Der "Rodderhof" liegt wunderschön an der alten Stadtmauer von Ahrweiler. Es handelt sich um ein altes Kloster, daß zu einem Hotel umgebaut wurde. Alt und neu wurden architektonisch sehr gelungen miteinander verbunden. Das Hotel verfügt über ca. 30 Zimmer, Frühstücksraum/Restaurant, Weinkeller, Sauna, schönen Innenhof sowie 7 Tagungsräume. So weit so gut! Eigentlich ist es mehr ein Tagungshotel oder etwas für ein Wochenende. Die Besitzer sind unsympathisch, unhöflich und anscheinend nur hinter dem schnellen Euro her...! Wenn unser Zimmer nicht so schön gewesen wäre, wären wir nach 2 Tagen wieder abgefahren. Sonderwünsche (Heizung im September, ein 2. Kopfkissen) wurden mit hochgezogenen Augenbrauen und erst nach mehrmaliger Aufforderung erfüllt. Wochentags ist das Hotel voll mit Tagungsteilnehmern. Entsprechend ist das Frühstück und der Service. Am Wochende lockt man mit Romantik-Wochenendpauschalen; wer nur ein Wochende bleibt, bekommt von dem schlechten Service nichts mit... Insgesamt gesehen, werden wir auf keinen Fall ein zweites Mal im Rodderhof Urlaub machen. Insgesamt ist das Ahrtal eine Reise wert, da eine wunderschöne Gegend mit sehr vielen Ausflugsmöglichkeiten. Den Rodderhof können wir als Urlaubshotel nicht weiterempfehlen, da insgesamt zu teuer.
Unser Zimmer (2. Stock, mit Balkon und Blick auf die Weinberge) war großzügig, sehr ruhig und modern eingerichtet. Badezimmer mit Badewanne. Das Zimmer war sauber, Bettwäschewechsel mehrmals die Woche. Minibar, Kosmetikspiegel, Fön sind vorhanden. Leider hatten wir keinerlei Unterlagen und Informationen zum Hotel und Umgebung auf dem Zimmer ausliegen.
Angeboten wird HP zu einem Aufpreis von € 18,--/Person. Hierfür bekommt man ein 3 Gänge-Menü. Als Vorspeise gibt es von Mo.-Fr. ausnahmslos Suppe (keine Wahlmöglichkeit). Wenn man etwas anders möchte, bekommt man einen ungenießbaren Beilagensalat. Das Hauptgericht darf man zwischen 2 Gerichten auswählen, wobei man eigentlich nur das Fleisch oder den Fisch wählen kann, denn die Beilagen sind bei beiden Gerichten immer gleich (immer Gemüse, niemals Salat). Beim Nachtisch darf man sich auch nichts aussuchen. Die Qualität des Essens war gut, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt einfach nicht. Zumal jeden Morgen eine Speisekarte aushängt, bei der die Preise der einzelnen Gänge angegeben sind und das Hotel kommt selten auf € 18,-- oder darüber (nur am Samstag abend für die Wochenendgäste gibt es plötzlich ein 4-Gänge-Menü). Am Sonntag ist das Restaurant geschlossen. Das Frühstücksbuffet ist äußerst langweilig und auf die ständig wechselnden Tagungsteilnehmer ausgelegt, denn diese sind ja meist nur 2 Nächte da. Es gibt unter der Woche nur 1 Sorte Brötchen, jeden Tag die gleiche Wurst und eine Sorte Käse! Kurz und gut - es wird nur das allernötigste hingestellt. Das Personal ist ständig überfordert, da unterbesetzt und besteht zumeist nur aus Azubis. Die Tische sind eigentlich nie fertig eingedeckt, man muß immer erst nach Tasse und Besteck verlangen. Sonderwünsche (z.B. ein Spiegelei) werden erfüllt, aber ungern. Am Wochenende gibt es dann plötzlich 3 versch. Sorten frisch aufgebackene Brötchen und auch mal eine andere Sorte Wurst, aber dafür bekommt man am Samstag und Sonntag morgen um 9.00 Uhr keinen einzigen Platz, weil der Frühstückstaum viel zu klein ist.
Wie bereits oben erwähnt, wurden wir sehr unfreundlich empfangen. Als wir bei der Anmeldung nach einem Parkplatz fragten, wurden wir an die Tiefgarage (Euro 6,--/Tag!) verwiesen und als wir das nicht wollten, war man gleich noch eine Spur unhöflicher. Es gibt vor dem Hotel nur 3 hoteleigene Stellplätze, davon hat das Besitzerehepaar aber mind. immer einen selbst belegt. Sonderwünsche oder die Bitte, Mitte September die Heizung einzuschalten, wurden erstmal komplett ignoriert und erst nach mehrmaliger Aufforderung und unfreundlichen Bemerkungen des Chefs erfüllt. Wir fühlten uns einfach nicht wohl. Wir haben uns nicht mal getraut nach Wanderwegen, etc. zu fragen. Der Zimmerservice/Reinigung war in Ordnung.
Die Lage ist hervorragend. Sehr ruhig, direkt hinter der alten Stadtmauer von Ahrweiler, im inneren, alten Stadtkern. Nur ca. 3 Gehminuten zu Läden, Restaurants und allen Einkaufsmöglichkeiten. Ca. 10 Gehminuten vom Bahnhof und "Weinwanderweg" entfernt. Auch kann man in ca. 45 Min. sehr schön an der Ahr entlang nach Bad Neuenahr spazieren. Die Ahrtalbahn verbindet alle kleinen Orte und fährt von Altenahr bis nach Bonn (für eine Fahrt nach Bonn unbedingt die Fahrkarten in der Tourismuszentrale kaufen - Sonderpreis!). In Ahrweiler gibt es viele gute Restaurants, hervorheben möchten wir das italienische Restaurant "Roma" direkt am Stadtplatz, gegenüber der Kirche.
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
Die Sauna und der Ruheraum im Keller (es stehen auch ein paar billige Fitnessgeräte herum) sind in Ordnung. An der Rezeption gibt es einen Computer mit Internetzugang für die Gäste.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2004 |
| Reisegrund: | Arbeit |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Claus + Karin |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 2 |


