Jedem der einen entspannten Urlaub im Robinson Club machen möchte und dabei die Sonne genießen will, dem kann ich nur davon abraten in den Robinson Club Agadir zu fahren. Selbst nachdem wir uns nach sechs Tagen beschwert haben, wurde zwar ein Gespräch mit der Leitung geführt, jedoch mussten wir der Putzfrau noch erklären, wie man sauber macht. Ich kann in keiner Weise nachvollziehen, wie es zu so vielen positiven Bewertungen kommen kann. Die Sauberkeit der Zimmer und der Anlage eine reine Katastrophe. Der Service und die Freundlichkeit des Personals eine Frechheit. Wer einmal im Robinson Club war, sollte nicht die Hoffnung haben, hier auch nur eine annährende Qualität an Leistung für den Preis zu bekommen. Robins, die teilsweise den Anschein machten, als wenn sie nicht wirklich Lust an ihrer Arbeit haben. Bitte nicht von all inclusive täuschen lassen. Das Essen schmeckt so gut wie immer gleich und auf Getränke, die nicht einheimisch sind, wird ein Aufpreis verlangt, der sich gewaschen hat. Muss aber in Kauf genommen werden, wenn man zum Beispiel ein Bier trinken will, dass sich trinken lässt. Unangenehm ist auch das Auftreten der in vieler Anzahl anwesenden marokkanischen Gäste, die teilweise überhaupt kein Benehmen haben, sich überall dazwischen drängeln und alles (egal ob im Restaurant oder anderen Bereichen des Hotels) wie ein Schlachtfeld hinterlassen. Bitte nicht falsch verstehen... aber alles was ich schildere, ist uns in 14 Tagen nicht nur einmal passiert, war aber teilweise nur mit zwei Händen gerade so zählbar. Positiv hierbei sei vielleicht das kostenlose WLAN erwähnt, was jedoch nur benutzt werden konnte, wenn nicht mehr als drei Leute drauf zugegriffen haben. Für alle die auf durchgehenden Sonnenschein hoffen, wir hatten Glück auf Grund von Winden, die aus der Sahara kamen und die Wolken vertrieben haben. Jedoch ist es anscheinend normal, dass es meist Hochnebel gibt, der sich erst gegen 13-14 Uhr verzieht um dann die Sonne frei zu geben.
Bei der Ankunft lagen schwarze Haare auf unseren frisch bezogenen Betten. Wir mussten, bis wir der Putzfrau erklärt haben, wie man sinnvoll wischt, jeden Abend mit sandigen Füssen ins Bett gehen. Fast an jeder Wand in unserem Zimmer befanden sich Flecken, die nicht zu identifizieren waren. Die Betten waren eine reine Katastrophe. Ich bin bestimmt kein Kind von Traurigkeit, aber meine Rückenschmerzen nach dem morgendlichen Aufstehen sind immer noch nicht weg und wir sind inzwischen seit 5 Wochen wieder in Deutshland (extrem harte ungemütliche Betten). Siffige Unterziehlaken, die jeder gerne auf Fotos besichtigen kann. Die größe der Zimmer war in Ordnung. Jedoch sehen die Häuser alle aus, als wenn sie einer Überholung bedürfen.
Auch hier hab ich leider wieder fast nichts gutes zu berichten. Tischdecken mit Löchern; schmutziges Geschirr; dreckige Sitzkissen; siffige Tische, die bei Gastwechsel nicht mal abgewischt wurden, wenn offensichtlich war, dass sie dreckig waren. Mehr kann ich gerne in Bildern liefern, falls jemand Interesse hat. Gegen die Vielfalt des Essens lässt sich nichts sagen, man hatte immer eine große Auswahl, jedoch war der Geschmack meist einheitlich gleich oder es wurden einfach zu viele Kräuter mit in den Topf geworfen. Abräumen sollte man lieber selber, wenn man keine Stapel von Geschirr auf dem Tisch haben wollte. Auch unangenehm sind hier wieder die marokkanischen Gäste aufgefallen, die sich wie die Axt im Wald benommen haben. Unangenehm in einem Robinson Club, der sich als Sport Club ausgiebt, es wurde ab dem frühen Nachmittag in der einzigen Bar, in der sich nachmittags und abends das Leben als zentraler Anlaufpunkt abspielte, geraucht, bis man die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Es sei noch gesagt, dass der Robinson Club ein Herz für Katzen hat. Das ist auch gut so, gerade in solche Ländern, wo die Tiere vielleicht sonst wer weiß wo landen, jedoch müssen sie nicht während des Essen auf Tischen und Stühlen umherlaufen, wenn der Tisch nicht besetzt ist.
