Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Tim & Jessy (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2011 • 1 Woche • Strand
Über Geschmack lässt sich streiten.
4,0 / 6

Allgemein

Zu Beginn geht es mit einem Bus (bei uns war es ein relativ kleiner Bus, insgesamt mit 12 Sitzplätzen) Richtung Hotel, wobei je nach Lage zunächst einmal andere Urlaubsorte /Hotels angefahren werden. Der Bus ist klimatisiert und nicht von ,,anno dazumal“. Alles in allem ist die Fahrt recht rasant und rasch erledigt (bei uns waren es ca. 35min. vom Flughafen bis zum Hotel und wir waren die letzten!!!). Ist die Fahrt zu einer günstigen Tageszeit, kann man diverse schöne Sachen entdecken und der Urlaub hat begonnen. Der Aufenthalt im Stella Maris gestaltete sich als sehr erholsam und unkompliziert. Die Mitarbeiter an der Rezeption konnten sehr gut deutsch und haben immer versucht, einem den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. In der Hotellobby gab es 2 Internetzugänge, wo bei ich mit meinem I-Phone nur einen der beiden benutzen konnte. Direkt in dem Hotel gibt es einen Europcar-Vertreter der einem mit Vergnügen Sonderangebote unterbreitet. Er hat zwar eine merkwürdige Art und scheint etwas kauzig zu sein, aber die Autos sind natürlich in sehr gutem Zustand. Wir konnten ein Sonderangebot genießen, bei dem wir für eine Miete von 3 Tagen einen Preis von 165€ bezahlten. Die Kaution in Höhe von 100€ konnten wir bar hinterlegen. Der Fuhrpark ist sehr neu und die Autos sind wirklich gut gewartet. Wir empfehlen an dieser Stelle auf jeden Fall einen Tag mit dem Auto Ibiza zu erkunden. Tipps für Örtlichkeiten gibt es am Ende. Es gibt viele Dinge zu entdecken, man möchte meinen, dass man mit drei Tagen Auto auf Ibiza alles gesehen haben müsste, dem ist aber nicht so. Bis heute fehlt uns noch die ein oder andere kleine Ecke. Die Anlage empfanden wir als gepflegt und sehr ordentlich. Sie wurde auch regelmäßig bewässert. Die Pools in der Anlage empfanden wir als ungünstig platziert und zu klein,enn man bedenkt,wie groß die Anlage ist. Zwar ist der „Wasserfall-Pool“ ein Highlight aber dafür auch mitten an der Bar gelegen, so das ein Bewegen im Pool, ohne sich beobachtet zu fühlen ,nicht möglich ist. Ein kleines Problem ist nur, dass die Reinigungsanlage des Pools direkt neben der Bar und auf dem Weg zum Restaurant liegt und sich von dort aus wirklich stark unangenehme Gerüche verteilen. Direkt neben dem „Wasserfall-Pool“ ist ein Kinderpool welcher sich hervorragend dazu eignet, den Kleinen das Schwimmen beizubringen. Der dritte und letzte Pool befindet sich auf einem Plateau etwas abseits gelegen, über dem Hauptweg drüber weg. Auf jeden Fall lässt es sich hier angenehm im Pool schwimmen. Bei allen Pools und den dortigen Liegen gilt leider die Devise: „ Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss sehen was für ihn übrig bleibt.“ was aber eindeutig an uns deutschen Urlaubern liegt und nicht am Hotel! Wer sich hier also einen besonders angenehmen Platz organisieren möchte, mit Schirm und Tischchen, sollte schon vor dem Frühstück seine Handtücher treffsicher auf die gewünschte Liege schleudern. Im allgemeinen sind genügend Liegen und Schirme vorhanden. Beim Ruhepoolgibt es sogar die Möglichkeit auf eine Aussicht über die Bucht bei San Antoni (also Meer-Blick). Ein großer Spielplatz in der Mitte der Anlage bietet Kindern genügend Abwechslung zum „Pool-Leben“ und eine kleine Minigolfanlage bietet neben Tennisplätzen und einem Basketballplatz eine kleine Abwechslung zum Herumliegen. Alles in allem ist es eine schöne Anlage, welche viel Potential aufweist. Erholung ist garantiert, auch wenn man sieht, dass sie Anlage schon etwas älter ist. Abfahrt: Die Abfahrt gestaltete sich als relativ unkompliziert. Wer des nachts aufbricht, bekommt Zugriff auf ein ,,kleines“ Frühstücksbuffet und kann sich so für die Fahrt bis zum Flughafen stärken. Nicht alle Hotels bieten so etwas an! Alles in allem ist Ibiza wirklich eine Reise wert und das Hotel ist bis auf wenige ,,Marotten auch zu empfehlen. >Hier noch mal ein paar Ideen als Ziel (ob nun mit oder ohne Auto :)) Cap Negret : Dort führt eine wunderschöne Straße hin, welche serpentinenartig durch die Berge läuft, ein Traum für alle Autofahrer, nichts für Leute, denen schnell schlecht wird. Platja d' en Bossa : Langer Sandstrand, viele Bars, Betten die am Strand dazu einladen die Seele baumeln zu lassen, Jetski-Verleih diverse andere Möglichkeiten vorhanden. Eivissa : Gerade die Altstadt ist wirklich sehenswert und viele Geschäfte laden zum Bummeln ein. San Antoni: Uns hat das durchfahren gereicht.-Allerdings waren wir Abends da und es war eher ein Slalom um betrunkene Jugendliche und Engländer,sprich, der Fahrer muss wach sein und aufmerksam fahren, der Beifahrer hat Gelegenheit den südländischen Abendflair über ein offenes Fenster einzufangen.) Cala Gracio: Wunderschöner Strand, der vom Hotel aus schnell zu erreichen ist und zum Erkunden einlädt. Wir empfehlen besonders: Sonnenuntergang am Meer (Hotel rechts verlassen, zweite straße links, dann bis es nicht mehr weiter geht rechts, an einer Entsalzungsanlage vorbei.. Ein klein wenig klettern und sich einen schönen platz in Richtung Westen suchen. Einfach einmalig!!! Wir hoffen, dass unsere Beurteilung euch geholfen hat und wünschen euch viel Spaß beim Aussuchen eures Urlaubsortes!


