- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hotel macht von außen einen sehr guten Eindruck. Es hat 4 Stockwerke ( inkl. Erdgeschoss und + Untergeschoss) und über 30 Zimmer. Die Gästestruktur war war sehr gemischt. Von Jung bis Alt war alles dabei. Durch den vorhandenen Lift und keine Treppen zum Eingangsbereich auch behindertenfreundlich.
Im Zimmer angekommen, welches für ein Doppelzimmer sehr groß und geräumig war, mussten wir Bekanntschaft mit Spinnweben, toten Fliegen und Käfern machen. Als wir dieses an der Rezeption beschwerten, wollte uns die Chefin nicht so recht glauben und machte sich erstmal selbst ein Bild davon. Widerwillig holte Sie dann den Staubsauger und entfernte die toten Tiere, mit der Bemerkung, dass die Zimmer ja erst ab 14 Uhr zu beziehen sind. Komisch, bei unserer Ankunft hieß es doch, das Zimmer sei bezugsfertig. Die anschließenden Tage wurde das Zimmer dann immer gründlich gereinigt. Die Handtücher könnten ruhig mal durch neue ersetzt werden, da sie schon recht ausgefranst sind. Den angepriesenen Safe, haben wir erst nach langer Suche gefunden. Er befand sich in der äußersten Ecke des Zimmers und war vielleicht so groß, wie eine Keksdose. Da unser Zimmer auf Südost-Seite lag, hatten wir immer recht viel Sonne im Zimmer. Zum Glück! Denn wie sich bald raus stellte wurde das Zimmer immer nur Frühs geheizt. Als wir vom Skifahren zurück kamen, war unsere Heizung immer kalt.
Auch hier wollen wir nur 3 Sonnen vergeben. Das Essen hätte durchaus 6 Sonnen verdient. Es war wirklich super! Aber das drumherum hat nicht gestimmt. Abendessen gab es laut Infobroschüre zwischen 19 und 21: 30 Uhr. An Werktagen bestand der 1. Gang aus Salat- und Vorspeisenbuffet. Beim Galadinner, an Silvester und Neujahr wurde der erste Gang aber erst serviert, nachdem sich alle Gäste zum Abendessen eingefunden hatten. Wenn man also pünktlich um 19 Uhr da war, hatte man den 1. Gang 30 - 40 Minuten später erst am Tisch. Und der Nächste Gang wurde dann auch erst serviert, wenn alle fertig waren. So dauerte dann das Abendessen auch schon mal bis zu 3 Std. und Silvester so gar noch länger. Als ungewöhnlich erschien uns auch, dass die Hoteleigentümer manchmal ihr Essen vor den Gästen serviert bekamen. Ein weiterer Grund, warum alles so lange dauerte war, dass es nur 2 Kellnerinnen für über 70 Leute gab. Ein weiteres No Go war der Hund der Stammgäste im Restaurant. Eigentlich laut Infoblatt verboten, aber sie durften Ihren, nicht gerade kleinen Hund, mit ins Restaurant an den Tisch nehmen. Was uns auch auffiel war, dass wir jeden Abend angeschlagene Gläser hatten. Für ein 4* Hotel unakzeptabel.
Mehr, wie 3 Sonnen, würden wir hier nicht vergeben. Die Freundlichkeit am Empfang, ließ in unseren Augen, sehr zu wünschen übrig. Wir haben uns nicht willkommen gefühlt. Am Anreisetag sind wir vor 14 Uhr angekommen und haben höflich gefragt, ob unser Zimmer schon bezugsfertig ist. Laut Aussage der Chefin war das kein Problem und wir könnten unser Zimmer schon beziehen. Sie brachte uns dann auch persönlich zum Zimmer, aber die weiteren Einrichtungen, wie z. Bsp. den Speiseraum oder den Wellnessbereich, zeigte Sie uns nicht. Das mussten wir dann schon selber erkunden. Zum Zimmer später mehr.
Das Hotel bietet durch seine Hanglage eine schöne Aussicht auf Meran und die zahlreichen Obstplantagen. Zum Ortskern sind es zu Fuß ca. 10 - 15 Minuten. Zum Skigebiet Meran2000 sind es mit dem Auto ca. 30 Minuten.
Beliebte Aktivitäten
- Sport
Beim Wellnessbereich sollte man nicht zu viel erwarten. Lediglich eine kleine Sauna (max. 4 Personen) und ein Dampfbad. Ruheliegen für höchstens 5 Personen. Da über Silvester viele Italiener da waren, war der Wellnessbereich dementsprechend gut besucht und auch laut.
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im Dezember 2008 |
Reisegrund: | Winter |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Diana |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 14 |