Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Iris (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2011 • 2 Wochen • Strand
Heliflug, Babygeckos und Villa
5,2 / 6

Allgemein

Wir haben im September unsere Flitterwochen im Le Mauricia verbracht. Über die Anlage an sich wurde hier schon soviel geschrieben, weshalb wir nicht näher darauf eingehen werden. Das Hotel kann sich auf jeden Fall von Optik, Anlage, Sauberkeit und Service mit 4-Sterne-Anlagen in Spanien / Italien / Türkei messen. Wir hatten AI gebucht, was absolut zu empfehlen ist. Zusätzlich zu den bekannten AI-Leistungen wie Speisen und Getränke sind hier auch Cocktails, Minibar auf dem Zimmer, Zimmerservice Frühstück, Sportleistungen (Glasbodenboot, Kajak, Tretboot, Wasserski, Schnorchelausflug, Fitnessstudio) und ein Tagesmenü im A la carte-Restaurant Nautic enthalten. In unserer ersten Urlaubswoche waren die Gäste bunt gemischt aus Europa (Deutsche, Franzosen, Italiener), ab der zweiten Woche dann auch aus Südafrika angereist. Die Anlage ist aber geräumig genug, dass man auch jederzeit seine Ruhe haben kann. Zimmer: Sagrotan mitnehmen, bei langen Haaren ein Schutzsieb fürs Waschbecken mitnehmen (Wasser läuft sehr schlecht ab), Schuhe für die Dusche mitnehmen (schlecht geputzt). Bettwäsche wird nur gewechselt, wenn die grüne Karte aufs Bett gelegt wird (wussten wir anfangs nicht und haben uns dann über die dreckige Bettwäsche gewundert). Getränke: Wasser in Flaschen gibt es bei AI kostenlos an der Poolbar, ansonsten im Super U in Grand Baie. Essen: Bei längeren Ausflügen am Abend vorher ein Lunchpaket an der Rezeption buchen und dann beim Frühstück im Restaurant abholen, ist bei AI inklusive. Taxis stehen direkt vor dem Hotel bereit. Geldwechsel am besten erst in Mauritius im Ort. In Deutschland und im Hotel sind die Wechselkurse zu schlecht. Ausflüge: Am besten bei GBTT in Grand Baie buchen (größtes Reisebüro auf Mauritius). Wer nur deutsch spricht, am besten beim Reiseleiter buchen. Wetter: Wir hatten im September richtig Glück, 25-28 Grad, Sonne-Wolken-Mix. Im Süden und Osten aber auch gerne mal Regen, z. B. auf der Rückfahrt zum Flughafen. Abends ist es ein bisschen frischer, besser Strickjacke mitnehmen. Hochzeit: Wer gerne am Strand heiraten möchte, gerne auf Mauritius, aber besser nicht im Le Mauricia. Durch die beengte Lage in der Bucht, ist der Strand nicht wirklich weitläufig. Die Hochzeiten finden direkt neben dem Bootshaus mit lauter Schaulustigen in Badekleidung statt. Am besten einfach auf Land und Leute einlassen, Kontakt suchen, einheimische Sitten und Bräuche ausprobieren, sich verzaubern lassen von der Stimmung dort. Dann wird der Urlaub auch absolut einmalig werden. Wir waren sehr glücklich dort und wären gerne noch länger geblieben. Spätestens zur Silberhochzeit kommen wir wieder.


