CLUB: Der Club verfügt über einen Zentralbereich (Rezeption, Innenhof, 1 Restaurant mit Außenterrasse , 2 Bars mit Außenterrasse, Fitneß, Theater, Nachtclub, Shops etc.) einen Spa-Bereich und mehrere 3-stöckige Gebäude mit Gästezimmern. 2 Unterkunftsgebäude (alle mit Treppe und Fahrstuhl, Balkon oder Terrasse) befinden sich etwas erhöht neben dem Zentralbereich und ca. 500 m vom Strand entfernt; die anderen Unterkunftsgebäude reihen sich aneinander bis hinunter zum Strandrestaurant. // Wir waren in einem der oberen Gebäude im ersten Stock untergebracht; zum Zentralbereich waren es ca. 2-5 Minuten, zum Strand 5-10 Minuten zu Fuß. Die meisten Zimmer in den Gebäuden haben Blick auf das Meer und die angrenzende Düne, wenn auch wie bei uns manchmal etwas weiter entfernt. Alles sah sauber und gepflegt aus, auch wenn der Club als solches schon älter ist und manchmal der Blick des Managements für kleinere sichtbare Mißstände fehlte (z.B. eine kaputte Liege im Spa oder ein zusammensinkendes Loungemöbel am Strandrestaurant). Es war ansonsten unser erster „Club-Urlaub“ und unser erster Besuch in Agadir. // GÄSTE: Der Club war wohl zur Hälfte bis 2/3 belegt. Die meisten Gäste kamen aus Deutschland, daneben aber auch etliche Holländer, Franzosen und einige wenige marokkanische Familien. Vom Alter her relativ gemischt; Familien mit Kindern/Jugendlichen, ältere Paare und einige Stammgäste (auch alleinreisende Damen mit mehreren Wochen Aufenthalt). Es befanden sich sehr viele Golfer unter den Gästen, welche - wie schon mehrfach beschrieben - tagsüber auf den Golfplätzen waren. // WLAN: Ein noch immer unbefriedigendes Kapitel: Im Zentralbereich und beim Strandrestaurant ist ein durchschnittlicher Internet-Empfang vorhanden, auf den Zimmern oder im Gelände nichts. Die Router lagen nach Aussage des Clubs sehr lange beim Zoll und sollen jetzt wohl bis Ende Januar / Mitte Februar installiert sein. So etwas ist in dieser Hotel-Kategorie eigentlich schon etwas länger Standard, aber das denkt man ja komischerweise bei Kreuzfahrtschiffen im Hafen auch… // ANREISE: Wir sind mit Condor ab Frankfurt geflogen; der Dienstag scheint mit 8 Flügen der Haupt-An-/Abreisetag zu sein. Der ausgebuchte Flug mit ca. 4 - 4,5 Std. war pünktlich. Condor selbst bewegt sich mit Riesenschritten auf einen Low-Cost-Carrier zu, was (entfallenen) Service und (minimalste) Beinfreiheit anbelangt. Aber für die kurze Flugzeit braucht man kein Premium-Economy und ein Brötchen/Snack für unterwegs kann man auch selbst mitnehmen. Agadir ist ein kleiner Flughafen und die Paßkontrolle (bei zwei gleichzeitig ankommenden Fliegern) zog sich etwa hin. Aufpassen sollte man beim Ausgang aus der Halle zu den Bussen von TUI etc.: Dort werden einem in sekundenschnelle hektisch und mit großem und lautem Trara von Uniformierten die Koffer aus der Hand genommen, 30 m zum Bus gerollt und dann energisch Trinkgelder „eingefordert“. Also entweder standhaft bleiben oder ein paar kleine Münzen dabei haben. Die Fahrt zum Club an der Küste dauert dann ca. 30-45 Minuten. Dort wird man sehr nett mit einem Getränk und ersten Infos von etlichen „Robins“ empfangen. // ABREISE: Die meisten Flüge gingen vormittags/mittags; der nach Frankfurt war erst nachmittags an der Reihe. Getränkekontrolle gab es gleich beim Eingang in die Halle, Abfertigung, Paß- und Sicherheitskontrolle haben dann wieder länger gedauert.
