Nationalpark Haleakala

100% Weiterempfehlung 5.9 von 6 Gesamtbewertung
5.9 6 11
“Grandioses Farbenspiel” mehr lesen
im September 15, Hans-Peter , 51-55
“Sonnenaufgang und Tageswanderung am Haleakala” mehr lesen
im November 14, Gabriele , 51-55

Infos Nationalpark Haleakala

Das Gebiet um den erloschenen bzw. schlafenden Vulkan Haleakala ist einer der vielen Nationalparks der USA und UNESCO Biosphärenreservat. Der Halekala ist mit  3.055m Höhe die höchste Erhebung der Hawaiianischen Insel Maui und ohne Zweifel ihre Hauptattraktion. Allerdings sieht man dem Haleakala seine Höhe nicht an, denn seine Ausdehnung ist mit fast 50 km² gewaltig, sodass er eher wie eine flache Flunder wirkt. Aber seine Höhe vom Meeresgrund aus gemessen überragt mit 9053m sogar den Mt. Everest um 205m.

Eine gut ausgebaute Straße führt von Kahului bis zum Gipfelparkplatz auf fast 3.000 Höhe, die auf 60 km überwunden werden. Zuerst fährt man von Kahului in Richtung Hana auf dem Highway 37. Bei Pukalani zweigt man links auf den Haleakala-Highway 377/378; er ist sehr gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen.
Von der Südseite der Insel erreicht man den Halekala über den Mokulele Highway

(von Wailea) bzw. den Kuihelani Highway (von Lahaina) und nimmt dann die Abkürzung über die Hanson Road. Fahrtzeit: jeweils ca. 2-3 Stunden.

Der Krater des Halekala ist kein Explosionskrater, sondern über Jahrtausende durch Erosion entstanden ist. Innerhalb dieses Beckens erheben sich aber mehrere kleinere Vulkankegel und -krater, an denen man die heruntergelaufenen Schichten von Asche und Bims sieht. Bei höherem Sonnenstand schillern dann die Ablagerungen in vielen Farben von schwarz und grau über grünlich und gelb bis hin zu wunderbaren Rottönen.
 
Hier oben herrschen extreme, sich sehr schnell verändernde Wetterverhältnisse. Winterbekleidung ist angesagt und Wanderschuhe sowie ausreichende Verpflegung (Wasser!) und Sonnenschutz sind ein Muss. Wolkenfetzen von der Regenseite (Hana) können in wenigen Sekunden das Bild total veränderten. Das Erosionsbecken füllt sich dann in Windeseile mit Wolken, und die Temperatur kann wieder auf den Gefrierpunkt fallen, unabhängig von der Jahreszeit!

Im Hawaiianischen heißt Halekala übrigens "Haus der Sonne".

Ob man diesen Berg nun unbedingt bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang erleben muss - bei dieser Frage spalten sich die Meinungen. Insbesondere hängt dies von der Sicht ab. Man beachte, dass bei zu später Anreise oben die Parkplätze knapp werden können.

In dem Erosionsbecken des Halekala gibt es ein Netz von Wanderwegen mit einfachen Unterkünften (wilderness cabins) für Mehrtagestouren an. Einer der Wanderwege führt auch hinunter an den Pazifik bei Kipahulu, das man mit dem Auto von Wailea ansonsten nur mit einer fünfstündigen Fahrt über die Road to Hana erreichen kann. Bei einer solchen Wanderung bleibt dann die Frage, wie man den Transport zu Beginn und zu Ende der Wanderung organisiert.
 Der meist begangene Weg in den Krater ist aber einfach, auch für wenig Geübte. Da man aber am Ende die abgelaufene Strecke wieder hinaufsteigen muss, bleibt die Unsicherheit, wie man die 3000 Meter Höhe ohne vorherige Anpassung verträgt. Doch der Höhenunterschied ist nicht allzu groß, wenn man nicht bis ganz in die Tiefe hinabsteigt. Der Weg lohnt sich in jedem Fall. Man fühlt sich wie einst Neil Armstrong auf dem Mond.

Und den diversen Aussichtsplattformen sieht man die Inseln Lanai, Kahoolawe und Molokini, aber auch die 4000er Mouna Kea und den Mouna Loa auf Big Island. Bei guter Fernsicht sieht man sogar Molokai im Norden Westmauis.

Wolken gehören für stimmungsvolle Bilder dazu, auch wenn man dann das Meer gegen Osten nicht unbedingt sieht, weil man über den Wolken ist/schwebt; wohl aber gegen Westen, denn von dort können i. Allg. wegen der Richtung der Nordost-Passatwinde keine Wolken kommen.

