Neu errichtetes Hotel, die Zimmer sehr schön und geräumig, etliche Kinderkrankheiten wie nicht schließende Türen und ein immer wieder nicht funktionierender Zimmerschlüssel ( Magnetkarte, dient gleichzeitig als Zahlungsmittel an der Bar ). Bauliche Mängel bis hin zum Schimmel, da alles sehr schnell gebaut, man gibt sich aber sehr viel Mühe die Gebäude sauber zu halten. Die Anlage ist 1, 1Km lang, das heisst lange Wege zum Strand oder zum Haupthaus. Die Gäste sind weit ueberwiegend Deutsche, auch Luxemburger, Schweizer, Holländer. Gäste aller Altersklassen bunt gemischt. Im Speisesaal 8-Mann Tische von ausnehmend schlechter Qualität, die Tische schwanken bedenklich wenn nur einer seinen Arm anhebt. Für einen Club unüblich: es gibt auch 2- und 4- Mann-Tische. Extrem lästig sind die sehr aggressiven Stechmücken, deren Stiche tagelang intensiv jucken trotz Fenistil, Azaron etc. Die Viecher lassen sich auch nicht mit Autan etc. abschrecken. Einfach super: der Spa- und Saunatempel sowie der Wellfitbereich. Katastrophal: das Wetter! Obwohl der September ( zusammen mit dem Oktober ) angeblich die beste Wetterphase in Agadir darstellt, hatten wir in den Drei Wochen unseres Aufenthaltes nur 5 total sonnige Tage. Drei TAge waren von morgens bis abends heftig durchregnet, an den restlichen Tagen war es meist wolkig oder ( für Agadir typisch ) sehr neblig. Die Sonne kam dann nur zeitweise durch, schlimmer aber war die echt lausige Kälte in den ersten Septembertagen. Wer hierher fährt um sich in die Sonne zu knallen, ist wahrscheinlich enttäuscht. Wem das Wetter eher wurscht ist, weil er sowieso eher drinnen bleibt und das Sport- und Wellnessangebot nutzt, den wird das unsichere Wetter eher weniger tangieren. Aber warme Kleidung und Regenschirm sollte man mitbringen. Im RobiStore gibt es das leider nicht, die haben nur extrem überteuerte marokkanische Designerware und Lederjacken..
Die Zimmer sind wie oben beschrieben zum Teil immer noch mit Kinderkrankheiten versehen, aber ansonsten echt super. Hell, freundlich eingerichtet, sauber, die Betten bequem, Safe, Minibar, Fernsehgerät. Wäsche wird innerhalb zwei Tagen gereinigt, Bademändtel gibt es auf Wunsch im Spa-Bereich.
Das Essen im Hauptrestaurant ist keinesfalls derart schlecht wie hier schon mehrfach berichtet wurde. Gut, etwas mehr Abwechslung täte gut, oftmals waren die Mahlzeiten schon kalt, wenn man sie auf den Teller bekam und der groß angepriesene Seeteufel war bestenfalls ein Zacki. Vom Küchenstandard vom Robinson Club Soma Bay ist man hier meilenweit entfernt, aber es ist auf jeden Fall imer für jeden was Essbares dabei. Hier schlummert noch einigens an Verbesserungspotential. Das Essen im Spezialitätenrestaurnat Le Taj war um einiges besser, allerdings hätte man sich hier zwischen den Gängen auch gerne mal eine kleine Pause gegönnt.
Zum Service: Rezeption: Die eindeutige Schwachstelle des Clubs: Gäste werden nicht wie versprochen informiert, wenn am Anreisetag nach stundenlangem Warten endlich das Zimmer bezugsfertig ist. Die Rezeption kann keine Euro oder US-Dollar wechseln, Wechselgeld für Barzahlungen gibt es nur in Dirham. Das Rezeptionspersonal ist oftmals schlicht unfreundlich, oftmals ist die Rezeption auch deutlich unterbesetzt. Das gesamte sonstige Personal, sei es im Speisesaal, im Sport- oder Wellnessbereich, im Housekeeping oder im Entertainment kann man nur allzu sehr loben. Sehr freundlich, zuvorkommend, kompetent, der klare Pluspunkt dieses Hotels! Bedingt dadurch dass es nur zwei Anreisetage in der Woche gibt, ist die Anzahl der abreisenden bzw. neu eintreffenden Gäste gemessen an der Mitarbeiterzahl im Housekeepingbereich einfach viel zu hoch, was dazu führt, dass viele Gäste lange ( über 5 Stunden ) auf ihr Zimmer warten muessen, auch wenn sie erst am Nachmittag eintreffen. Die Zimmer sind dafür dann aber auch super gereinigt..
Das Hotel liegt am äußersten Rand der Hotelzone am Strand, bis zur Marina kann man am Strand entlang sehr gut laufen ( etwa 1 Stunde ) . Mit dem Taxi kommt man sehr gut in die Stadt oder zu einem Markt. Auf der linken Seite vom Hotel grenzt ein Privatgrundstück des marokkanischen Königs, das man nicht betreten darf. Schade, denn da sind super tolle Sanddünen zu bewundern. Echt lästig: jeden Tag donnern die Wächter des Königspalastes mit Quads und Enduros unmittelbar an der Ruhezone des Saunabereichs vorbei und stören extrem die ansonsten vorhandene Ruhe. Es werden etliche Robinsonaden angeboten, bei denen man sehr viele Eindrücke von Land und Leuten gewinnt. Sehr nette und auskunftsfreundliche Reisebegleitung auf den Ausflügen.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Ausflüge heissen hier Robinsonaden und sind sehr empfehlenswert. Der Spa-Bereich ist ein Traum, ein großer tempelartiger Bau beherbergt die Saunen, Hamam, ein extra Schwimmbad sowie die Räulichkeiten für diverse Massagen etc. Der Fittnessbereich ist umfasst mehrere Räume, ( leider weder Duschen noch Wechselkabinen ) es gibt das für Robinsson typische Fitnessangebot, die Trainer ist sowohl freundlich als auch kompetent ( naja, das das letztere gilt zumindest für einen der Personaltrainer eher eingeschränkt... ) Die Kinderbetreung im Robiclub war vorzüglich.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3 Wochen im September 2008 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christoph |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 2 |


