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Helmut & Pia (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2009 • 1 Woche • Sonstige
Herrliche Oase in einem Fischerdorf
5,5 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr gut

Das relative kleine, recht überschaubare Resort liegt mit seinen Villen inmitten des langgestreckten Fischerdorfes Jimbaran, unmittelbar an einer relativ stark befahrenen Straße. Passiert man von dieser Straße die kaum auffallende Einfahrt, finden sich zur linken die etwas kleineren Villen, während sich auf der rechten Seite die größeren Villen hinter einer etwa 2,5 Meter hohen Mauer verstecken. Unsere Pool-Villa Melati befand sich an der hinteren Grenze des links belegenen Areals, zu erreichen über einen schmalen, dicht bewachsenen Pfad, der sich von der Rezeption mit Lounge, vorbei an dem wunderschönen Haupt-Pool mit Wasserfall, in den hinteren Bereich des Resorts schlängelt. Links und rechts finden sich dann versteckt zwischen der üppigen Bepflanzung die Eingangstüren zu den einzelnen Villen. Die Anlage ist äußerst gepflegt und wird geprägt durch den tropischen Garten und dem idyllischen Pool, mit seinen insgesamt 4 Liegen und 2 großen überdachten day-beds, von denen man sich per Telefon von dem Service aufs feinste verwöhnen lassen kann. Herrlich duftende Frangipani-Bäume lassen ihre Blüten in den angenehm angewärmten Pool fallen. Da die Villen zu Recht "hideaways" genannt werden, begegnet man anderen Feriengästen selten, in der Hauptsache an der Rezeption oder in der Lounge. Dabei haben wir durchweg deutschsprachige Gästestruktur ausgemacht. Bevorzugt wird das Resort von Honeymooner aufgesucht oder auch von Paaren, die einfach nur die Zweisamkeit suchen. Und die ist hier ohne Zweifel aufs schönste gegeben! Insofern ist das Resort nicht für Kinder oder Jugendliche geeignet (ist auch nicht die Zielsetzung der Geschäftsleitung). Frühstück wird in den Villen serviert, abends werden zwei täglich wechselnde Menues angeboten, die wahlweise in der Lounge oder in den Villen serviert werden. Darüber hinaus steht eine überschaubare Karte zur Vefügung. Neben dem Resort in Ubud mit seinen Naturschönheiten und dem Samaya mit seiner einzigartigen Strandlage haben wir im Jamahal das tägliche und dörfliche Leben in Bali kennen lernen dürfen. Auch diesen Eindruck möchten wir nicht missen! Besuch des dörflichen Marktes und des Fischmarktes, auf dem die ganze Vielfalt des nächtlichen Fangs angeboten wird, ist einfach ein Muss! Für die Wahl des Jamahals haben wir uns anfänglich von den vielgepriesenen Fischrestaurants am Strand inspirieren lassen. In der Tat bieten die Restaurants im südlichen Bereich des Strandes, nahe dem Interconti, ein einzigartiges Erlebnis. Tischgruppen direkt am Strand offerieren unter Kerzenlicht eine Vielfalt von gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten nach Belieben und zu unglaublich günstigen Preisen. Auf Empfehlungen haben wir das Menega Cafe besucht, dass auch den größten Besucheransturm der anmittelbar nebeneinander belegenen Restaurants verzeichnen konnte. Service war vorbildlich und so konnten wir uns "unseren" Fisch und die Meeresfrüchte, die wir haben wollten, an den Grills auswählen. Letztendlich war unser Dinner recht üppig geraten, sodass einiges doch kalt wurde, nachdem alles gleichzeitig serviert wurde. Man darf hier nicht vergessen, dass wegen der vielen Besucher etwas wie eine "Brauhausatmosphäre" vorherrscht. Eine Besichtigung der Restaurants am nächsten Tag und der Eindruck der Toiletten haben