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Karin (26-30)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Paar • Juni 2011 • 3-5 Tage • Stadt
Grundsätzlich schon in Ordnung, aber...
4,4 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Wir hatten NF gebucht, ich vermute, es gibt auch nur Frühstück. Das Hotel wirkt nicht alt, aber es ist alles sehr schmal und klein. Der Lift ist winzig und Koffer und Menschen habens eng. Auch die Gänge sind sehr schmal. Aber es geht alles :) Vermutlich gibt es um die 40 Zimmer, verteilt auf 5 (oder 6?) Stockwerke. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und es wird englisch gesprochen. Täglich bekommt man 1/2 l Flasche evian ins Zimmer gestellt, das fanden wir sehr nett. Außerdem gibt es einen kostenlosen Internetterminal bei der Rezeption. Wir waren zum ersten Mal in Paris und haben die typischen Sehenswürdigkeiten besucht. Wir haben gesehen, dass wir es zeitlich überall ganz gut erwischt haben, sind aber auch in typische Touristenfallen getappt und möchten all dies als Tipps weitergeben: - Musee du Louvre: Mittwochs und Freitags Abendöffnungszeiten bis 22:00 Uhr. Es ist sinnvoller, abends hinzugehen als in der Früh. Wir waren am Samstag in der Früh nochmals dort und es war wesentlich mehr los, als am Mittwoch Abend. Generell sollte man sich für den Louvre viel Zeit nehmen. Wir haben alleine für die ägyptische Abteilung, die nur einen Bruchteil der gesamten Ausstellungsräume darstellt, 2 Stunden gebraucht. Es gibt übrigens zwei Seiteneingänge, links und rechts vom Arc du Carrousel (sehr hübscher Triumphbogen!), bei denen wesentlich weniger los ist als beim Haupteingang durch die Pyramide. Man kommt zuerst zur verkehrten Pyramide, muss dann durch einen Handtaschen-Check (ist auch beim Haupteingang so) und kann dann seine Eintrittskarte kaufen. Eigentlich sehr günstig mit € 10,- pP! - La Tour Eiffel: Hier ist wirklich unglaublich viel los! Im Sommer öffnet er um 9:00 Uhr. Wir waren bereits um 8:30 Uhr dort (viel zu früh, wie wir dachten...) und waren bei weitem nicht die ersten. Also sind wir 1/2 Stunde Schlange gestanden, die hinter uns schnell und viel länger geworden ist, und um Punkt 9:00 Uhr recht zügig hinein und hinauf gekommen. Als wir nach einer guten Stunde wieder hinuntergekommen sind, war der ganze Platz unter dem (riesigen) Eiffelturm voll mit Menschen. Sehenswert angeblich auch bei Nacht - der Eiffelturm hat bis Mitternacht geöffnet! - Invalidendom: Hier ist Napoleons Grab. In die Kirche kommt man nur mit einem Eintrittsticket für Kirche und das angeschlossene Kriegs-Museum (€ 9,-). - Ermäßigungen: Es gibt eigentlich keine Studentenermäßigungen. Den Internationalen Studentenausweis dafür zu aktivieren zahlt sich also nicht aus :) Generell gibt es kaum Ermäßigungen. - Montmatre, Sacre Coeur: Es ist hier sooo nett! Es empfiehlt sich, Baguette und Wein (samt Flaschenöffner und Trinkbecher) zu organisieren und es sich am Nachmittag/Abend auf der Wiese vor SacreCoeur gemütlich zu machen. Der Blick über die Stadt ist wirklich schön und wieder ganz anders als vom Eiffelturm aus. In Sacre Coeur (gleich wie Notre Dame ohne Eintritt) ist Fotografier-Verbot! Es wird auch tatsächlich exekutiert, ein "Wärter" hat all jene, die fotografiert haben, der Kirche verwiesen. - Straßenmusiker, Bettler und ihre Tricks: In Metro und RER gibt es immer wieder Musiker, die ihre (mehr oder weniger guten) Künste darbringen und anschließend "absammeln". Die sind meistens recht nett und vor allem qualitativ sehr unterschiedlich. Sehr geärgert haben wir uns über die jungen Damen, die überall mit "Petitionen" herumlaufen. Man soll unterschreiben, um die Taubstummen zu unterstützen - und zahlen. Geärgert haben wir uns deshalb, weil diese Herrschaften keineswegs taub oder stumm sind. Vor dem Eiffelturm haben sich die "gegnerischen Banden" Schreiduelle geliefert. War spannend... - Den Arc de Triomphe haben wir nicht von ganz nahe gesehen. Wir habens nicht geschafft, über den 6-spurigen Kreisverkehr zu kommen. Vermutlich gibts irgendwo eine Unterführung, aber wir haben nicht intensiv gesucht. Wir waren schon sooo müde. Gutes Schuhwerk ist - wie bei jeder Städereise - Voraussetzung! - Parks: Ausgesprochen schön ist der Jardin de Luxembourg, gleich daneben die Sorbonne und das Pantheon mit diesem unglaublich faszinierenden Pendel und den Gräbern der Curies und Victor Hugo (Eintritt!)