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Kathrin-Kristin (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2008 • 1 Woche • Strand
Absolut empfehlenswert
5,3 / 6

Allgemein

Das Mövenpick war das erste Hotel in El Gouna, was man ihm nicht anmerkt. Die gesamte Anlage ist sehr gepflegt, sauber und wird gut in Schuss gehalten. Die einzelnen Wohnanlagen sind unterschiedlich und dezentral im weitläufigen Gelände des Hotels in einer für einen Wüstenstaat üppigen Gartenanlage integriert. Es gibt verschiedene Wohnkomplexe um die 3 verschiedenen Pools herum, direkt am Meer sowie an der künstlichen Lagune. Die Mit-Gäste waren eine angenehme, bunte Mischung aus den unterschiedlichen, europäischen Länder sowie einigen arabische Familien. Sehr erfreulich war der nahezu gen Null gehende Anteil an Russen. In Anbetracht der Reisezeit gab es einen erhöhten Anteil an Senioren, aber auch etliche Familien erfreuten sich an der Anlage. Sehr vorbildlich gibt es überall an den zentralen Punkten (Lobby, Restaurant, Überwege, Eingang zu Wohnkomplexen) einen Fahrstuhl. Die Verpflegung war für ägyptische Verhältnisse sehr gut und, wenn man weiß wie, auch sehr abwechslungsreich. Details dazu im Teil "Gastronomie". Mitte/Ende November wird es in Ägypten früh hell (6 Uhr) und leider auch früh (und schnell) dunkel - um 16. 30 Uhr ist die Sonne weg! Wenn die Sonne weg ist, ist es durch den Wind gut frisch und man braucht eine lange Hose und eine Strickjacke. Das Hotel (wie alle in El Gouna) verlangen zumindest abends zum Essen angemessen Kleidung in Form von T-Shirt/Hemd, einer langen Hose und ordentlichen Schuhe. Spaghettiträgertops, Badebekleidung, Pareos, Shorts, Flip-flops sind unerwünscht.


Zimmer
  • Gut
  • Dadurch, dass die Zimmer in kleineren Komplexen überall auf dem Gelände verteilt sind, entzerrt sich alles erheblich. Es gibt Zimmer in 2-stöckigen Gebäuden direkt am Meer und in der Gartenanlage sowie 1-stöckige Häuser an der Lagune. Wir haben in einem der 1-stöckigen Häuser an der Lagune mit Lagunenblick gewohnt. In jedem Haus sind 4 Zimmer, die sich einen überdachten Innenbereich sowie einen Terrase teilen. Außerdem gibt es zu jeden Haus einen kleinen Steg in die Lagune mit je einem Kajak und einem Tretboot. Das Zimmer war geschmackvoll eingerichtet, vefügte über eine Mini-Bar, einen Fernseher (mit den deutschen Programmen ARD, ZDF, VOX, RTL), einen Safe und eine Klimaanlage. Der relativ geräumige Wandschrank ist sehr praktisch und es sind sogar Kleiderbügel darin! Das Bad war sauber und funktional. Zum Duschen gab´s immer genug schönes, warmes Wasser! Die Handtücher wurden jeden Tag gewechselt, bei Bedarf gab´s auch ein drittes und viertes. Abzüge beim Zimer gibt´s, weil sich die Klimaanlage nicht auf die gewünschte Raumtemperatur einstellen ließ - sie konnte halt nur "kalt" - und die Zimmerelektrik inkl. Klimaanlage nur über den Schlüssel einschalten ließ. Wenn man ging und den Schlüssel mitnahm, dann funktionierte auch die Zimmerelektrik/Klimaanlage nicht mehr und z. B. das Laden von Akku´s war nicht mehr möglich.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Mövenpick verfügt über zwei große Restaurants, die beide die übliche Verpflegung in Buffetform für die Gäste sicherstellen. In dem einen großen Restaurant gibt es auch noch die Möglichkeit a la Carte zu essen. Außerdem gibt es auf dem Gelände des Mövenpicks zwei weitere a la Carte Restaurants. Wir hatten Halbpension gebucht und konnten daher zu sehr großzügigen Zeiten morgens sowie abends das Buffet plündern. Das Buffet ist morgens sowie abends reichhaltig ausgestattet, aber irgendwie ist es immer dasselbe, was ab einem gewissen Punkt ermüdend sein kann. Und da kommt "Dine around" ins Spiel. Eine geniale Erfindung, die es einem ermöglicht in den unterschiedlichen a la Carte Restaurants auch der anderen Hotels zu essen! Man kann so problemlos orientalisch, italienisch, thailändisch, indisch, etc. speisen! Dafür muß man einen Tisch reservieren und sich einen Voucher besorgen - alles erledigt die nette Dame des guest relations Counters gerne. Es werden einem pro Person 60 Pfund (~9 Euro) angerechnet, sollte man mehr konsumieren, kann man es entweder auf die Zimmerrechnung schreiben lassen oder direkt bar bezahlen. Das Essen der a la Carte Restaurants ist vorzüglich, wobei hier das "Tandoor" im Ali Pasha Hotel besonders hervorzuheben ist. Die Preise sind angemessen, man muss meistens dazubezahlen, aber für so gutes Essen tut man das gerne. Achtung - wer all inclusive gebucht hat, bekommt trotzdem nur 60 Pfund angerechnet und muß auch die Getränke selbst bezahlen!