uns diese Restaurants aber etwas diffenzierter betrachten lassen (überfahrene Ratte auf dem Parkplatz). Daher viel empfehlenswerter die Restaurants nahe des Fischerhafens, insbesondere das Ganesa Cafe. Zwar etwas teurer, dafür aber viel sauberer, lebende Fische zur Auswahl, die unter eigenen Augen gefangen, gewogen und direkt in die Küche gegeben werden. Und am Strand doch etwas geräumiger und nicht so viel Trubel. Leider gibt es in den Fischrestaurants nur gegrillten Fisch, also kaum Variationen. Deshalb nicht für jeden Abend geeignet. Weitere gute Restaurants finden sich in Jimbaran kaum. Nicht weit vom Jamahal findet sich das Euro Cafe, das von einem recht merkwürdigen Schweizer und seiner Familie betrieben wird. In dem kleinen Gartenlokal erhält man auch Pommes und Bratwürste. Aber Vorsicht! Hier ist uns unter sehr dubiosen Umständen unsere Handycam mit umfangreichem Filmmaterial "abhanden" gekommen! Jimbaran bietet einen sehr guten Ausgangspunkt, um Bali und seine Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Zu diesem Zweck hatten wir uns schon von Deutschland aus einen privaten Führer engagiert. Augustinus hat uns in einer unvergleichbaren Art nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch Land und Leute auf höchst eindrucksvolle Art und Weise vermittelt (siehe Tipps unter Hanging Gardens und Samaya). Wir können ihn unter hutapea_a@yahoo.com nur wärmstens empfehlen. Besuchen sollte man auch den Feuertanz in Puri Uluwatu. Das Jamahal hat uns hier gerne einen Fahrer besorgt, der uns die ganze zeit zur Verfügung stand (wegen der Abgelegenheit und der Vielzahl der Besucher findet man dort keine Taxis!). Einen Besuch ist auch das Bumbu Bali in Nusa Dua wert! Der Schweitzer Heinz hat typische balinesische Rezepte zusammen getragen und bietet eine üppige und vielfältige Reis- bzw. Fischtafel zu günstigsten Preisen an. In wundervollem Ambiente ein Wohlgenuss! Empfehlenswert auch seine Kochschule mit Besuch des Marktes und Fischmarktes in Jimbaran, wo er sich seine Zutaten für die Gerichte auswählt (einfach mal Internet-Seite ansehen).


Zimmer
  • Sehr gut
  • Unsere Villa Melati befand sich an der hinteren Grenze des Resorts, umgeben von einer etwa 2,5 Meter hohen Mauer. Geprägt von großartigem Ambiente besteht das Gebäude aus reinen Naturmaterialien und wirkt mit seinen dunkelroten Hölzern und seinen nach 3 Seiten durchgängig verglasten Seitenwänden gleichzeitig sehr edel und uberaus anheimelnd. Die großzügige, überdachte Veranda mit Sitzgruppe für 2 Personen, einer Bank und einem Ruhesessel dienen dem ungestörten Aufenthalt zur Tages- und Abendzeit. Der Pool ist unseres Erachtens etwas klein geraten und dient wohl mehr als Planschgelegenheit. Da er auch recht kalt war, haben wir ihn so gut wie nicht genutzt. Im Inneren lädt ein großes Himmelbett für die Nachtstunden ein, umgeben von Schreibtisch mit Stuhl, Highboard mit Fernseher (60 Prgromme), Musikanlage und Minibar. Optisch durch eine Wand an der Kopfseite des Bettes schließt sich das großzügige Bad mit großem Waschtisch und Schrank mit Safe an. Badewanne und Toilette finden sich außerhalb (überdacht) im Freien, ebenso die Dusche unter freiem Himmel. Toilettengang nachts ist daher wohl etwas gewöhnungsbedürftig. Viele indirekte Lichtquellen innerhalb und außerhalb der Villa gewähren aber mit ihrem warmen Licht ein unvergleichliches Ambiente, das einfach nur Wohlbehagen garantiert. Gerne haben wir nachts die Vorhänge nicht geschlossen und alles auf uns wirken lassen. Hier haben wir uns so unglaublich wohl gefühlt. Für uns die schönste Villa verglichen mit den Hanging Gardens und Samaya.