! Die Tuileries beim Louvre sind nett, entsprachen mit den gestutzten Bäumen aber nicht unbedingt unserem Geschmack. - An der Seine: Bei der Ile St. Louis und der Ile de la Cite kann man an der Seine spazieren. Hier sitzen Abends sehr viele Pariser und Touristen und es gibt keinen, der nicht etwas zu Essen oder zu Trinken dabei hat. Sehr nett und vor allem günstiger als die Lokale (zB: alkoholfreie Getränke kosten dort € 4,- für 0,25l!) - Souveniers: gibt es in Paris fast überall, besonders bei den Sehenswürdigkeiten. Besonders bekannt ist die Rue Rivoli, die parallel zum Louvre läuft. Je nachdem, was man möchte, sind die Souveniers von Geschäft zu Geschäft preislich sehr unterschiedlich. Die Rue Rivoli ist nicht am günstigsten. Wider Erwarten gab es in Montmatre und bei Notre Dame teilweise günstige Souveniers. - öffentliche Verkehrsmittel: Je nachdem, wie lang und wann man in Paris ist, ist es sinnvoll, sich die Paris Visite-Card (für 1, 2, 3 oder 5 Tage) zu besorgen oder alternativ die NaviGo-Carte (quasi Wochenkarte, gültig von Montag bis Sonntag - Passbild notwendig! - die hatten wir). Statt die Metro zu nehmen, (die vor allem im Vergleich zu London sehr schmutzig und unfreundlich ist), ist es sehr angenehm, das tolle Busnetz zu nutzen, da man sich auch die Umgebung ein bisschen ansehen kann. Dauert aber natürlich länger, um von A nach B zu kommen. Wir wünschen einen wunderschönen Aufenthalt in Paris!


Zimmer
  • Eher gut
  • Unser Zimmer (Nr. 57 im 5. Stock) war klein (etwa 12 m2 inkl Bad), aber ausreichend. Man ist ja in Paris um die Stadt zu sehen, nicht um im Hotelzimmer zu sein. Wir hatten einen Balkon dabei, was uns sehr gefreut hat! Der Blick über die Dächer der Nachbarhäuser war entzückend! Die Zimmerwände und -türen sind offensichtlich relativ dünn, denn es ist sehr hellhörig, auch nach draußen. Obwohl die Balkontür gut geschlossen war, hörten wir (im 5. Stock!) die wenigen Autos, die ab und an vorbei fuhren Es gibt ein französisches Bett, also etwas schmäler als ein Doppelbett und nur eine große Decke (das ist für manche eine wichtige Information, hab ich gehört :) ) Viel mehr gibts nicht, vor allem auch wenig Platz um den Koffer zu deponieren. Es gibt auch keinen Schrank, sondern nur eine Nische mit Kleiderbügeln. Das Bad ist klein, es gibt kaum Ablageflächen. Die Dusche ist sehr schmal, fülligere Personen haben eventuell Platzprobleme. Es gibt keinen Fön! Zusatzausstattung: Klimaanlage, Flat-TV, Telefon Keine Minibar, kein Safe und - wie gesagt - kein Fön! Sauberkeit: siehe Service


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Frühstück gibt es von 6:00 bis 10:00 Uhr. Zwischen 7:00 Und 7:30 Uhr waren wir ganz alleine und die ersten, um 8:30 Uhr haben wir schauen müssen, dass wir einen Platz bekommen. Das Frühstück fanden wir sehr nett! Es gab frisches Baguette, Schwarzbrot, Croissants, Schoko- und Vanille-Gebäck. Für Kaffee in verschiedenen Variationen, Kakao und Tee gab es einen Automaten - geschmacklich sehr gut! Orangensaft konnte man sich frisch pressen, Apfel- und Orangensaft gab es auch schon fertig. Außerdem gab es Schinken und Käse, Butter und Margarine, verschiedene Marmeladen, Honig, Nutella, weißes Joghurt und verschiedene Fruchtjoghurts sowie Cornflakes, Müsli und Chocos. Besonders nett fanden wir die Trockenfrüchte (Feigen, Datteln, Marillen). Am letzten Tag hätte ich gerne einen Apfel gehabt, aber frisches Obst gab es leider nicht - macht nix. Was fehlt, sind "Abfalleimer" am Tisch, um Verpackung, Teebeutel etc. zu sammeln. Zusätzlich gab es eine Bar, die wir aber nicht genutzt haben.


