Das Hotel Melissa ist ein hübsches, typisch griechisches Haus, insgesamt gruppieren sich etwa 4 Gebäude um einen kleinen Innenhof mit Pool. Die Anlage ist sehr familienfreundlich, gerade Familien mit kleinen Kindern sidn durch die Küchenzeile gut versorgt und der Strand in Psakoudia ist flach abfallend mit kaum Wellengang. Es gibt noch weitere Unterbringungsmöglichkeiten in den ca. 500m entfernten Studios Pandora. Der Standard im Melissa selbst ist besser. Es gibt fast nur deutsche Gäste im Hotel, viele Individualisten und man kommt gut in Kontakt, da man sich immer wieder über den Weg läuft. Sehr nett! Als Inhaberin eines kleinen Reisebüros in Heidelberg hatte ich vorab ein Fax ans Hotel geschickt mit der Bitte um ein schönes ruhiges Studio. Hier hat dann Melissas allgemeine Geschäftstüchtigkeit meiner Meinung nach nicht so gut funktioniert. Wir wurden im Pandora untergebracht. Das Studio war von der Größe gut, aber unzureichend gereinigt, die Küchenausstattung war sehr dürftig, das Sofa hatte als Rücken eine bloße Spanplatte, da die Kissen fehlten und den Gerüchen aus dem WC war nur mit konsequentem Deckel- und Türschließen zu begegnen (Pandora Nummer 9) Wir waren Mitte September dort und hatten 5 wunderschöne, heiße Tage, 2 bewölkte und einen Regentag, also ein guter Schnitt. Tipps für schöne Ferienorte sind: Toroni (unbedingt bei Angelos essen), Vourvourou mit traumhaften feinsandigen Karibikstränden und evtl. Nikiti, ich habe die schönsten Hotels und App. besichtigt. Bei Fragen, Tel.: 06221-8935959. In Psakoudia selbst würde ich (auch je nach Lage des Zimmers!) das Philoxenia für Familien empfehlen oder das kleine Hotel Irini direkt am Strand. Hoteltipp für Nikiti: Athena Pallas (außerhalb). Eine nette Bar/Internetcafe ist am Ende des Ortes (links): bei Jürgen aus Stuttgart gibt es einen ordentlichen, anscheinend selbstgebrauten Ouzo für 1,-€. Gute Restaurants sind das erste und letzte im Ort (kann man nicht verfehlen!). Im Ort kann man nicht mit Kreditkarte zahlen und es gibt keinen EC Automaten (der nächste ist in Nikiti). Ein Leihwagen ist absolut empfehlenswert, gerade Sinthonia hat wunderschöne Ecken und in der Vor-oder Nachsaison fast menschenleere Traumstrände. Nur in Psakoudia hätten wir uns gelangweilt, auch wenn es einen gewissen Charme hat, nach einem Tag alle Urlauber, Hunde und Katzen des Ortes zu kennen. Auch für Schnorchler ist Chalkidiki interessant!
Wie schon beschrieben ist der Standard im Melissa besser, aber generell ist es noch lauter. Die Hauptstraße hört man immer, die Nachbarn meistens. Die Badezimmer sind typisch griechisch-also sehr klein. Handtücher konnte man sich teils direkt vom Stapel nehmen, was wir sehr praktisch fanden, da man sonst eher unterversorgt war. TV war ok, 2 deutsche Kanäle, im Pandora haben fast alle Zimmer seitlichen Meerblick. Reinigung war mau, und was die Einrichtung betrifft. man könnte durch ein paar kleine nette Details wie z.B. ein hübsches Bild an der Wand und vielleicht mehr als nur eine Nachttischlampe viel mehr daraus machen, es fehlt der Sinn für Geschmack. Durch ein bisschen mehr Kundenfreundlichkeit und Wohlfühlambiente könnte Melissa auch höhere Preise verlangen und müsste nicht so offensichtlich auf Zweiteinnahmequellen angewiesen sein. Wir haben erlebt, dass mehrere Last Minute Kunden (die entsprechend weniger zahlen) im Keller mit Kellerfenster ohne Balkon untergebracht wurden! Gegen kräftige Nachzahlung bei Melissa umzubuchen! Übrigens kostet ein Kinderbett 3,50€ extra und die Klimaanlage 5,-€/Tag.
