- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Wir waren als Familie unterwegs und zum ersten Mal auf den Malediven. Wir waren sehr zufrieden mit der Anlage und haben uns wunderbar erholt. Wegen der Grösse der Anlage und der entsprechenden Infrastruktur (z.B. Heizungs- und Wasseraufbereitungsanlagen, Shuttledienst mit Elektroautos) kommt vermutlich für Maledivenkenner das ultimative Malediven-Feeling nicht auf. Die gesamte Anlage ist aber in einem sehr guten Zustand und die meisten Zimmer waren teilweise oder vollständig Renoviert. Es gab auch den schönsten Kinderclub den wir bis dato gesehen haben (Betreuung in Deutsch und Englisch, alles neue Spielgeräte). Leider wurde der Kinderclub trotz einigen Kindern nur schwach besucht und deshalb wurden auch die geplanten Aktivitäten nicht durchgeführt. Wirklich schade! Der Vortrag bei der Bio-Station betreffend der Tätigkeiten der letzten 10 Jahre ist Empfehlenswert. Die Betreiber der Insel und der österreichische Meeresbiologe haben einige Projekte zum nachhaltigen Betrieb der Ferieninsel in die Wege geleitet (z.B. Müllsammlung und Trennung, Solarpanels für Warmwasseraufbereitung, Hor-Sol-Gemüsezucht auf der Insel, Bau einer neuen sparsameren Energiegewinnungsanlage, Zusammenarbeit mit den Schulen der benachbarten Einheimischeninsel, Aufklärung der Touristen usw.). Obwohl noch einiges im Argen liegt (weshalb können die Köche auch nicht wie die anden Angestellten mit dem Velo anstatt mit dem Mofa rumfahren!), macht Kuramathi in diesem Bereich viel mehr als die meisten anderen Inseln.
Wir hatten die Beach Villa 76 ca. 15 Meter vom Stand entfernt. Trotz Zusatzbett hatten wir keine Platzprobleme. Das Zimmer war Teilrenoviert (neues Wachbecken, neueTerasse, Flachbildschirm, Stereoanlage mit iPod-Dockingstation) und was nicht Renoviert war ist zwar schon relativ abgenutzt aber in einem tadellosen Zustand.
Ich kann nur das Haruge-Restaurant beurteilen: - Allgemein: sehr grosses Restaurant, Tische stehen weit auseinander, kein Anstehen, es wir einem für die gesamte Zeit ein fester Tisch und ein Kellner zugewiesen - Frühstückbuffet wie man es kennt. - Internationales Mittagsbuffet (warme Sandwiches nach Wunsch, Salate, Teigwaren usw.) - Themenabende (französich, aiatisch, italienisch, amerikanisch usw.) Essen war immer sehr gut. Es gab zwar nicht die Riesenauswahl, was es gab war aber immer gut gekocht. Nach einer Woche hat sich dann fast alles wiederholt. Über ein Trinkgeld hat sich das Personal natürlich gefreut, der Service war aber an den ersten Tagen wo wir noch kein Trinkgeld gegeben haben genau gleich. p.s.:die Coktails an der Fung-Bar sind deutlich weniger gut als z.B an der Dohni-Bar
Der Sevice war betreffend dem Zimmer und im Restaurant sehr gut (inkl. Wäscheservice). Sehr freundliches Personal. Die Kommunikation war wegen den beschränkten Englischkentnisse einiger Angestellter nur beschränkt möglich. Am zweitletzten Tag habe ich mir den Knöchel vertaucht und konnte am anderen Morgen nicht mehr laufen. Nach einem Anruf an der Reception war die Ärztin nach 10 Minuten mit ensprechenden Medikamenten bei mir im Zimmer. Super schneller Service.
Durch die Grösse ist die Insel sehr abwechslungsreich (viele Bars, schöne Vegetation, viele Tiere). Die Sandbank lädt zu Spaziergängen an. Die Lagunenseite wegen den grösseren Strände viel besser geeignet zum Sonnenbaden und auch mit Kindern viel besser. Das einzig störende war , dass bereits vor 7 Uhr das erste Wasserflugzeug auf der Lagunenseite startete. Auf der Riffseite lagen viele Besucher einfach auf der Terrasse ihrer Villen. Die Riffseite lädt zum ausgiebigen Schnorcheln ein. Die Korallen sind etwas weniger Farbig als in Ägypten, die Fische dafür einiges grösser. Bei fast jeden Schnorchelgang haben wir mehrere Riffhaie gesehen (bis ca. 150 cm) und je einmal eine Schildkröte und einen Adlerrochen (das war ein wunderschöner Anblick wie er durchs Wasser "geflogen" ist).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Sportangebote haben wir nicht genutzt - Abendanimation: DJ und Unplugged-Sänger waren nicht nach meinem Geschmack. Die maledivische Band "The Wood" hat aber gute Cover-Songs gespielt (Hits bis Hardrock) und der Leadgitarrist hat sein Instrument ganz gut im Griff. - am Strand gibt es leider keine Liegestühle (nur Stühle und etwas gemütlichere "Halbliegen"), aber ist eigentlich kein Problem. Wegen der Grösse der Insel hat man wenig Leute gesehen. - der Schnorchelausflug für 25$ war sehr schön und dauert ca. 2 Stunden
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 2 Wochen im April 2010 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Fausto |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 1 |