    Service
  • Sehr gut
  • Die Freundlichkeit der Ägypter ist unübertroffen. Nett, freundlich, hilfsbereits und mit besten Fremdsprachenkenntnissen (fließend Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch) machen sie jeden Wunsch des Gastes möglich. Beim Check-in werden die Koffer mit einem kleinen Anhänger markiert und schon mal auf das Zimmer gefahren, während man den minimalen Papierkram erledigt (lediglich 1 Formular mit 1 Unterschrift!!). Anschließend bringt einen ein Golfcart bequem zum Zimmer. Während des Aufenthaltes kann man jederzeit die "Guest relations" ansprechen, die sich in der Lobby befindet und Reservierungen in Restaurants, Essens-Voucher etc. möglich macht und auf (fast) jede Frage eine Antwort parat hat. Auch der Check-out ist komplikationslos - man kann seine Zimmerrechnung mit EC- oder Kreditkarte begleichen, zur angegebenen Zeit schickt das Hotel jemanden zum Abholen der Koffer.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Mövenpick ist Teil der komplett künstlich erschaffenen Lagunenstadt El Gouna und liegt ca. 40 Minuten mit dem Bus nördlich von Hurghada. Es ist eines der wenigen Hotels, die direkt am Strand des Rotes Meeres liegen - die meisten anderen Hotels liegen "nur" an den künstlichen Lagunen, in denen man aber auch baden gehen kann. Es hat außerdem Anschluss zu dem umfangreichen und ausgedehnten Lagunensystem. Man kann am Strand entlang über diverse Brücken problemlos zu anderen Hotelkomplexen gelangen (z. B. Sheraton Miramar). Es gibt einen Shuttel Bus, der im 20-Minuten-Takt vom Mövenpick nach Downtown fährt. Von dort aus fahren 3 weitere Lininen zu (fast) jedem Hotel in El Gouna sowie zur Marina. Ein Tagesticket für den Bus kostet 5 Pfund (~80 Cent), ein Wochenticket 20 Pfund (~ 3 Euro). Alternativ kann man mit einem Tuk-Tuk bequem jeden Punkt in El Gouna erreichen. Ein Tuk-Tuk ist praktisch ein Roller auf den eine kleine Kabine gesetzt worden ist, so dass vorne ein Fahrer und hinten zwei Gäste Platz haben. Der Spaß kostet 5 Pfund (~80 Cent) pro Person und Strecke und ist ein echtes Highlight! In Downtown gibt es alles, was das Herz begehrt - Supermarkt, Boutiquen, Cafes, Restaurants, Apotheke etc.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Sportprogramm haben wir nicht genutzt - es gibt neben einem Beachvolleyballplatz, Tennisplätzen und einem Fitnesscenter, eine Kite-Surf-Station sowie eine Tauchschule auf dem Hotelgelände. Die 3 Pools oder besser Pool-Landschaften sind einfach malerisch. Man liegt sich nicht auf der Pelle, sondern in gebührendem Abstand. Liegen gab es eigentlich immer, auch wenn man erst um 11 Uhr an den Pool kam. Ein frisches Badetuch bekommt man nach Vorlage einer Plastikkarte direkt am Pool. Alle Pools sind beheizt. Jedoch darf nach Sonnenuntergang nicht mehr darin gebadet werden, da dann die chemische Behandlung durchgeführt wird. Auch am Strand gibt es genug bequeme Liegen mit fest installierem Sonnenschirm und einem beweglichen Windfang. Sehr schön: auch hierhin kann man direkt Getränke und verschiedene warme und kalte Speisen bekommen! Im Innenhof des Hotels gibt es ein paar kleinere Shops mit dem üblichen Plüsch und Plunder, den die Ägypter auch versuchen einem anzudrehen. Ein entschiedenes Nein und demonstratives Weitergehen helfen darüber hinweg. Praktisch: Es gibt vor Ort eine kleine Bankfiliale und einen ATM. Zum Thema Internet muss man sagen: Halsabschneiderei! WLAN gibt es nur im Lobbybereich, in den Zimmern steht zwar ein Gerät, aber um ins Internet zu kommen braucht man trotzdem ein Kabel. Außerdem ist es nicht kostenlos, sondern man muss für viel Geld (fast 10 Euro für nur 1 Stunde!!!) eine Rubbelkarte kaufen und sich mit dem enthaltenen Code einwählen. Hat man dne Code freigeschaltet läuft die Zeit, ergo nach Ablauf der Stunde ist alles futsch. Egal, ob man im Internet war oder nicht! Der dickste Minuspunkt!


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im November 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kathrin-Kristin
    Alter:31-35
    Bewertungen:1