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Frühstück wird mittels einer Liste am Vorabend bestellt und morgens in der Villa oder in der Lounge serviert. Qualität und Auswahlmöglichkeiten sind hervorragend und in keinster Weise zu bemängeln. Und wenn gewünscht, wird es auch morgens um 5.00 Uhr individuell hergerichtet! Für Snacks und kleinere Gerichte gibt es eine Tageskarte. Einfach beim Service orderen und schon wird es nach kurzer Vorbereitungszeit liebevoll serviert. Obwohl das Resort kein eigenes Restaurant hat (das soll aber bald gebaut werden), werden allabendlich 2 verschiedene, tägliche wechselnde Menues angeboten. Hinzu kann man aus einer überschaubaren Karte sein eigenes Dinner zusammenstellen. Viel zu spät haben wird festgestellt, dass das Jamahal eine hervorragende Küche bietet. Im Nachhinein haben wir das etwas bereut, da wir den Empfehlungen anderer Berichterstatter gefolgt sind und die Fischrestaurants außerhalb des Resorts besucht haben. Aber ein Dinner zu zweit, entweder im einzigartigen abendlichen Ambiente der Villa oder in der Lounge sollte man sich nicht entgehen lassen! Preise für Drinks und Speisen sind für balinesische Verhältnisse gehoben, verglichen mit europäischen Verhältnissen aber durchaus akzeptabel und entsprechend der Qualität auch angemessen.


    Service
  • Sehr gut
  • Im Rahmen unserer Hotelrundreise haben wir den vorbildlichen Service der Hanging Gardens in Ubud sowie den hochprofessionellen Service im Samaya in Seminyak (siehe Bewertungen dort) kennen lernen dürfen. Doch hier haben wir den herzlichsten Service während unserer Bali-Reise vorfinden können! Immer ein Lächeln, unglaubliche Hilfsbereischaft und das persönliche Anliegen eines jeden Mitarbeiters, den Gästen einen unvergleichlichen Aufenthalt zu ermöglichen, haben uns einfach nur begeistert! Nicht zuletzt die kunstvoll gestaltete Geburtstagstorte für meine Frau, nein, alle Mitarbeiter haben einzigartig bei der Vorbereitung verschiedener Überraschungen zum überaus gelungenen 50. Geburtstag mitgewirkt und beigetragen. Selbst die Security-Mitarbeiter sind uns stets mit größter Freundschaftlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnet. Ein sehr großes Plus dieser Anlage! Die Sauberkeit in der Villen ist vorbildlich. Morgens großes Reinemachen und abends werden die Räume für die Nachtruhe vorbereitet. Englisch wird von dem Service-Personal sehr gut gesprochen; weniger allerdings von dem Pflegepersonal.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Resort liegt inmitten eines langgestreckten Fischerdorfes. Die Hauptverkehrsstraße führt unmittelbar am Resort vorbei. Deshalb kommt es durchaus aufgrund des Straßenlärms zu geringen Beeinträchtigungen der im vorderen Bereich belegenen Villen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt eine kleine Straße zum weitläufigen Strand, der in weniger als 10 Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Wer lieber gefahren werden möchte, kann auch gerne den kostenlosen Shuttle benutzen. Leider hat das Jamahal keine Kooperation mehr mit dem Hotel Puri Bali, das unmittelbar am Strand belegen ist. Zwar kann man im Puri Bali gerne die Restauration in Anspruch nehmen, eine kostenlose Nutzung der Liegen, etc. ist allerdings nicht mehr möglich. Vielmehr hat das Jamahal in unmittelbarer Nachbarschaft des Puri Bali eine eigene kleine Stätte mit Strandliegen und Sonnenschirmen sowie einer kleinen Hütte geschaffen, an denen Strandtücher und