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Torsten (56-60)
Verreist als Paarim November 2018für 2 Wochen

Mit dem richtigen Zimmer und ohne Verpflegung top!

4,0/6
Super Lage direkt am Meer, Aufteilung in kleine Einheiten mit Dorfcharakter, gepflegte Außenanlagen, sehr gute Betten.
Verpflegung mit sehr viel Luft nach oben.

Lage & Umgebung6,0
Nah am Flughafen (20min Transfer) und doch weit genug weg (Flugzeuge waren kaum zu hören). Gleiches gilt für die Hauptstraße - in wenigen Minuten zu Fuß dort, aber kein Verkehr in der Anlage zu hören. Der öffentliche Küstenweg für Fußgänger, Radfahrer und manchmal auch Mopeds liegt zwischen Hotel und Meer. Das stört aber nicht, ist halt nur ganz gut besucht von Joggern, Radfahrern und Spaziergängern und sollte für eine Wanderung oder Radfahrt zum Hafen von Paphos auf jeden Fall mal genutzt werden. Bushaltestellen sind auch in der Nähe an der Hauptstraße und fahren dort recht häufig und preiswert in Richtung der Ausflugsziele. In die Altstadt (Oberstadt) kommt man auch zu Fuß, ist aber nicht schön zu laufen. Mit dem Bus muss man immer den Umweg über den Hafen nehmen. Mietwagen kann man günstig vor Ort bekommen (wir waren mit Savvas sehr zufrieden, keine Kaution oder sonst wie versteckte Kosten), der Linksverkehr ist allerdings doch gewöhnungsbedürftig.
Der Strand ist jetzt nicht wirklich ein Strand und der schmale Sandstreifen war auch ziemlich von Zigarettenkippen übersät (eine Reinigung gab es während unseres Aufenthalts nicht), aber man kommt von den kleinen Molen ganz gut ins Wasser. Schnorchelausrüstung ist angebracht - es gab vor dem Hotel noch die meisten Fische zu sehen. Die zahlreichen einheimischen Angler auf den Molen sind entweder ein Beleg dafür, oder aber die Ursache (haben immer reichlich Brot dabei).

Zimmer5,0
Wir hatte ein Seafront Studio in der Nähe des Pools. Und das war auch sehr gut so. Sollte man nämlich ein Zimmer nach hinten raus und womöglich noch mit Blick auf den Parkplatz haben, kann man sich den kleinen Balkon eigentlich schenken - da hätte ich nicht sitzen wollen. Es gibt auch ein paar Seafrontzimmer in weniger schöner Lage, nämlich dann, wenn man direkt neben der sehr regelmäßig genutzten Hochzeits-disco-location wohnt. Die Küchenausstattung war recht spartanisch aber ausreichend. Die Betten sind groß und die Matratzen sehr gut. Wenn man auf ein bisschen Belüftung von außen verzichtet, kann man mit den Holztüren die Fenster auch komplett verdunkeln. Besonders angenehm haben wir empfunden, dass es so gut wie keine nervigen Insekten gab - muss nicht immer so sein, vielleicht hatten wir nur Glück. Es gibt auch einen Wasserkocher sowie löslichen Kaffee, Sahne und Zucker auf dem Zimmer. Und wenn man gerade auf Bude ist, wenn die Damen ihre Runde machen, wird das auch wieder aufgefüllt.
Die Räume sind sehr hellhörig, so dass man von den unmittelbaren Nachbarn eine Menge mitbekommt.
Der Safe auf dem Zimmer muss extra angemietet werden (1,80€ je Tag) - angesichts der wirklich sehr unsicher wirkenden Türschlösser eigentlich nicht zu umgehen.
Die Stromversorgung ist nur dann verfügbar, wenn der Schlüsselanhänger in die "Hauptschalterbox" gesteckt wird - Ladegeräte funktionieren also nur bei Anwesenheit im Zimmer. Es gibt leider auch nur einen Schlüssel. Ein Adapter für die Steckdosen kann gegen Kaution an der Rezeption bezogen werden. Der Fernseher hat bei uns nicht funktioniert, haben wir aber nicht gebraucht und deshalb auch nicht reklamiert.

