in der Regel visumfrei; erforderlich sind ein gültiger Reisepass und je nach Vorgaben u. a. Nachweise für Rück- oder Weiterreise sowie den Aufenthalt.

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Dorf zu Füßen einer großen Bergkette
Cilaos, La Réunion © stock.adobe.com - Balate Dorin

Tag 7 bis 13: La Réunion

Vulkaninsel mit Charakter

Beim Anflug auf La Réunion verändert sich das Bild abrupt: Statt Lagunen siehst Du zerklüftete Berghänge, tiefe Täler und dunkle Lavafelder. Die Insel ist rauer als Mauritius, französisch geprägt und stark vom Vulkanismus geformt.

Die Hauptstadt Saint-Denis wirkt mit ihren Kolonialhäusern und Märkten fast mediterran. Doch das eigentliche Zentrum liegt im Inselinneren. Rund um den erloschenen Piton des Neiges sind durch Einsturz und Erosion drei gewaltige, von Bergen umschlossene Talkessel entstanden – die sogenannten Cirques Mafate, Cilaos und Salazie. Cilaos erreichst Du über eine kurvenreiche Bergstraße von Westen. Der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen, auch hinauf zum Piton des Neiges, und verfügt über ein Thermalbad. Salazie liegt im feuchteren Osten. Hier prägen Wasserfälle und dichte Vegetation das Bild. Im Dorf Hell-Bourg stehen kreolische Häuser mit bunten Fassaden. Mafate ist nur zu Fuß zugänglich. Keine Straßen, nur Wanderwege verbinden die kleinen Siedlungen im Tal – ideal, wenn Du die Insel intensiv erleben willst.

Ein weiteres Highlight ist der aktive Piton de la Fournaise im Süden. Die Fahrt führt über eine karge Hochebene, bevor Du über erkaltete Lava wanderst. An der West- und Südküste findest Du kleine Badebuchten, Lavahöhlen und Küstenorte wie Saint-Pierre. 

Das Klima ist milder als auf Mauritius, in den Höhenlagen sogar kühl. Perfekt zum Wandern, Fahrradfahren oder Canyoning. Abends sitzt Du in kleinen Restaurants, wo kreolische Küche mit französischem Einschlag serviert wird.

Weitere Infos:

  • Anreise: Flug von Mauritius nach La Réunion (ca. 45 Minuten).

  • Fortbewegung: Mietwagen empfohlen, Busverbindungen begrenzt.

  • Einreise: EU-Territorium: Für EU-BürgerInnen genügt offiziell Personalausweis oder Reisepass; für bestimmte Flugrouten oder Airline-Vorgaben ist ein Reisepass dennoch oft empfehlenswert.

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Seychellen-Inseln von oben. Mahe
Victoria, Mahé, Seychellen © Getty Images - znm

Tag 14 bis 21: Seychellen

Inselhüpfen zwischen Granitfelsen und Korallenmeer

Nach einem kurzen Flug landest Du auf Mahé – der Direktflug wird zwei bis dreimal pro Woche bedient und dauert unter drei Stunden. Hier beginnt der entspannte letzte Teil Deiner Reise. Die Hauptstadt Victoria ist überschaubar, mit Märkten, kolonialen Gebäuden und einem botanischen Garten. Danach geht es auf die kleineren Inseln, etwa per Fähre nach La Digue.

Dort fährst Du mit dem Fahrrad unter Palmen hindurch, vorbei an Ochsenkarren und kleinen Cafés. Der bekannteste Strand, Anse Source d’Argent, liegt am Ende eines Naturparks. Frühmorgens fast menschenleer, zeigt sich hier eine Szenerie aus Granit, Sand und Licht, wie Du sie so schnell nicht vergisst.

Die Insel Praslin erreichst Du von Mahe aus per Schnellfähre oder Flug. Beides dauert nur 15 bis 20 Minuten. Aber Achtung: Vor allem in den Sommermonaten, wenn der Südostpassat  weht, kann es auf der Fähre sehr unruhig werden. Wenn Du auf Seegang empfindlich reagierst, solltest Du vielleicht die Reise per Flugzeug vorziehen. Auf der Insel angekommen, solltest Du das Vallée de Mai besuchen – ein dichter Wald mit Coco-de-Mer-Palmen, die nur auf den Seychellen wachsen.

Schnorcheln, Baden oder einfach Ausruhen: Auf den Seychellen geht alles etwas langsamer. Nach zwei aktiveren Inseln ist das ein entspannter Ausklang der Rundreise, bei dem Du alle Eindrücke ganz in Ruhe Revue passieren lassen kannst. 

Weitere Infos:

  • Anreise: Flug von La Réunion nach Mahé, Seychellen (ca. 2 Stunden).

  • Fortbewegung: Fähren oder Kleinflugzeuge zwischen den Inseln, Fahrrad auf La Digue, Bus und Mietwagen auf Mahé/Praslin.

Einreise: Kein Visum nötig, nur Reisegenehmigung (vorab online beantragen).

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