Zimmer
  • Schlecht
  • Die Zimmer sind auf dem gesamten Gelände in Häusern verteilt. Zum einen sind es Häuserblöcke von bis zu 4 Stockwerken, mit einem Balkon. Zum anderen sind es runde Häuser in denen sich auf 2 Etagen 15 Wohnungen verteilen. Die oberen Etagen haben zwei Zugänge und von jedem Zugang sind 3 Appartements erreichbar. Da es sich um eine rundliche Bauform handelt, sind die Zimmer tortenstückartig geschnitten und haben einmal ein Wohn- und Schlafzimmer, direkt im Eingang und im hinteren Bereich, zur Mitte des runden Gebäudes ein Badezimmer. Dementsprechend, liegen alle Bäder eines Hauses rund um die Mitte verteilt und es ist trotz derWände keine wirkliche Privatsphäre vorhanden, da alles sehr geräuschanfällig ist. Bedingt durch diese extravagante Bauform gibt es nur eine Wand mit Fenstern. Die Tür zum Appartement ist ebenfalls eine Glastür, die dafür sorgt, das mehr Licht einfällt, aber auch neugierige Blicke nur von dauerthaft zugezogenen Gardinen verhindert werden können. Durch die geringe Anzahl von Fenstern gibt es einen gewissen Lichtmangel im Zimmer, dieser kann von insgesamt 5 Glühbirnen nicht wirklich bekämpft werden. Sind dazu auch noch die Gardinen zugezogen, um Blicke draußen zu halten, gleicht das Zimmer eher eine Höhle als einem Appartement. Positiv daran ist, das die Fenstervorhänge nicht nur Licht und Blicke draußen behalten, sondern auch die warme Luft. So kann die Klimaanlage des Nachts ausgeschaltet werden und man kann entspannt einschlafen. Die Zimmer sind aber sauber und in relativ gutem Zustand (unser Kühlschrank war nicht angeschlossen weshalb sich das Tauwasser bei Bezug des Zimmers bereits als riesen Pfütze im Zimmer verteilt hatte-ärgerlich!). Die Betten sind nicht unbequem aber auch nicht sonderlich hochwertig. Bei Schlafmangel empfiehlt sich ein Nickerchen am Pool. Der Fernseher ist relativ klein, aber etwas mehr deutsche Sender könnte es schon geben. Neben ARD und ZDF konnten wir Sat1, RTL und WDR empfangen, 3Sat und SWR gab es auch. Sender wie Pro7, Kabel 1 oder RTL II, hätten uns das ein oder andere Abendprogramm an der Bühne erspart. Allerdings ist man natürlich auch nicht zum Fernsehen in den Urlaub geflogen!!!


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Vorweg: Essen ist eine Frage des Geschmackes und darüber lässt sich streiten. Also das Essen. Was soll ich dazu sagen? -Wir waren enttäuscht! Unser erstes Essen war ein Abendessen, bei dem sich in einer Sauce ziemlich schnell Fliegen präsentierten. Am nächsten Morgen gab es Croissant mit Ameisen-Beilage, auch nicht besonders angenehm und der Appetit war uns erstmal vergangen!!! An den darauffolgenden Tagen präsentierte sich unser Essen zwar weniger lebendig, dafür aber auch nicht viel besser. Mit einer Ausnahme, für all inclusive - Bucher gibt es ein wirklich gutes Mittagessen, mit Pommes und anderen genießbaren Dingen. Über die Zubereitung gibt es gar nicht mal so viel zu „meckern“ eher die Tatsache, dass die Auswahl der Hauptgerichte nicht die größte war, ist schade. Man konnte zwischen 3 Hauptgerichten und 3 Beilagen wählen. Dafür blieb an eine großen Salatbar generell kein Wunsch offen und auch der Nachtisch war generell vielfältig. Das Essen wurde immer schnell nach gelegt so dass man nicht lange auf frische Gerichte warten musste. Der Restaurant-Service war sehr fleißig und ordentlich, manchmal ein wenig übermotiviert, wo sie uns doch glatt volle Gläser und Teller samt Besteck vom Tisch genommen haben, obwohl wir uns nur ein Salatteller zusammen stellen waren.


