Das Hotel ist ein riesiges Resort in himmlischer Ruhe. Das Resort gliedert sich in 3 Dörfer, das französische, holländische und italienische Dorf, in denen sich die Zimmer befinden. Die Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich bei der Empfangshalle. Die Anlage selbst ist wunderschön und sehr weitläufig. Der Garten wird sehr gut gepflegt und es war traumhaft jeden Tag durch zu gehen. Wir befanden uns im hintersten Dorf, dem französischen. Zu den Restaurants sind wir ca. 5-10 Minuten gelaufen. Je nachdem wieviele Fotos wir zwischendurch geschossen haben. :-) Wir empfanden dies als sehr angenehm. Jedes Dorf bestand aus jeweils 3 Wohnblöcken mit 4 Stockwerken. und alle bis auf das italienische hatten einen eigenen Pool und Whirlpool. Da das italienische direkt am Anfang und neben dem Hauptpool liegt, ist hier auch kein eigener Pool mehr notwendig. Ein Hauptgrund dieses Hotel zu wählen war für uns die Ruhe und Einsamkeit. Wir wollten keine Animation und auch keine Touren. Am Hauptpool gab es wohl täglich animierte Wasseraerobic, von der haben wir aber nichts mitbekommen. Ausschlaggebend war für uns auch, dass keine Kinder erlaubt waren. Die einzige Geräuschkulisse waren die Amis wenn sie Volleyball gespielt haben. Aber hieran haben wir uns auch immer beteiligt. :-) Zum Preisverhöltnis möchten wir sagen, dass es den Preis auf jeden Fall wert war. Alles was wir gegessen und getrunken haben und die sehr gute Qualität des Essens hätten den Aufenthalt wahrscheinlich noch teurer gemacht. Die Krankenschwester im Hotel hat für den Notfall alle Medikamte zur Hand und diese auch kostenfrei. Eine Gebühr wird nur erhoben, wenn der Arzt gerufen werden muss. Sollte man sich nicht für eine Tour nach Negril oder sonst wohin entscheiden, wird kein Bargeld benötigt. Bei Ankunft muss man seine Kreditkartennummer hinterlegen. Alles was im Souvenirshop gekauft wird, wird aufs Zimmer geschrieben und man kann erst bei Abreise bezahlen. Bar oder mit Kreditkarte. Wir haben uns einmal die Zwischensumme am Empfang nennen lassen, damit die Überraschung nicht ganz so groß ausfällt. Da wir keine Tour unternommen haben, waren wir auf die Zigaretten im Souvenirshop angewiesen. Leider hat hier eine Schachtel 10 USD gekostet. Das war auch das einzige was wir dort gekauft haben. Postkarten und Briefmarken kosten je 1 USD. Das Wetter kann man wohl nicht genau einschätzen. Bei uns hat es jeden Tag zwischen 15 Minuten und 2 Stunden geregnet. Man konnte sich aber darauf einstellen, wenn ab 2 oder 3 Uhr nachmittags langsam die dunklen Wolken von den Bergen aufgezogen sind.
Die Zimmer waren sehr geräumig. Wir hatten die günstigste Kategorie gebucht, hatten aber dennoch ein tolles Zimmer. Wir haben einmal Zimmer gewechselt. Dabei ist aufgefallen, dass in unserem ersten Zimmer kein DVD Recorder war. Wir haben diesen zwar nicht genutzt, aber es ist aufgefallen. Leider waren die Schränke in beiden Zimmer recht hartnäckig und ließen sich schwer öffnen. Platz war jedoch genügend. Die Bäder waren sehr sauber und das Waschbecken befand sich in einem extra Vorraum. Es gab einen Safe in jedem Zimmer und eine frei einstellbare Klimaanlage und einen Ventilator. Aufgefallen ist uns jedoch, dass in beiden Zimmer einige Mankos waren, d. h. das Türschloss war schief, der Fön hing etwas lose an der Wand, oder auch ein fehlendes Fliegengitter. Dafür, dass es das Hotel erst seit 2005 gibt, waren die Zimmer doch recht renovierungsbedürftig. Wir haben uns 3 Mal über das mangelhafte Auffüllen der Minibar beschwert. Hier ist jedoch leider nie etwas passiert. Es gab 4 Wasserflaschen, verschiedene Säfte, 4 Coladosen und 4 Colalight dosen. Anfangs war auch alles bestens. Aber nach einigen Tagen, fing man an, keine Cola mehr aufzufüllen und anstatt dessen 8 Colalight reinzustellen. Offensichtlich haben wir keine cola light getrunken und wollten auch keine, aber Cola schien dort mangelware zu sein. Zumindest in unserem Zimmer. Zum Glück gab es ja aber in der Nähe den Automaten und man konnte sich auch abends an den Bars eine Dose mitnehmen. Aus den anderen Zimmern hat man nichts gehört. Leider sind die Zimmermädchen mehrfach am Tag mit ihren Wägen die Gänge auf und ab gefahren. Das war meist recht störend bei unseren Mittagsschläfen, wenns draussen geregnet hat. Aber ansonsten haben wir uns sehr wohl gefühlt. Der Balkon und anfangs die Terrasse waren auch sauber und süß. Wir hatten an einem Abend Ameisen in unserem Zimmer, die aber sofort nach Meldung entfernt wurden. Hier war der Service wieder top.
