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Lizzy (66-70)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Juni 2017 • 2 Wochen • Strand
War ich im Hotel oder in einer Erziehungsanstalt?
2,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Einmal angekommen, schickte mich der Herr an der Rezeption erst mal ins Restaurant, da es bereits 21.30 Uhr war, und die Zeit des Abendessens damit vorbei. Als ich wieder kam, informierte er mich, dass das Gepäck bereits auf meinem Zimmer sei. Dieses sei allerdings nicht das gebuchte Zimmer, es habe nämlich keinen Balkon. Als ich protestierte, maßregelte er mich mit erhobenem Zeigefinger und kündigte an, ich könne am nächsten Tag um 11.30 Uhr ins Nachbarzimmer umziehen. Dafür gab er mir auch den WLAN-Zugangscode, der auch am nächsten Tag ab 11.30 Uhr gültig sei. Ich fragte ihn, ob das Zimmer, das ich jetzt beziehen sollte, keinen WLAN-Zugang habe. Daraufhin sagte er: Sie wollen wohl unbedingt Spiele aus dem Internet herunterladen. Er gab mir danach widerwillig den Code und sagte dazu, den Zettel wolle er am nächsten Tag um 11.30 h zurück haben. Er begleitete mich bis zu dem Gebäude, in dem sich mein Zimmer befand, und sagte mit dort, ich müsse in den ersten Stock. Im Zimmer angekommen, hätte ich am liebsten gleich wieder kehrt gemacht und tat es nur nicht, weil ich durchgeschwitzt und völlig k.o. war: Meinen Koffer musste ich vor dem Kleiderschrank stehen lassen, weil die Kofferablage an der anderen Zimmerseite war und der Durchgang zwischen Bett und Wand so eng war, dass ich ihn über das breite Bett hätte heben müssen. Der Türrahmen zum winzigen Duschbad war höchstens 60 cm breit. Darin war eine zweiteilige Schiebetür eingebaut, sodass der Durchgang keine 30 cm breit war. Man kann mich nicht als schlank bezeichnen … . Ich überlegte mir, aufs Duschen zu verzichten, aber mit der Toilette ging das ja ohnehin nicht. Da ich am nächsten Tag gezwungen war, in der Nähe zu bleiben, weil ich ja mitten am Tag umziehen sollte, suchte ich mir nach dem Frühstück einen Platz am Pool. Dort tauchte gegen 10.30 h der Herr von der Rezeption auf und sagte, mein Zimmer sei jetzt frei und ich solle jetzt „schnell, schnell, schnell“ umziehen. Es gab kein Hilfsangebot, ich musste zur Rezeption für den Schlüsseltausch, keine Entschuldigung, geschweige denn Entschädigung.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Das Zimmer lag im ersten Stock, der nur über eine Treppe ohne Geländer erreichbar war. Es war soweit in Ordnung, wenn man davon absieht, dass der Duschvorhang - wie im ersten Zimmer - zu kurz war und es häufig unangenehm aus dem Abfluss roch. Es gab eine Markise mit Handkurbel als Sonnenschutz, deren Einstellung aber häufiger wie durch Geisterhand nach Abwesenheit verändert war. Geputzt wurde sporadisch und das Bett war nicht immer vollständig gemacht. Z.B. lag das frische Laken zusammengefaltet auf dem Bett.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Einfache und einfallslose Küche. Wenig Abwechslung. Aber geht 2 Wochen gerade so.


    Service
  • Schlecht
  • Gut im Aussprechen von Verboten. Nach dem Frühstück den letzten Kaffee am Pool trinken? Verboten. Durch die offen stehende Tür vom Restaurant an den Pool gehen? Verboten. Den Sonnenschirm verstellen, um Schatten zu haben? Verboten. Sich einen Stuhl an die Liege stellen, um seine Sachen trocken zu halten (Boden nass vom Blumengießen, unbenutzte Stühle massenhaft vorhanden)? Verboten. Es gab aber auch eine freundliche Kellnerin.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Superlage direkt im Ort und am Strand. Das schöne Hotelgelände aber suboptimal genutzt: Am Pool ganze 17 Sonnenschirme mit je 2 Liegen. Noch 4 Liegen ohne Schirm. Pool umzäunt und Zaunpforten abgeschlossen bis 8 Uhr morgens. Nicht ersichtlich, warum, da vorher keine Wartungs- oder Reinigungsarbeiten stattfinden. In der zweiten Woche war das Hotel ausgebucht, die meisten Gäste kamen aus Osteuropa. Ab 7.30 h bildete sich eine Schlange vor dem Zaun, meist Männer mit 6 bis 8 Handtüchern ausgestattet. Da kann man sich ausrechnen, wie schnell die Liegen belegt waren. Da konnte man dann nur noch an den Strand, wo ein Schirm mit 2 Liegen 6 Euro kostete und alles eng an eng stand. Die schönen Rasenflächen auf dem Hotelgelände würden sich vorzüglich als Liegeflächen eignen, aber: Betreten verboten!


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Im Hotel gar keine. Doch: ein paar Spielautomaten und ein Massagesessel gegenüber der Rezeption. War aber auch besser so. Hätte sonst nur Vorschriften gegeben.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
    Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:2 Wochen im Juni 2017
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Lizzy
    Alter:66-70
    Bewertungen:2