Getränke ausgegeben werden. Wir haben uns hier allerdings etwas verloren gefühlt, weil diese Einrichtung von den Urlaubsgästen nicht so richtig angenommen wird. Der Strand ist weitläufig und erstreckt sich vom Flughafen Denpasar, vorbei an dem Fischerhafen mit dem Fischmarkt und dort belegenen Fischrestaurants vorbei an den wenigen Hotels Puri Bali, Keraton, Interconti und Four Seasons zum südlichsten Bereich der großen Bucht. Der flach abfallende Strand lädt gerne zum Baden ein, gleichwohl finden sich nur wenige Badefreudige, die das Nass aufsuchen. Da in dem gesamten Strandbereich Wassersport verboten ist, herrscht hier eigentlich ein ruhiges, erholsames Ambiente. Hier findet man genau das Gegenteil von überfüllten Badestränden. Der feinsandig Strand ist relativ sauber, insbesondere in der Nähe der Hotels, wird aber in den Bereichen, in denen die Fischer Ihre Boote an Land ziehen doch etwas von Unrat geziehrt. Gelegentlich werden auch Opfergaben angeschwemmt, die von Bestattungen herrühren (in Bali wird die Asche der Verstorbenen zeremoniel dem Meer übergeben). Inmitten des Ortes Jimbaran muss man sich im klaren Sinn, dass hier dörfliches Leben vorherrscht. So ergibt sich auf der durchführenden Hauptstraße eine rege Betriebsamkeit, zumal auch in etwa 200 Meter Entfernung der täglich Markt liegt, der fast ausschließlich nur von Einheimischen frequentiert wird. Vielfach wird beschrieben, dass das Überqueren der Hauptstraße "lebensgefährlich" sei. Das konnten wir allerdings nicht so nachvollziehen. Die Straße selbst ist nicht sehr breit. Durch das hohe Verkehrsaufkommen, insbesondere durch die unzähligen Motorräder wird nicht schneller als 30-50 km/Std. gefahren. Dadurch ergeben sich immer wieder Lücken, bei denen man die Straße durchaus ohne große Gefahr überqueren kann. Zudem halten die überaus netten und zuvorkommenden Security-Mitarbeiter des Jamahal jederzeit den fließenden Verkehr an, um den Gästen den gefahrlosen Überweg zu garantieren. Zu bedenken gilt auch, dass dem Jamaha gegenüber der Friedhof für Verbrennungszeremonien liegt. Da im August/Sept. die meisten öffentlichen Verbrennungen erfolgen, hatten wir das Problem, dass nach einer Verbrennung etwa 2 Tage der Verbrennungsgeruch über dem Jamahal lastete. Auch wurde tagsüber die Ruhe an 2 weiteren Tagen durch recht laute Musik vom nahe gelegenen Sportgelände beeinträchtigt. Im Rahmen der dörflichen Umgebung gehört es auch insoweit dazu, dass zur frühen Morgenstunde die doch zahlreichen Hähne des Dorfes ihre "La Ola-Wellen" durch das Dorf gehen lassen. Entlang der Hauptstraße finden sich wenige kleine dörfliche Geschäfte, doch ist der Weg nach Kuta mit seinen großen Einkaufszentren per Taxi nicht sehr weit. Jimbaran dient daher gerne als Ausgangsbasis für Ausflugsfahrten zu den Sehenswürdigkeiten der Insel (siehe unter Tips).


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Das Resort ist eine Oase der Entspannung und der Ruhe. Wenngleich keine Animation und Unterhaltung geboten wird, haben wir uns an dem Haupt-Pool unvergleichlich wohl gefühlt. Umgeben von üppiger Bepflanzung, herrlichem Duft und dem plätschernden Wasserfall war der Wohlfühlfaktor einzigartig! Gerne haben wir den Strand Strand sein lassen und haben die Idylle bei einem Cocktail und einem guten Buch genossen. Neuartiger Fitnessraum steht zur Verfügung, Internetzugang rund um die Uhr in der Rezeption.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2009
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Helmut & Pia
    Alter:51-55
    Bewertungen:4