- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hotel wurde in einer Höhe von ca. 50 bis 100 m über NN terrassenförmig in den Felsen gebaut. Dadurch verfügt es über wenig Außenflächen und Grünanlagen. Es ist nur über eine sich im schlechten Zustand befindliche Zufahrtsstraße (abends unbeleuchtet) erreichbar. Aufgrund der Bauweise muss man sehr viele Treppen steigen und Lift fahren. Jedes der insgesamt 4 Wohnblöcke (übereinandergebaut) mit jeweils 4 Etagen ist über Treppen oder Lift zu erreichen. Wir waren im 3. Wohnblock in der 4. Etage. Bauartbedingt haben alle Zimmer einen Meerblick. Obwohl das Hotel erst 2002 eröffnet worden sein soll, ist es an einigen Stellen doch schon recht stark abgenutzt (wahrscheinlich auch klimabedingt). Das Hotel selbst ist recht sauber und für Ruhesuchende geeignet. Das Hotel wird überwiegend von Engländern gebucht... Tipp 1: Über Google-Earth kann man vorher die Insel mit der Hotelbucht im Detail erkunden (Daten sind allerdings schon etwas älter, das Hotel ist dort noch im Bau). Hier kann man schon einmal einen Blick auf die Buchten, Strände und Geologie der Insel werfen. Tipp 2: Bootsausflug mit Delfinbeobachtung von Puerto Rico aus mit dem Schiff Birloke war super.Wird jeden Tag um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr für 15 € pro Person angeboten. Die Crew kennt sich auch mit den Tieren und den Tierschutz-Regelements aus. Tipp 3: Die Insel bietet super Wandermöglichkeiten. Viele Touren sind aber wegen der Höhenunterschiede recht anstrengend. Tipp 4: Wenn man zu den Dünen oder zum Strand in Maspalomas möchte, parkt man am Besten in der Calle Finlandia gegenüber dem RIU-Hotel. Über einen Durchgangsweg erreicht man schnell den Dünenrand. Tipp 5: Unbedingt die Altstadt von Las Palmas und den Stadtstrand Las Canteras besuchen. Parken kann man mit etwas Geduld auf dem Parkplatz El Monopol. Dieser befindet sich zwischen dem Barrio Triana und Venegueta (Altstadt) gegenüber der Markthalle.
Zimmerausstattung wie im Prospekt beschrieben. Die Minibar in den Doppelzimmern ist gut nutzbar als Kühlschrank, da groß genug. In den Safe kann man allerlei unterbringen, sogar ein Laptop. Die Räume sind recht hellhörig. Ekelig ist, wenn im Nachbarzimmer oder auf den Balkonen geraucht wird, da der Dunst dann über die Zimmertüren ins eigene Zimmer zieht. In der Dusche hatten wir ein paar Schimmelstellen. Es gibt keinen Duschschlauch, sondern nur einen fest montierten Duschkopf. Zum Glück gibt es keine Gammelduschvorhänge, sondern moderne Duschkabinen mit Glastür. Achtung: Die Klospülung hat doch eine Wassersparfunktion. Beim zweiten Mal drücken wird die Wasserzufuhr im WC unterbrochen. Wassersparen sollte auch für uns Touristen selbstverständlich sein!!!!
Wer Wert legt (so wie wir) auf die Möglichkeit, im Freien zu frühstücken und abendzuessen, wird hier leider enttäuscht. Gegessen wird im Speisesaal. Allerdings gibt es dort ein paar schöne Plätze mit Panoramablick direkt aufs Meer. Frühstücksbuffet: wenig abwechslungsreich, eher typisch englisch (ihr wisst sicher, was wir meinen), die Brötchen und das Baguette waren frisch und lecker. Es gab frisches Obst und Dosenfrüchte. Abendessen: Salatbuffet war gut und reichlich (es gab immer Oliven und Olivenöl!); große Auswahl an Käse, auch landestypisch; die Auswahl der Hauptmahlzeiten war jedoch dürftig, ohne Würze und wenig landes- bzw. inseltypisch. Die Mojo (nur 1 x in der Woche) war sehr fade (eher eine Mojo flojo); neben zahlreichen Törtchen (wers mag) und anderen Kalorienbomben gab es Obst und eine wirklich herausragende Auswahl an leckerem Eis in ausreichender Menge.
Rezeption: sehr freundlich, gut organisiert und multilingual, Reinigungspersonal: sehr freundlich, meist wurde gut und gründlich gereinigt, Hausmeisterservice: sehr freundlich und tatkräftig, kommt umgehend bei Problemen, Küchenpersonal: freundlich. Der Versuch, durch ständige Kontrollen des Managements die fehlende Qualifikation und Unterbesetzung auszugleichen, ist leider fehlgeschlagen. Ausgebildetes und motiviertes Personal wäre besser und macht sich auf Dauer bezahlt. Kellner/Innen: freundlich, in Stoßzeiten manchmal überfordert oder unmotiviert.
Unterhalb des Hotels befindet sich eine Durchgangsstraße. Vom Hotel aus blickt man aufs Meer Richtung Puerto de Mogán und auf gegenüberliegende Hotels. Zur Zeit befinden sich weitere Hotels im Bau. Die Baustellen sind jedoch weit genug entfernt, so dass sie uns nicht störten. Wen die Insel interessiert und nicht nur das Hotel, sollte sich in jedem Falle einen Mietwagen gönnen, da das Hotel dezentral liegt. Zwar gibt es ausreichend Busverbindungen, aber die Insel kann man ausführlicher und individueller mit dem Auto kennenlernen. Die "Standard-Sehenswürdigkeiten" sind alle mindestens 20 km entfernt. Dafür ist in der Hotelumgebung kein Touri-Rummel (auch nicht schlecht, oder!?).
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Wir haben keine Animation und organisierte Wandertouren mitgemacht. Die angebotene Sportmöglichkeit im Schwesternhotel ist armselig (der "Sportraum" sowie die Trainingsgeräte sind vergammelt). Unbedingt mal anschauen :-o. Die Flamenco-Gruppe Soleras war super. Wer sich an den Pool legt ist selber schuld, wozu fährt man sonst ans Meer.
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
Reisegrund: | Wandern und Wellness |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Mirjam und Stefan |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 4 |