    Service
  • Eher gut
  • Die Rezeptionisten waren sehr freundlich und haben gleich Englisch mit uns gesprochen, was in Frankreich ja nicht selbstverständlich ist! Alle anderen haben uns auf französisch angesprochen. Wir haben uns immer sehr bemüht, auch französisch zu sprechen, sind aber nicht sehr geübt darin. (spannend: nicht im Hotel, aber sonst ist uns oft passiert, dass wir englisch gesprochen haben, die Franzosen aber auf französisch geantwortet haben und partout nicht englisch sprechen wollten, obwohl sie uns sehr wohl verstanden haben. Hm.) Das Bett war bei der Ankunft frisch bezogen und wurde in den darauffolgenden Tagen immer gemacht, aber nicht neu bezogen. Ist für uns jedenfalls so in Ordnung, wir freuen uns, wenn jemand auf die Umwelt schaut. Weniger gefreut hat uns, dass beide Handtücher bei Ankunft zwar offensichtlich frisch gewaschen, leider aber trotzdem noch schmutzig waren. Generell nehmen sie das mit dem Putzen nicht ganz so genau: In der Duschbad-Ablage-Tasse waren noch Reste des vorigen Gastes zu finden, der Teppichboden war offensichtlich nicht gut gesaugt. Das hat sich bis zu unserer Abreise auch nicht geändert. Weil wir am 2. Tag keine Badetücher mehr bekommen haben (sondern nur Handtücher, die waren ab dem 2. Tag dann sauber ;) ), habe ich telefonisch bei der Rezeption um zwei neue Badetücher gebeten. Die habe ich problemlos bekommen, musste sie aber selbst bei der Rezeption holen. Hier merkt man, dass es ein günstigeres Hotel ist. Die in vorangehenden Meldungen erwähnten Bettwanzen haben uns im Vorhinein wirklich Bauchschmerzen bereitet. Wir können aber voller Freude berichten, dass es diesbezüglich gar nix gab!!!


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt günstig im 9. Arondissement "Opera" in einer kleinen, wenig befahrenen Seitenstraße zur Rue de la Fayette. Die Anreise vom Flughafen CDG ist recht einfach: Mit der RER-Linie B zum Gare du Nord. Das Ticket kostet derzeit € 8,70 und kann am Flughafen bei einem der vielen Automaten gekauft werden. Achtung, hier kann man nur mit Kreditkarte (mit PIN!) oder Münzen bezahlen, nicht mit Geldscheinen!!! Der RER fährt etwa 35 Minuten bis zum Gare du Nord. Vom Gare du Nord zum Hotel gibt es 2 Möglichkeiten: 1) weiterfahren: auf die Metro-Linie 4 umsteigen, eine Station fahren (Gare de l'Est) und dort wieder umsteigen auf Linie 7, eine Station fahren (bis Poissonniere) oder 2) zu Fuß etwa 10 Minuten zum Hotel gehen (was viel einfacher und gemütlicher ist! Jedenfalls empfehlenswert!) Das Hotel liegt zwischen zwei Metro-Stationen der Linie 7: Poissonniere und Cadet. Es ist in beide Richtungen gleich kurz. Wir vermuten, die Behauptung, dass man in Paris nie mehr als 500 m von einer Metro-Station entfernt ist, stimmt wirklich! Um das Hotel herum gibt es viele Restaurant, Bistros, Fast-Food-Lokale... Am Weg vom Gare du Nord zum Hotel haben wir sogar einen Spar-Supermarkt entdeckt.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der Katalogbeschreibung
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im Juni 2011
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Karin
    Alter:26-30
    Bewertungen:6