Oben auf dem Halekala gibt es übrigens eine Science City für Weltraumbeobachtungen mit Anschluss an einen der weltschnellsten Rechner. Neben anderen steht dort ein Teleskop der Air Force, mit dem man Satelliten in 400km Höhe mit einer Auflösung von 10cm sehen kann.

Die Parkgebühr beträgt 10 USD (im Dezember 2012). Zum Halekala-Nationalpark gehören auch die Seven Sacred Pools bei Kipahulu im Südosten Mauis, die man nach dem Ende der Road to Hana erreicht.

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11 Bewertungen Nationalpark Haleakala

Reisetipp bewerten
Bild des Benutzers HaPe63
Hans-Peter
Alter 51-55

Grandioses Farbenspiel

Wer einmal einen wirklich wunderschönen Sonnenaufgang- oder Untergang erleben möchte sollte hier hinauf fahren. Die Straße ist sehr gut ausgebaut und einfach zu befahren und der Preis war auch mit 15 USD (Stand 2015) in Ordnung. Oben erwartet jeden ein wirklich spektakuläres Farbenspiel auf über 3000 Meter! Unbedingt warme Kleidung mitnehmen, nachts sinken die Temperaturen auf unter 5 Grad! weiterlesen

im September 15
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers aloha23
Gabriele
Alter 51-55

Sonnenaufgang und Tageswanderung am Haleakala

Dieser Vulkan ist einfach ein Muss, wenn man auf Maui ist. Für uns war es der dritte Aufenthalt. Diesmal waren wir wieder zum Sonnenaufgang da. Man sollte inzwischen spätestens um 5:30 h da sein, um einen Parkplatz zu ergattern; denn davon gibt es nicht so viele. Da es auf dem Vulkan sehr kalt ist, sollten Sie sich entsprechend kleiden. Mütze und Handschuhe sind auch zu empfehlen. Für den Sonnenaufgang ist die Aussicht vom Visitor Center der beste Ort, weil dort die Sonnenstrahlen über die C... weiterlesen

im November 14
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers Yellowbubb
Thomas
Alter 36-40

Anspruchvolle Wanderung, tolle Landschaft

Das war wohl die schwierigste Wanderung auf Hawaii. Wir sind mit dem Auto zum Halekala Visitor Center gefahren und von dort aus über den Sliding Sands Trail (macht seinen Name alle Ehre) in der Krater hinab gewandert. Der Aufstieg zurück zum Visitor Center kann durchaus als sehr ambitioniert bezeichnet werden. Einerseits muß man 800 Höhenmeter zurücklegen und andererseits ist der Untergrund sehr sandig, was ein vorankommen sehr schwierig macht. Lanschaftlich rentiert sich der Abstieg defin... weiterlesen

im Oktober 13
Gesamtbewertung 5.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers Gunnar1234
Gunnar
Alter 46-50

Auch am Tage unbedingt sehenswert!

Aloha! Der Haleakala ist absolut sehenswert. Es ist allerdings keine Caldera, also kein Vulkankrater, sondern ein Erosionskrater, aber egal, vulkanisch ist für mich als Laien vulkanisch, und fertig. Haltet am Visitor-Center an, um euch ein bisschen an dei Höhenluft anzupassen. Es gibt dort nicht viel, aber man kann Wasserflaschen auffüllen, auf die Toillette gehen und ein paar schöne Berg-Pflanzen ansehen. Oben am Kraterrand seid ihr dann auf über 3000 m Höhe. Unterschätzt das nicht!... weiterlesen

im Juni 13
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers hans&josef
Hans Josef
Alter 61-65

Wie auf einem anderen Planeten

In zwei Stunden erreicht man von Wailea, auf der trockenen Südseite Mauis, auf gut ausgebauter Straße den Haleakala, zurecht die Hauptsehenswürdigkeit dieser Insel, sozusagen von 0 auf 3055 Meter. Bei unserer Fahrt im Dezember 2012 sind wir bei freier Sicht auf die flache Flunder losgefahren. In der Tat, dem Haleakala sieht man seine Höhe nicht an, denn seine Ausdehnung ist mit fast 50 km² gewaltig und seine Höhe vom Meeresgrund aus gemessen überragt mit 9053m sogar den Mt. Everest um 205m. A... weiterlesen

im Dezember 12
Gesamtbewertung 6.0
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