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Sophia (26-30)
Verreist als Paarim November 2019für 2 Wochen

Schönes Hotel mit bitterem Beigeschmack

4,0/6
Das Hotel liegt an einem traumhaften Strand. Die Anlage ist gut gepflegt und die Zimmer ordentlich. Allerdings kamen vor Ort einige Faktoren dazu, die den Erwartungen für diesen Urlaub nicht gerecht wurden und mich auch enttäuschten.

Lage & Umgebung4,0
Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel waren etwa 1,5 Stunden wenn ich mich nicht irre. Relativ lang aber gut auszuhalten. Dafür wird man im Hotel nicht vom Fluglärm belästigt. Die Fahrt ist allerdings ganz schön eindrucksreich, man fährt durch einige Dörfer und bekommt die Armut der Leute auf dieser Insel live mit. Es ist dann schon ein komisches Gefühl in ein fünf Sterne Hotel zu fahren, wenn davor alle Leute in Wellblechhütten leben und weder Strom noch fließend Wasser haben. Ausflüge kann man entweder bei dem Reiseveranstalter, dem Hotel oder unzähligen Beachboys buchen. Wir haben uns für einen netten Herrn aus Tanzania entschieden und waren bei den Ausflügen nur in kleinen Gruppen bis 4 Personen unterwegs.
Der Strand des Hotels ist wirklich so schön wie man ihn sich vorstellt aber leider wird er durch die Beachboys belagert. Diese lauern an der Mauer des Hotels um einen direkt anzusprechen wenn man die Mauer verlässt um ins Wasser zu gehen. Ein freundliches Hallo kam von uns immer und ist für mich auch okay aber dieses Belagern obwohl man sagt, dass man nichts möchte war wirklich ein no go. Sie laufen einem hinterher egal wie lange und teilweise folgen sie sogar den Leuten ins Meer. Ich hatte im Endeffekt keine Lust mehr auf den Strand und das obwohl ich eigentlich hauptsächlich deshalb dorthin geflogen bin. Strandspaziergänge habe ich mir nach dem ersten Versuch auch abgeschminkt. War einfach zu anstrengend.

Man kann im Hotel jede Menge Ausflüge buchen, was nicht heißt, dass man es zwingend sollte. Die Entscheidung, wo man bucht, ist jedem selbst überlassen. Bei den Beachboys soll es am günstigsten sein, bei den Reiseveranstaltern am teuersten usw. wir haben durch ein anderes Paar Oby kennengelernt, der anbot mit uns zu 4. die Touren zu machen. Also ohne 15 weitere Personen, wie es sonst so üblich war. Das kann ich nur empfehlen.
Wir machten insgesamt 3 Ausflüge.
Einmal Stonetown mit Prison Island, einmal Schnorcheln mit Delfinen und die Gewürzfarm.
Stonetown war wirklich interessant zu sehen aber auch schockierend teilweise. Für den Fischmarkt braucht man auf jeden Fall einen starken Magen und eine nicht ganz so empfindliche Nase. Prison Island war ein großer Reinfall. Die Insel an sich bei der Ankunft wunderschön und dann sollten wir noch Riesen Landschildkröten in freier Natur sehen können? Super - dort angekommen merken wir aber schnell dass es nur Abzocke auf Kosten der Tiere war. Viel zu viele Menschen, viel zu viel Schildkröten auf engem Raum, ohne richtige Pflanzen, ohne die Möglichkeit sich zurückzuziehen und vor allem eingezäunt. Wir haben direkt auf dem Absatz kehrt gemacht und sind wieder gefahren. Auch die Besichtigung des ehemals als Gefängnis geplanten Gebäudes war ein Reinfall. Spart euch das Geld!!!
Jetzt zum Schnorcheln mit Delfinen. Wir haben uns im Hotel mit mehreren Leuten unterhalten, die bereits die Tour gemacht hatten. Alle meinten es war eine Hetzjagd auf die Delfine mit 100 Booten mit jeweils 15-20 Personen. Sowas wollten wir weder erleben noch unterstützen. Oby unser Guide machte es möglich, dass wir morgens um 07.00 bereits mit einem kleinen Fischerboot aufs Meer fuhren und komplett alleine waren. Wir wussten, dass es keine Garantie gab die Delfine überhaupt zu sehen aber auch so war es toll bei Sonnenaufgang aufs Meer zu fahren. Plötzlich sahen wir sie dann die berühmten Flossen an der Oberfläche. Wir hatten echt Glück und konnten ganz allein mit 20 Delfinen Schnorcheln - so lange sie eben Lust hatten - wie es eben sein soll.
Die Gewürzfarm war eine Demoversion - also auch für Touris gemacht aber in Ordnung. Man lernt einiges über Gewürze und Früchte von denen man dachte man kenne sie. Wir empfehlen es jedem, da es auch nicht so teuer ist und wirklich lehrreich.

Zimmer5,0
Die Zimmer sind im afrikanischen Stil eingerichtet und auch wirklich schön und sauber. Das Personal ist wirklich freundlich und in der Regel auch aufmerksam. Wir haben allerdings Meerblick gebucht und trotzdem ein Zimmer fast ganz am Ende der Häuserreihen bekommen. Das heißt kaum Meerblick und weitere Wege zum Strand, Restaurant usw. Das hat mich am Anfang gestört aber dann habe ich mich damit abgefunden. Ein paar Schritte mehr im Allinclusive Urlaub schaden nicht. Das Bett war riesig aber so gebaut, dass man witzigerweise keine Sicht auf den Fernseher hatte, da Holzdekorationen am ende des Bettes so hoch waren, dass es unmöglich war. Auch die Abtrennung zum Bad war nur eine Holzschiebetür mit Luftschlitzen. Ist für frischverliebte Paare oder generell nicht so die perfekte Lösung aber wir waren mit den Zimmern trotzdem zufrieden, man verbringt ja eh nicht so viel Zeit dort.