    Service
  • Eher gut
  • Wurde bereits im oberen Teil unter dem Thema ,,Hotel allgemein" erwähnt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel ist an einen Hang gebaut, das bedeutet, den ein oder andere „Steilhang“ gilt es zu erklimmen, nasse Flip Flops stellen dabei ein ungeahnt gemeines Hindernis da und sollten nicht gerade das Schuhwerk erster Wahl sein. Das Hotel liegt nördlich von Sant Antoni, was eine angenehme Lage dastellt, sofern man nicht auf allzu viel Trubel aus ist. Die Städte Sant Antoni und Eivissa (Hauptstadt) bieten für solche Interessen genügend Gelegenheit und sollen mit einer Buslinie (wir haben es nicht ausprobiert) ganz gut zu erreichen sein. Ein Busticket kostet 1, 45 € Das Meer ist in Sichtweite und lediglich durch 15-20 min. Fußweg vom Hotel entfernt. Man geht dabei auf dem Weg zum Meer nur bergab.,auf dem Rückweg logischerweise „nur“ bergauf. Man sollte also nicht zuviel ,,Gepäck“ dabei haben, da der Aufstieg sonst erheblich lange dauern kann. Die Bucht Cala Gracio hat durch einen sehr sauberen Sandstrand einen angenehmen Einstieg ins Wasser. Das Wasser ist sehr sauber und klar, es lädt zum Schnorcheln ein! (Taucherbrille und Schnorchel nicht vergessen! Wer sich erst vor Ort entscheidet oder es mal ausprobieren mag, Equipment gibt es auch im Lädchen im Hotel zwischen 12€ und 23€ kostet es dort). Wer sich eine kleine Kletterpartie zutraut, kann so an der linken Seite entlang ungeahnt schöne Aussichten genießen. Auch hier gilt es an festes Schuhwerk zu denken. Zu dem wird die Kletterpartie mit einer etwas glatteren Stelle auf dem Gestein vorne vor der Bucht belohnt, dies lädt dazu ein, dort im Wind bei leichtem Wellenrauschen die Sonne zu genießen oder direkt von dort die Buch zu erforschen. Aber Vorsicht, nicht ohne Badeschuhe!!!


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Animateure waren durch weg stets bemüht für gute Stimmung zu sorgen. Auf unseren Aufenthalt bezogen, können wir lediglich das abendliche Programm bewerten, da wir an anderen Aktivitäten nicht teilgenommen haben. Nach dem Abendessen, beginnt ,,RUN“ auf die Sitzplätze rund um die Bühne. „Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss sehen was für ihn übrig bleibt“ ist auch hier das Motto. Die Kinder, welche zuvor eine „Show“ bekommen, sitzen in der ersten Reihe und nutzen jede Pause um auf der Bühne hin und her zu rennen. Wer meint, dass Kleinkinder um 22.00 Uhr ins Bett gehören, ist fehl informiert. Zwischen der Kindershow und dem „Erwachsenenprogramm“ (Zum Teil nicht viel anspruchsvoller – Ein Sketch, der ausschließlich mit den Worten „Na na, und Naanaa und nanna nananana“ aufgeführt wird und dessen Pointe darin besteht, eine Torte ins Gesicht geklatscht zu bekommen, lässt in einem die Frage kommen, ob man nicht doch noch im Kinderprogramm sitzt.) finden ab und zu Tiershows mit anschließendem Foto statt, 10€ pro Bild ist zwar relativ teuer, aber dafür hat man eine schöne Erinnerung an eine Begegnung mit seltenen Tieren. Das Programm, welches von den Hotel-Animateuren aufgeführt, wurde fiel bei uns beiden so hart es auch klingen mag, eindeutig unter die Kategorie: „Kein Applaus für ...“, man muss dazu sagen, dass vom restlichen Publikum auch gute Aufführungen wie eine Vogelshow oder ein professioneller Zauberer mit wenig Applaus belohnt wurden.,weshalb es bei diesen abendlichen Shows stimmungstechnisch stets unter dem Begeisterungslevel blieb, das Passagiere heutzutage aufbringen, wenn der Pilot eine passable Landung vollbracht hat. Alles in allem, ist das Programm auf die eine oder andere Weise recht amüsant. Doch mit zu hohen Erwartungen sollte man sich nicht an die „Show-Bühne“ begeben. Dies liegt unserer Meinung nach an den etwas unmotivierten Animateuren, die den Eindruck erwecken dass sie weder Lust noch Spaß an der ganzen Sache haben. Zusatz: (Falls die Animation des Stella Maris diese Beurteilung lesen sollte, ,,Großer Applaus für... ist nicht zu übersetzen mit „Big hands for...“ ) :)


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Juni 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Tim & Jessy
    Alter:19-25
    Bewertungen:1