Die sauberen und eigentlich noch nicht renovierungsbedürftigen Räume im 1. OG und das Badezimmer mit Dusche waren angenehm groß, gleiches galt auch für den Kleiderschrank. WLAN war nicht vorhanden (s.o.). Im TV liefen u.a. viele deutsche und marokkanische Sender. Die Klimaanlage konnte auch als Heizung genutzt werden; abends und nachts war es draußen schon recht kühl mit ca. 5-10 Grad. Vom Balkon aus hatten wir einen Blick auf das Spa-Kuppelgebäude und in der Ferne auf das Meer. Im Zimmer gab es auch einen kleinen Kühlschrank ohne (sprich: Minibar ohne Inhalt) mit allerdings nur geringer Kühlleistung, einen Safe im Schrank und Bademäntel. Handtücher wurden jeden Tag gewechselt. Die Zimmer waren etwas hellhörig (man hörte z.B. den Schiebschrank aus dem Nachbarzimmer), das Gebäude schien aber nicht komplett belegt zu sein. Die Betten waren recht hart; man hatte die Auswahl zwischen einem weichen und einem härteren Kissen.
Die Gastronomie war insgesamt sehr gut – und besser als z.B. auf MeinSchiff (ist ja beides TUI). Wer wollte, konnte wirklich rund um die Uhr essen. // FRÜHSTÜCK: Im Hauptrestaurant gibt es ein großes Buffet mit vielen Stationen (Käse, Wurst, Joghurts/Quarks, Früchte, frisch gemachte Fruchtdrinks, Brot/Kuchen, Omlette-Station, Tee-Ecke, Kaffee-Bar etc.), von dem mehrere Räume mit unterschiedlicher Einrichtung / Deko abgingen. Dort standen 10er, 8er- etc.-Tische, aber auch einige 2er-Tische. Man hatte eigentlich jeden Tag neue Gesprächspartner am Tisch, wenn man wollte. Und auch die Idee, daß sich die „Robins“ alleine oder zu zweit immer an die Gästetische gesetzt haben, fanden wir sehr gut. Da konnte man - zumindest als Gast - immer viele Zusatz-Informationen bekommen. Auf der Außenterrasse konnte man ab 10 Uhr und in der Sonne sicher auch sitzen, war uns aber ein wenig zu frisch. // MITTAG: Mittags konnte man entweder im Hauptrestaurant oder im Strandrestaurant essen. Auch hier gab es wieder Buffet-Stationen, aber auch Stationen mit frisch zubereiteten Gerichten. Wir konnten der Terrasse vom Strandrestaurant nicht widerstehen – und wenn es nur was Kleines und ein Glas Wein waren. Dort gab es auch frisch Gegrilltes (darunter immer Fisch) und eine wechselnde Tajine. // DINNER: Abends war dann wieder das Hauptrestaurant geöffnet, ca. ab 19 Uhr inkl. einer immer wieder ausgefallenen Begrüßung durch Clubmanagement und Mitarbeiter am Eingang. Eine tolle Idee ist die Aufteilung in 6-8 Kochstationen, wo Köche verschiedenste Teller-Gerichte ganz frisch angerichtet haben. Ein Super-Konzept! Zusätzlich Stationen für Käse, Dessert, immer zwei asiatische Wok-Varianten, wechselnde Tajine. Ein längeres Anstehen hatten wir hier nie. Daneben gab es auch noch eine lange Buffetausgabe mit Salat, Pizza, Pasta, Reis Gemüse und Fisch/Fleisch. Wir hatten 7 Abende ein wechselndes Motto (Marché, Espana, Deep Blue, Yin & Yang, Italia, Marokko und schließlich das Gala-Buffet). Am Gala-Abend (wohl montags) wurden dann die Gäste gebeten, in Schwarz/Weiß zu erscheinen. Auf der Restaurant-Außenterrasse konnte man abends unter Heizstrahlern auch essen. // GETRÄNKE: Viele Getränke sind den ganzen Tag über inklusive, darunter Saft, Cola/Fanta etc., alle Sorten Kaffee & Tee, Sekt, Bier, lokaler