- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
- BehindertenfreundlichkeitSehr schlecht
- Zustand des HotelsSehr gut
- Allgemeine SauberkeitEher gut
Gesamtnote für den Urlaub auf jeden Fall ein „gut“, mit Tendenzen zu Note 1,8 – 1,9. Abstriche gab es im Hotel, wo einzelne Kleinigkeiten das prima Gesamtbild trübten. Nicht den Urlaub, aber halt so einzelne Stiche ins Verwöhnfell. Das Zimmer war sauber und OK, direkte Meersicht, und wie gewünscht mit Klima und Kühlschrank, ganz super. Das sollte unbedingt separat per Mail oder Fax ans Hotel mitgeteilt werden, denn der beim Veranstalter hinterlegte Wunsch kam nicht an. Sehr freundliche Rezeption und bestens deutschsprachig. Nicht so groß leider das Zimmer mit den drei Betten, ca. 18 qm, und ein sehr kleines Bad, aber mit einem schönen großen Balkon, umlaufend da Eckzimmer, sicher 10 qm groß. Das Zimmer war auch gut abzudunkeln und ruhig, keine schlimme Hellhörigkeit, nur akzeptables Rauschen der WC-Spülung. Die Betten waren leider auch nix Gescheites, wir hatten jeden Morgen Rückenschmerzen für eine Viertelstunde. Aber die Klima war fast neu und hat sehr gut reguliert, auch in der Nacht. Dass es das Abendessen immer erst spät, ab 19.30 gibt, wussten wir im Vorfeld, auch dass die Hauptspeise immer erst eine Stunde später auf den Tisch kommt. Da haben wir uns halt drauf eingestellt. Mit Kindern bis 3, 4 Jahre ist das aber nicht ganz so einfach handzuhaben und sollte für eine Buchung bedacht werden. Das Essen war durchgehend gut, aber leider was Vor- und Nachspeisen betrifft, wenig abwechslungsreich. Als Vorspeise gab es immer griechischen Salat, eine Gurken-, Tomaten-, Paprikamischung, und grünen mit Kraut, und Paprika gegrillt, und rote Rüben. Sporadisch kamen mal Oliven oder Schafskäse als Extra. Immer gab es auch eine mittelgute Suppe. Die Salatmischung war immer gut und original griechisch, aber 2 Wochen lang, naja. Hauptgerichte waren immer sehr gute Hausmannskost, wie die griechische Oma so kocht, da war z. B. auch 2 x Schweinebraten dabei, recht wenig Fisch, aber auch Rind und Lamm. Leider, das war gar nix, gab es auch 2 x (!) nur Nudeln mit Soße als eine der beiden Alternativen. Es gab immer zwei recht unterschiedliche Sachen zur Auswahl, z. B. gebratenen Fisch oder Rindergulasch, Hacksteaks oder Schweinespieße usw. Aber nur Nudeln mit Soße an sich ist schon ein Witz, auch in einem Hotel mit 3 griechischen Sternen. Daran will ich nicht das Wohl und Wehe des ganzen Urlaubs aufhängen, aber, s. o., ein weiterer kleiner Nadelstich im Wohlfühlpelz. Die Nachspeise war auch nichts besonderes, immer Obst, 2 x Pudding. Obst war Pfirsich, Birne oder Wassermelone. Naja. Auch das Frühstück war eher unterer Standard: Nutella, 2 Marmeladen, 1 Wurst, 1 Käse, Cornflakes, fertig. Immer. Manchmal gab es harte kalte Eier und manchmal Tomaten und Schafkäse. Insgesamt war das Essen aber schon auszuhalten und man muss immer bedenken – you get what you pay for. Die Bausubstanz des Hauses war samt Sauberkeit und Erhaltungszustand sehr gut bis gut, der Pool sehr gut, auch das Poolhaus mit Bar, Duschen und WC. Am Pool Holzliegen und ordentliche Polsterauflagen, die nur im Fußbereich etwas benutzt aussahen, also nix unangenehm schmuddeliges. Auch die Außenanlagen mit Garten und offenem Abendrestaurant waren schön. Nebenkosten mittel. Großes Bier 2,70, Fanta 1,70, Wasser groß dito. Den "unfreundlichen" Keller A. im Abendrestaurant sehe ich auch relativ. Man muss bedenken, er hat mit nur einem Helfer a) alle Getränke aufzunehmen und zu servieren und b) alle Teller des Hauptgerichts zu verteilen. Aber, und das ist auch richtig, bei allem Stress ginge es schon noch einen Tick freundlicher. Die Schnelligkeit der Bedienung war allerdings auch sehr hoch! Schade war am Strand, dass dieser durch Witterungseinflüsse am Hotel direkt auf 2 - 3m Breite geschumpft war und „nebenan“ es auch kaum besser aussah. Darunter leidet die ganze Insel. Es gibt zwar genug Badestellen, aber der Strand ist fast immer relativ schmal. Ist wohl der besonderen Lage im Meer zu verdanken, dass sie da etwas Pech haben auf Zakynthos. 