Das Hotel liegt an der einzigen Zufahrtsstraße zu Ouranoupolis. Es kommt daher zeitweise zu Lärmbelästigung. Die Anlage macht von der Straße aus einen sehr guten Eindruck. Das Foyer ist nett gestaltet mit Sitzgruppen und einer Bar. Leider gibt es keinen Lift, sodass die Hotelgäste ihr Gepäck die steile Steintreppe hinauftragen müssen, um in die Doppelzimmer zu gelangen. Für Gäste, die ein Familienzimmer gebucht haben, wartet ein längerer Weg: Raus aus dem Hotel, den Berg wieder halb runter, den Weg hinein, eine der Treppen hoch, soundsovielte Etage und dann das Zimmer. Ziemlich anstrengend! Die Gäste sind hauptsächlich Deutsche, außer ein paar Österreichern und Griechen, kein anderes Publikum. Die Transferzeit vom/zum Flughafen beträgt etwa 2 Stunden. Sportangebote gab es keine, außer Tischtennis und Billiard im " gemütlichen" Aufenthaltsraum, wo sich auch der einzige Fernseher des Hotels befindet. Der Aufenthaltsraum ist nicht gerade einladend: Eine alte Sofagarnitur vor dem fernseher, ein Kartentisch, Tischtennisplatte, Billiardtisch, altertümliche Spielautomaten und ein Minimarkt, der wegen seiner Vergitterung eher an ein Gefängnis erinnert. Das Restaurant hat eine Außenterasse, außerdem gibt es eine Poolbar. Dieses Hotel hat aber einen gravierenden Mangel: Es riecht überall nach Kanalsation. In einigen Bädern kam dieser Geruch aus dem Abfluss, bei anderen stank es im Flur bestialisch. Auch am Pool, beim Essen und einmal sogar am Strand konnte einem ganz anders werden. Nach meiner Einschätzung ist dieses Hotel nicht für für Menschen mit hohem Anspruch und für die, die viel Wert auf Ambiente legen, geeignet.
Die Zimmer waren zweckmäßig eingerichtet. Allerdings konnte man in den Familienzimmern die Zimmertür nicht verschließen, sodass jeder von außen mit einem Messer oder Ähnlichem hätte eindringen können. Die Zimmer waren sauber und geräumig. Dem Bad sah man die Abnutzung schon sehr stark an, die Betten bestanden aus einer Spanplatte und einer sehr harten Matratze oder einer dünnen Schaumstoffauflage.Alle Zimmer haben Meerblich, teilweise aber nur seitlich und Blick auf den Pool.
Der Speisesaal war etwas ramponiert, wie das gesamte Hotel, aber sauber. Das Essen war nicht sehr abwechslungsreich und auch nicht sehr gut. Es besteht aus Vorspeisenbüffet, warmer Hauptspeise und Nachspeise. Vorspeisen gab es bis auf wechselnde Salate jeden Tag dieselben, Bei den Hauptgerichten konnte man zwischen verschiedenen Fleischsorten und Beilagen wählen. Fisch gab es nie, Gemüse selten. Das Essen ist für Vegetarier nicht gerade geeignet. Zum Nachtisch gab es Melone, aufgeschnittenes Obst, das selbst nach drei tagen immerwieder aufgetischt zu werden schien. Dazu eine Creme oder Wackelpudding und sehr süßen grichischen Kuchen. Zum Frühstuck gab es Brot, Wurst, Käse, Marmelade-ungenießbar- Honig, Schokoladencreme, Melone, Rührei, Würstchen, Kaffee und Tee. Außerdem Orangen- und Grapefruitsaftkonzentrat. Am ersten Abend waren wir alle nicht satt und unzufrieden. Aber nach ein paar Tagen, wenn man sich die richtigen Dinge rauspickt, findet man schon etwas, das schmeckt.
Das Reinugungpersonal war sehr gründlich, nahm aber keinerlei Rücksicht auf die Gäste:So kann es passieren, dass man in seinem Zimmer überrascht wird und quasi vertrieben wird. Auch herumstehende Dinge wurden manchmal einfach zur Seite geschoben und egal, ob etwas umgefallen war, oder nicht, so zurückgelassen. Das Personal an der Rezeption sprach sehr gut Deutsch. Im Restaurant und an der Poolbar kam man mi mit Deutsch und im Notfall Englisch weiter.
Das Hotel liegt zwischen Ouranoupolis-dem letzten Ort vor der Grenze zur Mönchsrepublik Athos- und in der anderen Richtung Ierissos. Beide Orte kann man gut mit dem Linienbus, der direkt vor dem Hotel abfährt erreichen. Allerdings gibt es in beiden Orten weinig zu entdecken: Souvenirshops, Cafés und Tavernen. Ierissos befindet sich noch im Aufbau und ist dank seiner Strandpromenade reizvoller für Menschen, die auch das griechische Alltagsleben ein bisschen kennenlernen möchten. Zu Fuß kann man eigentlich nichts erreichen, außer der Fähre, die in etwa einem Kilometer Entfernung zur Insel Amouliani ablegt.Besser aber mit dem Bus in Richtung Ierissos eine Station fahren, der Weg am Strand entlang ist nicht der Schönste.. Tipp: Ein Auto mieten und selber auf Erkundungstour ins Landesinnere fahren oder ein Motorboot mieten und die Eseslsinseln und Amouliani umrunden. Dabei findet man schöne Sandbuchten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist sehr ansprechend und wird jeden Abend mit reichlich Chlor versehen. Am Pool gibt es Liegen, Auflagen und Schirme, die aber manchmal schon um 8 Uhr belegt waren. Der Pool hat einen abgetrennten kinderbereich, einen Bereich, in dem man stehen kann und einen 2,80 meter tiefen Bereich. Abends gab es manchmal Unterhaltung: Bingo, Folklore- die eher an einen Kindergeburtstag erinnerte: Alles Gäste laufen an der Hand um den Pool...- und eine Hochzeit, dei aber erst gegen 23.30 Uhr begann und die Gäste bis 4.00 Uhr morgends mit lauter Musik am Schlafen hinderte. Die Hotelleitung reagierte aber auf keine Beschwerden. der Strand ist zwar nur kieselig, aber dafür ist das Wasser glasklar. Tipp: rechts neben dem alten Boot ins Wasser gehen: Dort sind keine steine mehr. Liegen und Schirme können dort angeblich gemitett werden, uns wurden aber nie welche angeboten und ich habe auch niemanden gesehen, der welche gemietet hatte. Schirme und Liegen sind zusammengekettet, einige sind aber lose, sodass man sie benutzen akann.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hanna |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


