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Nele (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2022 • 1 Woche • Stadt
Stark Nachgelassen
2,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Gute Verkehrsanbindung innerhalb Berlins, ansonsten hat das Hotel seit unserem letzten Aufenthalt mehr als nur deutlich nachgelassen.


Zimmer
  • Schlecht
  • Zum reinen Übernachten reicht es so eben aus, zum Wohlfühlen allerdings nicht. Die Betten sind durchweg sehr hart, aber hier sind Geschmäcker nun mal sehr unterschiedlich. Das eine Kopfkissen hat seine besten Jahre schon hinter sich gelassen, die Füllung hatte sich bereits zusammengeknüllt und war ganz durchgelegen. Auf höfliches Bitten an der Rezeption erhielt man ein zweites durchgelegenes Kissen. Der Matratzenbezug war schon ganz fusselig, dieses Pilling spürte man deutlich durch den Spannbettzug. Lediglich ein kleines Fenster ließ sich per Kippschalter öffnen, im Sommer nicht sehr angenehm, außer man möchte das Zimmer per Klimaanlage runter kühlen. Das Badezimmer wurde nicht gereinigt vorgefunden, in der Dusche waren im Abfluss und an den Armaturen Haare der Vorgängerin zu finden, deutliche Kalkspuren waren auf dem Boden, den Armaturen und den Duschwänden zu sehen. Das Waschbecken war ebenso wenig gereinigt, Schmutzflecken und verkalkt. Am Spiegel noch Zahnpastaflecken zu sehen, der Mülleimer auch nicht entleert. Man wurde durch einen Zettel im Zimmer gebeten morgens ein kleines Beutelchen an die Tür zu hängen, falls man auf die Zimmerreinigung verzichten würde. Als "Belohnung" erhielt man dann in dem Beutel eine kleine Tüte Haribo, 5ml Honig oder Trockenobst. Der Mülleimer sollte laut Zettel trotzdem entleert werden, dies war bei uns nicht der Fall. Die beschriebene Minibar ist nur ein leerer Kühlschrank, einen Wasserkocher gibt es auf dem Zimmer nicht. Das schlimmste war jedoch die Hellhörigkeit des Hotels. Man hört alles, aber auch wirklich jedes Geräusch der Zimmernachbarn durch die dünnen Wände. Schnarchen, Toilettengänge (Nein, nicht die Spülung...), Telefonate und so weiter sind zu hören, als wäre gar keine Trennwand vorhanden. Besser Ohrstöpsel für die Nacht einpacken! Auch der Innenhof, zu dem das Zimmer gelegen war, ist sehr hellhörig und alles hallt nach. Hotelbesucher saßen schon mal gerne bis weit nach 0 Uhr im Hof und haben sich unterhalten, gelacht, getrunken und geraucht. Morgens wurde man dann vor 7 Uhr durch den im Hof liegenden Frühstücksbereich geweckt, klirrendes Geschirr, rückende Stühle, Gespräche des Servicepersonals. Auf der anderen Seite wird man durch die befahrene Straße morgens aus dem Bett geholt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Auf der Hotelseite selber wird ein reichhaltiges Frühstück angepriesen, auch für Veganer und Vegetarier, was heutzutage wirklich als Standard gelten dürfte. Doch davon Fehlanzeige, einige Frühstücksräume hatten den Charakter einer Jugendherberge, gleiches Thema beim Buffet. Für Veganer gab es rein gar kein Angebot. Gut, es gab Hafermilch und Brot. Keine Joghurtalternative, z.B. aus Soja, Hafer oder ähnlichem. Keine Margarine, nur Butterklötze auf einem Teller beim Brot, nur mit einem Messer, was somit jeder Hotelgast mindestens einmal angefasst hatte. Auch Marmelade war häufig leer oder gar nicht vorhanden. Als frisches Obst gab es Wassermelone, falls diese nicht auch schon leer war. Auf Nachfrage wurde man als Veganer auf Käse und Rührei verwiesen. Da ich kein Drama machen wollte, bin ich die Woche also Vegetarisch ans Frühstück gegangen. Aber auch da war die Auswahl dürftig, es gab jeden Morgen nur eine Sorte Schnittkäse, an einem Morgen gar keinen. Honig und Marmelade waren häufig leer und