Das Hotel machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Schaute man aber mal genauer hin, so ließ es doch zu wünschen übrig. Es gibt keine gemütlichen Sitzecken, wo man es sich bei schlechtem Wetter bequem machen kann. Auffallend war die mangelde Hygiene. Der Teppichboden im Zimmer wurde in der Woche nie gesaugt. Bereits bei Einzug war der Teppich hinter den Vorhängen verstaubt. Das Tuch, mit dem die Oberflächen im Zimmer abgewischt wurden, wurde auch zum spülen der Tassen und Gläser im Zimmer benutzt. Der Plastik-Seifenspender am Badezimmer-Waschbecken war eingedrückt, schmutzig und tropfte ständig. In der Lobby-Bar und im Grand Cafe wurde die Milch für den Milchkaffee bereits morgens um Uhr in verklebten Milchkännchen aufgewärmt und ausgeschänkt. Schlagsahne stand den ganzen Tag bei Raumtemperatur und war lediglich mit Platikfolie abgedeckt.
Das Zimmer war klein. Es gab nur einen Stuhl (2. Stuhl wurde aber nach Rückfrage sofort gebracht) und keinen Tisch Es wirkte allerdings schon sehr verwohnt. Das Fenster ging nicht zu schließen und der Teppichboden war verschmutzt. Im Bad gab es kaum eine Möglichkeit etwas abzustellen.
Das Essen war ok, wenn auch nicht besonders gut. Das Frühstücksbüfett war vielseitig und gut. Beim Abendbüfett gab es an warmen Speisen immer gegrillten Fisch, Fleisch schwamm immer in den gleichen Gemüsesoßen. Lecker war das frisch zubereitete Gemüse aus dem Wog. Allerdings reicht einem das nach vier Tagen auch. Zu empfehlen war das große Gebäck-, Kuchen- und Tortenangebot. Menü (mittags und abends) beim Intaliener war recht gut und eine gute Alternative zum Büfett.
Das Personal war bis auf einige Ausnahmen recht unfreundlich, besonders an der Reception und in der Lobby-Bar. Ob man alleine oder mit 10 weiteren Gästen an der Bar stand, es dauerte ewig, bis man bedient wurde. Es ging schneller, wenn man am Tisch bestellt hat. Sehr freundlich dagegen war das Personal im Guest Office. Zimmer wurden erst am späten Nachmittag gereinigt. Auf Reklamationen wurde sofort reagiert, auch wenn die Mängel nicht immer abgestellt wurden. Englischkenntnisse waren teiweise sehr schwach, Deutschkenntnisse so gut wie nicht vorhanden. Der Sevice beim Abendessen war hoffnungslos überfordert, obwohl das Hotel noch nicht ausgebucht war. Sie kamen mit neu Eindecken und Getränkeservice kaum hinterher.
Geschäfte und kleine Lokale sind in direkter Nähe. Bis Kemer Zentrum sind es etwa 20 Minuten zu Fuß.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Animation hat erfreulicherweise nicht stattgefunden. Das Schwimmbecken im Hallenbad war schön groß, allerdings war der Raum sehr düster. Liegestühle im Außenbereich standen extrem eng zusammen und waren nicht immer ausreichend vorhanden. Sehr zu empfehlen ist der SPA-Bereich. Hamam und Massagen sind zwar etwas teurer (man kann aber etwas runterhandeln) aber dafür auch sehr gut. Hier sollte man nicht auf Billiganbieter in der Umgebung zurückgreifen, da dort die Qualität deutlich abfällt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im März 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Renate |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 1 |


