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Paul (71+)
Verreist als Freunde • Mai 2019 • 3-5 Tage • StadtTypisches Touristenhotel ohne Flair
3,0 / 6

Als wir am späten Sonntagabend kurz vor Mitternacht ankamen, wurden wir an der Rezeption freundlich empfangen und sogleich darauf aufmerksam gemacht, dass wir doch möglichst nicht die Balkontür öffnen sollten wegen der Moskitos. Um diese Zeit hatten wir aber sowieso keine Lust dazu, sondern wollten nur schlafen, weil wir schon mehr als 12 Stunden unterwegs waren. Wir hatten Zimmer 1211 in der 12. Etage bekommen. Das war schon ziemlich abgenutzt, aber sauber und geräumig. Die zwei breiten Betten und der große Kleiderschrank gefielen uns, weil genügend Stauraum vorhanden war. Auf dem kleinen runden Tisch standen zwei Teller mit einem in Plastik verpackten Abendessen – immerhin eine nette Geste des Hotels für Gäste, die spät abends ankommen. Das Zimmer war spartanisch eingerichtet mit abgewohnten Möbeln, einem kleinen Couchtisch, einer Sitzbank und einem Stuhl. Die Dusche hinter dem Vorhang in der Badewanne spritzte zwar nach allen Seiten und der Wasserhahn tropfte, weil der Perlator verstopft war, aber insgesamt war das Bad ordentlich. Eine Unmenge von kleinen Fläschchen stand auf der Ablage und die Zwangsentlüfung klapperte durch den Ventilator. Dennoch haben wir gut geschlafen in der ersten Nacht. Am nächsten Morgen erlebten wir beim Frühstück die große Massenabfertigung. Viele Reisegruppen waren bereits um 6:30 Uhr am Frühstücksbüffet, das eigentlich sehr ordentlich war. Es waren nämlich sehr viele Salate vorhanden, warme Speisen und und frisches Obst. Aber die beiden Kaffeemaschinen schafften einfach nicht den Andrang und waren schnell leer. Das Servicepersonal hatte Schwierigkeiten mit dem Nachfüllen und die Warteschlangen davor waren ziemlich ungeduldig. Die Bestuhlung an den langen Tischreihen war sehr eng und der Service zum Abräumen war sehr schleppend. Viele Gäste stopften sich während des Essens die Taschen voll mit Obst oder machten sich die Tagesverpflegung für ihren mitgebrachten Rucksack fertig. Ähnliches fiel uns abends beim Büffet auch auf. Das Speisenangebot war reichlich und recht ordentlich. Aber der Massenbetrieb mit dem entsprechenden Lärm dazu war nicht geeignet für ein geruhsames und kommunikatives Abendessen. Wir bestellten eine Flasche Weißwein – die übrigens im Preisvergleich mit anderen Getränken gar nicht so teuer war, denn wir bezahlten 55 Shekel dafür, was etwa 13 Euro entsprach. Die war allerdings nicht gut gekühlt und deshalb wünschten wir einen Behälter mit Eiswürfeln dazu. Den gab es nicht; stattdessen bekamen wir eine Plastikschüssel mit Eiswürfeln als Weinkühler auf den Tisch. WLAN wurde zwar angezeigt, aber die Signalstärke war unzureichend für den Empfang oder das Versenden von E-mails. In der Lobby klappte das Versenden der E-mails. Am nächsten Abend war es ziemlich windig und der Wind pfiff kräftig um den Balkon. Jetzt merkten wir auch den Nachteil eines Zimmers im 12. Stock und die Bauweise mit den schräg angeordneten Zimmern und dem verwinkelten winzigen Balkon. Seltsamerweise arbeiteten auch die Bauarbeiter in der Nacht auf der riesigen Baustelle unterhalb des Hotels. Der Lärm war unüberhörbar trotz der geschlossenen Fenster. Der Zimmerservice war einwandfrei, denn jeden Tag hatten wir frische Handtücher und neue Seife im Bad.


Lage & Umgebung
2,0

Zimmer
3,0

Service
3,0

Gastronomie
4,0

Sport & Unterhaltung
2,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
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Infos zur Reise
Verreist als:Freunde
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3-5 Tage im Mai 2019
Reisegrund:Stadt
Infos zum Bewerter
Vorname:Paul
Alter:71+
Bewertungen:119

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