Zimmer
  • Eher gut
  • Gebucht hatten wir ein Standardzimmer, weil dieses einfach preislich das günstigste war und wir nicht vorhatten, viel Zeit auf dem Zimmer zu verbringen. Doppelbett (nur eine Matratze), Schrank, TV, kleiner Balkon, Bad mit Dusche / WC. Optisch ganz nett. Also erster Putzdurchgang und Reinigen von sämtlichen Lichtschaltern, Türgriffen und allem, was man so anfasst. Beim Auspacken der Koffer haben wir dann festgestellt, dass der Schrank innen sehr muffig (nach Urin) gerochen hat, sowie die Dusche verschimmelt war. Nach einer kurzen Beschwerde an der Rezeption durften wir als Entschädigung in ein Superiorzimmer umziehen. Gleiche Ausstattung, zusätzlich noch eine Couch, extra Badewanne, separates WC, zwei Waschbecken. Lage im 1. Stock mit Blick auf den linken Strandteil, an dem beinahe täglich Hochzeiten stattfinden. Optisch alles sehr schön. Also den zweiten Putzdurchgang mit Türklinken, Lichtschaltern und Co. angegangen... Beim genauen Hinsehen sieht man aber doch den ein oder anderen Dreck, den wir nicht auch noch wegputzen wollten. So waren an unserer Duschwand verschiedenste Duschgele verewigt, die auch noch dort klebten, als wir wieder auszogen. Der Architekt hatte sich vermutlich auch nicht allzu viel dabei gedacht, zwar ein separates WC aber kein Waschbecken einzuplanen. Wenn man sich vorstellt, was sich da alles an den Türklinken sammelt, wenn die Leute nach ihrem Geschäft zum Händewaschen erst noch ins Bad laufen müssen. Alles in allem aber ein schönes Zimmer, wenn man bedenkt, dass wir ja nur Standard bezahlt hatten. Es hätte alles so schön sein können... wäre da nicht ein Mamagecko gewesen, der es sich in unserem Zimmer gemütlich gemacht hatte und jede Nacht nach seinen Babygeckos gerufen hat. Nach drei schlaflosen Nächten und mehreren erfolglosen Versuchen der Rezeption, dieses Tier zu vertreiben, hat sich dann unser Reiseleiter Berty eingeschalten. Vermutlich war er so glücklich über den Sonderumsatz, den er mit unserem Heliflug gemacht hatte, dass wir als Dankeschön für die letzten drei Tage in die einzige Villa des Hotels einziehen durften. Das war wirklich ein Erlebnis! Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder (mit Whirlpoolwanne), ein extra Wohnraum mit DVD-Player, 3 Flachbildfernseher, Nespressomaschine, Bademäntel, Slipper, Privatpool mit Liegen, Sitzecke, Bett, Loungemöbel im Freien, elektrische Markise für die Beschattung. Alles umgeben von hohen Mauern und schönen Pflanzen. Da bekommen die Flitterwochen dann noch einmal eine ganz andere Bedeutung! Ein Traum! Da vergisst man dann auch gerne, dass auch hier die Geckos wanderten. Die Sauberkeit in der Villa machte einen besseren Eindruck, was vermutlich aber daran liegt, dass sie nur sehr selten gebucht wird. Wir vergeben hier 4 Sonnen für die Zimmer, da wir Standard gebucht hatten und deshalb auch den Standard / Superiorbereich bewerten. Die Villa hätte eindeutig mehr Sterne verdient. Man sollte sich jedoch beim Buchen im Klaren sein, dass Mauritius eben nicht Europa ist, und hier andere Maßstäbe ans Thema Sauberkeit gelegt werden. So waren z. B. im Hotel Royal Palm, das zu den Leading Hotels of the World gehört, auch die Sessel verschlissen und die Fliesen nicht wirklich blitzblank. Das ist in diesen Ländern eben so.