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Albert & Karin (36-40)
Verreist als Paarim Oktober 2010für 3-5 Tage

Traumhaftes Camp

6,0/6
Das Camp kann in allen Belangen nur mit Superlativen wie einzigartig, traumhaft, etc. beschrieben werden. Wir werden uns aber trotzdem um eine objektive Bewertung bemühen. Jeder Einzelne im Camp ist bemüht, den Aufenthalt für die Gäste so angenehm und unvergesslich als möglich zu gestalten.

Der Flug von Mombasa, mit Zwischenlandung im Amboseli Nationalpark, dauert ca. zwei Stunden. David, unser Guide, begrüßte uns am Keekorok Airstrip mit einem hervorragenden Glas Chardonnay. Nach dem Kennenlernen, an dieser Stelle herzliche Grüße an unsere Schweizer Mitreisenden, bestiegen wir unseren Jeep und es ging gleich einmal auf Pirschfahrt in Richtung Camp. Ein Wort zum Fahrzeug. Das Mara Bushtops Camp ist eines der ganz wenigen Camps, die mit offen Wagen fahren, dadurch wird das Erlebte noch um einiges verstärkt. Die Autos sind mit zwei Reihen zu je drei Sitzplätzen und einer Reihe mit zwei Sitzplätzen ausgestattet. Allerdings bleibt der Mittelsitz immer frei d.h. man ist max. zu sechst.

Im Camp angekommen, wird ein herzlicher Empfang mit allen nötigen Informationen abgehalten. Durch die Hanglage des Camps, können von den Terrassen der zwölf Zelte Tiere beobachtet und der Sonnenaufgang genossen werden. Außerdem gibt es ein beleuchtetes Wasserloch, das zusätzlich Tiere anlockt. In den luxuriösen und liebevoll gestalteten Zelten gibt es nichts das fehlt. Innen- und Außendusche mit flauschigen Badetüchern, zwei Waschbecken, Föhn, Toilette, Kasten, Schreibtisch, Ablagetische und ein traumhaftes Bett. Tagsüber ist das Zelt geöffnet, wird jedoch am späten Nachmittag vom Personal zugezippt. Sollte man Bedenken betreffend kleiner Krabbeltiere im Zelt haben, können wir beruhigen, es ist wirklich sauber, nur ab und zu hatten wir eine Spinne im Zelt. Da es in den Nächten wirklich empfindlich kalt wird (wir schätzen so um die 10-12 Grad) und es natürlich keine Heizung im Zelt gibt, bekommt man am Abend eine Wärmeflasche ins Bettchen. Ab Einbruch der Dunkelheit soll man sich nicht ohne Begleitung im Camp bewegen. Jedes Zelt hat eine Taste die man drückt, wenn man das Zelt verlassen möchte. Einige Minuten später wird man von einem Masai zum gewünschten Ort begleitet.

Der vorhandene Swimmingpool erfrischt nach einer Pirschfahrt schon sehr – sprich er ist kalt. Wenn man das nicht so mag, kann man ein Bad im heißen Hot Tub auf der Terrasse nehmen. Massagen kann man kostenlos – auf der Terrasse oder im Zelt - genießen, allerdings mit Terminvereinbarung.

Die Gastronomie ist eine Wucht. Die al la Carte Gerichte werden immer frisch zubereitet, das dauert natürlich seine Zeit. Das Essen wird im oder auf der Terrasse des einzig gemauerten Gebäude serviert. Am Lagerfeuer oder am Kamin kann man den Tag herrlich ausklingen lassen. Beim Verlassen des Restaurants, gibt man die gewünschte Weckzeit für den folgenden Tag bekannt und man wird mit einer Tasse Kaffe oder Tee im Zelt geweckt. Der Kaffee und die Süßigkeiten in der Lobby müssen wir auch noch positiv hervorheben.

Tiere zu sehen ist immer eine Glücksache, wir haben bereits am 2. Tag sehr viel mehr als die Big Five zu Gesicht bekommen wie Krokodile, Straussen, Hyänen, Mungos, Gazellen, Gnus, Giraffen, Zebras, Geparden und Leopard und das fast immer (bis auf die Krokos) im Abstand von wenigen Metern. Auch das Mittagessen beim ganztägigen Gamedrive wurde liebevoll mitten im Busch aufgebaut und war sehr umfangreich.

Bei der Sundowner-Pirschfahrt wird im Busch ein Lagerfeuer angezündet. Bei eim guten Glas Wein oder was man sonst will, kann man das letzte Licht des Tages in romantischer Stimmung genießen.

Handyerreichbarkeit ist gegeben. Man wird aber ersucht, das Gerät in den öffentlichen Bereichen nicht zu nutzen, was wir als sehr, sehr gut empfanden. Die Stromversorgung ist rund um die Uhr gesichert.

Tipp: Dieses Camp ist geeignet für Personen, die auch in der Wildnis nicht auf einen gewissen Luxus verzichten wollen. Unbedingt ausreichend warme Kleidung mitnehmen, sowohl für die Nächte als auch untertags bei den Pirschfahrten. Obwohl untertags die Temperaturen sehr angenehm sind, ist der Fahrtwind doch recht kühl. Als Objektive für die Fotokamera empfehlen wir eines mit „normaler“ Brennweite und ein Teleobjektiv (bis 400 mm) obwohl man manchmal näher an die Tiere herankommt als man glaubt.

Zimmer6,0
Ausstattung des Zimmers (TV, Balkon, Safe, etc.)6,0
Größe des Badezimmers6,0
Sauberkeit & Wäschewechsel6,0
Größe des Zimmers6,0
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Deluxe
Ausblick:zur Landseite

Service6,0
Rezeption, Check-in & Check-out6,0
Fremdsprachenkenntnisse des Personals6,0
Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft6,0

Gastronomie6,0
Vielfalt der Speisen & Getränke6,0
Sauberkeit im Restaurant & am Tisch6,0
Atmosphäre & Einrichtung6,0
Geschmack & Qualität der Speisen & Getränke6,0

Sport & Unterhaltung6,0
Freizeitangebot (Sauna, Tennis, Animation, etc.)6,0
Zustand & Qualität des Pools6,0

Hotel6,0
Zustand des Hotels6,0
Allgemeine Sauberkeit6,0
Familienfreundlichkeit6,0

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gut
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3-5 Tage im Oktober 2010
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname:Albert & Karin
Alter:36-40
Bewertungen:44
NaNHilfreich