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Werner (66-70)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Dezember 2012 • 2 Wochen • Strand
Unser miserabelstes Hotel in der Türkei.
2,2 / 6

Allgemein

Im Hotel bei der Ankunft wurden wir gebeten, im Foyer Platz zu nehmen, man hat uns unsere AI-Bändchen umgebunden, wir haben den Meldeschein ausgefüllt und ein Kellner hat sofort nach Getränkewünschen gefragt, die sehr schnell gebracht wurden. Von außen macht das Hotel einen guten Eindruck, die Lobby ist riesig und mit schwerem Möbel bestückt, insgesamt allerdings etwas nüchtern. Die in der Lobby integrierte Bar ist zwar klein, das Personal allerdings sehr rührig. An der Rezeption haben wir immer Auskunft erhalten, wenn auch manchmal etwas spärlich. Die Ausschlderungen sind in Ordnung und man findet sich rasch zurecht. Das Haus soll in der Landeskategorie 5 Sterne haben. Da ich die Kriterien hierfür nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob das zu Recht ist oder nicht. Ich erwarte aber von einem 5-Sterne-Hotel, vor allem wenn das die höchste Kategorie des Landes ist, etwas mehr Perfektion und Leistung. Dass im Winter das Gesamtangebot nach unten gefahren wird, ist bekannt, dafür ist der Preis günstiger. Wenn aber das Sparangebot derart zu Lasten der Gäste und des Personals geht, ist das Management zu hinterfragen. Eine Empfehlung für dieses Hotel kann ich in keinem Falle aussprechen und ich selbst werde dieses Hotel auch nie wieder aufsuchen. Für diese Leistung war auch der günstige Preis zu teuer. Für denselben Preis sind wir schon deutlich besser untergekommen. Die beste Zeit, dorthin zu gehen: Nie!


Zimmer
  • Schlecht
  • Die Gänge vor den Zimmern waren mit Teppichboden belegt, es war allerdings kein Glattstrich darunter. Ab und zu trat man in ein „Schlagloch“. Die Zimmer waren recht klein mit kleinem Balkon zum Pool. Zwei Betten, ein Sessel, ein Stuhl und ein kleiner Beistelltisch, der eher als Stolperfalle fungierte. Der Ferseher bot 8 deutsche Programme. Die Ausleuchtung war eine Katastrophe. Neun Sparfunzeln im Zimmer verteilt und ich hatte Probleme, am Abend ein Buch zu lesen. Die stilistischen und Schmuckelemente incl.Fototapete waren sehr interessant. Die Wände waren sehr dünn und nicht schallisoliert, wir haben von unseren Nachbarn, die etwas lauter gesprochen haben, fast jedes Wort verstanden. Das Badezimmer/WC hatte ausreichend Ablagefläche, die Dusche war „ebenerdig“. Allerdings lag der Abfluss etwas höher als der Rest, sodass das Wasser nie vollständig abfließen konnte. Die Beleuchtung im Badezimmer war zum Rasieren ausreichend, zum Schminken unmöglich, ebenso die Spiegel, die viel zu weit weg waren. Ein Lüftungsventilator wird zwar beim Einschalten des Lichtes aktiviert, läuft aber beim Ausschalten nicht weiter. Zeitweilig roch es etwas schimmelig, was bei der miserablen Belüftung und dem ständigen stehenden Wasser auch nicht verwunderlich ist. Während des ganzen Aufenthaltes wurde in vielen Zimmern renoviert, gehämmert, gebohrt und geklopft. In der zweiten Woche gab es hektische Aktionen in vielen Zimmern wegen Wasserschäden. Da lief es aus den Duschen in die Zimmer, im obersten Stock soll es durch das Dach geregnet haben. Am Eingang mußte der Regen durch Sandsäcke abgehalten werden, nach innen zu laufen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Die Gastronomie war ein Kapitel für sich. Es gibt einen riesigen Saal, der allerdings schon ziemlich abgewirtschaftet ist. Tapeten hingen lose von den Wänden, Raumteiler in Form von Arabesken waren zum Teil mehrfach gebrochen und stümperhaft verklebt, an den Fenstern lag unten ein Heer von toten Fliegen, die nie entfernt wurden (von wem auch?), die Sitzbezüge waren zum Teil richtig widerlich verschmutzt. Und das alles nach 6 Monaten. Die Kaffeemaschinen waren zeitweilig defekt oder wurden gegen Ende auch deaktiviert. . Die Buffet-Inseln waren reichhaltig bestückt, allerdings täglich nach dem gleichen Lageplan. Das macht das Auffinden der Speisen einfacher. Das kalte Buffet war soweit in Ordnung. Das warme Buffet zeigte aber eine deutliche Tendenz zu kalten Speisen, sie wurden nicht korrekt warm gehalten. Kaltes Gemüse „sehr al dente“ ist nicht jedermanns Geschmack. An der Warmtheke gab es sieben Ausgabestationen besetzt mit zwei, im Notfall mit drei Köchen. Das führte dazu, dass die Köche permanent ihre Position wechseln mussten und dass daddurch das Essen in den seltensten Fällen noch ausreichend warm war. Die Vielfalt der angebotenen Speisen im Warmbereich war doch recht einfallslos. Kalte Leber, kalte Köfte, kalte Pute oder Lamm und Hühnerknochen mit etwas Fleisch, ebenfalls kalt, im täglichen Wechsel, fetttriefende Pommes täglich, ebenso kalte Lahmacun. Insgesamt gesehen doch eine ziemliche Zumutung für Gäste, die in einem 5-Sterne-Hotel (auch bei Landeskategorie!) eine entsprechende Küche erwarteten. Für zwei oder drei Tage kann man das aushalten. Für zwei Wochen—unmöglich. Das Dessertbuffet war reichhaltig und typisch türkisch süß. An Obst gab es Granatapfel, Apfel, Orangen, Mandarinen und Birnen. Sogar Quitten lagen dort, aber wer isst schon rohe Quitten? Anderes Obst wie Kiwis, Bananen, Trauben oder ähnliches gab es nicht. Fehlanzeige. Es gibt dann noch drei weitere Restaurants mit Anmeldung. Italienisch, mexikanisch und türkisch (???). Alle diese Restaurants hatten aber nur einmal pro Woche offen, das mexikanische gar nicht. Wir hatten nur die Chance ein Mal das türkische Restaurant zu besuchen. Es gab eine vorgegebene Speisenfolge, die auch, da es zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam losging, auch zügig nacheinander serviert wurde. Die Speisen unterschieden sich nicht wesentlich zu denen im Speisesaal.


    Service
  • Schlecht
  • Das Servicepersonal ist sehr bemüht. Man merkt jedoch, dass der Kostendruck sehr hoch sein muss. Die Kellner kommen oftmals nicht mehr nach. Ein Lächeln vom Servicepersonal ist eine Seltenheit. Spannungen innerhalb des Personals sind manchmal fast greifbar zu spüren. In unserer zweiten Woche gab es deutlich weniger Gäste, worauf das Hotel mit einer deutlichen Reduzierung des Personals reagiert hat. Einerseits vom wirtschaftlichen verständlich, andererseits wird man so dem Gast nicht gerecht. Die Bar zeigte keine guten Leistungen, obwohl das Personal sehr bemüht war, von einem professionellen Barbetrieb aber keine Ahnung hatte. Die einzelnen Cocktails erfreuten sich jeweils einer Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten und sahen immer anders aus. Allerdings schneckten sie alle so ziemlich gleich, egal was man bestellte, was wahrscheinlich daran lag, dass alle Spirituosen, mit Ausnahme des Raki fast alle ähnlich schmeckten. Das Zimmerpersonal war total überfordert. Sie hatten einfach nicht die erforderliche Zeit zur Verfügung. Man kam teilweise erst abends gegen 17:30 Uhr, um dann in 5 Minuten das Bett zu machen, die Handtücher zu wechseln und das Toilettenpapier aufzufüllen. An Reinigung selbst war da nicht mehr zu denken. Da hat nicht mal mehr der Bakschisch gewirkt.