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Hauptrestaurant Le Quaise - morgens, mittags, abends geöffnet. Große Auswahl an warmen und kalten Speisen, frisches Obst (allerdings nicht ganz so exotisch wie erwartet, liegt vermutlich aber an der Wintersaison). Sehr gute Bedienung, sehr sauber, alles hygienisch zubereitet. Hinter den Bedientheken sind Fenster, durch die man in die Küche schauen kann. Sieht alles ordentlich und sauber aus. Man sollte allerdings am Salatbuffet ein bisschen aufpassen, da sich hier gerne mal Käfer tummeln. Nachdem wir zweimal einen auf der Gabel hatten, haben wir uns dann an die gekochten Speisen gehalten. Da sind die Käfer dann wenigstens weich :-). Die Atmosphäre im Restaurant hängt eindeutig vom Sitzplatz ab. Wenn man zeitig kommt, sitzt man unten direkt neben dem Pool und hat einen wunderschönen Blick über die Bucht. Wer zu spät kommt, sitzt dann oben neben den Buffets und hat den Tumult... Die Sitze im Restaurant sind bequemer als sie ausschauen (Metallstühle ohne Armlehnen), allerdings sollten die Polster ab und an gereinigt werden. Wer vor hat abzunehmen, sollte dieses Hotel meiden. Die Süßwaren am Nachspeisenbuffet sind einfach zu lecker. Es gibt jeden Abend Speisen zu verschiedenen Themen, die sich wöchentlich wiederholen (Indisch, Chinesich, Mediterran, Kreolisch, a la Chef, Seafood). Es sollte also jeder etwas Passendes finden, die Auswahl ist wirklich gut. Wer Meerestiere mag, kommt voll auf seine Kosten. Fleischesser haben dafür weniger Auswahl. Ansonsten gibt es jeden Abend Pizza und Pasta für die Kinder, was aber den Erwachsenen ja auch schmeckt. A la carte-Restaurant Le Nautic - wir haben dort zweimal gegessen und waren beide mal sehr zufrieden. Schöne Einrichtung, guter Service, leckeres Essen - was will man mehr. Es gibt dort jeden Tag ein dreigängiges Menü, das im AI inklusive ist. Alle anderen Speisen haben Preise auf deutschem Niveau. Einmal die Woche gibt es im AI ein Lobstermenü (Hummer), das wir aber nicht probiert hatten. Gegen Aufpreis (90 Euro pro Person) kann man sich ein Dinner am Strand organisieren lassen. Uns war es dazu aber im September abends noch zu frisch. Strandbar - sehr schön neben den Pools gelegen, mit Holzterrasse und Blick über die Bucht. Tagsüber haben wir hier gerne mal ein Baguette gegessen (sehr groß und sehr lecker) und etwas getrunken. Abends nach dem Essen dann noch einen Espresso und einen Cocktail, so kann der Tag ausklingen. Getränke fürs Zimmer z. B. Flaschen Mineralwasser bekommt man dort auch. Abends gibt es immer Live-Musik in der Bar und ein Showprogramm auf der Terrasse, das sich vom Thema her am Menü im Hauptrestaurant orientiert. Die Qualität der Shows ist ok, wenn man bedenkt, dass es immer die gleiche Gruppe ist, die dort auftritt.


    Service
  • Sehr gut
  • Zu Service und Freundlichkeit kann man einfach nur sagen: Absolut top! Die Leute dort sind einfach immer gut drauf, haben ein Lächeln auf den Lippen und sind auch immer bemüht, dem Gast einen tollen Urlaub zu bereiten. Verständigung auf englisch klappt reibungslos (auch wenn der französische Dialekt gewöhnungsbedürftig ist). Wenn man nur deutsch spricht, sollte man sich aber einen Urlaub dort schon ganz genau überlegen. Im Hotel kann man sich noch mit der Reiseleitung behelfen, aber sobald man aus dem Hotel raus ist, wird es vermutlich problematisch werden.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Wir hatten unseren Hin- und Rückflug mit Air Mauritius gebucht, was wir absolut empfehlen können. Service an Bord war gut, auch die speziell von uns bestellten laktosefreien Menüs waren geschmacklich wirklich lecker. Nach der Ankunft am Flughafen auf Mauritius trifft einen sofort die unwiderstehlich lockere Haltung der Mauritianer - es geht nämlich erstmal garnichts mehr. Langes Warten am Schalter, Formulare ausfüllen, Fragen beantworten - das organisierte Chaos... und dann endlich ab in den von TUI bereit gestellten Bus. Die Anreise zum Hotel dauerte ca. 1 Stunde, der Verkehr in Port Louis war zu dieser Uhrzeit wohl ausnahmsweise mal nicht so schlimm wie in anderen Bewertungen beschrieben. Auf der Fahrt zum Hotel dann der nächste Kulturschock: Verfallene Hütten, brüchige Häuser, dreckige Straßen. Man denkt sich nur - oh gott, wo bin ich hier gelandet... - da merkt man dann schon, dass Mauritius eben nicht mehr Europa ist. Aber dann die Ankunft im Hotel: