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Anja (51-55)
Alleinreisendim Mai 2015für 2 Wochen

Magic Life Club = Tragic Life Club

3,2/6
Als ich meine Reise zum Magic Life Club Kalawy vor mehreren Monaten buchte, sahen die Erfahrungsberichte hier noch recht gut aus.

Inzwischen hat sich in dem Club offensichtlich vieles zum Negativen geändert.

Ich hatte gehofft, dass der Club in der Zeit der Pfingstferien überwiegend von Deutschen und Österreichern besucht würde, jedoch hat die TUI, was von einigen Mitarbeitern vor Ort bestätigt wurde, wohl großzügig Zimmerkontingente an russiche Agenturen abgegeben. Die Folge: gefühlt waren mindestens 50 Prozent Ostblock-Touristen in der Anlage. Viele von ihnen augenscheinlich übergewichtig und unpassend "einfach" gekleidet, auch zum Abendessen.

Meinen Jahresurlaub möchte ich definitiv nicht mit dieser Kategorie von Urlaubern verbringen. Passt auch nicht zu einer 4 Sterne Anlage.

Mein Zimmer im 2ten OG war ok, sauber und ruhig, meine Nachbarn habe ich nicht gehört und konnte glücklicherweise gut schlafen. Die Anlage ist gepflegt, die Gärten sehr schön.

W-Lan hat im Zimmer und im Lobby Bereich ab und zu funktionert.

Die Qualität der Speisem war, für den Hauptsaison-Preis, den ich gezahlt habe, eher schlecht. Das Hauptrestaurant hat den Charme einer riesigen Ostblock-Kantine und der Service kommt so gut wie nicht nach mit dem Wegräumen der Geschirrberge, die sich nach kurzer Zeit auf den Tischen stapeln. Morgens, mittags und abends dasselbe Bild der Verwüstung, die Kellner tun mir echt leid. Gegen entsprechende Trinkgelder wird man bevorzugt bedient, das habe ich bei einigen Russen beobachtet, die gleich nach Betreten der Restaurants, bündelweise Geldscheine an das Personal verteilt haben, daraufhin wurden umgehend Getränke gebracht.








Lage & Umgebung4,0
Der Club liegt weit weg jeglicher Zivilisation, daher gibt es keine Alternative, "draussen" etwas zu unternehmen, ausser Quadfahren, Ausreiten oder sonstigen, vom Club organisierten, Ausflügen, die man gegen Bezahlung buchen kann. Da ich den Club hauptsächlich zum Tauchen lernen gebucht hatten, spielte das für mich keine große Rolle.

In der Lagune kann man gut schwimmen, über den Steg am Strand erreicht man das Hausriff, an dem man sehr schnorcheln kann, wenn es nicht zu windig ist. Allerdings ist es oft windig und wenn es mal still ist, stürzen sich gleich Horden von Schnorchlern ins Wasser, um die Gunst der Stunde zu nutzen.

Das Riff mit seinen vielfältigen Korallen- und Meeresbewohnern ist momentan noch sehr schön. Jedoch füttern viele der neuen Urlaubergeneration, denen das Feingefühl für die Erhaltung der Natur gänzlich fehlt, die Fische mit vermeintlich leckeren Mitbringseln vom Buffet, was zwar verboten ist , aber niemanden interessiert. Ob die einheimischen Wächter des Riffs, die tagsüber Wache halten, immer mitbekommen , was über Wasser am Steg und unter Wasser beim Schnorcheln von den Touristen angestellt wird, ist fraglich.

Die Mitarbeiter der Tauchcenters zumindest zeigten sich im Gespräch zu dem Thema besorgt und desillusioniert. Da durch die neue Gästestruktur die eingesessenen Stammgäste immer mehr ausbleiben und die Zahl der Taucher seit Monaten kontinuierlich abnimmt, sieht man der Zukunft des Riffs und der Tauchstation eher pessimistisch entgegen.

Mit persönlich hat der schöne Sonnenuntergang fehlt, den ich aus Soma Bay kenne, sowie die Möglichkeit zu ausgedehnten Strandspaziergängen.




Zimmer4,0
Keine Beantstandung, bis auf die grässliche Badbeleuchtung - mein Zimmer entsprach der gebuchten Kategorie
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Pool

Service4,0
Über große Strecken leider nur bemüht.

Fremdsprachenkenntnisse der Mitarbeiter reichen mesit.

Mitarbeiter sind nicht immer freundlich, da sie aufgrund des Massenandrangs einfach gestresst und überfordert scheinen.

Zimmerreinigung ok

Meine 16jährige blonde Tochter wurde tagtäglich von vielen einheimischen Mitarbietern ungefragt angesprochen und fühlte sich dadurch zeitweise belästigt.

Der Umgang mit Beschwerden ok.

Gastronomie2,0
Die Qualität und die Präsentation der Speisen war, für den Hauptsaison-Preis, den ich gezahlt habe, einfach schlecht.

