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Manuel und Petra (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2005 • 2 Wochen • Strand
Außen hui - innen pfui - das Essen war gut...
2,0 / 6

Allgemein

Das Hotel ist Familiengeführt und hat etwa 80 Zimmer/Appartements. Es gibt Ü oder ÜF oder Ü HP. Das Hotel besteht aus 4 Häusern und ein paar Appartements näher am Strand. Es sind vorwiegend Deutsche Gäste. Die Inhaber Melissa, Ihr Mann und die Tochter sprechen alle gut Deutsch. Die Sauberkeit in den zugänglichen Räumen für alle ist sehr gut. Das Hotel hat einen Pool, den aber keiner benutzt. Er sieht in den Prospekten und Internetbildern viel Größer aus. Ein Problem ist, die Einnahme von Speisen, wenn schlechtes Wetter ist, da es nur einen kleinen "Frühstücksraum" gibt, in dem nicht alle Gäste Platz haben, wenn es regnet. Wenn schönes Wetter ist, gibt es viele Tische rund um den Pool oder auf einer Dachterrasse. Wer dort ist, sollte seinen eigenen Weg gehen und sich nicht belabern lassen. Wenn ein Zimmer nicht gefällt, sollte man nicht darauf reinfallen, gegen Mehrpreis in die Appartements verfrachtet zu werden, denn es soll auch ein paar schönere Zimmer in den Haupthäusern geben.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Unser Appartement, wie gesagt, war in der nähe des Strandes gegen Zuzahlung, wie oben beschrieben. Zum Essen sind wir dann zum Hotel hoch gegangen über den Weg, über den die Hotelgäste an den Strand gelangen. Die Größe des Zimmers war dann gut. Es war eine Küchenzeile vorhanden. Das Bad war eher klein und eng. Das zusätzliche Zimmer haben wir als Paar nicht gebraucht. Sehr schön war die Terrasse / Balkon, auf dem wir dann abends mit einem Glas Wein saßen. Diese Terrasse war mit Meerblick. Die Bettwäsche wird einmal pro Wochen gewechselt, die Handtücher zwei mal. Reinigung gibt es nicht. Wir haben uns dann selber Badreiniger und einen Lappen gekauft.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Es gibt ein "Restaurant" wie bereits oben beschrieben. Das Essen am Abend ist sehr gut. Die Abwechselung eher nicht. Das Frühstück ist, wie in Griechenland üblich, eher dürftig für deutsche Geschmäcker. Aber der Kaffee ist spitze!!! Ziemlich komisch war die Aufforderung, sein gebrauchtes Geschirr doch nach dem Essen abzuräumen, da zu wenig Personal vorhanden wäre. Aber wir deutschen sind ja pflichtbewusst und haben dieses auch mitgemacht. Es gibt noch eine Hotelbar und die Snackbar in der Nähe des Strandes. Obwohl das ein Hotel ist, gibt es unterschiedliche Preise an der Hotelbar und an der Snackbar. Ist alles etwas seltsam.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Der Service ist leider nicht so gut. Das einzige ist eine nicht ganz ehrliche Freundlichkeit, die von der Familie ausgeht. Bei Ankunft im Hotel wurde uns erklärt, dass doch möglichst alles im Hotel und an der Snack Bar verzehrt werden solle, da der Verdienst mit Übernachtung nicht so gut sei. Melissa zeigt vielen Gästen, die als Paar reisen, erst einmal ein kleines Zimmer im Souterrain mit kleinem Schrank und Bett. Im Vorraum ist noch ein Hochbett für zwei Kinder - braucht ein Paar nicht so richtig. Eine kleine Kochecke neben der Dusche rundet das Zimmer ab. Ziemlich unverschämt - ach ja, zwei kleine Fenster sind auch noch in dem Zimmer. Wie wir hinterher herausbekommen haben, wird so ziemlich allen als Paar reisenden Leuten dieses Zimmer zuerst gezeigt, da ja alles andere Ausgebucht wäre (im September/Oktober - ich weiß nicht, wo die alle waren). Nachdem man sich beschwehrt, wird dann gesagt, dass frühestens nach zwei bis drei Tagen ein anderes Zimmer verfügbar wäre. Aber es bestünde ja noch die Möglichkeit