Die Restaurants waren hervorragend. Unser Lieblingsrestaurant war das Elenors. Das karibische Essen hier war spitzenklasse, hat super lecker geschmeckt und der Service (weiße Handschuhe) war top. Grundsätzlich schien das Hotel nicht voll zu sein und so hatte jeder Tisch meist seinen eigenen Kellner. Das Essen war binnern wenigen Minuten da und man konnte jeden Wunsch äußern. Giuseppe´s, der Italiener war auch sehr gut. Im asiatischen Restaurant Jasmines waren wir aber nur einmal, da für uns asiatisch in der Karibik eher fehl am Platze war. Aber dennoch war es gut. Das Arizona bot hauptsächlich mexikanisch (auf Amis abgestimmt), jedoch war dieses Restaurant nicht geschlossen und daher leider immer sehr warm. Der Ausblick allerdings ein Traum. In den anderen Restaurants sollte man einen Pulli oder ein Jäckchen wenigstens mitnehmen. Die Klimaanlage hat uns manchmal frieren lassen. Zum Frühstück waren wir immer beim Buffet. Das A-la-carte haben wir nicht ausprobiert. Das Buffet war sehr reichhaltig, nur leider auch hier sehr auf amerikanische Bedürfnisse bezogen. Es gab von French toast, waffeln, rührei, omlette, müsli, über kuchen alles was man sich vorstellen konnte. Das Cafe de Paris hatte einen super Kaffee und am liebsten war uns der Vanilla Ice Coffee mit ein paar süßen Leckerein dazu. Die kleine "Bäckerei" hatte ein großes Fenster in die Backstube und man konnte dort alles beobachten. Jeden Tag gab es neue und frisch zubereitete Küchlein und Törtchen sowie Crepes. Da das Cafe bereits um halb 6 öffnete, konnte man sich schon vor dem Frühstück was gönnen! Zu erwähnen ist noch, dass wir immer zu Beginn beim Abendessen waren. D. h. sobald das Restaurant geöffnet hat, waren wir meist dort. Uns ist es daher nie passiert, dass es keinen Tisch mehr gab, und man warten musste. Kam jedoch häufig im Laufe des Abends vor. Jeden Abend gab es eine andere Veranstaltung und zu jeder Veranstaltung wurde eine Bar dort mit aufgebaut. Wir waren meist in der Arizona bar nach dem Essen. Das Alkoholangebot ist immens. Sie hatten alle Sorten von Baileys, Smirnoff bis Jim Beam. Die Cocktailnamen waren uns meist unbekannt, jedoch haben sie alle hervoragend geschmeckt.
Wir waren auf den Service nach den gelesenen Bewertungen sehr gespannt, allerdings müssen wir sagen, dass alle durchweg sehr freundlich und hilfsbereit waren. Uns ist aufgefallen, dass die meisten Gäste (fast nur Amis) selten irgendwo, sei es im Garten oder beim Essen, gegrüßt haben. Daher ist es auch verständlich, dass das Personal nicht jeden grüßt, der unfreundlich an einem vorbei läuft. Wir haben zu allen hallo gesagt und gelächelt und haben dies von allen zurückbekommen. Daher können wir hier nichts aussetzen. Das Englisch war selbstverständlich perfekt und viele konnten auch einen Brocken Deutsch. Dies war uns jedoch egal und das erwarten wir auch nicht. Hilfsbereitschaft war auch super. Meist hat es nur immer etwas länger gedauert, und wenn man dachte es passiert nichts mehr, stand der Wunsch am nächsten Tag schon auf dem Zimmer. Claudia, die deutsche Reiseleiterin war auch sehr hilfsbereit. Sie hat die meiste Organisation bezügl. Reservierung oder Tourwünsche erledigt. Aber auch bei anderen Fragen, hat sie sich gerne gekümmert. Unangenehm war leider ihre sehr hochnäsige Art und wir haben uns daher selten an sie gewandt. Die Zimmerreinigung war auch jeden Tag top. Gewühnungsbedürftig war nur, dass die Zimmermädchen meist erst gegen 2 oder 3 bei uns ankamen. Wir haben jeden Tag frische Handtücher erhalten und meist auch schon abends, wenn die Handtücher am Boden lagen. Jeden Abend gab es einen Turn-down service, bei dem das Bett und eine Grundreinigung gemacht wurde. Zusätzlich gab es jeden Abend ein Infoblatt, in dem alles über den nächsten Tag drin stand. D. h. Restaurantöffnungszeiten, Wetter, Abendveranstaltung, Namen derjenigen Gäste, die heiraten oder Jahrestag haben und Rabattaktionen im Shop, etc. Dadurch konnte man eigentlich nichts verpassen.
