Als Ausgangspunkt eines gemischten Bade- und Kultururlaubs gebucht, findet man sich in Legian fast mitten im Trubel, der von Kuta beschrieben wird, wieder. Das sollte man wissen. Allerdings ist das Hotel direkt am Strand und an einem verkehrsberuhigten Weg gebaut, den man zum Strand hin überquert. Kommt man auf das Hotelgelände fällt das typische KutaDrumherum (Gehupe, Händler und Müll) ab. Gästestruktur zu unserer Zeit: 40% Australier, 30% Niederländer, 20% Deutsche und 10% Sonstige. Für Strandurlauber, die gerne etwas Trubel um sich haben und das quirlige Bali hautnah erleben wollen, das Richtige. Für Kulturinteressierte ist das Hotel suboptimal, da die An-/Abfahrtzeiten in die nördlichen Bereiche der Insel, wo man das Meiste sehen kann, sich verkehrsbedingt um Minimum eine Std verlängern. Und die Fahrzeiten sind auf Bali sowieso erheblich. Richtig, was hier mehrfach beschrieben wurde, dass aktuell eine grosse Umbaumassnahme am Restaurant (genau zwischen den beiden Pools) stattfindet, die vermutlich noch den Rest diesen Jahres andauern wird, die uns auch nicht bei Buchung mitgeteilt wurde. Wer reiner Poolliebhaber ist, den wird das massiv stören. Im Ole-Loungebereich zur Strandseite hin bekommt man fast nichts, am Strand sowieso nichts mit und auch in den Hotelzimmern (nicht Bungalows) ist davon nichts zu hören. Gebaut wird tgl. von 9-ca. 18h. Geld: Auf keinen Fall bei den an jeder Ecke lauernden Money Changern Geld wechseln! Die beschriebenen Raten stimmen nicht und werden IMMER mit Provision belegt. Schlimmstenfalls kann man eine kostenfreie Zaubereinlage erleben, wenn plötzlich eben noch abgezählte Scheine fehlen... Wir haben zehn Changer ausprobiert - am Ende zum Spass, um die Zaubertricks zu durchschauen. Bei den blau-roten beschilderten Money Exchange (Kuta Service) geringere Rate aber einwandfrei. EC-Karte geht bei fast jedem Automaten. Rate leicht schlechter, aber sicheres Geld! Kreditkarte immer mit 3% Charge - überall! Auto: Empfehlung, einen Fahrer zu mieten. 50-60€ pro Tag. Hatten fünf Tage einen Fahrer, der deutsch sprach und sehr sicher gefahren ist. Und vor allem auch etwas zu den Tempeln zu erzählen weiss. Automiete selbst auch ca. bei 50€. Selbstfahren, und wir sind sonst auf der Welt immer selbst gefahren, macht hier wegen der "irren" Mopedsituation keinen Sinn. Haben einen Unfall gesehen - da will man berechtigt oder nicht keine Schuld bekommen... Handy: Erreichbarkeit ausser in abgelegenen Gebieten sehr gut. Ab 5€ die Minute nat. oder int. mit dt. Karte. Lokale Prepaidkarten viel günstiger. Einkaufen: Handeln, handeln, handeln... Z.T. ein Fünftel des erstgenannten Preises, fast immer aber die Hälfte möglich. Natürlich nicht bei Getränken, Zigaretten...
Hatten ein Zimmer, keinen Bungalow. Waren zufrieden. Platzmässig mit Gepäck f drei Personen und drei Wochen an der Grenze... Aber das ist ja unser Thema ;-) Möblierung und Klima OK. Kleine Terrasse, oder im OG Balkon. Kostenfrei eine Flasche Wasser p.P. pro Tag und Kaffee/Tee ebenfalls kostenfrei im Zimmer. Minibar vorhanden, Preise hoteltypisch höher.
Wir hatten mit Frühstück gebucht. Hier gab es alles, was wir brauchten. Zu den anderen Restaurants: Insgesamt handelt es sich trotz verschiedener Menü-Karten in verschiedenen Bereichen des Hotels um eine Küche, die alles fertigt. Die mittags von uns bestellten Essen/Snacks waren gut. Preise hoteltypisch deutlich höher als ausserhalb. Das sollte man aber aus Europa kommend kennen. Wir finden das - wenn auch nicht toll - aber normal.
4*-Hotel angemessen. Sehr freundliches, immer lächelndes Personal. Wir haben nur hilfsbereite MA getroffen. Zu beachten, Deutsch spricht hier niemand. Mit Englisch sehr gutes Weiterkommen. Hier und da Service nicht perfekt im Restaurant, aber dafür immer nett und bemüht. Etwas schade fanden wir, dass für einen Arztanruf, den die Rezeption vermittelte, 2,20€ berechnet bekamen. Der Arzt, der kam, sprach sehr gut deutsch und machte einen kompetenten Eindruck. Zimmerreinigung war gut, aber tropentypisch mit "runden Ecken". Über unserem Zimmer gab es einen Wasserschaden, was zu einem Tropfen von der Decke in unserem Bad führte. Wurde aber innerhalb von Stunden repariert und gereinigt. Kompensatorisch f die Restaurant-Baustelle war bis z. 18.07. das Abendessen als Büffet kostenfrei inkludiert. Das fanden wir proaktiv gut. Warum das trotz der unverändert bestehenden Baustelle aber aufgehoben wurde?
Einiges haben wir oben bereits beschrieben. Uns hat sehr gut gefallen, dass das Hotel nach Spaziergängen/Ausflügen und trotz der Baustelle, die uns nicht so störte, wie eine Oase gewirkt hat. Standnähe an wirklich schönem Sandstrand (abgesehen davon, dass es eben kein ruhiger Strand ist), tolles Meer zum Baden und viele Möglichkeiten, ausserhalb des Hotels Essen zu gehen, oder Souvenirs zu shoppen. Wer sich mehr/ausschliesslich f die kulturelle Seite Balis interessiert, sollte allein aus verkehrstechnischen Gründen auf Ubud ausweichen.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Jeden Abend gab es im Hauptrestaurantbereich meist angenehme Live-Musik oder einmal die Woche auch Gamelan-Musik mit Bali-Tänzen - was wir gut fanden, aber nicht viele der Mitgereisten interesssierte. Tai-Chi konnte man morgens mitmachen. Schnuppertauchen im Pool tgl. Tauchschule direkt im Hotel, was Tauchinteressierte freut (allerdings vglw. zu lokalen tlw. besseren Tauchschulen teuer). Shuttle-Service in die Luxus-Mall mehrfach tgl. Zwei Pools mit 28 Grad Wassertemp. und ausreichend Liegen drumherum oder in den Loungebereichen. Strandliegen, die nicht zum Hotel gehören, kostenpflichtig (Verhandlungssache, aber ab 5€ p. Tag und f zwei Liegen + Schirm). Am Strand aber viele Händler, daher blieben wir im Loungebereich des Hotels und sind zum Baden über den Strand.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2012 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Stefan |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 35 |


