- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Die Insel Kuramati ist wohl die größte Touristeninsel der Malediven (andere Seiten im Internet sagen das über eine andere Insel, aber egal). Es gibt 3 Hotelarten auf Kuramati - das Village, das Cottage und das Coconut Village (ich hoffe, das stimmt - schreib ausm Kopf). Das Village hat kleine, reedgedeckte Häuschen, die für den "normalen Anspruch" völlig ausreichend sind. Diese liegen direkt am Strand, etwas versetzt, damit man den Nachbarn nicht beobachten kann und mit einer guten Ausstattung. Der Ventialtor an der Decke kann bei sensiblen Menschen manchmal nervig sein, ist aber eigentlich nicht erwähnenswert. Das Coconut hat Bungalows, die mit Steegen verbunden ins Meer gebaut sind und einen Balkon zum Meer hin haben und aus Holz gebaute Bungalows ebenfalls direkt am Strand. Alle sind größer als die im Village. Die "exquisite" Variante im hinteren Teil der Insel ist mit gleicher größer der Bungalows wie im Cottage, allerdings wohl gehobener. Hier gibt es einen extra Pool für die Gäste und den Spa-Bereich. In den anderen Kategoriene findet man keinen Pool. Zu der Inneneinrichtung dieser Klasse kann ich aber leider nichts sagen, da ich diese nicht von innen gesehen habe. Alle Bungalows sind sehr sauber und werden mindestens 2-3 mal am Tag gereinigt (kann auch von der Höhe des Trinkgeldes abhängen, aber bei uns war nach Rückkehr immer ein sauberer Aschenbecher, ein sauberer Boden und ein mit liebe gemachtes Bett vorzufinden). Die Gäste sind überwiegend Deutsche und Engländer. Es waren auch einige Familien vor Ort. Wir hatten All inclusive im Village gebucht. Man muß dazu sagen, daß ich ziemlich anspruchsvoll bin und mein Mann eher weniger mit Augenmerk auf Aktion. Für uns beide war diese Wahl aber einfach nur genial. Schnorcheln (hierzu unten mehr), essen, trinken, alles was das Herz begehrt. Und die Massagen sind zwar etwas teuer (aber immer noch billiger als bei uns) aber dafür richtig professionell. Vorischt vor den herabfallenden Kokosnüssen! Ich schätze, das ist die häufigste Todesursache auf den Inseln!! Total schön angelegte Anlage auf der man ca. 1 Stunde spazieren gehen kann und das jeden Tag. Es wird nicht langweilig. Preis Leistung stimmt. Wer Probleme mit Moskitos oder Plankton hat (ich habe hier festgestellt, daß ich allergisch bin) sollte nicht zu dieser Zeit reisen, sondern eher im Januar oder später. Für Schorchler die beste Zeit. Wir haben mehr gesehen als die Taucher und sind auch mit dem Boot aufs offene Meer und auch Nachbarinseln um da zu schnorcheln. Gigantisch. Nehmt Mückenspray mit und paßt auf die Korallen auf, die auch auf den Wegen manchmal rauskommen. Barfuß kann man sich da super weh tun. Stört euch nicht an den Baumratten - ja, wirklich Baumratten - die sind harmlos und nicht das an Ratten, was man bei uns kennt. Vereinzelt sieht man eine Kakerlake, was aber nicht ausbleibt. Bei mir wars eine in einer Woche. Schaut euch die Flughunde an - vielleicht seht ihr ja ein Baby im Baum, wie wir. Und genießt eure Privatgekkos am Bungalow, die immer da sind. Die Station der Biologin ist toll, die erklärt euch alles (auch in der Mitte der Insel). Man kann alle Kosten aufs Zimmer schreiben lassen und am Ende bezahlen. Und sollte es bei euch nachts mal ein Erdbeben geben - ich bin vom Glauben abgefallen - ist das eine Explosion im Meer, bei der der Müll entsorgt wird. Davon kriegt man allerdings am Strand nichts mit. Ich hab auf Nachfragen hin die Story am letzten Tag erfahren und fand das etwas hart, bezüglich der Natur. Aber wie sollen die sonst unseren Müll entsorgen? Die Reiseleitung braucht kein Mensch! Viel Spaß!!!