Der Service ist neben der Sauberkeit die größte Frechheit am Robinson Club. Fangen wir mit den Dingen an, die man grundsätzlich vorraussetzt, wenn man in ein Urlaubsland und dann noch in einen Robinson Club fährt. Ich erwarte nicht, dass Deutsch gesprochen wird, aber zumindest setze ich eine Grundkenntnisse in Englisch vorraus, damit es einem wenigstens möglich ist eine Bestellung auf zu geben ohne drei Mal! das falsche zu bekommen. Was, zwar nicht in der Häufigkeit, aber öfter in den zwei Wochen vorgekommen ist. Abgsehen davon, dass die Gastfreundlichkeit der marokkanischen Angestellten doch erheblich zu wünschen übrig lies. Was bis hin zu Zurechtweisungen von Gästen führte, sich gefälligst damit ab zu finden, dass marokkanische Gäste Vorrang hätten. Das schöne ist, dass wir nicht die Einzigen waren, denen solche Sachen passiert sind, sondern dass andere Gäste uns dies auch bestätigten. Ich möchte hier jedoch auch nicht alle in einen Topf schmeißen. Es gab/gibt auch den ein oder anderen marokkanischen Mitarbeiter, der (ganz im Gegenteil zum Großteil) sehr Hilfsbereit und zu vorkommend war. Wer noch mehr Beispiel haben möchte, möge mich bitte kontaktieren, der Platz reicht einfach nicht.
An sich ist der Robinson Club schön gelegen. Er bietet jedoch nicht, wie in einigen anderen Robinsonanlagen der Fall, einen eigenen Strandabschnitt, sonder lediglich einen vorgelagerten Bereich, der für Gäste abgesperrt ist, in den Dünen. Des Weiteren bietet der Strand auch nicht die Weitläufigkeit und Leere, wie auf den ersten Blick angenommen. Der Robinson Club ist die letzte Anlage vor einer der königlichen Residenzen, die von drei Militärs (bzw. Polizisten), an einer imaginären Linie mit Trillerpfeiffen bewaffnet, bewacht wird. Wenn mal also entspannt mal ein Nickerchen machen möchte am Strand, so ist dies nicht ohneweiteres Möglich, da bei jedem Übertreten der "Linie" die Pfeiffen zu hören sind. Selbst ohne Nickerchen übrigens extrem nervig. Auch wenn ein Mitarbeiter der Anlage versucht den abgesperrten Bereich sauber zu halten, so gelingt dies nur in Teilen, da einfach das Verständnis dafür zu fehlen scheind oder man als Europäer eine andere Auffassung davon hat. Die Marina in Agadir ist an sich ganz nett und zum Bummeln immer eine Fahrt wert. Kosten mit dem Taxi hin und zurück ungefähr 6€.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sportangebot ist sehr reichhaltig. Jedoch lässt auch hier die Sauberkeit zu wünschen übrig. In der ersten Woche habe ich den Fussballplatz 5 Mal zum Laufen besucht. Und er sah 5 Mal aus wie eine Müllhalde. Selbst nachdem darauf hingewiesen wurde, ist nicht reagiert worden. Die angebotenen Kurse sind sehr gut gewesen, jedoch wird hier immer das selbe Programm abgespuhlt (selbst die Musik), was sich dann nach 14 Tage häufiger wiederholt hat. Der Sportcounter war nicht einen einzigen Tag besetzt. Die Tennisplätze wurden wohl vor ein paar Jahren das letzte MAl abgezogen. Liegen hat man am Pool gerade neue aufgestellt, da die alten auch schon lange überfällig waren. Auf die Himmelbetten am Pool würde ich mich selbst mit Handtuch nicht legen, so dreckig wie die Laken bzw. Matratzen sind. Zwei Sonnen nur auf Grund der Sportkurse.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Markus |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