Wunderschön angelegte große Hoteleinfahrt, professioneller Empfang durch einen persönlichen Serviceassistenten, Begrüßungsdrink, nette Scherze der Angestellten... Hier beginnt dann endlich der Urlaub! Wir hatten wirklich lange überlegt, ob sich der lange Flug für einen reinen Badeurlaub lohnt - aber ja, das tut er! Man ist dort in einer völlig neuen Welt, egal ob Pflanzen, Berge, Umgebung - alles schaut anders aus. Und mit dem ersten Blick auf das klare und türkisfarbene Wasser ist man sich sicher: Der Urlaub ist ein Traum. Das Le Mauricia ist schön im Halbkreis der Bucht von Grand Baie eingebettet. Auf der einen Seite geht es zu Fuß in den Ort, auf der anderen Seite liegt direkt das Hotel Royal Palm - wer es nicht kennt: Hier steigen gerne die Hollywood-Celebrities ab. Wir hatten das Vergnügen unseren Heliflight von dort zu starten - mehr dazu gleich noch... Besonders nachts ist die Lage in der Bucht sehr schön, da man die beleuchteten Häuser und Boote sieht und nicht nur aufs schwarze Meer starrt. Aber auch tagsüber am Strand ist es einfach absolut entspannend, den kleinen Booten zuzuschauen, die Berge im Hintergrund zu sehen, in denen sich die Wolken fangen, dazu immer noch dezent leise Hintergrundmusik des Hotels (französische Schlager), ein sanfter Wind... Urlaub pur. Und nun zum Heliflight, den wir uns zu unseren Flitterwochen gegönnt haben: Buchen kann man die Rundflüge bereits von Deutschland aus über die Homepage von Air Mauritius, wir haben den Flug aber erst vor Ort bei unserem TUI-Reiseleiter Berty Jean-Baptiste gebucht, was sich als bessere Option herausgestellt hat. Berty konnte direkt mit den Angestellten dort unsere Wunschroute absprechen und kurzfristig nach Wetter einen Termin für uns vereinbaren. Wir haben 45 Minuten gebucht, Kosten ca. 640 Euro, Bezahlung mit Kreditkarte möglich. Ein Rundflug um die ganze Insel dauert ca. 1 Stunde, Kosten ca. 800 Euro, da fliegt man dann die komplette Küste ab. Wir wollten aber gerne übers Inland fliegen, deshalb der kürzere Flug. Normalerweise muss man dann noch auf eigene Kosten den Transfer zum Flughafen organisieren, von wo die Helicopter abfliegen. Berty konnte allerdings für uns arrangieren, dass wir direkt gegenüber vom Hotel Royal Palm fliegen konnten - sprich 50 Meter über die Straße zum Hotel, mit Wachschutz-Geleit durchs Promihotel gelaufen, im Warteraum auf Sesseln gesessen, auf denen vermutlich auch schon George Clooney, Cameron Diaz und Co. gewartet haben... da fühlt man sich dann schon richtig gut. Und wenn dann der Heli einfliegt und man von allen Seiten hofiert wird, ist das schon wirklich ein Abenteuer. Unsere Route führte uns vom Hotel Royal Palm, Fotostopp beim Le Mauricia, Westküste bis Port Louis, dann quer übers Inland (Berge, Vulkane, Schluchten, Zuckerrohrfelder...) bis hin zur Ile aux Cerfs und dann wieder die Ostküste hoch, vorbei am Cap de Malheureux zurück zum Royal Palm. Ein absolut perfektes Erlebnis, das uns ewig in Erinnerung bleiben wird. Hier nochmal ein dickes Dankeschön an Berty: Das hast du toll gemacht! Unsere Landausflüge führten uns zu folgenden Zielen: Cap Malheureux / Kirche (die mit dem roten Dach von den Postkarten) - einfach in den Bus setzen, umgerechnet 50 Cent zahlen und dort hin fahren. Der Schaffner sagt einem rechtzeitig die Station, an der man raus muss. Ist komplett in ca. 2-3 Stunden zu schaffen, lohnt sich nicht, länger zu verweilen. Optisch zwar sehr schön, aber eben nur zum kurz Anschauen und fotografieren. Pamplemousse Garden / Aventure de Sucre - mit dem Linienbus zum Botanischen Garten (schöne Pflanzen, sehr viele öffentliche Toiletten), danach zu Fuß (oder besser mit dem Taxi, ist sehr weit) zum Aventure de Sucre (Zuckerrohrfabrik mit Museum). Ganz nett, wenn es einem langweilig ist. Aber wenn man nicht allzu sehr an Botanik interessiert ist, muss es auch