Von ausen macht das Hotel einen tollen Eindruck. Kein Betonkasten sondern richtig interesant. Von innen ist es aber ziemlich düster. Überwiegend deutsches Puplikum, ein paar Türken und ein Russe (der war aber friedlich). Der Altersdurchschnitt war wohl über 60, das war aber kein Nachteil. Auf dem Markt in Manavgard kan man immer noch Schnäpchen machen. Immer Montags und Donnerstag. Mit Doymus 1, 25 Euro.
Wir hatten Glück und ein Eckzimmer. Diese sind um 50% grösser als die normalen Zimmer. Normale Zimmer sind sehr eng. Die Schränke sind winzig, und eine Garderobe ist nicht vorhanden. Ein kleiner Fernseher mit ein paar deutschen Programmen war da. Die Heizung war OK. Ein kleiner Kühlschrank war da und wurde mit Wasser aufgefüllt (war All In). Die Dusche war recht eng. Als wir ankamen fanden wir Haare im Bad, auf dem Teppich und in den Betten. Mit einem Trinkgeld wollten wir diesen Zustand verändern. Und es veränderte sich auch was. Rosenblätter auf dem Bett, die Decken schön gelegt und Schampoo in rauen Mengen. Aber sie Haare blieben, die Rosenblätter blieben auch und fingen an zu welken. Irgendwann nahmen wir uns den Staubsauger der immer auf dm Gang stand und haben es selber versucht. Und siehe da, der Staubsauger war nicht defekt, das Zimmer war danach sauber. Keine Haare mehr da. Neue Bettwäsche gab es die zwei Wochen nicht, die Handtücher wurden aber täglich gewechselt (war wohl einfacher).
Man findet immer etwas zum Essen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Salatauswahl recht groß, Nachtisch von der Auswahl noch OK, aber wenn etwas nicht "wegging" dann wurde es immer wieder aufgetischt (einmal drei Tage lang). Das sogenannte Sylvestermenü war genau des gleiche wie sonnst auch immer, nur mit Sylvesteraufschlag. Zum Jahreswechsel wurde einem Sekt für 25 Euro verkauft. Als der verkauft war kam für alle Sekt für lau. Zum Essen wurden die Getränke gebracht. Leider meistens so "schnell" dass man mit dem Essen schon fertig war bis man was zum trinken bekam. Die Tische standen recht eng, vor allem am Eingang. Die Aufmachung des Speisesahls errinnert an die 70ger Jahre. Bei gutem Wetter waren Strand- und Poolbar geöffnet. Im Dezember nicht unbedingt üblich, auch nicht bei mehr Sternen.
Man sprach Deutsch. Mal mehr, mal weniger, so wie es eben grade gewollt war. Das war aber noch OK. Spiele wurden anscheinend nur an ausgesuchte Gäste verliehen, der Rest musste sich in den umliegeneden Läden welche kaufen. Wenn man was trinken wollte war das nur an und um der stark verrauchten Bar "erlaubt". Nachdem man uns dabei erwischt hat als wir ein Getränk mit aufs Zimmer nahmen begann eine richtige "Hetzjagd" auf uns. Man wollte ständig wissen wo wir den das Getränk trinken wollten und wurden beobachtet wohin wir damit gingen. In anderen Hotels in Kumköy gibt es sogar auf den Gängen Abstellmöglichkeiten für leere Gläser.
Direkt am Anfang der Einkaufsmeile in Kumköy. Alles was hier so gibt ist zu Fuß erreichbar, der Doymus nach Side und Manavgard hält direkt vor dem Hotel. Zum Strand sind es etwa 250 Meter.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
In der ersten Woche gab es Animation, in der zweiten Woche keine mehr. Die Geräte im kleinen Fitnessraum waren recht neu und in einem guten Zustand. Ein kleines Hallenbad ist vorhanden. Internet nur am Tag, nach 20 Uhr abgeschaltet (wir vom Frisör betrieben, wenn der Feierabend macht ist schluß). Der "Höhepunkt" der Sylvesterveranstaltung war ein Bingospiel. Da waren genug Leute da die die Lose kauften. Beinahe hätte man Mitternacht verpasst wei Bingo noch nicht fertig war.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2008 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Leo |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 9 |