1 Woche hatten wir einen Mietwagenund haben gute Ausflüge gemacht. Durch die Übersichtlichkeit der Insel ist trotz kurviger Straßen alles sehr gut erreichbar und das Gekurve macht noch Spaß. Historische Sehenswürdigkeiten gibt es kaum, da beim Erdbeben 1953 so gut wie alles zerdeppert wurde. Aber die Landschaft ist klasse, ganz grün, wie im Frühling in der Toskana, mit diesen Zypressen usw., auch die Küsten mit Steilbereichen und Höhlen, die wir mit dem Ausflugsboot erforscht haben. Und natürlich waren wir auch in der weltberühmten Sandbucht mit dem Schiffswrack. Unglaublich: da sieht es echt so aus wie auf den Fotos, auch das sagenhaft türkisblaue Meer usw. – nur etwas voller ist es hat. War aber ein voll genialer Ausflug. Tipp hierfür: statt eine Veranstalter-Tour mit großem Schiff und langer Anfahrt (per Schiff) zu buchen, sollte man mit dem Auto in die "Schmugglerbucht" Porto Vromi fahren und von dort aus eine Tour mit einem kleinen Schiff buchen. Da hat man nur 30 Minuten Schiffsanfahrt und kann bereits die Anfahrt mit dem Auto, über Maries (am nördlichen Ortsende links abbiegen) als Besichtigungstour der Berglandschaft gestalten. Preis: 15 Euro pP, Kind (5) frei. Wir haben auf der Anfahrt mehrere schöne Höhlen angefahren und nach 1,5 Stunden Badeaufenthalt am Wrackstrand noch einen weiteren Badestopp auf der Rückfahrt eingelegt. Die Inselhauptstadt ist auch sehenswert, ca. 12.000 Einwohner und entsprechend übersichtlich. Aber mit schöner Uferpromenade und Einkaufsmeile unter Arkaden zum schattigen Bummeln. Eine Tour hoch zur Burg bzw. was davon übrig ist, sollte man auch unternehmen. Die Anfahrt mit dem Auto ist an sich einfach, aber schlecht ausgeschildert. Es geht über den Stadtteil Bochali, diesen Schildern und denen für "Kastro/Castle" folgen. Es lohnt sich allein schon wegen der Aussicht und für Geschichtsinteressierte lohnen sich auch noch die 3 Euro Eintritt ganz oben. Ja, das denke ich, soweit als wichtigstes. Wir haben tatsächlich 3 echte Meeresschildkröten bei einer Bootstour aufgespürt und live gesehen – sagenhaft. Für Details fragt einfach extra, wenn euch noch was interessiert. Ach ja, die hohen Temperaturen waren übrigens gut auszuhalten, weil auf der Insel sehr oft ein angenehm kräftiger Wind weht - zum Glück. Abends war allerdings oft Windstille. In der Engländerhochburg Laganas waren wir tagsüber 2 x, das war gar nicht schlecht zum bummeln und shoppen, da sich die Geschäftsleute hier gegenseitig unterbieten und dazu noch eine riesige Warenauswahl haben. Nahe beim Hotel finden sich die bereits in anderen Berichten beschriebenen kleinen Supermärkte und Lokale und im über den Strand nur 3 Gehminuten Agios Sostis finden sich weitere Geschäfte und nette Tavernen usw. Einen Mietwagen sollte man unbedingt von D aus buchen. Mitreisende zahlten für 3 Tage vor Ort soviel wie wir für eine ganze Woche (bei gleicher Fz-Klasse und Mietbedingungen)
- ZimmergrößeEher gut
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlEher schlecht
- GeschmackGut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- Kinderbetreuung oder SpielplatzEher schlecht
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
- FreizeitangebotGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsSehr gut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesEher schlecht
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 2 Wochen im August 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Christian |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 9 |