Das Resort ist eine Insel etwa in der Form einer längs geschnittenen Aubergine, gefühlte 800 m in der Länge und 250 m in der maximalen Breite. Rund um die Insel sind in Strandnähe geschätzte 200 Einzelappartments (sogenannte Beach Villas/Villen) angeordnet. Es gibt noch einige Garden Villas in der zweiten Reihe, d.h. ohne direkten Strandzugang (nicht zu empfehlen). Die Appartements sind großzügig bemessen, die Ausstattung ist geschmackvoll aus Holz gefertigt; der Zustand der Räumlichkeiten ist absolut in Ordnung. Eine interessante Erfahrung ist das Bad mit Toilette und Außendusche, mehr oder weniger an der frischen Luft. Die Appartements verfügen über überdachte Außenterassen mit Tisch und 2 Stühlen und direktem Zugang zum weißsandigen Strand. Sauberkeit und Zimmerservice waren einwandfrei. Der "Roomboy" kommt zweimal am Tag, wechselt jeden Tag die Handtücher, auch die Beachhandtücher und versorgt die Gäste mit ausreichend Trinkwasser. Ein tägliches kleines Trinkgeld ist eine gute Investition. Wir hatten Halppension gebucht, es war alles bestens. Netz- Zugang nur im Außenrestaurant und im Rezeptionsbereich mit dem interessanten Nebeneffekt, dass die Gäste bei den Mahlzeiten wieder miteinander reden, ohne Phones. Die Gästestruktur war beschränkt international (in der gefühlten Reihenfolge): Italiener, Russen, Franzosen, Araber (mit und ohne Vermummung), Deutsche, Sonstige. Alter: 1 bis 85 Jahre, im Schnitt etwa 40 Jahre. Überwiegend angenehme Leute in entspannter Atmosphäre. Verständigung in englisch. Deutsch geht, glaub ich, nicht so. Kostenfreie Handyerreichbarkeit ist im Bereich der "Boli-Bar" gegeben. Wetter im März: In der Zeit von Mitte bis Ende März hatten wir am Anfang zwei Tage mit je etwa 2 Stunden Regen. Der Rest war Sonne pur mit zwischendurch auch mal Wolken. Einen richtigen Sonnenuntergang, also einen mit Verschwinden der Sonne im Meer (nicht in den Wolken), haben wir allerdings nur einen erlebt. Die Temperaturen waren konstant bei rund 32 °C, auch nachts. Interessant, wenn man nachts mal das Bad aufsuchen muss und dann vom gut klimatisierten Schlaftrakt in das 32 °C warm/feuchte Bad im Freilufttrakt gerät. Wer Sonnenbrand vermeiden will, sollte gut cremen; Faktor 50 in den ersten Tagen können wir nur empfehlen. Preis-/Leistungsverhältnis: Schwer zu bewerten. Womit will man vergleichen? Wir haben die Tage genossen, und uns war es die Sache wert. Also gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Nur beim Wein zieht's einem die Schuhe aus. Man sagt, ein ganz bestimmter Gästekreis habe in den letzten Jahren die Preise verdorben.
Zum Zimmer ist weiter oben bereits alles gesagt. Es gibt alles, was man für einen angenehmen Urlaub braucht, Klimaanlage, Netzzugang gegen Gebühr, Minibar etc. Gut, der Fernseher war ein älteres Gerät. Aber wen stört das schon im indischen Ozean?
Es gibt ein Hauptrestaurant mit Buffet für die Hauptmahlzeiten, ein weiteres à la carte Restaurant (nicht genutzt), eine große Bar mit großem Außenbereich. Das Frühstück war in Ordnung, gute Brot- und Gebäckvariationen, der Kaffee war gut trinkbar, nur die Vielfalt an Frischobst war nicht gerade der Reißer. Aber man würde man sich blamieren, wenn man sich beschweren würde. Qualität und Quantität der Speisen (abends) waren sehr gut, so variantenreich, dass man bei geschickter Kombination in 14 Tagen nicht zweimal das gleiche essen musste. Absolut zu empfehlen sind die Suppen. Wir haben in den zwei Wochen mehr Suppe konsumiert als im gesamten Jahr zu Hause. Die Küche ist international mit Themenabenden, aber mit asiatischem Touch, auch wenn es beispielsweise italienisch zugehen sollte. Absolut schmackhaft. Dazu gibt es im Restaurant eine sehr gute "Sri Lanka-Ecke" mit Speisen, die mit ausgesuchten Gewürzsaucen nachgeschärft (so muss man das wohl nennen) werden können. Wir fanden es sauber und hygienisch, mehr konnte man abends bei der schwummrigen, als angenehm empfundenen Beleuchtung aber auch nicht erkennen. Es wurde sehr wenig Wein getrunken. Ein Blick auf die Weinkarte beantwortet die Frage nach dem Grund. Es gab allerdings einen ganz gut trinkbaren offenen Weisswein, 5,0 USD netto für 0,2 Liter. Die Atmosphäre im Restaurant war alles in allem angenehm, nur die Zeit der Abendmahlzeit (19:30 bis 21:00) war ein wenig eng.
Das Personal ist freundlich, nicht übertrieben freundlich, angenehm. Zu Beschwerden gab's überhaupt keinen Anlass. Wir haben uns immer auf englisch verständigt, die Kenntnis weiterer Sprachen haben wir nicht ausgetestet. Zimmerreinigung war perfekt, Zusatzleistungen haben wir nicht benötigt
Gut, die Malediven liegen für uns nicht vor der Haustür. Die Anreise z.B. mit ETIHAT über Abu Dabi dauert mit allem Drum und Dran von Haustür zu Haustür rund 24 Stunden. Von Male geht es mit einem Inselhopper zur Insel Dharavandhoo (etwa 20 Minuten Flugzeit) und von dort mit dem Speedboat (ca. 15 Minuten) zum Royal Island. Wie gesagt, Royal Island ist eine Mini-Insel ohne gewachsene Infrastruktur. Es gibt zwei Souvenirläden, ein weiteres à la carte Restaurant (nicht gerade umsonst). Von Nightlife kann man nicht sprechen, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel im engeren Sinne gibt es nicht. Ggf. kann man mit einem der Hotelboote zu einer anderen Insel fahren. Haben wir aber nicht ausprobiert. Es werden Ausflüge mit Booten zum Schnorcheln, Angeln, etc. angeboten. Wer die Ruhe und die Abgeschiedenheit für einen überschaubaren Zeitraum liebt, der gibt der Lage und der Umgebung 6 Sonnen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das einzige Freizeitangebot, das wir genutzt haben, war das kostenlose Ausleihen der Schnorchelausrüstung. Das aber ausgiebig. Wir waren jeden Tag rund zwei Stunden bei den Fischen. Nach zwei Wochen kannten wir die meisten Fische persönlich und umgekehrt. Der Strand ist einfach nur schön, und an den verschiedenen Blautönen des Wassers in Abhängigkeit des Sonnenstandes in Kombination mit dem weissen Korallensand kann man sich einfach nicht sattsehen. Der Strand wurde übrigens jeden Morgen gefegt, und zum Teil wurde der Sand gesiebt, um die angeschwemmten Korallenbruchstücke zu entfernen. Die Liegestühle aus Holz, die es zu jeder Villa gibt, waren robust, etwas in die Jahre gekommen, aber stabil. Die Auflagen zu erneuern, wäre sicher kein Luxus.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dr. Paul Heinz |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 3 |


