Das IFA Ferienzentrum Südstrand liegt auf einer kleinen Landzunge südlich der Insel Fehmarn. Auf den ersten Blick besteht es aus drei Punkthochhäusern ( Fernblickhäuser), deren Zimmer ausnahmslos zum Meer hin ausgerichtet sind. Sieht man sich das Modell dieser Landzunge in der Lobby an, erkennt man, dass noch diverse andere Gebäude dazugehören. Ich schreibe ausschließlich über die Fernblickhäuser, da wir in einem gewohnt hatten. Gebaut in den 70er Jahren ist das Hotel schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Das fällt einem aber oftmals erst auf den 2. Blick auf, da der Standart damals schon recht hoch war. Verbunden werden die Hochhäuser auf der Meerseite von einem ca. 200 Meter langem Wintergarten, dem Vitarium. Das ist der Dreh- und Angelpunkt der Anlage mit Restaurants, einer Bar, Zeitungs- und Souvenirläden, einem Imbiss sowie der Kinderanimation. Bei den Gästen handelte es sich hauptsächlich um Familien mit Kindern. Nun denkt man vielleicht, dass sich bei 3 Hotels x 16 Etagen x 8 Apartmants die Leute gegenseitig auf die Füße treten. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass es sich verläuft... Hier will ich auch nur kurz noch mal auf das U-Boot und dieses Physikkabinett zum Anfassen (Experimenta) hinweisen. War beides sehr Interessant, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, füllt aber zusammen nur einen Vormittag. Des weiteren zu empfehlen sind der Hansa- Park und das Kino in Burg. Abschließend noch mal auf diese Dänemarkfahrt zurückzukommen: Wir erhielten bei Ankunft solche Coupons, mit denen man die Fähre von Puttgarden nach Rodby und ohne Landgang SOFORT wieder zurück nehmen konnte. War allerdings nur eine Kaffeefahrt mit dem Sinn unsere Euros an Bord für überteuertes Essen auszugeben. Sogar in Rodby auszusteigen und nochmal für die Rückfahrt zu bezahlen hätte sich nicht gelohnt, da man dort bis auf ein Industriegebiet nichts weiter sehen kann. Wir haben es dennoch gemacht, um mal einen Tag mit der riesigen Fähre zu fahren, in die mehrere 40- Tonner und dutzende PKW hineinpassen. Abschließend möchte ich die Eintrittspreise auf der Insel ansprechen, die allesamt erfreulich Human sind. In Verbindung mit den Discountern wie Aldi, Sky u. s.w. bei denen man den Kühlschrank füllt bleiben die Nebenkosten immer im Rahmen. schöner Urlaub- wir kommen wieder.
Jetzt zum Highlight der ganzen Anlage. Dem Ausblick. Stellen sie sich das vor: Sie kommen durch den Flur mit der kleinen Küche in Ihr Apartment und jetzt fängt der Urlaub an. Die ganze Wand ist eine einzige Panoramaglasfront, durch die man über der Balkon hinweg aufs offene Meer blicken kann. Die Sonne strahlt mit voller Kraft auf die Ostsee, wird zurückgeworfen und durchflutet die gesamte Wohnung mit Licht. Dazu noch die Rufe vereinzelter Möwen- herrlich. Unser Zimmer wurde renoviert und machte einen sehr guten Eindruck. Das Bad verfügte über eine Badewanne (!) sowie über Toilette, Waschbecken und Fön. Zwar waren die Armaturen leicht angerostet, bzw. hatten sie Grünspan angesetzt aber trotzdem ließ die Sauberkeit nicht zu wünschen übrig. Das Fernsehprogramm war vollständig und die Matratzen weich. Neuwertige Möbel mit viel Stauraum komplettierten den guten Gesamteindruck. Die Küche war ausreichend ausgestattet um für eine kleine Familie abends etwas kochen zu können. Nur das Eisfach vom Kühlschrank hatte sich bei Ankunft abgetaut und dann noch mal zwischendurch. Die Wasserpfütze unterm Gemüsefach wurde von uns aufgewischt. Das gleiche Phänomen gab's übrigens auch in der Nachbarwohnung.
Sehr positiv möchte ich die Servicekräfte im Restaurant Windrose beim Frühstück hervorheben. Weil jeder Kellner prinzipell für alle Tische zuständig war blieb nichts lange liegen. Immer freundlich und sogar hier und da das Gespräch suchend wurden wir bedient. Wenn etwas aus war wurde sofort unaufgefordert nachgelegt. Tipp: Neben dem ohnehin reichhaltigen Buffet kann man sich vom Koch am Eingang ein leckeres Omlett braten lassen.
Leider wirkte bei der Ankunft die Rezeption sehr reserviert und kühl. Man hatte eher den Eindruck am einem Fahrkartenschalter zu stehen, als gleich einzuchecken. Auf jeden Fall ging's schnell und auch mit der 5. Etage hatten wir Glück. Die Kurtaxe betrug 2, 5 € am Tag. Dafür erhielt man die "Ostseecard", die man auf Verlangen an vielen Stränden Schleswig- Holsteins vorzeigen sollte. Als ich mich nach 2 Tagen an der Rezeption über die Inklusivleistung "Fährfahrt nach Dänemark" erkundigte wurde ich aber kompetent und freundlich beraten.
Wir erreichten das Hotel mit dem Auto über die Fehmarnsundbrücke. Nach dem offensichtlich in der Hauptsaison normalen Stop and Go im Inselhauptort Burg führte uns die Zufahrtsstraße zur Landzunge direkt auf das Hotel zu. Parkgelegenheiten waren am Hotel massenhaft vorhanden. Die Parkkarte wurde für die Dauer des Aufenthaltes kostenlos freigeschalten. Auf der Meerseite verläuft unmittelbar eine Flaniermeile parallel zum Vitarium, die den Hotelbereich vom Strand trennt. Strandkörbe waren hier auch ausreichend vorhanden. In unmittelbarer Fußwegnähe lag dann noch der Jachthafen und das Meerwasserschwimmbad, welches momentan noch umgebaut wird. Wenn man nach Burg wollte bot sich das Fahrrad an, das man in hoteleigenen Fahrradgaragen einschließen konnte. Mit den Inlinern war's nicht so zu empfehlen, da in Burg die Straßenquerungen oftmals über Kopfsteinplaster verliefen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im August 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Matthias & Kristin |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 3 |