Man sitzt sehr schön im hübschen Innhof um den Pool herum, das Flair beim Essen ist wirklich schön. Das Frühstück ist in Ordnung, wir hatte nach einer Woche auch mal eigene Sachen zur "Aufwertung " mitgebracht. Gegen Saison ende hatten wir leider öfter Pech mit der Butter, sie war sehr oft ranzig. Der Kaffee ist deutsch, nicht griechisch! Das Abendessen ist sehr lecker und gut gewürzt - angesichts des Preises wirklich gut. Dennoch waren wir ein paar Mal essen, da doch offensichtlich an Zutaten wie Feta, Tsatsiki und vor allem Fisch und Fleisch gespart wurde. Wer in der Nachsaison erst um 19.30h zum Essen kommt, bekommt oft nur noch die Reste.
Am Ende unseres Aufenthalts stand für uns fest: Melissa ist die Diktatorin von Psakoudia. Wie auch oft schon von den Vorredner erwähnt, ist die Dame äußerst geschäftstüchtig, verpackt das aber nicht geschickt genug, so dass unweigerlich ein Negativ- Eindruck entsteht. Melissas Snackbar am Strand ist z.B. keineswegs die einzige, die über WC's verfügt! Vielmehr kann man am Ende des Strandes (rechte Seite) gratis liegen (gegen ein Getränk), die Toilette nutzen und auch noch ausgezeichnet essen. Ob Ihre empfohlenen Mietwagefirma die bessere ist, kann sein, aber ihr Gesicht sprach Bände, als wir unseren über Hertz gebuchten Mietwagen ins Hotel bekamen. Ebenso wird man ziemlich genötigt, mit ihren eigens gecharterten Bussen die diversen Märkte der Umgebung anzufahren. Sehr nett sind die anderen Damen des "Team Melissa", an der Bar wird man sehr freundlich bedient und auch der Empfang war super.
Melissa: solange man ein Zimmer in den ersten Gebäuden Richtung Meerseite hat, ist es recht ruhig und schön durch den Meerblick. Weniger ruhig sind die Studios/App. Richtung Straße (hier auch keine Sonne) oder direkt am Pool oder in Küchennähe, da sollte man schon Oropax mitbringen! Etliche Gäste sind umgezogen, da die Zimmer keinesfalls alle den gleichen Standard und Lage haben. Im Pandora, wo wir untergebracht waren, ist es insgesamt ruhiger, aber die Straße hört man immer noch sehr und sobald die Nachbarn morgens aktiv werden ist man wach. Vom Strand sind die Zimmer max. 300m entfernt. Psakoudia selbst hat uns zunächst negativ überrascht, da der Ort recht wenig zu bieten hat. Nach Erkundung der Gegend kann man aber sagen, dass nur wenige Orte auf Sinthonia hübscher sind oder mehr Flair haben. Psakoudia hat zwar einen dunkleren Sand als viele andere Orte, aber doch einen schönen langen Sandstrand. Aus dem Ort könnte man viel mehr machen, einfach durch ein paar hübsche angelegte Wege und durch Beseitigung der Schuttecken, die in Griechenland ja leider immer wieder auftreten. Tipps für schöne Ferienorte sind: Toroni, Vourvourou und evtl. Nikiti, ich habe die schönsten Hotels und App. besichtigt. In Psakoudia selbst würde ich (auch je nach Lage!) das Philoxenia empfehlen oder das kleine Hotel Irini. Im Ort kann man nicht mit Kreditkarte zahlen und es gibt keinen EC Automaten (der nächste ist in Nikiti). Ein Leihwagen ist absolut empfehlenswert, gerade Sinthonia hat wunderschöne Ecken und in der Vor-oder Nachsaison fast menschenleere TRaumstrände. Auch für Schnorchler interessant!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Im Hotel de facto nicht vorhanden, außer dem hübschen Pool, den wir aber nicht genutzt haben. Der Strand ist schön, man hat (zumindest in der Nachsaison) viel Platz, das Wasser ist flach abfallend. Es gibt genügend Liegen und Schirma, wie gesagt in der letzten Strandbar auch umsonst gegen eine Getränk. Auffällig waren die vielen Wespen am Meer (aber nicht nur in Psakoudia).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Julia |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