wurden nicht nachgefüllt. Rührei gab es aus Pulver oder aus dem Tetrapack. Es gab keine Kocheier oder andere Eierspeisen. Der einzige Pluspunkt waren die Pancakes, die waren wirklich super lecker, aber auch hier aus der Packung. Es gab keinen Schokoaufstrich, keinen herzhaften Aufstrich (Tomate, Frischkäse, Kräuterquark), keine Margarine, keinen frischen Saft (nur Apfel-, und Orangensaft aus der Tüte). Ich kann verstehen, dass nicht für jedes Ernährungskonzept der Gäste gesorgt werden kann, aber auch "nur" mit einer Laktoseintolleranz ist man in diesem Hotel aufgeschmissen. Da einer unserer Mitreisenden an einem Tag Geburtstag feierte haben wir uns entschlossen in einem Cafe zu frühstücken, da wir nicht so in den besonderen Tag starten wollten. Auch hier wurden wir nicht vom Personal angesprochen, ob vielleicht ein Tisch besonders gedeckt werden sollte. Wir haben es schon alle erlebt, dass dies ohne Nachfrage oder Aufforderung vom Hotel gemacht wurde. Man muss noch erwähnen, dass das Buffet vor zwei Jahren ganz ander aussah. Hier gab es viele Angebote für Veganer und ein schönes Frühstücksangebot, so wie es auch noch auf der Hotelwebsite beworben wird.


    Service
  • Schlecht
  • Freundlichkeit steht hier nicht an erster Stelle. Beim Einchecken wurden wir lustlos und schlecht gelaunt von einer jungen Dame begrüßt. Man hatte fast das Gefühl man würde sie belästigen. In der Buchung war durch einen Fehler der Vorname als Nachname erschienen, nach Nennen der Buchungsnummer wurde das Zimmer zwar gefunden, es musste erst aber diskutiert werden wer für den Fehler verantwortlich war. Wir, das Hotel oder die Buchungsseite. Generell musste viel an der Rezeption diskutiert werden. Egal, ob man ein zweites Kissen haben wollte, die mangelnde Sauberkeit bei Zimmerbezug angemerkt wurde, oder eine zweite Zimmerkarte erbeten wurde. Alles musste vom Gast gerechtfertigt werden. Begrüßungen oder das Nennen der Tageszeit waren generell nicht möglich. Beim Check out war der einzige Satz, den die Angestellte über die Lippen gebracht hatte: "Bezahlt ist ja alles.". Keine Nachfrage ob man zufrieden sei, kein Wünschen einer angenehmen Rückreise, rein gar nichts. Auch wir Gäste können nichts für die pandemiebedingte Personalknappheit, ganz im Gegenteil. Mit mangelnder Freundlichkeit sorgt man nur dafür, dass noch weniger Gäste ihr Etablissement aufsuchen. Die Arbeit erfunden haben ihre Mitarbeiter sicher alle nicht. Reperaturanfragen bezüglich eines kaputten Türhakens und einer kaputten Lampe konnten während 5 Tagen Aufenthalt nicht erledigt werden. Auch das Servicepersonal im Frühstücksrestaurant ist dürftig. Einige scheinen nur Englisch zu sprechen, was an sich kein Problem ist. Aber auch hier wurde kein guten Morgen über die Lippen gebracht und häufig nur unfreundlich reagiert. Häufig war das Personal auch einfach nur überfordert. Das Geschirr und Besteck wurde einem während des Essens abgeräumt. Wenn man freundlich anmerkte, dass man Besteck, Kaffetasse oder Teller nochmal nutzen möchte wurde nur entgegnet, dass man sich einfach was neues holen sollte.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Innerhalb weniger Gehminuten ist man am U-Bahnhof Dahlem Dorf angelangt, von dort fahren im 10 Minuten Takt Busse und Bahnen. Man ist gut angebunden und erreicht viele Orte Berlins mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dies ist aber generell in einer Großstadt gegeben und eigentlich nichts besonderes. Die Umgebung des Hotels ist ruhig, man findet dort Gastronomie, Apotheken und weiteres.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Juli 2022
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Nele
    Alter:19-25
    Bewertungen:1