- BehindertenfreundlichkeitSchlecht
- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher schlecht
Wir hatten uns auf den Namen verlassen, in der Hoffnung, keine Überraschung aber auch keine Katastrophe zu erleben. Und so war´s dann auch. Zunächst: Das Mercure Bercy ist so ziemlich das hässlichste Hotel, das ich je gesehen habe. Ein weiß gefliester Kasten; von außen...grauenvoll! Innen wenigstens das Übliche: Roter Teppichboden, helle Hölzer etc., na ja! Die Zimmer sind in der Tat mehr als klein, aber dafür leidlich sauber. Deutliche Abstriche allerdings beim Bad: Schimmel in den Fugen und nur oberflächliche Sauberkeit. In Ecken und Kanten saß der Dreck. Das Frühstück war für französische Verhältnisse ok. Jedenfalls mehr als Croissant und Kaffee. Zwei echte Mankos gibt es. Zunächst das Publikum: Das Mercure ist offenbar die erste Adresse für Amerikaner und Briten. Und - mit allem Respekt - da gibt es doch deutliche Kulturunterschiede! Zurückhaltung und Rücksichtnahme sind unbekannte Größen. Man unterhält sich grundsätzlich nur in Disco-Lautstärke. Man schreit über den Flur, gerne auch Nachts. Aufzug voll? Macht nichts: Mit etwas Rempelei gehen noch zwei Kumpels rein. Beim Frühstück rückt man seinem Nebenmann möglichst nah auf den Pelz und präsentiert seine unmöglichen Tischmanieren. Dazu schnautzt man das Personal kräftig an, und zwar auf Englisch, weil man natürlich keinen Brocken französisch spricht. Kurz: Ich bin wahrlich kein Schnösel; aber das tue ich mir nicht noch einmal an. Zweites Manko: Die Lage. Auf den ersten Blick zwar verkehrsgünstig. Die Metrostation ist zwei Minuten weg. Aber ohne Metro geht eben gar nichts. Zu Fuß sind es gute 25 Minuten zur Bastille, vorbei am Finanzministerium, dessen Nischen und Winkel von Obdachlosen bewohnt und bepinkelt werden. Und in unmittelbarer Nähe gibt es bis auf ein paar suspekte Sandwich-Buden - nichts. Trotzdem ist es die ganze Nacht hindurch laut: Ein ständiger Lärmteppich weht von den beiden Bahnhöfen und der Schnellstraße in der Nähe herüber. Den Rest besorgen -da sind sie wieder- die Gäste aus der neuen Welt und von der Insel, die ihre Rückkunft im Hotel Nachts lautstark ankündigen. Schlafen ist bei geöffnetem Fenster unmöglich. Also: Das war mein erster und letzter Aufenthalt im Mercure Bercy. Für das Geld gibt es - selbst in Paris - Bessers!
- ZimmergrößeSehr schlecht
- SauberkeitEher schlecht
- Ausstattung des ZimmersSchlecht
- Atmosphäre & EinrichtungSchlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher schlecht
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackEher gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftEher gut
- Rezeption, Check-in & Check-outEher gut
- FamilienfreundlichkeitSchlecht
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSchlecht
- Restaurants & Bars in der NäheEher schlecht
- FreizeitangebotSehr schlecht
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im Juni 2007 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jan |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