Service4,0
Das Personal und der Service sind auf Sansibar so eine Sache. Alle sind sehr nett zumindest scheint es erstmal so. Allerdings erwarten die meisten schon direkt Trinkgeld, was aber eben nicht immer berechtigt ist. Für uns war es okay, das Personal das uns regelmäßig oder eben besonders gut behandelt bzw. bedient hat bekam auch Trinkgeld. Allerdings kam es zu einem Vorfall, der meinen Urlaub in diesem Hotel überschattet hat.
An unserem 4. oder 5. Tag entdeckten wir oben bei unseren Zimmern eine kleine Katzenfamilie (Mutter, Vater und 4 kleine). Diese süßen Katzen fütternden wir dann regelmäßig, da diese sehr hungrig waren und ich lies mir von Freunden aus Deutschland die nach uns anreisten auch extra Futter mitbringen, da es so schien als würde es das Hotelpersonal nicht wollen. Die Katzen waren total süß, gepflegt und zutraulich. Sie störten nicht. Nach ein paar Tagen waren die Gärtner dort zugange, wo sonst die Katzen waren - deshalb wunderte ich mich nicht dass sie nicht da waren, weil ich dachte dass sie sich verstecken (die Katzen rannten meist weg oder duckten sich verschreckt wenn Personal vorbei lief). Allerdings sind die Katzen nachdem die Gärtner weg waren nicht mehr aufgetaucht. Ich habe gesucht und gefragt aber keiner gab mir eine ehrliche Antwort. Erst nach mehrfachem Fragen weil eine der Babykatzen noch da war bekam ich die Antwort dass die Katzen, wenn es zu viele werden würden weggebracht werden würden, da sich wohl auch einige Hotelgäste beschweren würden. Es wurde mir "versichert" dass sie nicht umgebracht wurden sondern in eines der umliegenden Dörfer gebracht wurden. Ich hoffe es bis heute weiß es aber eben nicht.
Ich weiß, dass sie auf so einer Insel größere Probleme haben als den Tierschutz- aber eine so große Kette wie Neptune wäre durchaus in der Lage das Problem zu lösen. Sie haben 90% deutsche Gäste und ich würde behaupten 70% davon sind Tierfreundlich. Da könnte man sich ein Beispiel an Robinson Clubs nehmen und zum Beispiel die paar Katzen, die im Hotel leben fangen, kastrieren und ein kleines "Katzenhaus" einrichten, was dort gelegen ist wo es keinen stört (Anlage ist sehr groß). Zudem könnte man Hotelgästen anbieten Namenspatenschaften zu übernehmen (Katze wird nach Wunsch des Gastes genannt und der Gast spendet dafür einen Geldbetrag) dafür könnte man die Katzen impfen und kastrieren, was dafür sorgen würde, dass sich niemand vor ihnen ekelt oder bedroht fühlt.

Gastronomie5,0
Es gibt 4 Restaurants im Hotel, die inklusive sind. Italienisch, asiatisch, indisch und das Hauptrestaurant. Wir haben alle getestet. Im Hauptrestaurant gibt es Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Immer Buffet. Das Frühstück geht allerdings nur bis 09:30 was wir etwas kurz fanden. Das Buffet war immer gut. Morgens gab es eine Eier-Station, bei der man sich Rühr/Spiegelei und Omelett nach seinen eigenen wüschen machen lassen konnte und auch sonst fehlte es an nichts. Pancakes, Waffeln usw. immer frisches Obst (das Obst bei den Ausflügen z.B. Gewürzfarm war aber besser als im Hotel)
Mittags gab es eine Pasta-Station nach dem selben Prinzip - sehr lecker. Und Abends gab es immer unterschiedliche Gerichte, die Sich jeweils nach einer Woche wiederholten, was total in Ordnung ist.
Für italienisch, asiatisch und indisch muss man reservieren und isst a la carte. Wir haben alle getestet und fanden sie sehr gut.

Sport & Unterhaltung4,0
Das Fitnessstudio ist eher dürftig eingerichtet und sehr klein. Bei einem fünf Sterne Hotel könnte man schon etwas mehr erwarten. Das Welnesscenter ist sehr schön und auch für Tage an denen es mal länger regnet zu empfehlen. Die Massagen waren gut und das Personal sehr nett. Der Hauptpool war gut gepflegt allerdings nur bis 18.00 geöffnet und man wurde meist auch genau zu dieser Uhrzeit oder kurz danach gebeten den Pool zu verlassen, was schade war. Generell ist nicht groß was los in dem Hotel. Wer auch mal tanzen möchte oder etwas Party erwartet ist falsch. Ab 0.00 Uhr sind alle Bars zu und es gibt keine Musik oder Getränke mehr.

Hotel4,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gut
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im November 2019
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Sophia
Alter:26-30
Bewertungen:1
Kommentar des Hoteliers
Sehr geehrter Gast,
Sonnige Grüße von Neptune Hotels.
Wir danken Ihnen für Ihr offenes Feedback.
Als Teil der Freizeithotellerie sind wir von den Meinungen unserer Kunden abhängig.
Wir sind dankbar für ihr Interesse und ihre Verbesserungsvorschläge und danken Ihnen herzlich dafür, dass Sie uns Ihre Gedanken und Anliegen mitteilen. Wir haben Ihre Korrespondenz an die relevanten Abteilungen weitergeleitet.
Wir freuen uns sehr, Sie erneut in einem unserer Beach Resorts oder Safari Lodges begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen,
The Neptune Team
NaNHilfreich