Gedenkstätte Michelsberg
Wiesbaden/HessenHotel nähe Gedenkstätte Michelsberg
Infos Gedenkstätte Michelsberg
Die "Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden", wie sie offiziell heißt, steht auf dem Michelsberg, dem ehemaligen Standort der alten Wiesbadener Synagoge an der Emser Straße. Sie erinnert an die jüdischen Opfer des Holocaust aus Wiesbaden während der Zeit des Nationalsozialismus. Die nach den Entwürfen der Künstlerin Valeria Sass und dem Architekturbüro Barbara Willecke gestaltete Gedenkstätte wurde nach acht Monaten Bauzeit am 27. Januar 2011 eingeweiht. Sie symbolisiert mit ihren etwa sieben Meter hohen Stahlbetonmauern und den im Bodenbelag dargestellten Umrissen die Ausmaße der ehemaligen Synagoge. Die Namen der bisher bekannten Opfer und deren Lebensdaten sind auf einem umlaufenden "Namenband" eingraviert. Homepage: https://www.wiesbaden.de/kultur/stadtgeschichte/gedenkstaette-michelsberg
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Damit man die NAZI-Verbrechen nicht vergisst
Mit der Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden (auch Gedenkstätte Michelsberg genannt) wird die Erinnerung an die von den NAZIs ermordeten Juden und Jüdinnen aus Wiesbaden wachgehalten. Das Denkmal, das mit den Namen der Opfer versehen ist, wurde am 27. Januar 2011, dem bundesweiten „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ eingeweiht. Man findet diese Gedenkstätte in Wiesbaden in der Coulinstraße 2.
Gedenken an die ermordeten jüdischen Mitmenschen
Ca. 500 bis 600 Meter westlich vom Neuen Rathaus befindet sich bei der Coulinstraße 2 die „Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden“, die auch als „Gedenkstätte Michelsberg“ bezeichnet wird. Mit dieser beeindruckenden und gleichzeitig bedrückenden Gedenkstätte, die 2010 errichtet und im Januar 2011 eingeweiht wurde, wird an die jüdischen Wiesbadener Mitmenschen erinnert, die von / unter den NAZIs ermordet wurden. In den Steinplatten sind die Namen aller bisher ermittelten Opfer graviert. Suchen Sie doch einmal dieses Denkmal auf und gedenken Sie nicht nur den ermordeten Wiesbadener jüdischen Mitmenschen, sondern auch allen anderen von den NAZIs ermordeten Menschen – aber bitte mit Respekt.
Schatten der ehemaligen Synagoge
Als „Schatten der ehemaligen Synagoge“ wurde an der Emser Straße die Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden errichtet. Es ist eine sehr gut gelungene Gedenkanlage genau an jener Stelle, an der einst die prächtige, im 19. Jahrhundert im maurischen Baustil errichtete Synagoge als Zentrum der liberalen jüdischen Gemeinde stand. Die Gedenkstätte bildet den Grundriss der 1938 zerstörten Synagoge mit einigen Mauern symbolisch nach, aber es bedarf eines genaueren Hinsehens, diesen Grundriss zu erkennen, weil beide Straßenseiten in das Ensemble einbezogen werden.
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