in ein Appartement am Strand umzuziehen - natürlich gegen Aufpreis. Da wir uns den Urlaub nicht versauen wollten, haben wir den Mehrpreis bezahlt und somit ein einigermaßen gutes Zimmer in der Nähe des Strandes gehabt. Nachdem wir erfahren haben, dass noch am gleichen Abend ein oder zwei weitere Päärchen auf diese Art und Weise über den Tisch gezogen wurden, waren wir erst recht sauer - aber, wie gesagt, positiv denken und nicht den Urlaub versauen lassen. Die Zimmer wurden nicht gesäubert - auch nicht nach zweimaliger, höflicher Nachfrage und sogar der Zusage, dass die Zimmer noch gereinigt würden. Die Handtücher werden zwei mal pro Woche gewechselt und die Bettwäsche einmal pro Woche. Unser Appartement verfügte über einen Besen, den wir dann selber schwangen. Zur Reiseleitung: der angekündigte Begrüßungsdrink war leider nicht da. Es wurde uns zwar ein Getränk angeboten vom Hotel, welches aber dann direkt auf unser Zimmer aufgeschriben wurde. Bei Nachfrage keine Antwort.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Die Lage der Haupthäuser ist eher schlecht, da an einer vielbefahrenen Hauptstraße gelegen. Über einen Pfad gelangt man an den Strand. Die Appartements liegen besser, allerdings weit weg vom Hotel. Wir hatten ein Appartement sehr günstig gelegen. Direkt am Strand mit großer Balkonterrasse - aber gegen Aufpreis - dazu später mehr. In dem Ort selber ist es eher ruhig, eventuell auch Jahreszeitenbedingt. Melissa achtet sehr darauf, dass die Gäste am besten nur im Hotel oder an der Snack Bar eingenommen werden. Es gibt aber auch noch andere Tavernen in Psakoudia, die eventuell auch günstiger sind. Die Transferzeit vom Flughafen ist mit unter 1 h ok. Ausflüge auf der Chalkidiki gibt es mehrere. Der Berg Athos ist per Schiff mit einem Abstand von 500 Meter zu erreichen. Bustour zum Schiff. Es lohnt sich, ein Auto zu mieten und die beiden "Finger" Sitonia und Kassandra zu erkunden. Ebenso auch das Gebirge im Hinterland ist schön. Die Linienbusse fahren auch in die nächsten Orte oder nach Tessaloniki. Ist eine Reise wert. Die Preise sind ok.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt einen Pool, der wohl nie benutzt wird - ist auch klein. Am Strand gibt es einen Anbieter, der gegen Gebühr Wasserski u.ä. anbietet. Der Hoteleigene Strand ist mit Schirmen und Liegestühlen bestückt, die gegen Gebühr gemietet werden können. Interessant ist direkt nebenan der Nachbarstrandbetreiber, den ein tüchtiger Grieche namens Costas. Das Konzept geht auf. Er verlangt etwas mehr für seine Liegen und Schirme, bietet aber einen 5 Sterne Service. Bevor man sich auf die Liege legen möchte, wird diese erst einmal abgewischt. Der Saubere Aschenbecher auf dem frisch geputzten Tisch ist selbstverständlich. Danach kommt erst einmal eine Schale frisches Obst, wie Weintrauben, Äpfel etc. Er fragt nach, ob man einen Kaffee möchte (in Griechenland wird oft Frapé getrunken). Auch dieser kommt dann promt, wie auch der Fruchtsaft. Alles im Preis inbegriffen, wie auch die Melonen (Honig und Wasser) als auch die Nüsse. Wenn dann ein bisschen Wind aufkommt, stellt Costas zusätzliche Schirme gegen den Wind auf und baut diese auch wieder ab, wenn die Sonne wieder raus kommt. Das war wohl Jahreszeitenbedingt. Costas hält seinen Strand sehr sauber, was wir von dem Hoteleigenen Strand von Melissa nicht sagen konnten. Das Wasser war super warm und sauber, bis auf die Tage, an denen wir Sturm hatten, was sich dann nicht vermeiden lässt. Hier hat Costas sogar den angespühlten Dreck vom Sturm aus dem Wasser geholt - der Mann ist klasse.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Manuel und Petra
    Alter:36-40
    Bewertungen:1