- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Unser Interesse am Irini Mare wurde vor allem dadurch geweckt, dass es kein Hotel ist, das den Massentourismus unterstützt und die Gäste nicht mit zwanghafter Animation beschallt. Diese Erwartung wurde voll erfüllt. Das Hotel und seine Zimmer verteilen sich auf mehrere Häuser, die alle in einem netten Garten stehen. Die Zimmer mit Balkon und Meerblick (hatten wir gebucht) befinden sich im Haupthaus mit der Rezeption (24 Stunden besetzt) und geben den Blick zum Hafen von Agia Galini frei. Auf dieser Seite ist auch der Pool, an dem bis 20 Uhr gebadet werden darf. Lärm durch Badegäste war überhaupt nicht wahrnehmbar/ nicht störend. Das Reservieren von Liegen mittels großer Handtücher ist in diesem Hause gar nicht Usus gewesen! Auf dem Balkon gibt es Tisch und Stühle und eine Wäscheleine. Die Zimmer sind groß genug um sich nicht auf die Füße zu treten, sie haben einen kleinen Kühlschrank, mit dem man prima einige Flaschen Wasser herunterkühlen kann (es gibt 6-er Packs Stilles Wasser an der Rezeption zu kaufen! Super toll, da man sich nicht von woanders damit „abschleppen“ muss). Ein Schrank und etwas Abstellfläche sowie ein Flachbildschirmfernseher rundeten die Einrichtung ab. Die Klimaanlage war so lala, da sie es trotz Turbo-Stufe in einer Stunde gerade mal schaffte, das Zimmer um 1°C herunter zu kühlen. In der Nacht wurde das wiederholt sehr schweißtreibend. Das Problem war, dass das Zimmer tagsüber genug Zeit hatte sich wieder aufzuheizen und die kurze Zeit abends nicht ausreichte, um ein frisches Klima herzustellen. Also, nachts Tür zum Balkon auf! Das Bad hatte uns in den ersten zwei Tagen mit einem leicht moderigen Geruch aus dem Geruchsverschluss im Boden begrüßt. Allerdings lies diese kleine Belästigung nach 2 Tagen nach (wahrscheinlich Dank des Zimmermädchens und/oder einem Wundermittel im Ausguss). Es gibt eine Wanne, einen Haartrockner, ein paar kleine Duschlotionen und eine Badekappe im Bad. Die Handtücher wurden alle 2 Tage getauscht. In manchen Reiseberichten tauchte auf, dass ein Schild „Bitte nicht stören“ in den Zimmern fehlen würde. Es ist definitiv vorhanden und wird vom Zimmermädchen berücksichtigt. Wer es suchen sollte: In den Begrüßungsunterlagen auf dem Schreibtisch ist es mit dabei. In diesem stehen auch weitere Hinweise, wie das Vermeiden von Toilettenpapier in der Toilette, die Kosten um ein Pooltuch zu leihen sowie die Frühstücks- und Abendessenzeiten (wir hatten HP gebucht). Diese waren von 7.30Uhr – 10.00 Uhr und 19.00 – 21.00 Uhr. Anfangs war ich etwas stutzig, ob diese Zeiten ausreichen würden, aber da - wie bereits beschrieben - das Hotel keine Horden an Menschen abfüttern muss, ist es völlig ausreichend und man hatte immer die Möglichkeit im Anschluss an das Essen noch etwas sitzen zu bleiben, statt schnell den Platz für die nächsten Gäste zu räumen. Drängelei am Büffet war kaum vorhanden und das flotte Küchenpersonal sorgte immer dafür, dass Aufgegessenes schnell nachgelegt wurde. Es gab ausreichend Auswahl zu allen Mahlzeiten, so dass ich sowie meine Begleitperson immer volle Teller hatten und uns von den typisch griechischen oder kretischen Gerichten verzaubern ließen. Besonders gefallen hat uns die Freundlichkeit des Personals. Schon bei der Ankunft wurde man nicht wie oft in großen Hotels üblich schnell „abgefertigt“, sondern noch auf ein Erfrischungsgetränk eingeladen und persönlich auf das Zimmer gebracht. Diese Freundlichkeit zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufenthalt, nicht nur an der Rezeption, sondern auch bei den Bedienungen an der Poolbar, den Bedienungen beim Frühstück und Abendessen und den sonstigen Angestellten. Mir ist es ein Rätsel, wie eine Stammbesetzung an etwa 20 Leuten immer und jeden Tag so gut drauf sein kann. Darüber hinaus musste man NIE mehr als 3 Minuten waren, um die Getränkebestellung für das Abendessen aufzugeben oder um morgens eine Kanne Kaffee serviert zu bekommen. Einige Bedienungen hatten schon nach 2 Tagen unsere Zimmernummer im Kopf und wussten unsere Vorlieben. Ist das nicht genial?! Die Teller wurden zügig abgeräumt, heruntergefallene Gläser wurden ganz schnell und ohne zu knurren zusammengekehrt und ersetzt. Tische wurden schnell eingedeckt, damit möglichst viele Gäste einen heiß begehrten Platz auf der Terrasse einnehmen konnten und Stühle wurden wie selbstverständlich umarrangiert, damit immer ausreichend Platz für eine Familie am Tisch war. Es kamen abends nicht selten Gespräche mit dem Personal zustanden, die abermals deutlich machten, dass man hier ein willkommener Gast ist. Dabei war es