Service3,0
Die Damen und Herren an der Rezeption sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Personal im Speiseraum ist unglaublich schnell, aber auch entsprechend laut und dem "Stresslevel angepasst freundlich". Die Reinigungskräfte haben offensichtlich auch nur sehr wenig Zeit pro Zimmer (ich habe ein mal beobachtet, als ich genau vor dem Zimmer auf der Liege lag, dass die Dame nach 8 min mit unserem Zimmer fertig war. Das Ergebnis war dementsprechend schlecht. Da half auch der tägliche 2€ - Hartgeldbonus auf dem Kopfkissen nicht (oder war es zu wenig?).
Handtücher und Strandtücher sind in Ordnung gewesen; Liegen und Schirme stehen kostenlos und in ausreichender Zahl zur Verfügung, es sei denn, man möchte am Pool liegen - da war es schon mal eng.

Gastronomie1,0
Wir sind eigentlich wirklich genügsam und nicht schwer zufrieden zu stellen, aber die Küche und die Räumlichkeiten hier haben uns verzweifeln lassen. Aber zunächst die positiven Aspekte - man wird grundsätzlich von einem Platzanweiser an den Tisch gebracht und die Getränkebestellung sofort aufgenommen. Die Servietten sind aus Stoff und die Tische sauber und frisch eingedeckt. Leider bin ich damit schon am Ende der angenehmen Erfahrungen.
Die Atmosphäre in dem Speisesaal erinnert an eine Mischung aus Mensa einer Waldorfschule und metallverarbeitendem Betrieb. Zum Frühstück muss man sich in diesem Raum aufhalten - es gibt keine Möglichkeit draußen zu sitzen. Der Kaffee aus den verschiedenen Automaten schmeckt seltsam und die Auswahl an frischem Obst war lächerlich. Gezuckertes Dosenobst gab es reichlich. Es gibt natürlich Würstchen mit Bohnen, Speck und Eier, die man essen kann und auch die Pfannkuchen waren in Ordnung, aber in einer solchen Atmosphäre möchte ich keinen Urlaubstag beginnen. Wir haben das Frühstück ab dem dritten Tag auf unserem Balkon mit Meerblick genossen. Wir mussten zwar die Zutaten selbst erwerben und auch auf- und abräumen, aber das war es allemal wert.
Zum Abendessen gibt es eine Unmenge an Speisen, aber fast alles ist ungewürzt, geschmacklos, lieblos aufgehäuft und trocken. Selbst Pfeffer und Olivenöl haben wir uns gekauft und ab dem zweiten Tag zum Essen mitgenommen, weil das Zeug aus den Streuern und Flaschen nicht zu genießen war. Gleiches trifft auch auf den Hauswein zu - unseren eigenen Wein haben wir aber nicht mitgebracht. Es gibt ein extra Kinderbufett - die Pommes und Chicken-nuggets waren manchmal die Rettung. Unglaublich süße Süßspeisen in einem halben Dutzend verschiedener Formen und Farben dürfen natürlich auch nicht fehlen.
In der zweiten Woche wurde es besser, wahrscheinlich weil die Auslastung des Hotels auch deutlich abgenommen hatte. Grundsätzlich hatten wir aber das Gefühl, dass es nur darum geht, möglichst viele Menschen (mit gering bis gar nicht ausgeprägtem Geschmackssinn), möglichst schnell satt und wieder raus zu bekommen.

Sport & Unterhaltung4,0
Es gibt Fahrräder für 10€ je Tag oder 25€ für drei Tage zu leihen (sind stabil und in Ordnung). Animation am Pool und in der Anlage ist gegeben, haben wir aber nicht genutzt.
Abends gibt es auch ein sich wöchentlich wiederholendes Programm, haben wir uns nur ein Mal angeschaut. Höhepunkt für mich persönlich war immer die anschließende akustische Folter - das tägliche BINGO! Warum der ambitionierte Ziehungsleiter die dutzenden Zahlen immer drei Mal hintereinander und zwar in allen Sprachen der Welt über die Lautsprecher bellen musste, hat sich mir nicht erschlossen, war aber schon irgendwie störend.

Hotel4,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im November 2018
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname:Torsten
Alter:56-60
Bewertungen:1
NaNHilfreich