Das Hauptrestaurant hat den Charme einer riesigen Ostblock-Kantine und der Service kommt so gut wie nicht nach mit dem Wegräumen der Geschirrberge, die sich nach kurzer Zeit auf den Tischen stapeln. Morgens, mittags und abends dasselbe Bild der Verwüstung, die Kellner tun mir echt leid. Gegen entsprechende Trinkgelder wird man bevorzugt bedient, das habe ich bei einigen Russen beobachtet, die gleich nach Betreten der Restaurants, bündelweise Geldscheine an das Personal verteilt haben.

Nett war das Mittagessen im italienischen Restaurant am Strand. Hier sitzt man verhältnismässig ruhig und mit schönem Blick auf den Strand. Der Service ist deutlich ruhiger und zuvorkommender als im Hauptrestaurant.

Die Thairestaurant ist sehr hübsch und die Qualität der Speisen ok. Leider beginnt um ca. 21 Uhr die sehr laute Kinderdisko in unmittelbarer Nähe, die sofort jegliche Wohlfühlatmosphäre kaputt macht.

Das indische Restauarant fand ich nicht gut, das Italienische Restaurant ist nett und qualitativ ok. Das ägyptische Restaurant habe ich nicht besucht.

In jedem Restaurant und dem Loungebereich wird man zu nahezu jeder Tageszeit und bis spät in den Abend "beschallt" . In den Restaurants nervten mich Endlosschleifen einer Hand voll teils veralteter Musikstücke, die aus scheppernden Lautsprechern dröhnten.

Die meisten Mitreisenden, mit denen ich mich unterhielt, hatten über mehrere Tage Durchfall. So wir ich ihn kurz vor meiner Abreise auch bekommen habe.

Das kenne ich vom Robinsonclub in Soma Bay , den ich mehrfach besucht habe, nicht.

Sport & Unterhaltung2,0
Laute Animation wird in dem Club groß geschrieben.

Abgesehen von einer Mittagspause, dudelt am Hauptpool tagtäglich laute Mainstream Disko Musik, die nur noch in ihrer Lautstärke in der Wasseraerobic- Zeit übertroffen wir.

Dann ist sie so laut, dass sie selbst die ruhigeren Ecken am Strand mit unangehnemen Soundbrei überflutet. Gekrönt vom unsäglichen Geschrei des Animateurs, der erfolglos versucht, die Töne der Clubhymne zu treffen. Wie Menschen die berufstätig sind sich hier erholen können ist mir ein absolutes Rätsel

Dass die Herren der Quadfahrzeuge besonders gerne am frühen Nachmittag, sinnfrei mit ihren Quads in der Nähe der Strandliegen auf- und abdüsen und die Ruhe zerstören ist mir ebenfalls unerklärlich.

Ebenso die unangenehm nervigen clubeigenen Mitarbeiter der Wellness- Beauty- Photo- und sonstigen Ausflugsabteilungen (ausgenommen die Tauchbasis) , die mich täglich auf neue mit dem Feilbieten ihrer Serviceleistungen nervten, mich mit einem lauten "Alles Klar ?!" oder einem fröhlichen "Servus" aus meiner Ruhe rissen.

Als schönste Erfahrung in dem Urlaub hervorzuheben, ist mein Tauchlehrgang in der SSI-Tauchschule des Clubs.

Die Tauchbasis weist erfahrene (noch) motivierte ,meist aus deutschsprachigen Ländern stammende, Mitarbeiter auf.

Dazu eine Menge einheimischer Helfer, die, grade Anfängern wir mir, viele Handgriffe abnehmen.

Das hat echt Spaß gemacht und unter Wasser war es dann auch endlich ruhig! :-)

Wer tauchen lernen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben, soweit ich das beurteilen kann.

Steoaerobic und Workout waren ok. Einige der Trainierinnen scheinen ehemalige Kampfsportlerinnen zu sein - wenig charmant un null Empathie.


Hotel3,0

Tipps & Empfehlung
FAZIT:
Wer Ruhe und Erholung sucht und, so wie ich, geräuschempfindlich ist und keinen super robusten Magen hat, dem empfehle ich diesen Club nicht.

Dasselbe gilt für Leute, die schon mal im Robinson Club Soma Bay waren. Da ist die Enttäuschung definitiv vorprogrammiert.

Wen es dennoch hierher zieht, dem sei für die Buchung die tschechische Reiseagentur blue-style.cz empfohlen.

Mir wurde erzählt, dass man über den Anbieter für diesselben Leistungen nur ca. 50 % des TUI-Preises zahlt.


Mein Tipp an die TUI: Falls die TUI die Anlage weiterhin mit Massen von Ostblock - Touristen vollstopft, wird der Club, samt Riff, irgendwann runtergewirtschaftet sein. Schade.

Vielleicht sollte sich die Clubchefin Ihre Anlage ab und zu mal kritisch anschauen und sich mit den Gästen unterhalten, so wie es die Clubleiter vom Robinson Club tun.


Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Alleinreisend
Kinder:1
Dauer:2 Wochen im Mai 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Anja
Alter:51-55
Bewertungen:1