marokkanischer Wein, einige harte no-name-Alkoholika und auch etliche (nicht)alkoholische Cocktails. Der Hauswein ist gar nicht mal so schlecht, die anderen alkoholischen Inklusive-Getränke haben aber eher einen schwachen Eindruck hinterlassen. Darüber hinaus konnte man natürlich Weine und andere Alkoholika gegen Bezahlung bekommen. An vielen Ecken im Club standen Kühlschränke, aus denen man sich Wasserflaschen mit und ohne Kohlensäure umsonst nehmen konnte. Auf das Zimmer, zum Sport, zum Sonnenbaden oder für einen Ausflug. // P.S.: Eine kleine Anmerkung zu vorherigen Bewertungen vielleicht doch noch: Korrekt, es wurde zu allen Mahlzeiten immer auch Granatapfelkerne an der Frucht- oder Dessertstation gereicht. Doch warum? Weil so viele Gäste die wirklich leckeren Kerne haben wollten, daß die Köche mit dem Auskratzen der Früchte manchmal gar nicht mehr nachkamen. Und eben gerade nicht, weil dem Chefkoch mutmaßlich nichts Besseres eingefallen wäre… Und es waren natürlich auch nicht die einzigen frischen Früchte. // BARS: Eigentlich gab es zu unserer Zeit nur die „Palace-Bar“ im Hauptbereich mit Tresen, gemütlichen Sitzflächen im marokkanischen Stil im Innenbereich und einer Außenterrasse mit Loungemöbeln und (für abends) rollbaren Heizpilzen. Im Innenhof mit Wasserbecken im Zentralbereich („Garten Andalouse“?) waren meist auch Loungemöbel, aber im Schatten oder morgens/abends relativ frisch. So wurde der Aperitif zum Gala-Abend dann z.B. auch in der Palace-Bar veranstaltet. Das „Cafe Maure“ im oberen Stockwerk als weitere Bar/Restaurant mit kleinerer Außenterrasse wurde nicht oder selten „bespielt“. Wer wollte, konnte dort wohl abends gegen extra-Gebühr und Anmeldung sich ein besonderes Menü servieren lassen; sonst aber sehr nett eingerichtet. Auf der Terrasse der Palace-Bar gab es nachmittags auch immer ein wenig Kuchen & Pasta und man konnte so gegen 17:30/18:00 Uhr wunderbar den Sonnenuntergang genießen. Teilweise gab es auch Live-Musik im Strandrestaurant (mittags) und auf der Bar-Terrasse (nachm. und abends).
Interessant war für uns das Clubmanagement: Ein Deutscher als Leiter und ansonsten fast nur Franzosen und Marokkaner. Hat auch mal was. // Über alles gesehen war der Service nicht immer professionell, aber ausnahmslos freundlich und stets hilfsbereit. Fast alle Clubmitarbeiter hatten Schilder mit ihrem Namen und der von ihnen beherrschten Sprache. Die Mehrheit der Service-Mitarbeiter waren Marokkaner, welche neben Berber und Arabisch immer Französisch sprachen, aber mit Deutsch kam man eigentlich überall durch. Oder ein Kollege wurde geholt. Wie schon häufiger geschrieben, werden im Robinson-Service in Agadir viele Einheimische ausgebildet. // Merkwürdig fanden wir die Kleiderordnung für die Service-Mitarbeiter: Mal mit Polohemd, mal mit weißem Oberhemd, mal mit langärmeligem schwarzen Pulli drunter, mal mit heller oder dunkler Fleecejacke drüber. Gleiches bei den Hosen. Und alle zusammen z.B. im gleichen Restaurant im Einsatz. Spart der Club hier an der Kleidung? Fällt dies keinem auf oder ist diese private Lässigkeit bei Robinson im Gegenteil sogar gewollt? // Die Zimmerreinigung war gut und wurde bei uns immer so gegen 13-14 Uhr durchgeführt.