Zimmer super sauber mit Föhn, frischen Handtüchern - auch auf dem Boden im Bad. Gemütliches Bett. Bad ist nicht so super toll, da komplett gefließt, aber das ist nicht der Rede wert.
Das essen war nicht meins. Morgens englisches Frühstück - das muß man mögen, es findet sich aber immer etwas. Mittagessen ist immer gut. Abends mehrmals Themenabende und Buffets oder a la cart wahl, je nach wunsch. Man kann sich auf der Karte aussuchen, was einem mehr zu sagt. Und für jeden Gast ist, egal zu welcher Uhrzeit, ein Tisch reserviert. Am 1. Tag muß man sich mit Namen bei dem Oberkellner vorstellen und bekommt dann für die Zeit des Aufenthalts eine persönlichen Tisch zugewiesen, der in der Folgezeit mit einem Schild mit Zimmernummer reserviert ist. Frühstück findet zu humanen Zeiten statt. Den Fisch müßt ihr probieren - ein Gedicht. Und das beste ist der maledivische Themenabend. So lecker habe ich lange nicht gegessen. Abends kann man seine Cocktails auch mit in den Bungalow nehmen. Die Zwischenmahlzeit nachmittags läßt allerdings aber etwas zu wünschen übrig. Spärlich gesähtes Sandwich - getoastet. Und a la carte ist nicht ganz billig.
Super, super nette Leute! Empfang mit Geträng und einem kühlen Tuch. Zimmerreinigung ebenfalls super. Die Kellner sind super nett und versuchen einem jeden Wunsch von den Augen abzulesen.
Da es sich hier ja um Inseln handelt, ist das mit der Lagebeschreibung so eine Sache. Man kann mit dem Boot mehrere Nachbarinseln besuchen und fährt vom Flughafen aus ca 1 Stunde. Mit dem Wasserflugzeut eine halbe Stunde, allerdings ist beides nicht berauschend. Von unserem Boot bei der Hinfahr hat man das Meer nicht gesehen, außer man ist an Deck gegangen, da die Scheiben total ranzig waren. Der Rückweg mit dem Flugzeug war äußerst gewöhnungsbedürftig, da es ziemlich laut, heiß und eng war. Ich fand die Bootvariante besser (zumal das Flugzeug einen Aufschlag von ca. € 100 kostet). Der Strand ist der Wahnsinn. Für ängstliche Leute sind die Babyhaie und Riesen-Fischschwärme wohl sehr gewöhnungsbedürftig, aber man sieht auf dieser Insel alles, was es an Fischarten zu sehen gibt. Papageifische, Muränen, Igelfische, Rochen, Haie, Schildkröten und größere Stech- und Teufelsrochen beim Schnorcheln am Hausriff und in der Dämmerung geht die Post ab, da alle jagen gehen. Man muß aber keine Angst haben, die sind völlig harmlos, da dort ein Überfluß an Nahrung herrscht. Ich hab mit in Mitten der Haie gestellt...gigantisch. Eine Seite der Insel hat einen schönen Badestrand, die andere liegt direkt am Hausriff. Hier kann man bei Flut an markierten Punkten schön entlangschnorcheln, sollte aber auf die Ebbe-Zeiten achten, da man sich in dieser Zeit schnell die Knie aufscheuert (bei den Korallen mit den weißen Spitzen kann das schöne rote Blasen geben). Abends gibt es, ich glaube jeden Donnerstag um 18 Uhr, eine Rochenfütterung die man sich nicht entgehen lassen sollte. Riesen Tiere die von Hand gefüttert werden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Diverse Ausflüge, die gut gefürt sind. Poolsituation hab ich oben beschrieben. Die Einheimischen spielen immer Rugby auf einem Platz beim Village. Ist sehr nett, das mit anzusehen, aber ehrlich gesagt braucht man hier nicht viel Unterhaltung. Ach ja, bei der Bar gibt es eine Tischtennisplatte.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im Oktober 2006 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Birgit |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 1 |