Auto abstellen und losfliegen
Flughafenparken: Mit diesen Tipps sparst Du bares Geld
Wer mit dem eigenen Wagen zum Flughafen fährt, genießt maximalen Komfort: Auto abstellen, Koffer schnappen und ab zum Check-in. Doch die Bequemlichkeit hat ihren Preis – Parkgebühren an Flughäfen gehen ordentlich ins Geld. Mit ein paar Kniffen lässt sich hier aber kräftig sparen.
Direkt am Terminal oder lieber weiter weg?
An praktisch jedem größeren Flughafen gilt: Je kürzer der Weg zum Terminal, desto tiefer greifst Du in die Tasche. Parkhäuser in unmittelbarer Nähe bieten kurze Wege, kosten aber häufig ein Vielfaches im Vergleich zu weiter entfernten Stellflächen. Wer Flexibilität mitbringt, findet günstigere Möglichkeiten – etwa auf Economy- oder Langzeitparkplätzen sowie bei externen Anbietern.
Rechtzeitig reservieren zahlt sich aus
Möchtest Du trotzdem terminalnah parken, solltest Du Deinen Stellplatz möglichst früh reservieren. Zahlreiche Flughäfen und Parkraumbetreiber setzen auf dynamische Preismodelle: Je früher Du buchst, desto weniger zahlst Du. Preisnachlässe von 30 bis 50 Prozent gegenüber dem spontanen Parken vor Ort sind durchaus realistisch. Reserviert wird in der Regel online, wobei sich Preise und Konditionen je nach Flughafen erheblich unterscheiden.
Am Flughafen München beispielsweise wählst Du online aus verschiedenen Parkzonen – von terminalnah bis preisgünstig in größerer Entfernung. Dazu gibt es immer wieder zeitlich begrenzte Sondertarife, etwa für verlängerte Wochenenden. Einen weiten Bogen solltest Du um die Kurzzeitparkbereiche machen: Diese sind ausschließlich zum Bringen und Abholen gedacht und verursachen bei längerer Nutzung schnell sehr hohe Kosten.
Parken inklusive Zusatzleistungen
Rund um große Flughäfen haben sich ergänzende Serviceangebote etabliert. Manche privaten Parkdienstleister oder Werkstätten in Flughafennähe verbinden das Abstellen des Fahrzeugs mit Leistungen wie Reinigung oder Wartung. Du übergibst Dein Auto am Reisetag und bekommst es bei der Rückkehr direkt wieder. Solche Angebote sind komfortabel, sollten aber preislich und rechtlich genau geprüft werden – insbesondere in Bezug auf Probefahrten, Kilometerstand und Haftungsfragen.
Weiter weg parken, deutlich weniger zahlen
Gerade zur Hauptreisezeit sind Parkflächen an Flughäfen besonders stark nachgefragt. Offizielle Ferienzuschläge gibt es meist nicht, doch die hohe Auslastung treibt die Preise spürbar in die Höhe. Vor allem an großen internationalen Flughäfen kann Langzeitparken richtig teuer werden. Kostenloses Parken ist selbst an Regionalflughäfen mittlerweile die absolute Ausnahme und allenfalls an sehr kleinen Verkehrslandeplätzen oder mit starken zeitlichen Einschränkungen möglich.
Die beliebteste Alternative ist das Shuttle-Parken: Du stellst Dein Auto auf einem gesicherten Parkplatz einige Kilometer vom Flughafen entfernt ab, der Transfer zum Terminal ist im Preis inbegriffen. Diese Variante ist deutlich günstiger und kostet nur wenig zusätzliche Zeit – vorausgesetzt, die Shuttlebusse fahren regelmäßig. Informiere Dich vorab über Taktung und Betriebszeiten.
Versicherungsschutz und Haftung im Blick behalten
Gut zu wissen: Für abgestellte Fahrzeuge besteht in aller Regel kein zusätzlicher Versicherungsschutz seitens des Parkplatzbetreibers. Schäden durch Dritte sind meist nicht automatisch abgedeckt – entscheidend sind die jeweiligen Vertragsbedingungen. Viele Parkflächen sind zwar videoüberwacht oder werden durch Sicherheitspersonal kontrolliert, trotzdem ist es ratsam, vor der Buchung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen und den Zustand des Fahrzeugs bei der Übergabe zu dokumentieren.
Wer das eigene Auto am Flughafen parken will, profitiert von guter Vorbereitung: Frühzeitig planen, Tarife vergleichen und Angebote sorgfältig prüfen. So lassen sich Komfort und Kosten bestens in Einklang bringen – und Dein Urlaub startet entspannt, ohne unangenehme Überraschungen auf der Parkrechnung.
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