LAGE: Der Club liegt ca. 30-45 Minuten mit dem Bus entfernt vom Flughafen; an der Küste hört man keinen Flugverkehr. Robinson liegt am äußersten Ende der Strandzone – vom Yachthafen aus gesehen. Neben dem Club kommen nur noch Dünen und dann in weiter Ferne der Grenzzaun zum königlichen Sommerpalast. Schade, daß man die Dünen und den angrenzenden Strandabschnitt nicht betreten darf, Wächter „pfeifen“ alle Versuche von Strandspaziergängern sofort zurück. Zum Yachthafen nach Nordwesten kann man in 45-60 Minuten entweder eine breit ausgebaute Promenade an allen anderen Hotels vorbei (darunter auch Club Med von 1965 und alleine 3 moderne RIU-Hotels) entlanggehen (bzw. - wie viele Senioren -mit Elektro-Dreirädern befahren) oder unten am breiten sehr feinsandigem Strand entlanglaufen. Am Yachthafen (mit vielen Ferienwohnungen reicher Scheichs aus den Emiraten, Saudi Arabien etc.) gibt es einige kleine Boutiquen und Restaurants, von dort kann man auch mit dem Taxi zurück zum Club. Lustigerweise hat dies auch unser „Robin“ gemacht, mit dem wir einen ersten angebotenen Erkundungsspaziergang unternommen hatten. Aber wenn man 2-3x p.W. diese Tour mit Gästen macht…Etwas störend waren die stundenweise ganz leicht wahrzunehmenden Gerüche Agadirs, aber nicht die aus 1001er Nacht, sondern die von den Fischmehlfabriken im Hafengebiet und die von irgendwelchen Verbrennungen (Müll? Schiffsdiesel?). Dies betrifft aber natürlich alle Hotels und der Wind wechselt glücklicherweise ständig im Laufe des Tages. // EINKAUFSMÖGLICHKEITEN: Etwas aufwärts hinter dem Club befindet sich ein (sehr modernes) Villenviertel (zu 50% noch im Bau); zu Fuß gelangt man beim Durchqueren in 15-20 Minuten zu einem Gewerbegebiet u.a. mit einem großen Supermarkt (aufgebaut wie in Frankreich, aber mit marokkanischen Waren). Dort kann man sich günstig mit Süßigkeiten, Gewürzen o.ä. für Zuhause eindecken; an den Kassen kann man selbstverständlich mit Kreditkarte bezahlen. Ansonsten wechselt auch die Rezeption Euro in Dirham (aktuell ca. 1:10). Die Shops im Club selbst waren für uns eher uninteressant: Springbrunnen, Kacheltische, Metall-Lampen, Wachskerzen, Teppiche oder lange marokkanische Gewänder können sein, müssen aber nicht. Die angebotenen Hemden, Hosen oder Polos waren darüber hinaus zu teuer und eher unmodern. Hier sollte sich der Club vielleicht ein wenig mehr am Angebot von MeinSchiff (ist ja beides TUI) orientieren. Wäre ich Clubmanager, würde ich für jeden Robinson Club einfach mal z.B. ein eigenes regionales Polohemd mit Club-Logo und in den Landesfarben des Standortes (Marokko z.B. rot-grün, Spanien gelb-rot etc.) anbieten. Daneben gibt es im Club noch einen kleinen Minimarkt und einen Shop für Arganöl, Gewürze etc. // AUSFLÜGE: Man kann wie gesagt in die Hotelzone und zum Yachthafen gehen, dort ist in der Nebensaison aber nicht viel los. Im Fernsehen haben wir allerdings eine Übertragung eines sehr großen Musikfestivals direkt am Strand gesehen (inkl. frz. Gaststars); vielleicht findet dies ja jährlich zu einem bestimmten Zeitpunkt statt. Agadir selbst besteht sonst weiter im Landesinneren aus mehreren getrennten neuen Stadtvierteln (wohl nach frz. Vorbild), aber ohne richtigen Stadtkern und ohne großen zentralen Souk. Der alte historische Kern am Berghang ist beim Erdbeben 1960 komplett zerstört worden. In fast allen Vierteln werden derzeit zudem große Häuserkomplexe hochgezogen (u.a. viele Sozialwohnungen). Abends sollte man für Ausflüge vielleicht eher ein Taxi nehmen. Mietwagen ist auch möglich. Der Club selbst bietet sonst etliche Ausflüge an: Eine schöne Übersicht erhält man, wenn man sich die „App“ vom Club auf dem Handy installiert. Wir haben z.B. den „Tagesausflug Essaouira“ für 95 Euro p.P. gebucht; allein der Hinweg hat allerdings schon 3 Stunden auf der einzigen Küstenstraße entlang mit dem PKW gedauert. Man bekommt jedoch viel vom Land und den unterschiedlichen Vegetationszonen zu sehen und der Besuch des Hafens mit Fort und des geschäftigen Souks lohnt sich allemal. Große Hotels haben wir dort nicht wahrgenommen, aber etliche renovierte mehrstöckige Häuser als Riads. Man glaubt ja auch gar nicht, wieviele deutsche, holländische und französische Rentner mit ihren Campern am Atlantik unterwegs sind. // KLIMA/KLEIDUNG: Während unseres Aufenthalts Anfang/Mitte Januar herrschte in Agadir ein eigentlich sehr angenehmes Klima von tagsüber ca. 20-25 Grad und nachts 5-10 Grad. Regen hatten wir nicht. Es war tagsüber eigentlich immer sehr windig aus wechselhaften Richtungen. Eine Fleece- bzw. Windjacke und leichte Pullis sind klar von Vorteil. Tagsüber reichten sonst T-Shirts und kurze Hosen, zumindest wenn der Wind nicht so stark war. Mit Einsetzen der Dunkelheit kamen auf der Anlage die Mücken – also Autan und/oder lange Hosen nicht vergessen. Auf Nachfrage wurden an der Bar auch warme Fleecedecken ausgegeben. Für ein Bad im Atlantik war uns persönlich das Meer zu kalt; haben aber einige wenige entlang der Hotelzone gewagt. Für die Fete Blanche und den Gala-Abend sollte man einfach mal weiße und schwarze Kleidungsstücke einplanen; haben aber auch nicht alle Gäste mitgemacht. // KATZEN: Als Mittel gegen die vielen Katzen in Agadir hat der Club Futterstellen auf dem Gelände errichtet, damit diese nicht beim Essen betteln. Hat jedoch auch Elstern und andere Vögel gefreut. Man sollte die Katzen daher bitte nicht füttern. // WÄHRUNG: Der Umtausch an der Rezeption klappte zum normalen Kurs; für etwas mehr Kleingeld sollte man morgens tauschen oder den Wechsel anmelden. // AUSFLÜGE: (s.o.) Es gibt beim Innenhof im Zentralbereich 2 Ausflugscounter; dort werden verschiedenste Ausflüge (auch mit auswärtiger Übernachtung z.B. in Marrakesch) angeboten. Da wir nur eine Woche im Club waren, reichte uns aber der Tagesausflug. // FAZIT: Eine Woche Cluburlaub Anfang Januar in Agadir war sehr entspannend. Man kann viel Sport machen, am Strand entlangspazieren, sehr gut essen und sich abends nett unterhalten lassen oder auf Ausflügen Land & Leute näher kennenlernen. Ein Badeurlaub war es zu dieser Zeit sicher nicht, aber aufgrund der kurzen Flugzeit eine gute klimatische Alternative z.B. zu den Kanaren oder zu Arabien.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
SPORT: Das Sportangebot - neben Golf - war sehr vielfältig, ging von morgens bis abends und war mit guten Trainern versehen -ob nun Walking, Pilates, Workout, BBP, Faszien, Stretch & Relax, Cycling, Aqua Fit, Rücken u.v.m. Es gab einen Geräte-, einen Gymnastik- und einen Cyclingraum im Zentralbereich und daneben noch Räumlichkeiten im Spa-Bereich. Im Spa war zudem die Sauna mit mehreren Aufgüssen nachm. und abends. Am Strand konnte man mit Shorties auch Wellenreiten lernen; die ganztägig langgezogenen Wellen und die Standmöglichkeiten im Wasser bieten sicher gute Voraussetzungen. // POOLS: Der Club verfügt über mehrere Pools: Einen großen beheizten Pool direkt unterhalb der Außenterrassen von Restaurant, Bar und Fitneß. Einen weiteren großen, aber unbeheizten Pool eine Ebene darunter. Dann gibt es noch Kinderbecken und ein Hallenbad im Spa-Bereich. Um die Pools herum befinden sich in lockerer Anordnung viele Liegen, Schirme und sog. Daybeds. Zu unserer Zeit waren dort vielleicht ein Drittel der Liegen belegt, da viele Gäste beim Golfen waren und es auch teilweise recht windig und trotz der Sonne dann mitunter kühl wurde. Die angegebenen Temperaturen konnten wir allerdings nicht nachvollziehen: Der unbeheizte Pool hatte nach unserem Gefühl höchstens 18, der beheizte Pool vielleicht 20-22 Grad und das Hallenbad um die 24-26 Grad. Der Atlantik dürfte ebenfalls so um die 17-18 Grad gehabt haben. Alles in allem recht frisch, aber bei den Temperaturen nachts kühlt sicher alles aus. Beim Strandrestaurant und auf einer leichten Dünen-Anhöhe oberhalb des Strandes gelegen befanden sich viele weitere Liegen z.T. mit transportablem Windschutz, fest installierten Strohschirmen und weiteren Daybeds. In der wärmeren Mittagszeit oder wenn es mal nicht so windig war, befanden sich dort die andere Hälfte der Gäste. Und ein Häuschen für den „königlichen Strandpolizisten“ mit seiner Pfeife (s.o.). Am Strand und am Pool gab es zusätzlich Umkleidehäuschen und Duschen. Der Strand und der Atlantik sahen beide sehr sauber aus. // STRANDTÜCHER: Man erhielt beim Check-in eine Karte, welche man gegen ein großes Strandtuch an der Rezeption oder im Shop im Hauptgebäude bzw. am Strandrestaurant eintauschen und dort auch jederzeit wechseln konnte. // STRAND: Direkt unterhalb des Strandrestaurants befand sich der Zugang zum breiten, sehr ebenen und feinsandigen Strand. Bei Ebbe waren es bestimmt 50 m und bei Flut noch 30 m Breite. Es ging sehr flach ins Wasser hinein; Steine haben wir nicht feststellen können. // UNTERHALTUNG: Fast jeden Abend um 21:45 Uhr lief eine ca. 45-minütige Show im Keller-Theater, darunter „Tanz der Vampire“ und „Hair“ (Musical), „Illusion“ (Zaubershow), „The Crazy Gladiators“ (Comedy-Musik-Impro-Show) oder „Optik“ (Lightshow). Alles mit sehr viel Liebe und Engagement inszeniert. Um 24:00 Uhr öffnete dann der Nite-Club („Kasbah“, auch im Keller) – das haben wir ehrlicherweise aber nie geschafft. Nach dem Abendessen gab es Musik & Tanz in der Palace-Bar, z.B. eine „Fete Blanche“ oder der „Gala-Abend“. // ANIMATION: War sehr dezent gehalten. Wer wollte, konnte z.B. Aqua-Fit mitmachen, Disc-Golf oder Ratespiele auf der Bar-Terrasse etc. Eine Kinderbetreuung gab es auch, die können wir aber nicht genauer beurteilen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Januar 2017 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 27 |
Lieber Michael, wir bedanken uns recht herzlich für deine sehr ausführliche Bewertung und deine Weiterempfehlung. Es freut uns sehr, dass Du bei uns einen schönen und erholsamen Urlaub verbracht hast und mit unserem Angebot und unserem Service sehr zufrieden warst. Für deinen hoffentlich baldigen nächsten Besuch empfehlen wir Dir eine Auflage für dein Bett anzufragen. Somit wird dieses wesentlich weicher und so für Dich hoffentlich angenehmer, um dann auch das WLAN im Zimmer genießen zu können, das unseren Gästen nun in der gesamten Anlage zur Verfügung steht. Liebe Grüße Dein ROBINSON Club Agadir Team