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt ziemlich einsam, nichts außenrum als nur Landschaft. Über der Straße ist ein kleiner See mit einer Uferpromenade, die allerdings nur bei schönem Wetter begehbar ist. Der Ort Titreyengöl liegt hinter dem See. Zum Meer sind es am See entlang etwa 700 Meter, allerdings liegt der hoteleigene Strand weiter weg (auch die nicht direkt am Meer gelegenen Hotels haben eigene Strandabschnitte mit Bar- und Restaurantbetrieb), aber es fährt mehrmals am Tag ein Shuttle, allerdings nicht im Winter. Wegen der recht hohen Zahl der Gäste und dem sehr guten Wetter in der ersten Woche wurde der Shuttlebetrieb wieder aufgenommen. Um den Weg zum Strand zu Fuß zu finden, sollte man einmal mit dem Shuttle fahren. Der Fußweg beträgt etwa 2 – 2,5 km. Da das Hotel quasi im Niemandsland liegt, ist man gezwungen, mit dem Dolmus zu fahren, um etwas anderes zu sehen. Der Ort Titreyengöl ist recht klein, die meisten Geschäfte haben auf Winter geschaltet, fast alle Hotels sind geschlossen und es zeigt sich eine rege Bau- und Renovierungstätigkeit. Man kann vom Hotel am See entlang zum Meer und dann an der Strandpromenade entlang recht einsam spazieren gehen und braucht für Hin und Zurück etwa 1 ¼ Stunden. So hat man wenigstens etwas Bewegung. Bei Regen sind jedoch Teile des Weges unter Wasser.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gab auch ein Animationsprogramm. Dart 2 Mal täglich am Pool, bei Regen in der Lobby, Boccia auf der Wiese, Tischtennis, Türkisch-Kurs. Und das wars schon. Die Abendanimation brachte nichts Aufregendes und war auch schnell zu Ende. Die Ausflugsprogramme sind für Gäste, die schon öfters in der Region waren, auch nicht mehr so prickelnd. Der Spa-Bereich war kühl und dadurch unangenehm. Vor allem der Ruheraum. Die Anwendungen wurden schnell und recht lieblos „abgearbeitet“, gefolgt von einem Verkaufsgespräch durch den Spa-Leiter mit dem Ziel, möglichst viele Anwendungen zu verkaufen. Ein Nein wurde nicht akzeptiert und ich musste schon recht deutlich das Verkaufsgespräch beenden. Maniküre und Pediküre erschöpften sich im Abschneiden der Nägel und mit dem Feilen unvollendeter Rundungen. Der Aussenpool wurde wegen des recht kalten Wassers nicht benutzt und der Innenpool war recht kalt. Das Thermometer zeigte 23 Grad Raumtemperatur, die Wassertemperatur lag deutlich drunter. Ein Internetcafe war auch vorhanden, allerdings war es im „Game-Center“ untergebracht. Die PCs waren in eider duklen Ecke, die türkische Tastatur kaum lesbar und der Browser ebenfalls auf türkisch. In einem Hotel könnte man wenigstens einen englischen Browser erwarten. Die Stunde kostete 2 Euro. Geöffnet war das Gamecenter erst ab 15:30. Dafür gab es aber auch Tageskarten. Für einen internetzugang für Gäste der absolut falscheste Platz.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Werner
    Alter:66-70
    Bewertungen:2
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Gast, Zunächst möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir uns für Ihren Kommentar entschuldigen. In diesem Sinne bedienen wir Sie auf dem deutschen Markt mit der Sommersaison 2023 mit einem ganz anderen All-Inclusive-Konzept und einer ganz anderen Perspektive, indem wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen und uns weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang bieten wir in unserem neuen Konzept einen 24-Stunden-Speisen- und Getränkeservice, Flaschenbiere, international importierte alkoholische Getränke, weltberühmte Kaffeesorten, kostenlosen Safe und kostenlosen WLAN-Service, der auch am Strand sehr gut funktioniert. Oder besser gesagt, mit einer neuen Perspektive und deutscher Urlaubskultur. Wir sind für Sie da. Gleichzeitig werden wir Sie mit der großen Renovierung, die wir im Winter 2023 durchführen werden, in der Sommersaison 2024 nicht nur mental, sondern auch mit unserem neuen Gesicht begrüßen. Es ist uns eine Ehre, Sie wieder bei uns zu sehen. LRS Hotels Lake River Side Management