Die Anlage ist relativ klein und kompakt, aber sehr schön gestaltet. Die Zimmer sind schön und ansprechend. Insgesamt gibt es kaum etwas zu beanstanden. Lediglich die Fitness-Ecke bräuchte dringend einen neuen Bodenbelag, der unter dem Wetter anscheinend sehr gelitten hat. Ich würde jedem eine Mountainbike-Tour empfehlen. Am besten mit einer Tour Stufe 1 einsteigen und danach fragen, welche weiteren Touren Alex, der Guide, einem empfehlen würde. Er kann die Tourden und die Leistungsfähigkeit sehr gut einschätzen. Bei den meisten Geschäften muss man (wie in arabischen Ländern üblich) handeln. 40% vom Ausgangspreis sind üblich. Wem das nicht liegt, der kann im Joy's einkaufen gehen, was Festpreise hat.
Die Zimmer waren schön und ansprechend.
Wir waren zunächst sehr skeptisch, da die Bewertungen relativ schlecht waren. In früheren Bewertungen ist von fadem Essen die Rede. Das können wir nicht bestätigen, was aber auch daran liegen kann, dass das F&B (Food and Beverage) Management gewechselt hat. Wir möchten dazu sagen, dass wir das erste Mal in einem Magic Life waren. Wir können es also nicht mit den anderen Clubs vergleichen. Andere Gäste haben uns gesagt, dass die Auswahl nicht ganz so groß sei, dafür aber der Nachtisch und die Auswahl an Fleisch wesentlich besser seien (als beispielsweise in den Clubs in der Türkei). Für uns war die Auswahl mehr als ausreichend. Damit sich jeder ein Bild machen kann, hier eine Auflistung der angebotenen Speisen, die es jeden Tag zu finden gab: - Tunesiches Gericht mit 2 Beilagen - 1 Fleischgericht mit Beilagen - 1 Fischgericht mit Beilagen - Spaghetti mit Bolognese und Tomatensauce - Nudelauflauf Zusätzlich dazu gab es noch eine Grillstation, auf der Fleisch und Fisch gegrillt wurde, eine Pizzastation und ein Gericht, welches als "Verzehrsempfehlung" direkt auf den Tellern angerichtet wurde. Hinzu kommt eine bunte Auswahl an Salaten sowie ein Nachspeisenbuffet mit Kuchen und Obst. Es gab jeden Abend ein anderes thematisches Buffet. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ohne das Hinweisschild nicht hätte erraten können, um welche Art Buffet es sich handelt. Ein wenig einfallslos war der Snackbereich. Aber auf diesen musste man nicht zurück greifen, da auch zur Mittagszeit im Restaurant das komplette Programm aufgefahren wurde. Schade ist ein wenig, dass das Hauptrestaurant nur über wenig Außensitzplätze verfügt. Bei uns waren immer ausreichend Plätze vorhanden, da es abends noch kühl war. Wie es also ist, wenn es wärmer ist, kann ich nicht abschätzen.
Das Personal ist sehr aufmerksam und hilfsbereit. Fast alle sprechen deutsch, englisch und französisch.
Das Hotel liegt in Yasemin Hammamet, einem künstlich angelegten Ferien-Hafen mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. In 20 Minuten ist man per Taxi in Hammamet, was ca. 4 Euro kostet. Dort kann man sich die alte Medina ansehen. Über die Mountainbiketouren kann man das schöne Hinterland sehen, das im Mai noch sehr schön und unglaublich grün ist. Fahrten führen zu einem Wasserfall (der jedoch im Sommer austrocknet), zu alten Höhlengräbern, zu einem militärischen alten Übungsgelände und zahlreichen Aussichtsplattformen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt ein sehr umfassendes Sportangebot. Ich selbst habe vor allem die Wassersportmöglichkeiten und das Mountainbiken genutzt. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass auch für eine einzelne Personen alle Aktivitäten stattfinden. So hatte ich einige Mal das Privileg von Privatunterricht. Beim Wassersport wird sehr gut auf einen geachtet. Dadurch, dass ich beim Windsurfen Anfänger war, bis ich oft abgetrieben. Doch sobald ich mit den Händen gewunken habe, wurde ich direkt mit dem Schlauchboot abgeholt - auch wenn ich gefühl schon außer Sichtweite war. Besonders erwähnenswert ist auch das Mountainbiken. Alex (der Guide) kann seine Gruppen sehr gut einschätzen und passt die Touren daraufhin dem Niveau der Teilnehmer an. Dadurch, dass er viele Strecken mit "freiem Tempo" einbaut, kommt in der Regel jeder auf seine Kosten. Vor allem positiv fand ich zudem, dass er die Gruppe und die Situationen gut im Blick hatte. Bei einigen Stellen gab es Hunde, die die benachbarten Farmen bewacht haben. Da Alex gemerkt hat, dass ich Angst vor Hunden habe, hat er mich immer sehr gut vor den Hunden abgeschirmt (auch wenn die im Grunde nichts anderes gemacht haben als am Wegesrand zu stehen und zu bellen). Zudem hat er gemerkt, wenn mir die Puste ausging und mir Windschatten gegeben, so dass ich gut mit dem Rest der Gruppe mithalten konnte. Das Hinterland ist sehr sehenswert und unglaublich grün. Ich kann also jedem die Touren empfehlen, muss aber dazu sagen, dass es keine gemütlichen "Ich schau mir mal die Gegend an"-Touren sind, sondern zügig gefahren wird.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Regina |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |


