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Katrin (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2008 • 1 Woche • Strand
Außen hui, innen naja
4,3 / 6

Allgemein

Das Hotel verfügt über eine sehr schöne Gartenanlage und der zum Hotel gehörende Privatstrand ist sehr großzügig. Liegen und Sonnenschirme sind sowohl am Strand als auch am Pool reichlich vorhanden. Badetücher kann man sich so viele holen, wie man möchte. Die Hotelzimmer wurden täglich gereinigt, wobei die Reinigung des Badezimmers sehr zu wünschen übrig ließ. Die Flure waren sehr unappetitlich - zum Beispiel gab es Flecken von verschütteten Getränken auf dem Boden und vor den Zimmertüren stand gebrauchtes Geschirr, teilweise mit Essensresten und das über längere Zeit. Die Minibar wurde regelmäßig mit alkoholfreien Getränken aufgefüllt. Das Hotel ist in drei Dörfer aufgeteilt. Wir haben am Ende des „Französischen Dorfes“, das direkt an die Kläranlage des Hotels angrenzt, gewohnt. Die Lärmbelästigung dort war sehr unangenehm, je nach Windrichtung kam noch eine Geruchsbelästigung hinzu. Auch wenn in den Katalogen immer groß Werbung gemacht wird, dass in Sandals Hotels die Trinkgelder inklusive sind, hatten wir trotzdem den Eindruck, dass auch in diesem Hotel ohne Trinkgeld nichts geht. Auf jeden Fall hat der Rezeptionist die fünf Dollar, die wir ihm gegeben haben, ohne Widerstand eingesteckt. Obwohl das Hotel erst drei Jahre alt ist, macht es an manchen Stellen schon einen recht heruntergekommenen Eindruck. Abgefallene Fließen werden nicht mehr angeklebt, abgefallene Lampen werden nicht mehr montiert. Wir haben in der Karibik schon mehrere Iberostar und RIU Hotels kennengelernt. Dort war das Preis-Leistungsverhältnis immer sehr gut, leider können wir das vom Sandals Whitehouse nicht behaupten.


Zimmer
  • Gut
  • Wie schon beschrieben haben wir leider sehr nahe an der Kläranlage gewohnt. Das Zimmer war in Ordnung und die Aussicht aufs Meer einfach herrlich. Der Balkon sehr klein und schattig. Da wir nicht oft auf dem Zimmer waren, fanden wir das allerdings nicht schlimm. Abends wird vom „Turndown Service“ das Bett noch gemacht, außerdem wurde die einseitige Hotelzeitung und eine Karte mit einem schönen Spruch aufs Bett gelegt.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Im karibischen und asiatischen Restaurant war die Qualität der Speisen ausgezeichnet. Das Abendessen in den drei anderen Restaurant war gut. Beim Mittagessen war die Pizza im italienischen Restaurant gut, das Essen im Hauptrestaurant (Büffet) war sehr langweilig und die Snacks in den anderen Restaurants erinnerten eher an eine Fast-Food Kette als an ein fünf Sterne Hotel. Das Frühstück im karibischen Restaurant war super, das im Hauptrestaurant (Bayside) leider mal wieder eine Enttäuschung. Es gab für die 360 Zimmer einen (!) Durchlauftoaster, wie lang die Warteschlange an diesem einen Toaster war, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht zu erklären. Der Ausgabebereich der Speisen war viel zu eng, außerdem war alles recht unübersichtlich. Auch bei der Qualität bildet die Poolbar im französischen Dorf, aufgrund mangelnder Hygiene, das Schlusslicht. Zum Beispiel wird beim Mixen eines Cocktails der Mixer mit der Hand und nicht mit dem Mixerdeckel abgedeckt. Für Süßwaren- und Kaffeefans lässt das Café de Paris keine Wünsche offen. Dort gibt es Kuchen, Törtchen, Kekse, Muffins usw. und unterschiedliche Kaffee-Spezialitäten.


    Service
  • Eher gut
  • Im karibischen (Eleanors) und im asiatischen (Jasmines) Restaurant war der Service ausgezeichnet. Der Service beim Abendessen in den drei anderen Restaurants (Guiseppes, Arizona und Bayside) war gut. Schlusslicht im Service bildeten die Bars. Ich habe noch nie in einem Urlaub so unfreundliche und unmotivierte Leute an einer Bar arbeiten sehen (wenn sie denn arbeiteten) wie in diesem Hotel. An den Poolbars wurde man, obwohl kein Betrieb war, erst mal ignoriert und Fragen an das Barpersonal wurden oft nicht beantwortet. Leider gibt es keine Getränkekarte, was die Bestellung noch schwieriger machte, zudem die Barkeeper gängige Cocktails und Langdrinks nicht kannten. An einem Abend gab es um 21: 30 keinen Sekt mehr, nach dem Schokoladenbuffet ist das Bier ebenfalls ausgegangen und die Poolbar macht morgens oftmals später auf als angekündigt. Allerdings werden „innerhalb der Verspätung“ an ausgewählte Gäste schon Getränke ausgegeben –der Rest hat zu warten (Schmiergeld !?!). Die Martinibar (nur abends geöffnet) ist sehr schön und der Service sehr gut. Vom Service waren wir enttäuscht, das haben wir in der Karibik schon sehr viel besser erlebt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Anlage liegt sehr schön und am Strand ist es ruhig. Wer es lauter mag, ist am Pool gut aufgehoben. Dort finden Wasservolleyball, Musiktitel raten und andere Belustigungen statt. Da der Strand von Wachleuten beaufsichtigt wird, ist man vor Strandverkäufern sicher. Leider war das Wasser im Pool und Wirlpool nicht schön, es war trüb und es machte einen öligen Eindruck. Im Wirlpool konnte man an manchen Tagen seine Hände in 30 cm Tiefe nicht mehr sehen. Der Schwimmbereich im Meer ist durch die abgesperrten Badezonen sehr klein. Wer was von der Jamaika sehen will, ist in Whitehouse vielleicht etwas abgeschlossen von der Außenwelt. Da wir in der ersten Woche an einer Rundreise (Jamaica Feeling) teilgenommen und viel von Jamaika gesehen haben, störte uns die Abgeschiedenheit nicht. Die Rundreise ( von Meiers) ist übrigens sehr zu empfehlen, vor allem wenn sie von Gaby Mason geleitet wird. Wirklich sehr empfehlenswert!


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir haben an der Glasbodenboot- und Schnorchelausfahrt teilgenommen. Vom Glasbodenboot aus hat man leider nicht viel gesehen, dafür war die Schnorcheltour super. Eigentlich wollten wir auch das Wasserskifahren ausprobieren, aber wenn wir mal nachgefragt haben, war das Boot zur Reparatur. Tennisspielen war auch gut, leider ist das Spielen schon beim kleinsten Regen verboten (Verletzungsgefahr). Die Unterhaltung an den Pools und abends haben wir nicht genutzt, deswegen können wir hierzu auch nichts sagen. Die „Garden Tour“, die von den freundlichen Gärtnern des Hotels angeboten wird, ist sehr empfehlenswert.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im April 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Katrin
    Alter:31-35
    Bewertungen:7