- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
5-Sterne Luxushotel, 433 Zimmer und Suiten in einer terassenförmig angelegten 35 Hektar grossen Hotelanlage, hört sich wuchtig an - ist aber wirklich toll angelegt und wirkt viel kleiner! Absolut klasse ist die 2.500 qm grosse Poolanlage, welche sich terassenförmig über 3 Ebenen erstreckt). Das Hotel verfügt über Kinderbetreuung, Wellness-Bereich, Geldwechsel, Internet, Fitness-Studio, Squash u. Tenniscourts und einer Shopping-Area. Am Strand ist eine Tauchbasis (www.redseawaterworld.com). Das Hotel ist in neuwertigem Zustand, sehr gepflegt und absolut sauber, wir haben in 09/2004 für 2 Wochen HP inkl. Flug ab Leipzig p.P. € 1.250 bezahlt, Getränke sind nicht billig (Glas Bier ca. 4 €, guter franz. Wein bis 100€ pro Flasche, ägyptischer Wein ab € 20 pro Flasche) jedoch dieser Hotelkategorie angemessen. Dies war unser fünfter Agyptenurlaub und der erste ohne Magen-Darmprobleme! Die Gästestruktur wechselt je nach Ferienzeiten häufig. Die grössten Gruppen bilden Engländer, Russen und Deutsche. Das Durchschnittsalter ist etwa 30 - 40 Jahre (viele junge Russen und Russinnen). Das Gästeverhalten war zu unserer Zeit absolut einwandfrei und einem TOP-Hotel angemessen. Wer es besonders exklusiv mag, dem sei der Regency Club empgohlen. Dieses "Hotel im Hotel" besteht aus 8 Villen mit jeweils 3 Suiten. Ferner gibt es eine Royalvilla und eine Präsidentenvilla (hier soll Bill Clinton übernachtet haben). Diese beiden Häuser liegen direkt am Meer. Aber auch von den "normalen" Villen "Emerald", "Ruby" und "Saphire" ist ein toller Meerblick möglich. Im Regency Club kann man "unter sich" bleiben, d.h. eigener Pool mit vielen Liegen (allmorgentliche Reservierung mit Handtuch überflüssig!), eigener Strand, eigenes Restaurant, Shuttle-Service in der Anlage mit Golf-Wagen. Ausflugsangebote gibt es reichlich (Red Canyon, Marienkloster, Essen mit Beduinen, Sterne gucken, Quads, usw.). Die meisten Gäste dösen auf den Liegen, schnorcheln oder gehen tauchen. Mit dem Handy ist man gut zu erreichen.
Grosse Zimmer, alle in gutem Zustand, sauber und ordentlich. Meerblick in den Nummern 3001 - 3124 sowie 7001-7312. Ich würde die 7bener Reihe empfehlen (ruhige Lage sobald die Bauarbeiten in der Nachbarschaft bis Ende 2004 beendet sind). Nachteil der ruhigen Lage ist natürlich der weite Weg zum Essen. Wer es zentral liebt dem seien die Nr. 4401-4614 oder 5402-5515 empfohlen.
Das Frühstück ist gut (nicht sehr gut!). Müsste abwechslungsreicher sein. Toll ist der frischgepresste Orangensaft. Den gibt es satt! Nachteilig habe ich empfunden, dass auch eine Handvoll Spatzen das Frühstücksbuffet für sich entdeckten (Hygiene). Mittags gibt es eine kleines Restaurant im Poolbereich und ein Grillrestaurant am Strand. Am Abend hat man die Wahl zwischen 4 verschiedenen Restaurants. Obwohl gehobene Freizeitkleidung gefordert ist, hält sich nicht jeder Touri daran. Beim Thai kommt man mit kurzer Hose nicht rein. Teilweise müssen Plätze vorreserviert werden (ein Tag vorher genügt). Das Abendessen war sehr abwechslungsreich und hat prima geschmeckt.
Ich sage nur eines: hervorragend! Das war bislang das beste Hotel, in dem wir Urlaub gemacht haben. Sprachlich kommt man auch mit deutsch ganz gut klar. Englisch hat natürlich seine Vorteile.
Die Hotelanlage ist in die Steilküste eingebettet so dass ein Strand künstlich angelegt werden musste. Zum liegen und relaxen (Liegen und Sonnenschirme kostenlos) reicht der mehr als aus. Zum baden muss man über ein Riffdach (harte Korallen, kein Sand!). Ein gekennzeichneter Weg wird regelmässig von spitzen Korallen oder Getier gereinigt. Am Ende des Weges (Riffkante) geht es gleich 4 Meter in die Tiefe. Kindern oder Nicht-Schwimmerm sei somit die tolle Poolanlage empfohlen! Dieses Hausriff (middle garden) ist ideal für Schnorchler und zum Hausrifftauchen geeignet. Der Transfer zum Flughafen oder zur Naama-Bay (hier boxt abends der Pabst!) dauert ca. 10 Minuten. Das Hotel bietet einen kostenlosen Shuttle-Service an. Mit dem Taxi kostet es etwa 30 ägypt. Pfund (ca. 4 €). Zuletzt waren wir 1999 in Sharm. Echt kaum wieder zu erkennen! Gebaut wie blöd (Hotels, Einkaufszentren, Bars und Cafe`s). Daher auch aktuell Baulärm (Presslufthämmer wg. der Steilküste). Wer Party und gewusel mag, dem sei die Naama-Bay empfohlen - uns war der Trubel zu gross - wir blieben überwiegend in der ruhigen Hotelanlage.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Disco und Animation gab es zum Glück nicht! Im "The Souk" Restaurant gibts es zum Abendessen Fokklore (Musik und Tanz). Das ist ganz ordentlich - haut einen aber auch nicht um. Am Strand gibts es eine Tauchbasis (red sea waterworld, aktuell vom red sea diving collage geführt). Hausriff tauchen kostet US Dollar 25, tauchen vom Schiff ca. 30 Dollar. Happig ist der obligatorische Check-Tauchgang - hier langen Sie mit 45 Dollar echt zu, obwohl man möglicherweise mit 5 Tauchern nur im Sand liegt und Übungen macht! Von den 3 Pools ist einer erst für Kinder ab 15 Jahren zugelassen (wg. der Ruhe). Handtücher bigt es kostenlos. Wie wohl überall üblich, sind ab 7 Uhr die ersten Liegen mit Handtüchern "reserviert".
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im September 2004 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Guido |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 3 |