nicht unbedingt sein. Ist eher was fürs gute Gewissen, dass man nicht die ganze Zeit nur im Hotel war. Ile aux Cerfs - über GBTT (Grand Baie Travel Tourism) im Ort gebucht - 25 Euro pro Person für einen Ganztagesausflug "Taste of Paradise". Morgens wird man am Hotel abgeholt (Bus für ca. 10 Personen), an die Ostküste gefahren, dort mit einem kleinen Boot zur Ile aux Cerfs kutschiert, Aufenthalt dort ca. 2 Stunden, danach Bootsfahrt zu einer einsamen Lagune, dort Mittagessen mit frisch gegrilltem Fisch, Hähnchen, Salat, Brot und gebackenen Bananen als Nachtisch, alles sehr lecker und gut verträglich. Als Getränke sämtliche Softdrinks und selbstgebrannter Rum. Dann mit dem Boot zum Wasserfall und von dort wieder zurück zur Ile aux Cerfs, nochmal 2 Stunden Aufenthalt, dann wieder Abholung und Heimfahrt. Der Ausflug ist für diesen Preis absolut empfehlenswert! Auch wenn die Ile aux Cerfs als Touristeninsel verschrieen ist, so hat man dort doch die Gelegenheit, einmal die paradiesischen Strände zu sehen, die man von Postkarten kennt. Sollte man also machen! Im September war es dort auch noch relativ leer, so dass wir wirklich lange Zeit auch alleine am Strand waren. Hotel Le Cannonier - das Partnerhotel vom Le Mauricia kann jederzeit besucht werden, gebuchtes AI gilt dort ebenso. Wir haben uns dort einen schön entspannten Strandtag gemacht - einfach mit dem Taxi hinfahren, einfache Fahrt ca. 1200 Rupien. Der Strand ist viel weitläufiger als am Le Mauricia, da das Le Cannonier ziemlich verlassen liegt. Die Anlage an sich wirkt allerdings weniger gepflegt als im Le Mauricia, z. B. haben wir dort auf den Toiletten Schimmel entdeckt und die Auflagen für die Strandliegen waren auch schon etwas vergammelt. Aber dafür hat man eben einen langen Strand und ganz viel Ruhe. Grand Baie - eignet sich perfekt für einen abendlichen Bummel oder einfach nur, um Besorgungen zu erledigen. Großer Super-U, in dem es wirklich einfach alles gibt (und ich meine alles, da kommt auch bei uns in Deutschland kein Supermarkt ran), mehrere kleine Reisebüros, Bekleidungs- und Souveniergeschäfte, Restaurants, Bars (unser Helipilot hat uns den Banana Beach Club empfohlen, wir waren allerdings nicht drin). Am GBTT rechts in der Seitenstraße ist das Shantigiri Aryuveda Spa - ein indisches Pärchen, das dort Massagen anbietet. Ausstattung der Räume nicht mit Deutschland vergleichbar, aber die Behandlungen sind sehr sehr günstig und technisch top. Wir hatten uns bereits von Deutschland aus per E-Mail eine Indian Massage gebucht, die wirklich gut war. Eine Stunde Massage ca. 20 Euro. Wir würden allerdings empfehlen, eigene Handtücher für die Liegen mitzubringen, weil diese schon ein bisschen schmuddelig gewirkt haben. Ist eben nicht Europa.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Strand ist schön angelegt, allerdings aufgeschüttet, was uns aber nicht gestört hat. Feiner Sand, der etwas mit Korallen und Vulkansteinen durchsetzt ist. Man kann aber barfuß laufen und benötigt keine Schwimmschuhe, was z. B. im Le Cannonier nötig ist. Das Wasser war super sauber, trotz der vielen Boote, absolut klar und wunderschön türkisfarben. Die Liegen an Strand und Pool machen einen sehr gepflegten Eindruck und sind auch sehr bequem gepolstert. Strandtücher bekommt man täglich kostenlos am Bootshaus im Tausch gegen Voucherkarten, die man beim Einchecken an der Rezeption bekommt. Am Bootshaus kann man sich dann auch für die diversen Wassersportarten anmelden, die man alle kostenlos nutzen kann. So haben wir z. B. einen Glasbodenboottrip gemacht (Fische füttern und Korallen sehen) und sind abends bei Sonnenuntergang mit dem Tretboot durch den Hafen von Grand Baie gefahren.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(20)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Iris
    Alter:31-35
    Bewertungen:1