nie unangenehm, sondern meist lustig und erheiternd – genau so, wie man es sich vorstellt, wenn man zu Gast bei Freunden ist. Die Verkehrssprache war Deutsch, tlw. Englisch. Für die Kinder wurde meines Wissens speziell eine Kinderbetreuung angeboten, da wir aber als kinderloses Pärchen unterwegs waren, kann ich zu diesen Aktivitäten keine Bewertung abgeben. Es gab im Garten aber auch einen Spielplatz und kleine Katzen, die einen großen Teil der Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Außerdem war zu sehen, dass sich die Kinder verschiedenster Familien so gut verstanden, dass sie auch schnell gemeinsam aktiv waren (und den Eltern damit Verschnaufpausen gönnten). Der Reiseveranstalter (bei uns L’Tur) hat dafür gesorgt, dass jeden Abend 18.30Uhr die Reiseleiterin im Hotel aufgetaucht ist. Sie versorgte uns am ersten Abend des Ankunftstags gleich mit möglichen Reiseangeboten, die teilweise sehr verlockend waren. So gab es neben Busreisen um Land und Leute kennenzulernen auch die Ausflugsziele Santorini, die Samaria Schlucht und weiterer Ausflüge z.B. nach Knossos und Hiraklion. Diese haben wir aber nicht gebucht, da wir einen Wagen für 5 Tage mieteten. Auch diese Aufgabe übernimmt das Hotel oder die Reiseleiterin gern für Sie. Oder Sie informieren sich vorab im Internet bei „Autogalini“. Die Preise für die Autos sind in Ordnung, auch wenn der Sprit im Schnitt 1,78Euro kostet. Für Reisende, die kein Auto ausleihen wollen, wären die Angebote der Reiseleitung mit Sicherheit interessant. Auch der Transfern von und Zum Flughafen wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit sichergestellt und die Abreisezeiten rechtzeitig bekannt gegeben. Wir bekamen sogar am Abreisetag beim zeitigen Start um 3.25 Uhr ein kleines Frühstück vom Hotel, so dass wir nicht mit leerem Magen auf die Reise gehen mussten. Die Bustour von Agia Galini nach Hiraklion kann je nach abzuholenden Transfergästen bis zu 2 Stunden dauern. Wir sind nach Kreta geflogen, um nicht ausschließlich zu baden, sondern auch um etwas Kultur zu erleben. So trieb es uns in die minoischen Paläste (bzw. deren Reste) nach Festos (Phaistos) und Knossos, in die Hauptstadt Hiraklion und in die Stadt Rethymno und das Kloster Arkadi. Wer dies auch tun möchte, sollte entweder mit der Reiseleitung sprechen oder ein Auto mieten. Die Erreichbarkeit von umliegenden Orten mit Öffentlichen Verkehrsmitteln ist nahezu null. Auch ist dringend zu erwähnen, dass die Strecken teilweise länger dauern, als man glauben mag, da es auf Kreta verschiedene Arten von Straßen gibt. Neben Schnellstraßen tauchen auch Landstraßen (befestigte Beton/Asphaltstraßen) und Feldwege (Kies- und Schotterstraßen) in den Straßenkarten auf. Letzere sind nicht zu empfehlen und werden bei einem Schaden am Auto auch nicht von der Versicherung getragen. Die wenigen Straßen, die Kreta zu bieten hat, schlängeln sich teilweise lange durch die Berge oder sind durch die Geschwindigkeitsbegrenzung zum Teil sehr langwierig. Die Badesachen sollten im Auto immer im Kofferraum dabei sein. Wir hielten zum Baden an, wo es uns gefiel. Wir haben wunderbare Stände gefunden, die allesamt nicht überfüllt waren. Aber auch der Strand in Agia Galini ist in Ordnung. Ich habe das erste Mal Badeschuhe im Reisegepäck gehabt und kann diese (ich weiß: nicht ganz modisch, aber sehr nützlich!) nur allen ans Herz legen, da es auf Kreta teilweise am Strand und auch im Wasser sehr steinig ist und auch der heiße Sand/Kies die Fußsohlen am Strand schnell verbrennen kann. Liegen und Schirme waren eigentlich immer zu fairen Preisen (Set meist 5 Euro) zu haben. Teilweise findet man am Strand in Agia Galini auch gratis Liegen. Wir reisten im Juli 2013. Die Außentemperaturen betrugen ca. 31°C und es gab keinen Regentag. Allerdings ist der Wind rund um Agia Galini teilweise sehr heimtückisch und kommt in Böen und schleudert Kies am Strand entlang. Auf Kreta war kein Euro-Stecker notwendig. Einen Safe gibt es im Hotelzimmer zwar nicht, kann aber gemiete werden. WLAN am Pool ist verfügbar und kann für 10 Euro für eine Woche gekauft werden. Es hat sich im Nachhinein nicht als Fehler erwiesen für eine Woche im Irini Mare zu wohnen, da unserer Vorstellungen von einem erholsamen Urlaub, ohne Stress, mit freundlichem Personal und entspannten Tagen voll erfüllt wurden.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSehr gut
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackSehr gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsSehr gut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jessica |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