Der Transfer vom und zum Hotel dauerte ca. 1, 5 Stunden. Die Straßen sind wie auf fast allen karibischen Inseln sehr holprig und mit schlaglöchern. Die Fahrt war dementsprechend in Ordnung. Super war, dass das Hotel direkt am Flughafen einen eigenen "Laden" hatte, an dem wir direkt nach Ankunft erst mal was zu trinken bekommen haben und uns ausruhen konnten, bevor uns der Busfahrer alle eingesammelt hat. Das Hotel liegt neben einem kleinen Fischerdorf, in welches wir aber nicht gefahren sind und welches auch keine Attraktionen geboten hat. In der Anlage selbst, gibt es alles was man braucht. Neben einem Souvenirshop, gab es einen Klamottenladen, einen Juwelier und eine Kunstgalerie. Der Souvenirshop führte von Sonnenmilch, über Zigaretten und Töpferware alles was man brauchte. Vom Hotelzimmer zum Pool dauerte es unter 1 Minute, und weiter hinter zum Strand nochmal 30 Sekunden. Also top! Wir sind einmal vom Frühstückssaal zum französischen Dorf am Strand entlang gelaufen und waren ca. 25 Minuten unterwegs. Auch ein Traumspaziergang. Man konnte auch über die Grenze des Privatstrandes hinaus laufen und bis ans andere Ende. Einizige Voraussetzung man hat dem Wächter in seinem kleinen Häusschen seine Zimmernummer gesagt, für den Fall das man nicht wieder kommt! Dort wo der Hotelbereich dann auffhört war unangetastete Natur. Hinter dem Strand war alles richtig zugewildert und es sah aus wie ein Urwald. Der Sand selbst war schön zum laufen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gab eine Disco (Cabaret) in der Anlage, jedoch haben wir es meist nie bis halb 11 geschafft, und waren da schon auf dem Zimmer. Jeden Montag gab es ein riesiges Buffet aufgebaut auf einer der großen Terrassen. Das Herz der Fleischesser schlägt hier auf jeden Fall stärker. Dann gab es ein Schokoladenbuffet, ein Piratendinner etc. Da die Terrassen der Restaurants und Eingangshalle so groß sind, kann man sich auch einfach woanders hin begeben und man kriegt fast nicht mit, dass z. B. um die Ecke ein riesiges Buffet aufgebaut wurde. Nur beim Piratendinner muss man sich vorher anmelden. Dies haben wir direkt bei Ankunft bei der deutschen Reiseleiterin Claudia gemacht. Das Sportangebot war toll. Wir waren fast jeden 2. Tag im Fitnesstudio (4 Laufbänder, 3 Crosstrainer, 1 Stepper und genügend "Bodybuilder-geräte"), es gab 2 Squashhallen und 4 Tennisplätze, die alle gut gepflegt waren. Zwischen den Hallen gab es nochmal Getränkebereiche in denen wir unsere Flaschen selbst auffüllen konnten. Die Pools wurden auch jeden morgen gereinigt und waren immer sauber. Jeden Tag wurden auf den Liegen schon mal ein Handtuch hingelegt, und man konnte sich direkt vor dem Pool nochmal aus einem Container soviele Handtücher nehmen wie man wollte. Der Strand selbst wurde auch jeden morgen gekämmt. Allerdings war der Weg ins Wasser immer sehr steinig. Mit weißem Sandstrand ist hier leider nichts. Das Meer war bis auf wenige Tage fast immer sehr trüb und man konnte dann auch leider die vielen Steine nicht sehen, und ist zwangsläufig blind gelaufen. Die Schwimmbereiche waren abgetrennt. Für uns kein Problem, da wir gar nicht weiter raus wollten und weiter aussen auch der Korallenbereich war. Einziges Ärgernis was wir in unserem Urlaub hatten, waren die Poolboys. Diese haben bei jedem Wind der aufkam und stärker wurde, alle Sonnenschirme am Strand und am Pool geschlossen. Am Strand gab es ja glücklicherweise viele Bäume unter die man sich legen konnte, aber am Pool war ich einfach nicht bereit in der extremen Sonne zu liegen. Da gab es ein paar mal Streit, bis sie irgendwann eingesehen haben, dass wir Weißen etwas schneller verbrennen und nur noch die Schirme geschlossen haben, unter denen keiner lag. Unbedingt abraten, möchten wir von Strandaufenthalten nach Sonnenuntergang. Die Sandfliegen haben uns extrem zusammen gestochen und wir sahen aus, als hätten wir Windpocken.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Denise |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 4 |

